Sollte Cannabis legalisiert werden?

@ Tom_Cat

irgendwie verstehe ich nicht was deine Quote nicht verstehen.

Ich finde der Text ist sehr juristisch geschrieben und ehrlich gesagt steht für mich da nur drin das es passieren KÖNNTE das bei einer überprüfung durch Sachverständige EVTL. das Verboten aufgehoben werden KÖNNTE.



Ich denke jeder sollte sich sich eigenen Grab schaufel, das finde ich auch, aber das problem ist das es genug Leute gibt die damit die Gräber anderer Menschen graben.

Und von mir aus kann der Staat auch der Alkohol und Nikotin Sucht vielstärker kontrollieren.
 
Es wurde sehr oft gesagt, dass Cannabis so schädlich ist, weil es Psychosen auslösen kann. Leider hat hier keiner erwähnt, dass Alkohol ebenso Psychosen verursachen kann.

Desweiteren behaupten viele, dass Dauerkiffer mit Realitätsverlust, Gedächtnisschwächen und Verdummung zu kämpfen haben. Das mag vl stimmen, aber es ist vollkommen reversibel. Das heißt, dass wenn man eine längere Zeit kein Cannabis zu sich nimmt, man sich komplett erholt. Permanente Beeinträchtigungen KÖNNEN laut Studien nur bei Kindern bis 14 Jahren auftreten, da sich ihr Gehirn noch in Entwicklung befindet.
 
1. Die Sache mit dem Alkohol wurde oft genug durchgekauft, nur weil Alkohol auch schlimm ist, macht das Cannabis nicht besser, in keiner Art und Weise.

2.Psychosen sind nicht "reversibel", sie können durch Professionele Hilfe EVTL. wieder besiegt werden, nichts anderes.
Andere geistige Retadierungen können warscheinlich wieder ausgebügelt werden, leider lebt ein Mensch mit durchschnittlicher Lebenserwartung nicht lang genug ;) ;) ;)
 
1. Die Sache mit dem Alkohol wurde oft genug durchgekauft, nur weil Alkohol auch schlimm ist, macht das Cannabis nicht besser, in keiner Art und Weise.
Trotzdem sollte man nicht mit zweierlei Maß messen und absurde Gründe hervorheben, um eine Illegalisierung irgendwie rechtfertigen zu können.

Recht interessant (und mit Quellenangaben) ist dieser Text hier:
Wie gefährlich ist Cannabis? Metastudie von Frau Dr. Nicole Krumdiek - Verschiedene Informationen - Informationen über den Hanf - Willkommen auf www.hanf-info.ch! Der Spezialist für Hanf (Cannabis) in der Schweiz.
Vielleicht relativiert das einige hier im Thread genannten Eigenschaften.
 
nein, aber ich bin der Meinung das man etwas gegen Alkohol tun sollte, nicht für Kannabis...

Und diese Zusammenstellung von hanf.ch kann man sich getrost in die Haare schmieren, sicherlich steht doch vielen drin das will ich nicht abstreiten, z.B. finde ich die Schäden durch Tabak und etc. sind sehr gut dargestellt, allerdings finde ich das die psychischen Schäden ordentlich untertrieben werden und die Sätze würden dann am liebst mit "aber das liegt nicht am Cannabis, der verstärkt das nur minimal" beendet werden.

Es tut mir leid nur weil etwas schlimmeres gibt, gibt es keinen Grund den weniger schädlichen Stoff zu legalisieren.

Wie gesagt ich bin dann eher gegen Alkohol und Nikotin.
 
Dir Frage ist halt, sollte man allgemein gesehen jegliches Suchtmittel bzw. jegliche Drogen unbeschränkt und unbegrenzt frei geben? Sowohl den Verkauf, als auch den Konsum.

Der Mensch scheint dumm genug zu sein, sich mit berauschenden Mitteln in eine 'andere Welt' versetzen zu wollen. Dürfen wir das zulassen, oder ist es egal, wenn große Teile der Bevölkerung als süchtig gelten?

Bei Alkohol und Nikotin haben wir es schon, muss es bei Cannabis eben so sein? Ich habe ehrlich gesagt eine Abscheu vor Alkis, Kettenraucher gehen mir auf den Geist und halbdebile Dauerkiffer sind sicher nicht erstrebenswert. Tragen diese in der Regel doch auch nichts mehr zum Volkseinkommen bei.
 
