"Sozialschmarotzer"

Die Gesellschaft konnte sich den Luxus leisten, Arbeitsunwilligen ein relativ bequemes Leben zu gestatten.

Das ist ja grotesk!

Keine Gesellschaft in keinem Land der Welt kann es sich leisten Arbeitsunwilligen ein bequemes Leben zu gestatten. Selten habe ich sowas irrsinniges lesen müssen. Besonders das Wort Luxus ist in diesem Zusammenhang vollkommen falsch gewählt.

[...]unermeßlichen Raffgier einiger Kapitalisten.
Der Kapitalist, Feind unserer Gesellschaft, Verbrecher des 21. Jahrhunderts. Dieses von einigen bewusst erschaffene Feindbild ist auf Dauer nicht mehr auszuhalten, spiegelt vor allem nicht im geringsten die Realität wieder, sondern dient als Propaganda für etwagige Parteien/Ideologien. Wohin das führt hat die Geschichte gezeigt (auf beiden Seiten).

Ein Betrieb mit 800 Beschäftigten schließt, und du bist dabei, dann viel Spaß bei der Suche!
Arbeitsplatzverlust ist ein großes Problem der globalisierten Welt, in der Unternehmensstandortwechsel teilweiße innerhalb weniger Jahre rentabel gemacht werden können. Dem Fortschritt an Technologie (Logistik, Kommunikation, etc.) darf aber unter keinen Umständen vom Gesetzgeber entegegengewirkt werden, das würde Deutschland langfristig wirtschaftlich ruinieren. Anstatt dessen, muss die Bildungssituation in Deutschland angepasst werden, das heißt mehr Chancen für alle, mehr Möglichkeiten von der Globalisierung zu profitieren. Von der Vorstellung sein restliches Leben ein und den selben Arbeitsplatz zu haben sollten wir uns sofort verabschieden. In Afrika ist das Überleben keinesfalls gesichert, und so wird es wohl früher oder später auch Europa wieder treffen. Es muss nur erreicht werden, dass jeder die selben Chancen hat sich in der Gesellschaft einen angemessenen Status (bzw. Beruf) zu erarbeiten, wer dies nicht tut wird in der globalisierten Welt auf Dauer nicht oder nur schwer überleben können. Wären die 800 Arbeiter von denen du sprichst gut gebildet und würden sie sich 100% dafür einsetzen einen Beruf zu bekommen (dazu gehört auch ein evtl. Wechsel des Wohnortes), so würden sie auch Arbeit finden, da bin ich mir sicher. Momentan gibt es eben das Problem, dass 2 Gegensätze direkt aufeinander treffen. Einerseits Leute, die ihr gesamtes Leben bei einem Betrieb gearbeitet habem, und moment soagen wir 50 Jahre alt sind, andererseits die neue Situation auf dem Arbeitsmarkt, in der man seinen Beruf ohne Vorwarnung verlieren kann. Wenn sich neue Generationen auf diese Situation vorbereiten (mit anderen Worten: Den bestmöglichen Bildungsstand erreichen) dann sind sie nicht Opfer sondern Profiteur der neuen Situation, denn sie bietet ihnen dann ungeahnte Möglichkeiten.

Da gibt es genug gut dokumentierte Bespiele, wo hochqualifizierte Fachkräfte trotz hunderter Bewerbungen keine Anstellung gefunden haben!
Natürlich gibt es solche Fälle auch, mir sind da selbst sogar einige bekannt. Hier muss man immer nach den Ursachen suchen, trotzdem glaube ich würde mir keiner abstreiten, dass eine gute Qualifikation gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt bedeutet, eine schlechte schlechte.

Da gibt es genug gut dokumentierte Bespiele, wo hochqualifizierte Fachkräfte trotz hunderter Bewerbungen keine Anstellung gefunden haben!
Würde sich der Staat in bestimmten Punkten endlich raushalten so würden wieder wesentlich mehr Arbeitsplätze in Deutschland entstehen, falls es dann immernoch nicht möglich ist einen Arbeitsplatz zu finden, darf man einen Wohnortwechsel nie ausschließen.
 
