Türkische Schulen in Deutschland

Sorry, MusterMann, der Satz mit den mangelnden weiteren Aspekten war an Hero gerichtet und keinesfalls an dich.

Wie kommst du eigentlich auf die grandiose Idee, daß ich der deutschen (oder auch mitteleuropäischen) Kultur abhold sein könnte?

Ganz sicher habe ich auch nichts gegen Integration, die ich sehr unterstütze, nicht nur hier, sondern wenn möglich überall auf dieser Welt. Aber auch Integration sollte ihre Grenzen haben. Selbst ich als Deutscher der x-ten Generation lasse mich nicht in jeden Käse integrieren. Das setzt allerdings auch die Bereitschaft voraus, die dadurch entstehenden Probleme mit allen möglichen Konsequenzen bewusst in Kauf zu nehmen.

Das eigentliche Problem ist, wo fängt die Parallelgesellschaft an, und wo hört sie auf. Ich sehe mich nicht in der Lage, dies und mögliche Vor- und Nachteile hier in wenigen kurzen Sätzen von mir zu gebe. Vielleicht später einmal in einem neuen Thread zum Thema 'Parallelgesellschaften'.

Deine letzte Frage hingegen kann ich mit einem eindeutigen Ja beantworten.

Gruß Konradin
 
Wenn wir nicht langsam andere Probleme ansprechen und zu lösen lernen,
werden die kleinkarierten "kulturellen" Egoismen ALLER etnischen Gruppierungen bald nur noch marginale Probleme von Randgruppen sein :D

Bei schon derzeit weltweit anstehenden Hungerperioden, Kämpfen um Ressourcen für Lebensmittel, Energie und Wasser wird dann vmtl. auch wieder nur nach ethnischer Herkunft und "Glaubensgrundsätzen" verteilt.
Wobei die Glaubenskämpfer des Manchesterkapitalismus vmtl. noch die besten Aussichten haben werden...
der Rest reibt sich inzwischen bei kulturellen Grabenkämpfen auf ;)
Immerhin...
spätestens 6 feed under ist die Integration dann ja erreicht, gelle

Teile und herrsche...funktioniert doch immer wieder von Neuem hervorragend ;)

Wieso ich dies schreibe...
Nun ja, besides topic sind ja die meisten anderen Beiträge hier auch :D
 
...
spätestens 6 feed under ...

Wenn schon, lieber muesli, dann 6 feet under ... :D


Ansonsten muss ich dir da gewaltig widersprechen. Sicherlich sind die von dir angesprochenen globalen Probleme sehr, sehr wichtig. Dennoch sind die Probleme auf lokalem Gebiet keineswegs 'kleinkariert' oder 'marginal'. Dazu schaue man sich nur die Probleme vieler junger Menschen hierzulande an, die eine nationale, religiöse oder kulturelle Identität vermissen. Scheinbar benötigt der Mensch mehrheitlich noch solche Dinge.

Zudem gibt es unbestreitbar Unterschiede in der (genetisch bedingten?) Mentalität verschiedener Ethnien. Um nämlich die Forderungsmesslatte nicht zuuuu hoch zu legen, sollten wir ganz unten, bei uns selbst, anfangen und Probleme und Konflikte lösen. Ehrlich gesagt geht es mir über die Hutschnur, wie zahlreiche Linksliberale beispielsweise Zugeständnisse an (radikal-)religiöse Gruppen oder Kulturen einfordern.Ich möchte eben nicht in einem Land leben, wo Frauen und Mädchen zwanghaft vermummt rumlaufen müssen, keine Gleichberechtigung in elementaren Bereichen herrscht und religiöser Eifer über alles Andere gestellt wird.

(das war jetzt, in Anlehnung an mueslis Beitrag, ein klein wenig off-topic)
 
Ich möchte auch nicht in einem Land leben, wo Frauen und Mädchen zwanghaft vermummt rumlaufen müssen...

