@ Robsco
Mal auch ein Halblang von mir

- bzgl. Franzl heisst das...er meinte evtl. ja nur seine "Doppel"post ...auch daran schon mal gedacht

ansonsten..sieh Luisy
und zu "Mist" ...
Nun, ....ein sehr fruchtbares Zwischenprodukt...vielseitig einsetzbar...sofern man WIRKLICH weiss, was damit anzustellen ist
@ topic
Mir ist das Grundprinzip gewerkschaftlichen Handelns vmtl. besser bekannt, als...Dir schwant

Natürlich gibt es dort - wie überall - Egoismen, Manipulationen etc. pp.,
aber grundsätzlich schließt ein Arbeitskampf in einer Sparte ja NICHT die Solidarität mit anderen Mitarbeitern im gleichen Unternehmen aus.
Das bzgl. Transnet und GDL einiges in der Vergangenheit im Argen lag, ist unbestritten....
andererseits bin ich aber auch gegen verordnete Einheitsgewerkschaften

...
auch wenn mir sogenannte "scheingewerkschaftliche" Zusammenschlüsse a la "christliche GW-bünde" auch nicht so recht behagen....
Das "Teile und Herrsche" Prinzip wird eben in allen menschlichen Bereichen angewandt.
Wenn die Transnet hier in diesem Fall eben nicht die Bedürfnisse aller (DB)Mitarbeiter abdeckt, ist es nun einmal das verbriefte Recht (u.a. auch bzgl. GG etc.) dieser MA's sich entsprechend zu organisieren und in diesem Fall - erstmal auch - für ihre eigenen Interessen zu kämpfen.
Dies schließt ja nicht aus, dass dabei nicht auch langfristig für Vorteile Anderer agiert wird.
Die Transnet hat sich ja u.a. wohlweislich gleich in ihre Tarifabschlüsse eine spätere Angleichungsmöglichkeit (z.B. bzgl. von GDL-Abschlüssen) einfügen lassen ;-)
Das ein derartiger - jetzt seperat geführter - Arbeitskampf grundsätzlich gegen viele wirtschaftliche Interessen angelegt ist...und somit auch Widerstand produziert...liegt nun mal in der Natur der Sache
Aber mal Klartext...
Wenn Lokführer für ihre Arbeitsbedingungen/Entlohnungen etc. mit allen ihnen zustehenden Mitteln kämpfen...
ist dies erstmal
ihr verfassungsgemässes Recht
Wie Du oder Andere dazu stehen...
ob diesbzgl. jetzt für die Zukunft schwarz gemalt wird...
oder ob sich Alle daraufhin zusammensetzen, um Konstruktiveres für die Zukunft zu beschließen....liegt eben an allen Seiten.
Du...als Arbeit"nehmer" - eigentlich "gibst" Du ja wohl eher

- lässt hier für mich eigentlich notwendige Solidarität und auch Vertrauen vermissen.
Natürlich liegt ein Arbeitskampf anderer Sparten später immer auch im Bereich des Möglichen^^ - sofern sich diese MA's entsprechend organisieren...
DIES ist so aber auch von unseren Gesetzen gewollt ;-)
Wem machst Du denn mit dieser Idee einen Vorwurf xD
Und...auch dies muss ja nicht zwangsläufig in einen Streik ausarten

Dieser ist erst...sozusagen das letzte Mittel des Arbeitskampfes um bessere Bedingungen, wobei ja auch noch jeweils der Partner auf der anderen Seite ein gewichtiges Wort mitzusprechen hat...durch Entgegenkommen.
Das sich in diesem Fall !!!
die DB-Entscheidungsträger sogar deutlich GEGEN die Empfehlungen der Schlichter Geisler & Biedenkopf ausgesprochen haben....
lässt doch wohl viel tiefer blicken

Also...mir sind u.a. noch diverse andere Zukunftsperspektiven bewusst...
aber bevor Du hier voreilig polemisierst:
Denke auch einmal daran
- das lt. der neusten Erhebung des statistischen Bundesamtes die durchschnittlichen
Nettolöhne in Deutschland
in den letzten 15 Jahren von 11,xx € auf 11,xx € (o.G. ~11,23->11,68)
nur um real 45 Cent gestiegen sind.
https://www-ec.destatis.de/csp/shop...e.csp&CSPCHD=0000000100024gvvYlrIDX1752572878
http://soeb.de/img/content/norbert_schwarz.pdf
Und dies ist nur bzgl. der Durchschnittseinkommen !
Manche Einkommensgruppen haben real Senkungen erfahren!
Die entsprechende
Arbeitsproduktivität ist aber im gleichen Zeitraum
um ca. 25% gestiegen.
Wohin :ööm:
sind die entsprechenden Marchen/Gewinne/Renditen/Profite denn nun zwischenzeitlich geflossen?
Wer profitierte bisher davon...vor allem, wenn man sich die entsprechenden Arbeitsplatz-Rationalisierungen und darauf folgend "neu" entstandenen (Kurzzeit)"Arbeitsplätze" mit ihren real reduzierten Arbeitsstundenrelationen mal genauer ansieht.
Von den seitdem kaum einmal objektiv errechneten und publizierten Inflationsraten...
also damit auch permanent gestiegenen Grundbedarfskosten mal ganz abgesehen.
Einkommen und Arbeit...ist eben sehr relativ und sollte deshalb auch sehr differenziert betrachtet werden....
aber ...dies ist ja auch nur ein Teilaspekt des oben genannten Arbeitskampfes ;-)
@ Luisy ....Ergänzung
Mehdorn ....
inkl. geschätzter Rendite/Gewinnbeteiligungen ca. 3.000.000 € ...pro Jahr xD