@ nannu: was für Ungereimtheiten?
Ich habe es nicht nötig zu lügen, aber ich wollte hier auch keinen Roman schreiben. Ich kann nur wiederholen das die Story so passiert ist wie sie oben steht. Und ich teile meine Meinung nicht nur hier mit, was manche vielleicht für feige halten könnten weil es hier anonym ist, die Betroffenen und auch das Umfeld kennt meine Meinung und ich steh mit dieser auch nicht allein da (zumindest was das Umfeld betrifft)!
Mich hat das damals nur so wahnsinnig aufgeregt, weil wirklich viele schon (vergeblich) versucht haben den beiden zu helfen, und die sich aber nicht helfen lassen, deswegen wollte ich hier mal Meinungen hören.
 
Zitat von KobeShow
Keine Gesellschaft in keinem Land der Welt kann es sich leisten Arbeitsunwilligen ein bequemes Leben zu gestatten. Selten habe ich sowas irrsinniges lesen müssen. Besonders das Wort Luxus ist in diesem Zusammenhang vollkommen falsch gewählt.

Selbst heute noch tingeln "Arbeitsscheue", die noch nie gearbeitet haben, durch diverse Talkshows. Die dürfte es nach deiner Meinung gar nicht geben?
Vielleicht bist du zu jung und kannst dich deshalb nicht an diese Zeit erinnern?


Zitat von KobeShow:
Der Kapitalist, Feind unserer Gesellschaft, Verbrecher des 21. Jahrhunderts. Dieses von einigen bewusst erschaffene Feindbild ist auf Dauer nicht mehr auszuhalten, spiegelt vor allem nicht im geringsten die Realität wieder, sondern dient als Propaganda für etwagige Parteien/Ideologien. Wohin das führt hat die Geschichte gezeigt (auf beiden Seiten).

Hoffentlich fällst du nicht auf die Propaganda herein. Scheint mir fast so.
Woher kommen denn so geistreichen Sprüche wie:
Sozial ist, was Arbeit schafft
Niedriglohn bringt Arbeitsplätze
Längere Arbeitszeit bringt Arbeitsplätze
Neiddebatte
Generationenkonflikt usw.???


Zum Feindbild:
Man muß nicht von Feind reden. Tatsachen sprechen für sich.

Siehst du wirklich keinen Zusammenhang im Niedergang des Kommunismus und gleichzeitig ausuferndem Sozialabbau?

Wenn es der Wirtschaft/Industie schlecht gehen würde, könnte man das ja vielleicht verstehen.
Seit dem Superkanzler Schröder hat die Industie Milliarden-Geschenke bekommen.
Jedes Jahr steigen die Gewinne. 25%Gewinn?? Peanats! Nur kein Neid!

Im gleichen Zeitraum sind die Löhne der Arbeitenden und die Renten real gesunken.

Warum? Unserem Feund, dem Kapitalisten, geht es eben sehr,sehr schlecht.
Er muß erst noch ein bißchen sparen. Wenn er dann genug hat, gibts auch wieder neue Arbeitsplätze und mehr Geld für die, dies ihm verdienen!


Wers glaubt......

Zitat von KobeShow:
Natürlich gibt es solche Fälle auch, mir sind da selbst sogar einige bekannt. Hier muss man immer nach den Ursachen suchen, trotzdem glaube ich würde mir keiner abstreiten, dass eine gute Qualifikation gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt bedeutet, eine schlechte schlechte.
Deine Meinung in Ehren, aber glaubst du wirklich, ein Doktor der Geisteswissenschaften wird beim Spargelstechen oder Eisenbiegen bevorzugt? Da gelten andere Kriterien wie körperliche Kraft, Fitnes und Ausdauer!
Nochmal: die beste Qualifikation ist keine Garantie für einen Arbeitplatz!
Als in Deutschland noch Vollbeschäftigung war, wurden Millionen völlig Unqualifizierte, der deutschen Sprache nicht mächtig, ins Land geholt. Und alle haben Arbeit bekommen!
Das mit der Bildung gehört auch zu den Schlagworten oben. Damit soll vom Unvermögen abgelenkt werden, Arbeitsplätze zu schaffen.
Nicht die mangelnde Bildung ist schuld, es fehlen einfach nur Arbeitsplätze!