In dieser Hinsicht unterscheiden sich unsere Ansichten in keiner Weise, Herr MusterMann.

Zum Glück bin ich kein Linksliberaler, Leute wie mich meinst du damit offensichtlich nicht :)
Falsche Zugeständnisse suchst du bei mir vergebens. Schon gar nicht an (radikal-)religiöse Gruppen jedweder Coleur.

Völlig unwichtig finde ich die lokalen Probleme keineswegs, wenn ich auch muesli absolut Recht geben muß, daß uns globale Probleme weit mehr fordern. Oder eben irgendwann nicht mehr :D

Gruß Konradin

(ich schließe mich an, nur um mal klar die Positionen zu klären, ein klein wenig off-topic)
 
Nach den hochwertigen letzten Post, die scheinbar leicht Offtopic waren (bekam da einen anonymen Tip ;)), möchte ich euch bitte dann wieder zurück zu kommen. Auch wenn mir scheint, dass der großteil hier durchgekaut sein sollte. Zumindest von qualitativer Seite.

Lg
RamsesV
 
...(bekam da einen anonymen Tip )...


Tss tss tss. Jetzt haben wir wohl noch einen Denunzianten unter uns, der Tipps gibt ... ;)

Im Ernst, wertgeschätzter Moderator:
Es hat sich doch in dieser Diskussion gezeigt, dass das Thema um eine flächendeckende Einführung türkisch- bzw. fremdsprachiger Schulen nicht isoliert betrachtet werden kann, gerade in Hinsicht auf soziale und gesellschaftliche Integration wenigstens der Nachkommen der Migranten hierzulande.

Noch ein klein wenig am Thema vorbei an @ Konradin:
Ich meinte mit Linksliberalen niemand im speziellen, eher die Spezies im allgemeinen. Fühltest du dich denn angesprochen? :D
 
Hmm.. eigentlich wollte ich mich zurückhalten weil ja bereits alles durchgekaut ist,aber ich möchte dennoch zu dem wiederkehrende Wort "Parallelgesellschaft" noch was abschließendes schreiben.
Kinder aus Migranten Familien sind ,wie wir alle wissen,aus verschiedenen Kulturen und damit sind sie Bi-kulturell und diese Kinder erleben oft distanzloses Verhalten, bis zu rassistischen Übergriffen,sie fallen auf, vor allem wenn sie anders aussehen,das was wir ja nicht leugnen sollten,auch wenn sie den Deutschen Pass haben.
Wäre es nicht vielleicht deshalb wichtig, Umgebungen zu schaffen, in denen das nicht so ist,wie z.B. in Kindergruppen oder mehrsprachigen Schulen ?,ich betone "Mehrsprachige Schulen" und nicht einsprachige Schulen ,was meiner Meinung nach noch lange keine Parallelgesellschaft ausmacht.

Es wird doch immer bei diesen Kindern um die Herkunft gehen und sie die frage irgendwann bekommen " Na, woher kommst du denn, wer ist denn dein Papa?" .
Sollten wir nicht auch daran denken,anstatt immer davon auszugehen,was für Sitten und Gebräuche ihre Vorfahren haben,wie z.B. Zwangsverheiratung oder Vermummung? Ist es denn das Preisschild für alle ?,oder Urteilen wir ein ganzes Volk für ein Handvoll Fanatiker??
Sorry,aber mehr habe ich zu diesem Thema wirklich nicht zu schreiben,denn ich habe alles versucht um eine Klarheit zu bekommen,wobei ich auch andere Meinungen Akzeptiere ,auch wenn es manchmal drastisch war ,aber wir sollten uns doch auch darüber klar werden, das doch bei manchen Europäischen Einstellungen sie schwer haben werden sich zu intrigieren.
Wir sollten gemeinsam denken und gemeinsam die Probleme lösen und dies erreichen wir,wenn wir anfangen uns gegenseitig zu verstehen und zu tolerieren.