@Mehlsack: Du bestreitest also sämtliche zitierte Quellen? Nicht schlecht.

Der Mensch scheint dumm genug zu sein, sich mit berauschenden Mitteln in eine 'andere Welt' versetzen zu wollen. Dürfen wir das zulassen, oder ist es egal, wenn große Teile der Bevölkerung als süchtig gelten?
Ich denke eher, der Mensch tut gern das, was ihm gut zu tun scheint. Seien es Drogen, Sex oder Nahrungsmittel.
Bleiben wir bei den Nahrungsmitteln. Offensichtlich sind deren Mißbrauch Gift für die Zivilisation. Kranke fette Diabetiker überall. Soll nun Zucker verboten werden, weil einige darauf nicht klarkommen?

Alkohol ist legal, schlechte Ernährung auch. Und dem Alkohol werden viele Gefahrenpotentiale nachgesagt. Dennoch gibt es deutlich mehr Kranke durch falsche Ernährung als durch Alkoholkonsum. Was ist nun schlimmer? Selbst bei legalem Cannabis sehe ich die Nahrung noch immer ganz weit vorne als Schädling.
Und man muß auch nicht so tun, als verkomme jeder (einschließlich der Gegner der Legalisierung) zum "halbdebilen Dauerkiffer", sobald THC frei verfügbar ist. Und genaugenommen ist es bereits frei verfügbar, zumindest ist der Zugang recht leicht.
 
Faehnrich schrieb:
Ich habe ehrlich gesagt eine Abscheu vor Alkis, Kettenraucher gehen mir auf den Geist und halbdebile Dauerkiffer sind sicher nicht erstrebenswert.
Das ist Wasser auf meine Mühlen, Faehnrich. Aber damit erschöpft sich diese Aufzählung noch lange nicht. Ebenso sind mir Fastfood-Fresser, Zock-Junkies, Den-Hals-nicht-vollgenug-Abzocker und fanatische Abstinenzler abhold, von diversen weltanschaulich definierten Personengruppen ganz zu schweigen.

Wenn wir alles, was abhängig machen könnte, verbieten wollen, dann sind wir auf dem besten Weg in ein Gemeinwesen, in welchem man um Erlaubnis fragen darf, ob es noch gestattet ist zu atmen.

Gruß Konradin
 
@ twinky:
Es geht gar nicht darum, fest zu stellen, welche Sache nun den schädlichsten Einfluss auf Menschen hat. Es geht doch viel mehr darum fest zu stellen, wann muss ein Staat durch regulatorische Maßnahmen oder gesetzlichhe Verbote eingreifen. Jemand, der betrunken oder zugedröhnt ist, stellt sicher eine Gefahr für andere Menschen dar, wenn sich so jemand im Straßenverkehr oder im Beruf betätigt. Ein Dicker ist hierbei viel weniger eine Gefahr für andere Menschen.

Wie kannst du es also handhaben, wenn jemand berauschende Drogen nimmt, dass er andere Mitbürger so wenig wie möglich gefährdet? Eine 'Bestrafung' hinterher ist immer schlechter als eine Prävention.

Zwischen Genuss und Gefährdung liegen nicht immer Welten, der Übergang kann fließend, unbemerkt erfolgen. Ich habe auch keine Lust, für Suchtkranke aller Art mit zu bezahlen, seien es Steuergelder oder Krankenkassenbeiträge. Zudem, ich schrieb es bereits, fallen viele schwer Suchtkranke für den Arbeitsmarkt weg, d.h. man muss diese Gruppen mit alimentieren.


@ Konradin:
Wie kommst du stets darauf, wenn ich mich zu Gefahren des einen oder anderen Sucht- oder Drogenstoffes äußere, dass ich generell für ein totales Verbot dieser Stoffe wäre? Wo hab ich das geschrieben? Für mich selbst brauche ich garantiert keinerlei Drogen und das, was ich an Alkohol konsumiere, würde Brauereien und Destillerien in den Ruin treiben. ;)

Ich bin auch nicht Spiel süchtig, kein Abzocker, der andere übers Ohr haut, oder brauche Zucker in außergewöhnlichen Mengen. Ich freue mich jeden Tag daran, einen klaren Verstand zu haben. Daher erlaube ich mir ganz einfach, Alkis oder Junkies widerlich zu finden - ohne zu verleugnen, dass es sich um Kranke handelt.
 