Zitat von hotginger:
@ nannu: was für Ungereimtheiten?

Muß ich wohl nicht widerholen. Sind in den voherigen Beiträgen zur Genüge angesprochen worden.

Das Gröbste:
Niemand geht wegen so was in den Knast.
Der Knast ist kein Ferienparadies. So wie du das schilderst, wäre ich auch gerne da!

Gruß nannu
 
Zitat von nannu:
Nicht die mangelnde Bildung ist schuld, es fehlen einfach nur Arbeitsplätze!
Kein Wunder. auf der einen Seite werden Jobs mit aller Gewalt kaputt gemacht (in bestimmten Bereichen wird das Personal allmählich durch 1€-Jobber ersetzt, mitunter sogar durch sich selbst) und andererseits sind die Berufschancen für Berufseinsteiger, die wirklich gut sind, so unattraktiv, daß sie ins Ausland gehen und ihr hier erworbenes Know-How mitnehmen. Übrig bleibten oft diejenigen, welche schon durch eine ansprechende Bewerbung hoffnungslos überfordert erscheinen.

Natürlich kann man schnell viele Billig-Arbeitsplätze schaffen, die den Arbeitgeber fast nichts mehr kosten, dafür den Steuerzahler um so mehr. Aber wozu ist so ein Arbeitsplatz gut (außer für die Statistik), wenn man davon nicht einmal ansatzweise leben kann?

Was ist eigentlich los in Deutschland? Eigentum verpflichtet zum Wohle der Allgemeinheit. Es war einmal...

Gruß Konradin
 
Mein Gott manchmal kann ich dieses kommunistische Geschwafel nicht mehr ertragen...

Selbst heute noch tingeln "Arbeitsscheue", die noch nie gearbeitet haben, durch diverse Talkshows. Die dürfte es nach deiner Meinung gar nicht geben?
Doch die gibts und die sollten vom Staat genau 0 Euro erhalten.

Warum? Unserem Feund, dem Kapitalisten, geht es eben sehr,sehr schlecht.
Er muß erst noch ein bißchen sparen. Wenn er dann genug hat, gibts auch wieder neue Arbeitsplätze und mehr Geld für die, dies ihm verdienen!
So ich mach das jetzt wie alle anderen auch, ich provoziere einfach nur:

Wo liegt das Problem wenn einige andere ausbeuten? Sowas gibts seidem Menschen gedenken. Ich selber sage es ganz offen: Hätte ich die Macht mich zu bereichern würde ich es auch tuen. Fakt ist aber, dass die Unternehmen langfristig am erfolgreichsten sind, die nicht ihre Mitarbeiter ausbeuten, sondern die sozial-verträglich mit den Leuten umgehen.
Deine Meinung in Ehren, aber glaubst du wirklich, ein Doktor der Geisteswissenschaften wird beim Spargelstechen oder Eisenbiegen bevorzugt?
Ein solcher Mensch findet seinen Arbeitsplatz, falls nicht sind das einzellne Schicksale die ihre Gründe haben.

es fehlen einfach nur Arbeitsplätze!
Dann muss man eben auswandern, irgendwo gibt es immer Arbeit.


Ja dieser Post ist nicht von hoher Qualität, aber wenn hier im Politikforum bestimmte Menschen (wiederholt) als "Feinde" dargstellt werden, ohne dass die Leute die das tun diese Menschen überhaupt kennen, fühle ich mich nicht mehr wirklich motiviert zu versuchen Qualität ins Politikforum zu bringen. Hier im FSB stößt man teilweiße auf absurde politische Ideen, auf die ich jetzt nicht mehr näher eingehen werde, sondern einfach nur meine Meinung schildern werde, deshalb:
Der Kommunist, Feind unserer Gesellschaft
 
Was ist denn mit dir los, KobeShow, etwas zuviel kommunistisches Geschwafel gehört (wo?), sei doch nicht so leichtgläubig. Meinst du, hier zu provozieren ist der richtige Weg?
Selbst heute noch tingeln "Arbeitsscheue", die noch nie gearbeitet haben, durch diverse Talkshows.
Ja, wenn die immer echt wären. Ich bin mir sicher, einige verdienen sich damit ihre Brötchen.

