K
KobeShow
Die Gesellschaft konnte sich den Luxus leisten, Arbeitsunwilligen ein relativ bequemes Leben zu gestatten.
Das ist ja grotesk!
Keine Gesellschaft in keinem Land der Welt kann es sich leisten Arbeitsunwilligen ein bequemes Leben zu gestatten. Selten habe ich sowas irrsinniges lesen müssen. Besonders das Wort Luxus ist in diesem Zusammenhang vollkommen falsch gewählt.
Der Kapitalist, Feind unserer Gesellschaft, Verbrecher des 21. Jahrhunderts. Dieses von einigen bewusst erschaffene Feindbild ist auf Dauer nicht mehr auszuhalten, spiegelt vor allem nicht im geringsten die Realität wieder, sondern dient als Propaganda für etwagige Parteien/Ideologien. Wohin das führt hat die Geschichte gezeigt (auf beiden Seiten).[...]unermeßlichen Raffgier einiger Kapitalisten.
Arbeitsplatzverlust ist ein großes Problem der globalisierten Welt, in der Unternehmensstandortwechsel teilweiße innerhalb weniger Jahre rentabel gemacht werden können. Dem Fortschritt an Technologie (Logistik, Kommunikation, etc.) darf aber unter keinen Umständen vom Gesetzgeber entegegengewirkt werden, das würde Deutschland langfristig wirtschaftlich ruinieren. Anstatt dessen, muss die Bildungssituation in Deutschland angepasst werden, das heißt mehr Chancen für alle, mehr Möglichkeiten von der Globalisierung zu profitieren. Von der Vorstellung sein restliches Leben ein und den selben Arbeitsplatz zu haben sollten wir uns sofort verabschieden. In Afrika ist das Überleben keinesfalls gesichert, und so wird es wohl früher oder später auch Europa wieder treffen. Es muss nur erreicht werden, dass jeder die selben Chancen hat sich in der Gesellschaft einen angemessenen Status (bzw. Beruf) zu erarbeiten, wer dies nicht tut wird in der globalisierten Welt auf Dauer nicht oder nur schwer überleben können. Wären die 800 Arbeiter von denen du sprichst gut gebildet und würden sie sich 100% dafür einsetzen einen Beruf zu bekommen (dazu gehört auch ein evtl. Wechsel des Wohnortes), so würden sie auch Arbeit finden, da bin ich mir sicher. Momentan gibt es eben das Problem, dass 2 Gegensätze direkt aufeinander treffen. Einerseits Leute, die ihr gesamtes Leben bei einem Betrieb gearbeitet habem, und moment soagen wir 50 Jahre alt sind, andererseits die neue Situation auf dem Arbeitsmarkt, in der man seinen Beruf ohne Vorwarnung verlieren kann. Wenn sich neue Generationen auf diese Situation vorbereiten (mit anderen Worten: Den bestmöglichen Bildungsstand erreichen) dann sind sie nicht Opfer sondern Profiteur der neuen Situation, denn sie bietet ihnen dann ungeahnte Möglichkeiten.Ein Betrieb mit 800 Beschäftigten schließt, und du bist dabei, dann viel Spaß bei der Suche!
Natürlich gibt es solche Fälle auch, mir sind da selbst sogar einige bekannt. Hier muss man immer nach den Ursachen suchen, trotzdem glaube ich würde mir keiner abstreiten, dass eine gute Qualifikation gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt bedeutet, eine schlechte schlechte.Da gibt es genug gut dokumentierte Bespiele, wo hochqualifizierte Fachkräfte trotz hunderter Bewerbungen keine Anstellung gefunden haben!
Würde sich der Staat in bestimmten Punkten endlich raushalten so würden wieder wesentlich mehr Arbeitsplätze in Deutschland entstehen, falls es dann immernoch nicht möglich ist einen Arbeitsplatz zu finden, darf man einen Wohnortwechsel nie ausschließen.Da gibt es genug gut dokumentierte Bespiele, wo hochqualifizierte Fachkräfte trotz hunderter Bewerbungen keine Anstellung gefunden haben!