Ich bestreite nicht sämtliche Quellen, nur weil ich mit einigen Schlussfolgerungen in diesem einen Artikel nicht übereinstimme.

Aber ich denke es ist auch jeden klar das ein Artikel von hans.ch nicht gerade so den effekt haben werden.

Ihr habt Recht wir legalisieren einfach alles Cannabis, Koks,Opium.
Das ganze gibts ganz legal vom Staat in der Apotheke...
Wie sieht das den mir Arbeitslosen aus, bekommen die den Kram dann auch ? Wäre sonst ja menschenunwürdig einfach mal das Leben ohne Realitätverlust durchzustehen...

Also ich steige hier aus der Diskussion aus, jetzt werden einige sagen ich habe keine Argumente mehr, stimmt, aber die die ich bisher vorgebracht habe reichen für mich aus gegen eine Legalisierung zu sein.

Die Gründe die mir hier die Pro-Legalizer genannt haben reichen nicht aus mich von den Vorteilen einer Legalisierung zu überzeugen.

Ich kenne aus erster Hand Leute die kiffen und den es gut damit geht, aber leider kenne ich auch vier Menschen bei denen das nicht so problemlos war. Nur eine Person konnte mit professionell Hilfe wieder in ein eigenständiges Leben zurück gebracht werden.

Ich wünsche allen die sich damit befassen das sie glücklich werden, aber ich bin da nunmal anderer Meinung und da können mich leider viele der scheinheiligen Argumente nicht umstimmen. Genausowenig wie die fesstellung das es ja etwas "viel schlimmeres" gibt.
 
Aber Faehnrich, ich habe doch nirgends behauptet, daß du generell für ein Verbot von allem bist. Genausowenig wie ich dafür bin, daß jeder überall uneingschränkt kiffen soll. Eine mögliche Freigabe von Cannabis heißt für mich keineswegs, daß es deswegen in die Kinderzimmer dieser Welt gehört oder daß wir uns in öffentlichen Verkehrsmitteln einnebeln lassen müssen.

Ich persönlich brauche ebenso keinerlei Drogen und es gibt genügend Zeitgenossen, welche ich aus dem einen oder anderen Grund widerlich finde; Alkies und Junkies, aber auch Fanatiker gehören zweifelsohne dazu, um nur einige davon bei Namen zu nennen.

Mich jedenfalls überzeugen die Argumente der Verbotsbefürworter keineswegs.

Gruß Konradin
 
@Mehlsack:

So, du willst also aus der Diskussion aussteigen. Wie wärs den mal, wenn du auf die nicht unbedeutenden Argumente von uns Beführwortern eingehst, anstatt ständig zu polemisieren wie "am besten alles legalisieren"? Wie du wahrscheinlich schon akzeptiert hast, ist Drogenkonsum ein gesellschaftliches Problem. Dann werfen wir doch mal einen Blick auf die potenziellen Drogenkonsumenten, also junge Menschen von 13 bis 30. Was, glaubst du, bringt sogenannte Drogen-Aufklärung? Krawattenträger, die im Fernsehen irgendwas von Suchtprävention, keine Macht den Drogen o.ä. lallen? Oder Lehrer in der Schule? Die haben doch einen noch geringeren Stellenwert. Keiner hört auf die. Und wenn es die eigenen Eltern auch nicht hinkriegen, ist die Drogenkarriere vorgezeichnet.

Was kann man dagegen tun?

Nichts! Die Gesellschaft hat sich verändert. Autoritätspersonen gibt es nicht mehr.

Man kann nur die Auswirkungen bekämpfen und die Nebenwirkungen weitestgehend eliminieren. Wenn sich Drogenabhängige keine Gedanken mehr machen müssen, wie sie ihren Stoff bekommen, müssen sie sich nicht mehr prostituieren oder kriminell werden. Sie können arbeiten, produktiv sein. Und wir können nur hoffen, daß diese Gefallenen irgendwann von selbst auf die Idee kommen, einen Entzug zu machen. Und wenn nicht, so rauben sie wenigstens niemanden aus oder begehen andere Straftaten.

