Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Ich bezog mich ganz klar auf da Kiffen und nicht auf THC-Präparate. Ein damaliger Freund von mir bekam gegen seine Migräne Marihuana. Andere Präparate versagten, das Rauchen von M. jedoch brachte den gewünschten Erfolg.
schmodder schrieb:Suchtprävention ist eine nette Sache, aber leider nun mal nichts, was zuverlässig auch bis ins hinterste Viertel eindringt. Nie. Glaube ich jedenfalls nicht.
Habe ich auch noch nirgendwo gelesentom_cat schrieb:Kann mir jemand einfach und verständlich erklären, wie in einem Land indem oben genannte Gifte zugelassen sind, THC Produkte verboten sein können.
In den vielgeliebten und ach so DEA-militanten USA ist z.B. jeder Arzt in folgenden states berechtigt Cannabis zu verschreiben: California, Arizona, Washington, Oregon, Nevada, Colorado und Hawaii[...]wo dieser Arzt stationiert ist[...]?
Zitat von muesli: In den vielgeliebten und ach so DEA-militanten USA ist z.B. jeder Arzt in folgenden states berechtigt Cannabis zu verschreiben: California, Arizona, Washington, Oregon, Nevada, Colorado und Hawaii
muesli #164 schrieb:In den vielgeliebten und ach so DEA-militanten USA ist z.B. jeder Arzt in folgenden states berechtigt Cannabis zu verschreiben: California, Arizona, Washington, Oregon, Nevada, Colorado und Hawaii
Als "Ersatzstoff ist Dronabinol (Marinol®) als Tetrahydrocannabinol enthaltenes Medikament übrigens in allen Staaten der USA völlig legal zugelassen
und auch in Deutschland als „verschreibungsfähig ohne Ausnahmegenehmigung“ seit dem 1. Februar 1998 eingestuft und faktisch also von jedem Arzt zu verschreiben!
[...]-> Siehe u.a. auch:
Cannabis: Rauschgift auf Rezept?
Also nochmals, allerdings selbst bei Fettdruck nur in der vagen Hoffnung auf erfolgreiche Wahrnehmung von Dir
Sorry, aber diese Aussage ist schlicht und einfach falsch und widerlegbar.Internet schrieb:Du wirst in Deutschland keinen Arzt finden, der dir Marihuana wegen Migräne verschreibt... ende der ansage..
In den vielgeliebten und ach so DEA-militanten USA ist z.B. jeder Arzt in folgenden states berechtigt Cannabis zu verschreiben: California, Arizona, Washington, Oregon, Nevada, Colorado und Hawaii
Als "Ersatzstoff ist Dronabinol (Marinol®) als Tetrahydrocannabinol enthaltenes Medikament übrigens in allen Staaten der USA völlig legal zugelassen
und auch in Deutschland als „verschreibungsfähig ohne Ausnahmegenehmigung“ seit dem 1. Februar 1998 eingestuft und faktisch also von jedem Arzt zu verschreiben!
Grundsätzlich versteht man unter einer körperlichen Abhängigkeit nämlich nicht einen extremen körperlichen Zustand wie bspw. beim Heroin, sondern nur, dass beim Absetzen der Substanzen Entzugserscheinungen irgendeiner Art auftreten. Hierbei sind Entzugserscheinung definiert als die der Substanz normalerweise zugehörigen Abstinenzerscheinungen oder als Verhalten, dass sich darin äußert, die gleiche oder eine ähnlich wirkende Substanz zu konsumieren, um so den Entzugserscheinungen abzuhelfen bzw. vorzubeugen. Häufige Entzugssymptome bei chronischen Kiffern sind:
• Extreme Schlafprobleme (eigentlich immer!!) und wirre Träume
• Durchfall, Magenprobleme, Übelkeit und Erbrechen
• Fast immer Depressionen (Veränderung des Neurotransmitterhaushalts)
• Aggressivität
• Nervosität, Unruhe
• Muskelzittern, Schwitzen, erhöhte Temperatur
• verminderter Appetit
• Kopfschmerzen
Ein zweiter Punkt ist, dass es bei einer körperlichen Abhängigkeit zu Toleranzentwicklungen kommt. Das heißt in diesem Fall, dass trotz Einnahme einer gleichbleibenden Substanzmenge ein herabgesetzter Effekt eintritt (und beides genannte, die Entzugserscheinungen und die Toleranzentwicklung, trifft auf alle chronischen Kiffer zu, denen ich je begegnet bin, und das sind wesentlich mehr als nur ein ganzer A*** voll)
Nein, keineswegsMc Kilroy schrieb:Ist damit auch ausgesagt, dass man diese Drogen freigeben sollte? Stichwort Morphium?