Ob Unternehmen, die sozial-verträglich mit ihren Leuten umgehen, langfristig am erfolgreichsten sind, ist eine Theorie. Daß die Großaktionäre ihr Interesse an einer fetten Dividende vor die Interessen der Belegschaft stellen, eine andere.

Dann muss man eben auswandern, irgendwo gibt es immer Arbeit.
Stimmt. Viele Jugendliche tun dies bereits, sobald sie ihre Ausbildung erfolgreich beendet haben. Arbeiten können sie schließlich auch anderswo.

Wenn die Eignung für eine Tätigkeit keine Rolle spielt, dann denken wir das mal konsequent zu Ende. Der Doktor der Geisteswissenschaften sticht den Spargel und der Analphabet von nebenan hat einen Bildschirmarbeitsplatz. Vom Hirnchirurgen mit einer abgebrochenen Lehre im Gastrobereich mal ganz zu schweigen.

Dann aber gute Nacht!

Konradin
 
Was ist denn mit dir los, KobeShow, etwas zuviel kommunistisches Geschwafel gehört (wo?), sei doch nicht so leichtgläubig. Meinst du, hier zu provozieren ist der richtige Weg?

Provozieren tun doch hier diejenigen, die Kapitalisten als Feinde bezeichnen, die den ganzen Tag lang einfache Arbeiter ausbeuten um selbst noch mehr Geld und noch mehr Macht zu haben.

Es gibt keine "Feinde" in unserer Gesellschaft, weswegen ich die Begriffswahl als haarsträubend empfinde, noch dazu fehlt es an sinnvollen Argumenten wenn es um die Hetze gegen Kapitalismus geht.
 
Zitat von KobeShow:
Es gibt keine "Feinde" in unserer Gesellschaft, weswegen ich die Begriffswahl als haarsträubend empfinde, noch dazu fehlt es an sinnvollen Argumenten wenn es um die Hetze gegen Kapitalismus geht.
Etwas finde ich komisch. Ich habe eben den Thread nochmal durchgesehen:
Der Einzige, der etwas vom "Kaptalisten-Feind" geschrieben hat, bist du!

Zitat von KobeShow:
Der Kapitalist, Feind unserer Gesellschaft, Verbrecher des 21. Jahrhunderts.

Du stellst die Sprüche in den Raum und bläst dich dann deswegen auf! Toll!

Gruß nannu
 
Gut ich hab hier evtl. ein wenig die Kontrolle verloren, sorry dafür.

Trotzdem muss man hier fair bleiben und darf Kapitalisten nicht Raffgier oder sonst etwas vorwerfen.

Ich stehe übrigenß weiter zu meiner Aussage, das Arbeit Vorrang hat, und jeder Arbeitsplatz gut für die Gesellschaft ist.
Hoffentlich fällst du nicht auf die Propaganda herein. Scheint mir fast so.
Woher kommen denn so geistreichen Sprüche wie:
Sozial ist, was Arbeit schafft
Niedriglohn bringt Arbeitsplätze
Also das habe ich im Gegenzug so nicht gesagt. Niedriglohn schafft keine Arbeitsplätze, Unternehmen schaffen diese wenn es rentabel ist welche zu schaffen.
 
Sozialschmarotzen ist verdammt assozial. Man lässt andere für sich arbeiten. Dass es "keine Arbeitsplätze" gäbe ist kein Argument man muss nur wollen dann bekommt man schon irgendwo eine Stelle um sich über Wasser zu halten.
 
Sozialschmarotzen ist verdammt assozial. Man lässt andere für sich arbeiten. Dass es "keine Arbeitsplätze" gäbe ist kein Argument man muss nur wollen dann bekommt man schon irgendwo eine Stelle um sich über Wasser zu halten.

Es gibt Fälle, wo es wirklich nicht geht - aber das ist doch eine Minderheit. Ich fühle mich schlecht, wenn ich anderen auf der Tasche liege, da kann es tausend Mal saubequem sein. Mir würde ein Stück der Eigenständigkeit fehlen.

Ich habe vor 5 Jahren auch meine Zelte zu Hause abgebaut und bin nach München gezogen. Da gab es meine Arbeit, die ich wollte und bereue diesen Schritt nicht.
 