Gruß
Tobi
 
[...]Wenn sich Drogenabhängige keine Gedanken mehr machen müssen, wie sie ihren Stoff bekommen, müssen sie sich nicht mehr prostituieren oder kriminell werden. Sie können arbeiten, produktiv sein. Und wir können nur hoffen, daß diese Gefallenen irgendwann von selbst auf die Idee kommen, einen Entzug zu machen. Und wenn nicht, so rauben sie wenigstens niemanden aus oder begehen andere Straftaten.

Ja genau ... genauso, wie die legalen Alkohol(über)konsumenten, die sicher i-wann mal von alleine einen Entzug machen. ;)
Die sind auch voll produktiv :D und überhaupt nicht motiviert, Straftaten zu begehen. :D
Da sieht man doch ganz deutlich, welche positiven Auswirkungen legale Drogen haben.

:ööm:

Hoch lebe die moralische Reife der Menschheit, samt ihrer Einsicht in die Schädlichkeit von Überkonsum an Genussmitteln. *



MfG,
NeHe

* die nächsten 1000 Jahr nicht

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edit: ach öhm ... bevor ich's vergesse: Ich bin für die Legalisierung :p aus dem einfachen Grund, dass sich die Spreu vom Weizen trennt, jeder ist seines Glückes Schmied und wenn's fetzt, sich die Rübe wegzuknallen, bittefein ... wer's braucht ... spart zumindest der Justiz (und somit dem Steuerzahler) Unmengen Verfahrenskosten :D (können die Volksvertretergehälter erhöht werden)
Verbote haben - gerade im Bereich der Lebensweise - immer sowas von Supernanny-Charme und bringen am Ende meist das Gegenteil.
Mir könnten die's als Bonus beim Bäcker schenken, ich würd's dennoch nicht konsumieren :p
 
Ja genau ... genauso, wie die legalen Alkohol(über)konsumenten, die sicher i-wann mal von alleine einen Entzug machen. ;)
Die sind auch voll produktiv :D und überhaupt nicht motiviert, Straftaten zu begehen. :D
Da sieht man doch ganz deutlich, welche positiven Auswirkungen legale Drogen haben.

Du hast vollkommen recht, der Alkoholiker braucht morgens seinen ersten Schnaps für den Tag, sonst geht nix. Aber wenigstens KANN er dann arbeiten und ist nicht vom Gedanken getrieben, wie er sich seinen nächsten Schuß finanziert. Auch auf die Gefahr, mich zu wiederholen: wer Drogen will, bekommt sie auch. Daher müssen wir die schädlichen Nebenwirkungen auf die Gesellschaft, die die Illegalisierung mit sich bringt, auf eine Minimum reduzieren

Tobi
 
... Aber wenigstens KANN er dann arbeiten und ist nicht vom Gedanken getrieben, wie er sich seinen nächsten Schuß finanziert.

:D
Ja ne^^ is klar ;) als was denn bitte? Nichtmal als Verkoster bei Nordhäuser ;)
Keine Ahnung, in welchem DE du lebst, in dem, wo ich lebe, kenn ich keinen Job, indem du mal eben als "Alkoholiker" der früh den 1.Schuss braucht, "produktiv" sein darfst ... ungeachtet dessen, dass ein Alkoholiker ebenso den ganzen Tag den Kopf voll hat, woher er die nächste Flasche kriegt, wer die bezahlt und ganz sicher garnicht an "produktiv sein" denkt.

Da kriegste nichtmal 'nen 1-Euro-Job, der Abstieg ist programmiert, da Alkohol auf Dauer auch die Geldreserven auffrisst ... ohne Kohle, keine Wohnung, ohne Wohnung kein Job und ruckizucki biste dort, wo auch die - dann - legalen Powerkiffer o.ä. sind ;)

Aber träum dir das mal weiter schön :D wenn's hilft ;)

btw: lt. Profil bist du in Berlin? Da sollten dir doch in den einschlägigen Bezirken die Konsequenzen sowohl aus Alkoholüberkonsum als auch die der Drogenkarriere begegnet sein oder meidest du diese Bezirke? Wenn ja, warum? Wenn's doch so easy ist?