Nämlich eine Zuspitzung, eine Schwarz/Weißmalerei,freefloating schrieb:... dass hier zwei Dinge miteinander vermischt werden.
Ich bezog mich ganz klar auf da Kiffen und nicht auf THC-Präparate. Ein damaliger Freund von mir bekam gegen seine Migräne Marihuana. Andere Präparate versagten, das Rauchen von M. jedoch brachte den gewünschten Erfolg.
Ebenso habe ich im Laufe der Jahre viele Menschen kennengelernt, die bei entsprechenden Gelegenheiten ein- bis zwei Züge eines Joints zu sich nahmen. Von 'Volldröhnen' kann bei diesen Mengen keine Rede sein.
schmodder hat noch nie THC konsumiert, das geht ja wohl aus seinen Aussagen hervor.
Würden wir in einem Land, in dem es kein Cannabis, gibt eine Umfrage starten, würden die häufigsten Menschlichen Gebrechen so lauten.
Es ist zu einfach, hier ein Paar Volkskrankheiten auf Cannabis zu schieben.
Hier wurden einige Kiffer untersucht und das Ergebnis wurde auf aufs kiffen geschoben. Woher kann man wissen ob diese Symptome nicht schon Vorher bestanden haben? Oder sollte nicht auch untersucht werden, ob es nicht gerade in der Zielgruppe der Cannabiskonsumenten, schon vorher häufiger aufgetreten ist?
Es wäre mal interessant, eine Gegenüberstellung zu machen, die ein pro und contra dieser Legalisierung enthält.
Diese Definition ist in der Tat, auch wenn sie die richtige sein mag, abweichend von der allg. verbreiteten.
Die hier aufgeführten Symptome sind auch soweit plausibel und/oder mir von langjährigen Kiffern bekannt. Allerdings nur von wirklich langjährig ..
Also macht das Konsumieren von Cannabis nicht direkt körperlich abhängig, sondern es tritt nach anhaltendem, häufigen Konsum eine körperliche Abhängigkeit auf.
Insgesamt schöner informativer Post schmodder und insgesamt eine schöne und interessante Diskussion![]()
Nen' bischen viel der (sehr variablen *g*) Spekulation bzw. auch des Glaubens, findest Du nicht selbst?![]()
[ Einschub]Obwohl eine Beeinflussung des Cannabinoidsystem wie auch anderer körpereigenen Systeme wie z.B. der Endorphine bisher keineswegs völlig zufriedenstellend geklärt bzw. erforscht wurden.
Deinen daraus dann aber abgeleiteten (teils persönlich gefärbten) Konsequenzen kann ich zumindest solange nicht folgen, wie Du hierbei zur Rechtfertigung sogar kulturelle Aspekte sowie langjährig nicht Geklärtes in unserem Rechtssystem mit einfließen lässt![]()
Ein bischen "Suff" (sorry *bg*) darf dann also schon mal sein, während eine (rel. kleine) Blockierung des Immunsystem bzw. anderer Rezeptoren durch pflanzliche (und auch heimische) Wirkstoffe hier gleich zum Sündenfall wird![]()
Und auch Dein Unglaube, dass Aufklärung und Prävention nicht wesentlich dazu beitragen können, den Missbrauch aller diverser Drogen und damit z.B. auch die Abhängigkeit von diversen Süchten zu vermeiden , stimmt mich dazu eher traurig.
Hieße dies doch in letzter Konsequenz, den Menschen als an sich unmündiges Wesen zu begreifen, der nur unter Aufsicht prädestinierter (Über-)Wesen funktionsgerecht zu existieren befähigt wäre.![]()
Auch eine Differenzierung in allgemein akzeptierte Drogen bzw. den speziellen Medikamentenmissbrauch würde uns hier in Hinsicht auf eine gesellschaftskritischere Diskussion über dies Thema wohl wesentlich weiter bringen.
Wieder eine recht gewagte These. Hast du irgendwelche Belege dafür?schmodder schrieb:Jedoch ist ein einzelner Suff im kritischen Fall nicht so drastisch wie das Kiffen.
Aber die These, daß nur 0,5% der Leute einigermaßen gescheit mit Cannabis umgehen halte ich gelinde gesagt für gewagt
Das hieße also strenggenommen, daß nur 0,5% der Kiffer Cannabis gebauchen, während 99,5% Cannabis mißbrauchen. Sorry, aber ich halte diese Aussage für hahnebüchenen Unsinn.