Na irgendwie müssen ja die 900 Euro bezahlt werden, was soll man dann noch tun wenn man keine Kohle hat?
 
ja die haben es auch nicht leicht!!!!Die müssen über die Runden kommen irgendwie!!!
 
Ich bin der Meinung, das einzig ärgerliche ist, das diese Leute (deine Ex-Bekannten), so kopflos mit der Videogeschichte umgegangen sind, das ist näml. kein Einzelfall.

Seltsamerweise häufig bei Leuten, die wenig oder kein Geld zur Verfügung haben (außer Harz IV) !!

Die Strafe ist verhältnismäßig hoch, wenn ich daran denke das "unser" dicker Kanzler Kohl uns immer noch aus Bonn zuwinkt.
 
also mir erscheint die ganze geschichte etwas... unlogisch. da muss doch schon deutlich mehr passiert sein als nur das geschilderte. davon wird man wohl kaum gleich im gefängnis landen, wenn es denn so sein sollte halte ich die strafe allerdings auch etwas für überzogen...

...andererseits.. angesichts der scheintbar nicht üblen umstände, sollte ich vllt auch mal eine dvd nicht mehr zurückgeben ;)
 
Hallo

2 Videos mit einem Anschaffungspreis von 40 €, werden solang angmahnt bis daraus eine Summe von über 900 € werden. Dafür geht ein Mensch in den Knast. Ginge es nur um die Summe, hätte wohl ein Offenbarungseid das ganze beendet.
Vermutlich waren diese 40 € Investition eines Verleihers ( die bestimmt schon durch Andere wieder eingenommen worden sind ) von unglaublicher Bedeutung, deshalb hat der Verleiher zudem einen Betrug unterstellt, weshalb es zu einer Strafe kommen konnte die Ersatzweise mit Gefängnis abgegolten werden kann. Wenn jemand über soviel Geld verfügt, das er die Leihgebühr von, was weiß ich ursprünglich 50 € nicht bezahlen kann, wird die ständig steigende Summe aufgrund weiterer Mahnungen auch nicht leisten können. Er wird sich noch nicht einmal verteitigen lassen können - weshalb man dann eben in den Knast geht , weil das Vermögen immer noch nicht größer wurde. Also von Anfang an Chancenlos, so einfach ist das.
Mir wäre bedeutend wohler und es wäre auch spannender die Gefängnisse mit Verbrechern zu füllen und nicht mit Menschen, deren Verbrechen es ist zu wenig Geld zu haben.
Wenn man für 5 € die Stunde (Gott sei Dank kenn ich niemanden, der legaler Sklave ist) arbeiten geht, ist es SICHER das man ohne zusätzliche Hilfen bald Besuch von Gerichtsvollziehern bekommt. Ab da gibt es keinen Ausweg mehr.
Eventuell hätten Freunde ja helfen können, wenn es denen schon so gut geht. Desweiteren kann ich berichten, das selbst hochqualifizierte Arbeitssuchende keinen Job bekommen, weil sie überqualifiziert und somit unterbezahlt wären oder weil irgend ein Firlefanz nicht passt. Nicht toll genug geschrieben, in der Bewerbung? Man sieht, auch da könnten intelektuelle, sozial wertige Freunde helfen sogar ohne Geld hergeben zu müßen. Aber meistens wollen die das nicht - ich meine die "Freunde" eines "Sozialschmarozers", sie wollen lieber richten.
Bitte, Richter sein ist leicht - Recht zu sprechen aber schwer.

Im übrigen wer einen Putzfrauenlohn haben will sollte auch Putzfrau lernen und nicht Automechaniker - oder bring ich da was durcheinander?
Ganz ehrlich, wie blöd wäre ich eine Lehre sehr erfolgreich zu beenden um dann eine Entlohnung zu bekommen als ob ich nie was erreicht hätte? Da lachen die "Sozialschmarozer" aber zu Recht!

Ich glaube das es kaum echte Sozialschmarozer gibt sondern meist chancenlose Mitmenschen.

Liebe Grüße
Carmen
 
Bevor ich jetzt was dazu sage muss ich folgendes sagen:
Ich strickt gegen Neonazis und auch gegen ihr extreme meinungs vertretungn und überhaupt gegen die Meinug von ihnen an sich.