MfG,
NeHe
 
:D
btw: lt. Profil bist du in Berlin? Da sollten dir doch in den einschlägigen Bezirken die Konsequenzen sowohl aus Alkoholüberkonsum als auch die der Drogenkarriere begegnet sein oder meidest du diese Bezirke? Wenn ja, warum? Wenn's doch so easy ist?


MfG,
NeHe

Nein, ich bin sozusagen mittendrin. Ich wohne in der Pallasstraße in Schöneberg, zwei meiner Nachbarn auf der Etage sind Alkoholiker, einer heroinabhängig (glaube ich jedenfalls). Die Alkis haben beide Jobs, wenn's auch 1-Euro-Jobs sind - soviel dazu! Der Drücker geht auch irgendeiner Tätigkeit nach, aber ich glaube nicht daß die angemeldet bzw. legal ist. Ich weiß also ein bißchen, wovon ich rede!

Gruß
Tobi
 
Das hört sich eher nach Methadon an, Tobi79. An heroinabhängige Jobber mag ich nicht so recht glauben. Es ist ja eine der grossen Errungenschaften der Methadonprojekte, daß die Betroffenen zumindest arbeitsfähig dahinsiechen und krepieren. Ist besser für die Statistik und auch hübscher anzuschauen.

Gruß Konradin
 
@ Tom_Cat


Ich denke jeder sollte sich sich eigenen Grab schaufel, das finde ich auch, aber das problem ist das es genug Leute gibt die damit die Gräber anderer Menschen graben.

Hallo und grüß dich,

Ich mutmaße dies bezieht sich nun auf die Droge THC ?
Auch der Wirt ums Eck schaufelt die Gräber vieler und ruiniert so manch Familienglück. Die nette Dame vom Zigarettenkiosk ist ebenso dabei das Leben von so vielen drastisch zu verkürzen.
Bei Drogen scheint mir das generelle Problem, unabhängig von der Schädlichkeit, die gesellschaftliche Akzeptanz.
Ehrlich gesagt könnte ich mir legalisiertes THC aufgrund der Langzeit Wirkung nicht vorstellen und dies obwohl es nachweisbar weniger schädlich als Alkohol scheint.
Die gesellschaftliche Akzeptanz scheint mir wiederum ein regionales "Problem" das in westlichen Bundesstaaten wie z.B. Hessen sicherlich mehr Befürworter findet als vergleichsweise hier im konservativen Bayern.
Mit meinem "juristischen" Zitat wollte ich nur zum Ausdruck bringen, dass aufgrund des Gesetzes selbst und der damit verbunden Überprüfung des selben auf "Plausibilität" THC haltige Drogen nach dem heutigen Stand der Erkenntnisse erlaubt werden müssten.
In einer legalen Abgabe der Droge sehe ich weiterhin den großen Vorteil die Konsumenten dem kriminellen Umfeld zu entreißen und last not least, den für mich persönlich weniger priorisierten Vorteil der zusätzlichen steuerlichen Einnahmen in Zeiten der leeren Kassen. Konsumiert wird sowieso und wenn, dann warum nicht mit einer gewissen "Qualitäts-Kontrolle" ?
Anmerkung am Rande, ich kiffe nicht und trinke nur selten mal ein Glas Bier oder Sekt und dann auch nur aus gesellschaftlicher Verpflichtung heraus.

Gruß
 
@ tom_cat:
Schau mal bei Alkoholsüchtigen im fortgeschrittenen Stadium:
Auch diese haben ein Problem, sich immer zu dröhnen zu können - einfach mangels Geld.

Man kann Cannabis legalisieren, so viel man will (und andere Drogen auch), aber bei den richtig abhängigen Junkies wird das immer auf ein Beschaffungsproblem hinaus laufen. Denn legales Cannabis, wie in den Niederlanden, ist auch nicht für ein Trinkgeld zu haben. Wenn eine Sucht erst die Oberhand über das eigene Leben gewonnen hat, sind die Ziele schnell definiert: Nachschub beschaffen. Die Kohle dafür muss dann auch irgendwie aufgebracht werden.
 

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