Substanzmißbrauch
DSM-IV-Kriterien „Substanzmißbrauch"
A. Ein unangepaßtes Muster von Substanzgebrauch führt in klinisch bedeutsamer Weise zu Beeinträchtigungen oder Leiden, wobei sich mindestens eines der folgenden Kriterien innerhalb desselben 12-Monats-Zeitraums manifestiert:
(1) Wiederholter Substanzgebrauch, der zu einem Versagen bei der Erfüllung wichtiger Verpflichtungen bei der Arbeit, in der Schule oder zu Hause führt …
(2) Wiederholter Substanzgebrauch in Situationen, in denen es aufgrund des Konsums zu einer körperlichen Gefährung kommen kann …
(3) Wiederkehrende Probleme mit dem Gesetz in Zusammenhang mit dem Substanzgebrauch …
(4) Fortgesetzter Substanzgebrauch trotz ständiger oder wiederholter sozialer oder zwischen-menschlicher Probleme, die durch die Auswirkungen der psychotropen Substanz verursacht oder verstärkt werden…
B. Die Symptome haben niemals die Kriterien für Substanzabhängigkeit der jeweiligen Substanzklasse erfüllt …
Wenn man solche Aussagen gleichermaßen über Alkohol treffen würde, dann wären wahrscheinlich nur 0,5% der Trinker keine Alkoholiker.
DSM-IV-Kriterien „Substanzabhängigkeit" (Alkoholabhängigkeit)
Ein unangepasstes Muster von Substanzgebrauch (Alkohol) führt in klinisch bedeutsamer Weise zu Beeinträchtigungen oder Leiden, wobei sich mindestens drei der folgenden Kriterien manifestieren, die zu irgendeiner Zeit in demselben 12-Monats-Zeitraum auftreten:
(1) Toleranzentwicklung, definiert durch eines oder folgenden Kriterien:
(a) Verlangen nach ausgeprägter Dosissteigerung, um einen Intoxikationszustand oder erwünschten Effekt herbeizuführen.
(b) deutlich verminderte Wirkung bei fortgesetzter Einnahme derselben Dosis.
(2) Entzugssymptome, die sich durch eines der folgenden Kriterien äußern:
(a) charakteristisches Entzugssyndrom der jeweiligen Substanz
(b) dieselbe (oder eine sehr ähnliche Substanz) wird eingenommen, um Entzugssymptome zu lindern oder zu vermeiden.
(3) Die Substanz wird häufig in größeren Mengen oder länger als beabsichtigt eingenommen.
(4) Anhaltender Wunsch oder erfolglose Versuche, den Substanzgebrauch zu verringern oder zu kontrollieren.
(5) Viel Zeit für Aktivitäten, um die Substanz zu beschaffen …
(6) Wichtige soziale, berufliche oder Freizeitaktivitäten werden aufgrund des Substanzmißbrauchs aufgegeben oder eingeschränkt.
(7) Fortgesetzter Substanzmißbrauch trotz Kenntnis eines anhaltenden oder wiederkehrenden körperlichen oder psychischen Problems, das wahrscheinlich durch den Substanzmißbrauch verursacht oder verstärkt wurde …
Das Thema der medizinischen Präparate habe ich übrigens weder in diese Diskussion eingebracht noch es als Argument für die Legalisierung von Cannabis angeführt. In dem von mir erwähnten Fall (Migräne) ging es nicht um ein medizinisches Präparat, sondern ganz konkret um Marihuana. Aber selbst wenn er es nicht von einem Mediziner bekommen hätte, sondern es illegal am Straßenrad erworben hätte, und selbst wenn die Wirkung nur eine subjektive gewesen wäre, selbst dann wäre dieses konkrete Beispiel schon tauglich, die ausschließliche Motivation des 'Zudröhnens' zu widerlegen.
Ob Hanfrauchen geschmacklich ein Genuß sein kann, das wirst du als jemand, der dies rundheraus ablehnt, kaum beurteilen können. Aber laß es dir gesagt sein: es kann.
Ich kann Hanf als Gelegenheitsgenußmittel genießen, aber ich brauche es in keiner Weise, um mich wohlfühlen zu können. Genausowenig wie ein Glas Wein, aber dennoch trinke ich gelegentlich eines.
ebenso wie eine leichte Hanfwirkung für mich keine Todsünde darstellt.
Wieder eine recht gewagte These. Hast du irgendwelche Belege dafür?
Wie kommst du übrigens darauf, Straftaten von Käufern mit Straftaten von Verkäufern zu vergleichen? Selbst die über Drogen uninformierteste Oma vergleicht höchstens das Kaufen von Haschisch mit dem Kaufen von Heroin und das Verkaufen von Haschisch mit dem Verkaufen von Heroin. Oder meinst du, ohne Informationen über Drogen könne man nicht den Kauf einer Ware (vorzugsweise zum Eigenbedarf) und den gewerblichen Verkauf derselben auseinanderhalten?
dafür ist eine Legalisierung nicht nötigausserdem hat es aus therapeutischer Sicht auch Vorteile,
schon für Leute die Depressionen haben ist das ne gute Sache.