ABER ich persönlich finde, dass sich der Staat die schwachen in der Bevölkerung schützt. Die lernschwachen werden in der Schule mehr gefördert als die lernstarken. Die Schulreform in Bundesländern wie hamburg zeigt es ganz deutlich! Es sollen Schulen (Gesamtschulen) verstärkt gebildet werden, und die Gymnasien sollen abgeschafft werden. Eigendlicher Zweck: Alle sollen in eine Klasse, Hauptschüler, realschüler und Gymnsiasten damit die lernstarken die lernschwachen mitziehen. Aber der Effekt wird der genau Umgekehrte seie. Wie sich schon in anderen Bundesländern gezeigt hat, werden die lernstarken heruntergezogen. ihr talente verkümmern, weil die Lehrer es nicht schaffen (wofür die nix können) jeden Schüler individuell zu fördern. Das wäre ein unmöglich zu bewältigende Masse von Arbeit für die Lehrkräfte.
Es war schon immer so, dass das Volk nur drauf wartet, das sich jemand erhebt, jemand mit einer starken Entschlossenheit, und die die zu "schwach" sind selber etwas in Bewegung zu setzen, folgen, oder stellen sich quer, wobei sie entweder "vernichtet" werden, oder das gemeine Volk in eine andere Richtung lenken.
Doch wir habe das in unserer Gesllschaft unterbunden, wir geben niemandem die Chance sich zu erheben. Jede gemeinschaft braucht jemand der sie Anführt, sonst funktioniert es nicht. Ich bin auch gegen Diktatur, denn das hat nicht mehr mit "der stärkste führt an zu tun". Und wenn das Volk gegen die Entscheidung des Führenden ist, dann muss sich jemand neues Erheben, der sich ihm entgegen stellt, dem das Volk wieder folgt. Letztendlich ist das nichts anderes als Demokratie.

Doch einige meine sich könnten sich auf dem Schutz des gestzes ausruhen, und das MUSS unterbunden werden. Denn das sind die Schwächsten. Sie meinen sich könnten sich sowas leisten, weil wir sie schützen. Die schwachen an der Spitze schützen sie. eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

MX 117
 
Ich fordere beim Arbeitslosengeld ein einfaches System:
Jeder der eine zu ihm passende Position ablehnt, bekommt von seinem ALG ein Drittel gekürzt, bei einer weiteren Ablehnung ein weiteres Drittel. Ob eine Position passend ist, das entscheidet der Stand der Bildung. So ist es für einen studierten Betriebswirtschaftler der während seiner Karriere viele Weiterbildungen gemacht hat durchaus nicht zu fordern, einen Job als Reinungskraft anzunehmen, für jemanden ohne Schulabschluss ist dies aber durchaus im Bereich dessen, was man erwarten kann.

So würde vermieden, dass Leute dauerhaft Jobangebote ablehnen, die sie eigentlich ausüben könnten. Ich hab das bereits einmal gesagt: Wer arbeitet ist gut für die Gesellschaft.

Zum einen magst du da Recht haben, aber stell dir das nicht zu einfach vor. Es kann doch sein, dass einem eine Arbeit abgeboten wird, die man auch von seinem Bildungsstand her machen kann. Nun hat aber die besagte Person eine Familie, Mann und 4 Kinder, wobei der Kleinste gerade einmal 2 Jahre alt ist. Der Mann hat auch Arbeit und kommt meist erst Abends gegen 20 Uhr nach Hause. Manchmal später. Nun wird der Frau ein Job angeboten in einer Stadt, wo sie jeden Tag 2 Stunde Anfahrt einrechnen muss (1 Stunde hin und eine zurück) + 8 Stunden Arbeit. Sagen wir mal, sie muss um 8 Uhr da sein, dann fährt sie kurz vor 7 von ihrem Zuhause los und wäre erst gegen 17 Uhr zurück. 10 Stunden wäre sie dann weg. Wer kümmert sich in dieser Zeit um die Kinder? Die Kindergarten haben auch in dem Ort nicht so lange auf, wo können die Kinder also so lange hin, bis die Mutti wieder kommt? Zudem hat die Familie nur ein Auto und das brauch der Vater. Wie kommt sie jetzt zur Arbbeit (Zug dauert pro Fahrt noch ne Stunde länger)? :confused:

Das ist ein Beispiel, warum die Frau die Arbeit nicht annehmen kann, obwohl sie dafür geeignet wäre. Ihr Geld deswegen zu kürzen, fände ich nicht gerecht, denn die Ämter müssten meiner Meinung nach die familiäre Situation mit berücksichtigen und das ist ein enormer Aufwand.