In diesem Sinne
 
@ resnu:
Schule ist nicht der einzige Ort, wo dumme Menschen mit Vorurteilen Andere anpöbeln wegen ihrer Hautfarbe, Sprache oder sonstwas. Und wen würdest du in solche Schulen, die du beschreibst, senden? Auch deutsche Kinder, die eine andere Hautfarbe haben, weil sie adoptiert sind oder ein Elternteil z.B. Schwarzer ist? Deutsch-Russen, weil sie so schlecht deutsch können?

Viel wichtiger wäre, dass sich die Menschen bereits im Kindesalter zusammen fänden und gegenseitiges Verständnis füreinander aufbrächten, was du ja auch befürwortest. Dies kann durchaus funktionieren, wenn sowohl Staat als auch Schule das Miteinander der Kulturen besser fördern würden. Denn nicht nur manche Deutsche haben Vorurteile den Migranten gegenüber, auch diese gegenüber den Deutschen und jeweils gegen Migranten anderer Herkunft.
 
Den von resnu erwähnten Aspekt der Mehrsprachigkeit begrüße ich sehr. Eben deswegen fände ich türkische Schulen keineswegs schlecht, in denen man Deutsch und Türkisch lernen kann. In deutschen Schulen vermisse ich die Möglichkeit, Türkisch zu lernen.

@MusterMann:
Bevor jetzt wieder dein Einwand kommt, was mit anderen Ethnien ist, möchte ich kurz darauf eingehen: es geht mir keineswegs nur um Türken. Es kommt eben auf den Bedarf an. Wenn viele Türken in der Gegend wohnen ist schon eher ein Bedarf da, als wenn es nur drei Stück sind. Da lohnt sich eine eigene Schule (oder eventuell auch Klasse) kaum.

Wenn viele bosnische oder kurdische Jugendliche in der Gegend wohnen, dann wäre ich auch keineswegs gegen bosnische oder kurdische Schulen/Klassen. Nicht, um Parallelgesellschaften zu fördern, sondern im Gegenteil, um besser auf die Jugendlichen eingehen zu können und deren Integrationswillen und -fähigkeit zu steigern.

P.S. Ich meinte schon, daß ich mich von Linksliberal nicht angesprochen fühle. Das 'liberal' kannst du getrost streichen.

Gruß Konradin
 
Deutsche Schulen den Deutschen in Deutschland, türkische Schulen den Türken in der Türkei. Mehr muss man da meiner Meinung nach nicht sagen, alles andere würde zum systematischen Zerfall beider Kulturgüter führen, was ich in einem Fall wirklich bedauern würde.

Also bitte liebe Türken, geht zurück, wenn ihr türkisch lernen wollt, oder werd Deutsche, mit Herz und Religion!
Anpassung und Integration sind die Schlüsselwörter, denn Deutschland will Deutschland bleiben und nicht Türkland oder Deutschei!
 
Ich kanns nicht verstehen... so viele Leute hier nicht.
Wir sollen Türkische Menschen begrüßen und in der Türkei werden Deutsche oft sehr schlecht gehandelt wie es nicht nur der Fall Marco zeigte. Wir sollen andere Religionen Respektieren und Moscheen bauen und in der Türkei gibt es eine Christenjagd.
Und dann noch das Gerede mit den Koran und der Religion. Im Islam werden andere Religionen schon von GRUND AUF schlecht gemacht. Was ist das für eine Religion welche sich erlaubt über andere zu urteilen und welche andere für nicht so gut hält wie ihre (erinnert mich an Scientology - hoffe richtig geschrieben).
Sagt mal Leute wisst ihr eig. wie des in Neukölln, Berlin-Kreutzberg usw. abgeht?? Hier mal n kleines Video hoffe verstößt nicht gegen Forenregeln.