Zum eigentlichen Thema:

Es gibt viele Menschen, für die ist es in der "Freiheit" nicht einfach durchzukommen. Täglich hört man von Preiserhöhungen und Inflation, von Schließungen von Werken und Abbau von Arbeitsplätzen, von niedrigen Löhnen und korrupten Politikern und Wirtschaftsbossen. Sieht man denn noch eine Reportage im Fernsehen über ein Leben im Knast, dann erscheint das schon als Alternative.

Ein Einzelzimmer mit Fernsehen und z.T. Computern (davon würde ich im Internat träumen), sichere Arbeit (denn Insassen brauchen Beschäftigung), geregelte Mahlzeiten und gesundes Essen (was an und für sich wirklich immer teurer wird). Wen würde das nicht reizen?

Ich will nicht sagen, dass das Leben im Knast ein Zuckerschlecken ist. Das nun wirklich nicht, aber eine Alternative als auf der Straße zu landen ist es allemal.

das schöne ist ja, dass man länger in Gefängnis geht, wenn man so etwas harmloses wie Steuerhintterziehung macht. Ein Mord würde sich da nicht lohnen. Derjenige kann ja eventuell noch eine verminderte Schuld zugeschrieben bekommen, wenn er vorher genug Alkohol trinkt.

Vater Staat hat sich das alles selber zuzuschreiben. Das Leben ist anstrengend und oftmals ehrliche Arbeit unrentabel. Es wäre wirklich sinnvoll, wenn die Politiker mal darüber nachdenken hier ein Strafmaß zu erhöhen und die Bequemlichkeit wegzulassen. Wasser und Brot reichen im Leben und es gibt so manche Hartz 4 Familie, die sich kaum mehr leisten kann!

MfG

Dina
 
Für mich klingt die Geschichte irgendwie nach Bildzeitung. Die schreiben auch immer irgend eine Hetze gegen die Hartz IV Empfänger. Irgendwie muss man diese Sozialschmarotzer ja weiter beleidigen und bloß stellen, da ist jedes Mittel recht.
 
Naja, irgendwie ist da Thema nicht neu.

Das Penner in schlechten Zeiten absichtlich ein Ding drehen, damit sie eine Heizung und Essen bekommen ist ein leidiges Thema.
Allerdings sind dass auch diejenigen die im Häfen GERN mitarbeiten.

Grundsätzlich sollte sich das angesprochene Problem lösen lassen, in dem es bei Gefängnissaufenthalten generell Arbeitszwang gibt, man könnte es zur Abschreckung auch Zwangsarbeit nennen.
Natürlich unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und Berücksichtigung eventueller Invaliditäten, Allergien oder Gebrechen der Gefangenen.

Ob, und an welche Betriebe (kommunale Mühlabfuhr ,-trennung oder ähnliches aber auch Wohlfahrt) solche Arbeitskräfte abgegeben werden könnte wäre ein anderes Thema. Sollte halt nicht Gorleben sein. Das Verleasen von Zwangsarbeitern in Uranminen wäre auch keine Option

Neben der Senkung der Nebenkosten müßte man den Effekt der Arbeit auf die Resozialisierung prüfen, zB geregeltes Leben.

Ich könnte mir auch vorstellen dass eine Firma, die einen Bestraften eingearbeitet hat und mit ihm zufrieden ist, ihn dann übernehmen könnte. Ohne Vorurteile wegen der Vorstrafe zu haben.
Sagen wir ein Stahlwerk, dass so oder so auf Subventionen angewiesen ist.

Jedenfalls hat er dann neben der Vorstrafe ein Arbeitszeugnis. Und ein Startkapital, wen er Gewinn produziert hat.
 

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