*zensiert*


so long.....:cool:
 
ist das dein ernst oder nur ein Jux.
die Einstellung ist fraglich.
hoffe du meinst das nicht ernst weil die anderen Kulturen wollen immer das wir uns an sie anpassen und was machen die genau das gegenteil.
 
Deutsche Schulen den Deutschen in Deutschland, türkische Schulen den Türken in der Türkei.

Also bitte liebe Türken, geht zurück, wenn ihr türkisch lernen wollt, oder werd Deutsche, mit Herz und Religion!

Kann mich dieser Meinug nur anschließen...ich arbeite selbst auf einem Ordnungs-/Ausländeramt.

Sehe die Fälle jeden Tag. Jeder möchte so gut es geht behandelt werden, doch gibt man diesen Leuten nicht das was sie wollen, rasten sie komplett aus. Einige, seltene, Fälle zeigen aber auch das manche Ausländer mitdenken und auch verstehen "wollen" was ich ihnen schonend beibringen will. Andere widerrum brüllen das ganze Amt zusammen, beschimpfen mich warum ich ihren Antrag abgelehnt habe. Wenn wir alles gestatten was sie gerne wünschen, haben wir bald ein System herangefüttert was nicht mehr zu stoppen ist, un das fängt bei solchen Sachen wie "Türkische Schulen in Deutschland" an.

Deshalb von meiner Sicht her ein klares Nein.
 
Video ist nicht erwüscht, danke ;)

Lg
RamsesV
 
Ich finde es auch übertrieben hier türkische Schulen einzuführen. Wieviele deutschen Schulen gibts denn in der Türkei?
 
Wieviele deutschen Schulen gibts denn in der Türkei?

1. Privatschule der Deutschen Botschaft Ankara, Ernst-Reuter-Schule
2. Privatschule der Deutschen Botschaft Ankara - Zweigstelle İstanbul
3. Deutsche Schule Istanbul - İstanbul Özel Alman Lisesi
4. İstanbul Lisesi
 
JAP und diese Schulen sind für die paar wenigen Deutschen die evtl aus Arbeitstechnischen Gründen in die Türkei müssen und nicht vor haben den Rest des Lebens dort zu verbringen, im gegensatz zu vielen Türken die dass in Deutschland vorhaben :P
Das ist jetzt meine Vermutung wenn ich flasch leige korrigiert micht :P
 
Zu Privatschulen wurde eigentlich schon genug gesagt:
Die meisten Deutschen (natürlich nicht alle), die in der Türkei leben, bleiben dort nur ca. 2 - 3 Jahre, weil Papa von der Firma dahin geschickt wurde, da lohn es für die Kinder natürlich nicht auf eine türkische Schule zu gehen, viele gehen auch nur auf eine deutsche Schule, weil sie nur dort einen deutschen Abschluss (Abitur) bekommen, des wenn sie mal wieder zurück nach D wollen (was ja wie bereits erwähnt bei vielen so ist) auch von den Unis hier anerkannt wird. Außerdem gibt es auch in D türk. Privatschulen.
Aber in dieser Diskussion geht es nun mal nicht um Privatschulen.

Nachmal zu der Idee mit den mehrsprachigen Schulen:
1. Auf manche dt. Schulen gibt es doch schon ein "Türken-Anteil" von über 50% und es wird auch entsprechend viel türk. gesprochen.
2. Man braucht es nicht, alle anderen Ausländer schaffen es auch sich so zu integrieren.
3. Es könnte teilweise sogar hinderlich für eine gute Integration sein, ich denke, dass ein türkisch-stämmiger Schüler sich in einer fast ausschließlich dt. Umgebug dazu gezwungen ist, sich viel besser zu integrieren.
 
wieso keine türkische schule ? die leute die kein deutsch können, und hingehen und dann die matura machen, waren die ganze zeit an der schule unnötig--- denn matura ohne deutsch ist wie keine mautra und kein deutsch !!
 

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