Sollen wir weiterhin auf ATOM-Energie setzen???

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Atomenegie durch Kernfusion oder Kernspaltung ?
Ich bin der Meinung, dass es ohne zwar heute noch
ohne geht aber nicht mehr lange möglich sein wird.
Deshalb wird es so oder so kommen, das
wir die Atomenergie nutzen, ob schon heut oder in
100 Jahren spielt dabei für mich keine rolle.

mfg. Chaosbohne

PS:
Unter meinem Ort wo ich wohne
liegt liegt eventuell das größte Uranvorkommen
der Erde :D bestätigen kann/will das jedoch
keiner
 
bin klar für die Atomenenergie

1. sehr viel effizienter als Kohlekraftwerke
2. in Deutschland sehr sicher, in Tschernobyl hatten die Deppen Graphitstäbe als Moderator verwendet:rolleyes:
3. umweltfreundlich, jaja, das was da oben rauskommt is kein CO² ;)
4. "Atommüll" wird afaik aus Deutschland raustransportiert
5. man kann damit die Grünen ärgern :D

-man sollte trotzdem weiter an der Kernfusion forschen, bin mir sicher die werden das noch hinkriegen
-fände es sinnlos wenn in Deutschland noch irgendwelche Kraftwerke dicht machen müssten, weil dann kaufen wir den teuren Atomstrom von de Franzosen
-oder noch besser, wir finanzieren mit unserem EU-Beitrag den Bau von weiteren Atomkraftwerken in den Nachbarländern und kauffen dann dort den Strom

naja hauptsache ich krieg mein Benzin bis ich tot bin ;)
 
Mal eine Frage an die Atomkraftgegner: Wie wollt Ihr denn unseren Energiebedarf regeln? Etwa mit Wind- und Sonnenenergie? Das mag vielleicht für eine mittlere Kleinstadt funktionieren, aber wie wollt Ihr denn Millionenstädte, wie München, oder Berlin mit Energie versorgen? Kohlekraftwerke? Ja richtig, hab ich ganz vergessen, um München herum lagern ja riesige Kohlevorkommen. Blödsinn. Also, bietet doch mal sinnvolle, bezahlbare Alternativen an. Wie soll man denn, beispielsweise, ein großes Werk, wie etwa die Autostadt in Wolfsburg, mit Energie versorgen? Sollen wir jetzt halb Niedersachsen mit Windkrafträder zupflastern?
 
Ich möchte diese Frage mit einem satz aus TvTotal beantworten

ATOMKRAFT NEIN NEIN!!!!

Dazu ein Zitat von Günther Grass:"Keine Maus würde je eine Mausefalle konstruieren. Der mensch konstruierte Nutzungsweisen der Atomkraft"

Ich finde wir haben unserer Erde genug angetan, da brauchen wir net tonnenweise Atommüll unter der oberfläche vergraben der Halbwertszeiten jenseits von gut und böse hat!

NEIN NEIN UND 1000x NEIN
 
Ich bin auch kein Atomkraftgegner, aber man sollte zumindest sicherstellen, daß ein abstürzendes Flugzeug oder ein Erdbeben keinen Super-GAU verursachen können. So weit ist man leider nicht überall.
 
Also WIR Deutschen sollten weiter auf Atomkraft setzen, Warum?
1. Unsere Nachbarländer setzen AKW's dicht an unsere Grenze, die zweifelsfrei unsicherer sind als unsere!! und wir müssen den Strom von denen auch noch kaufen.(Tschernobyl war das beste Beispiel)
2. Kohlekraftwerke sind CO2 Produzenten also (wohl) klimaschädlich, die sollten mit der zeit abgeschaltet werden.
3. Erneuerbare Energien JA!! hier sollte man die Effizienz der Solarenergie erhöhen; Windenergie auch OK.
4. In (50 Jahren) wird es wohl die kalte Fusion geben, dann hätten wir Energie ohne Ende und ohne Gefahr der Verstrahlung.
5.
Das wäre mal meine Meinung
 
diese diskussion gabs hier schon mal...schon noch interessant wie sich die mehrheitliche meinung seit damals geändert hat...

all den grünen und mode-grünen, die sich hier gegen atomkraft aussprechen, wünsche ich viel spass im mittelalter. werft euren pc weg, euren fernseher, die gesamte beleuchtung muss raus, es gibt keinen strom mehr für euch! setzt euch wieder vor den kamin und erfreut euch eurer wunderbaren, ach so ökologischer welt.
mein gott...umweltschutz ist nicht alles. der fortschritt hat seinen preis...

gruss
 
Das war jetzt doch ein ziemlich dümmlicher Beitrag.

Es geht nicht darum, wieder in's Mittelalter zurückzufallen.

Wir wären heute schon in der Lage, ausreichend Energie mit minimaler Umweltbelastung zu gewinnen. Nur das ist leider von der Wirtschaft und deren Helfershelfer, die Politik nicht gewünscht.
 
@McKilroy
Genau diese Antwort habe ich erwartet, danke!
Also gut: Was bitte ist denn besser und umweltfreundlicher als Atomstrom? Zählen wir auf:
-Wasserkraft
-Windenergie
-Sonnenenergie

Wasserkraft: In den Bergen sieht die Zukunft leider nicht mehr so rosig aus wie es noch vor 50 Jahren geplant war (Stichwort Klimaerwärmung, Gletscherschmelze). Die Leistung von Speicherseen wird sich in 30 Jahren auf ein Minimum reduziert haben, wenn sich das Klima gemäss heutigen Prognosen weiter entwickelt. Für Laufkrafträder in Flüssen gilt dasselbe (Kein oder verminderter Abfluss in den Alpen ->weniger Wasser in den grossen Flüssen). Gezeiten- und Wellenkraftwerke sind nur lokal genug effizient.

Windenergie: Der Wirkungsgrad ist (noch?) viel zu tief, um damit grosse Industrieanlagen und Maschinen (Stichwort Bahn) zu betreiben. Zudem machen Windräder wie die Gezeiten- und Wellenkraftwerke nur lokal Sinn. Was gefällt dir besser: Ein Atommüll-Zwischenlager unter deiner Stadt, das für die nächsten 100 Jahre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sicher unter der Erde vor sich her besteht, oder Tausende von Windräder, die ziemlich laut sind und zudem die Landschaft verschandeln?

Sonnenenergie: Wie die Windenergie viel zu wenig ineffizient, zudem in der Herstellung keinesfalls so umweltfreundlich wie viele denken.

Falls ich einige Alternativen vergessen habe, möge man mir verzeihen.
Du siehst also, wir wären heute noch nicht in der Lage, ausreichend Energie mit minimaler Umweltbelastung zu gewinnen. Der grösste Anteil der in Europa verbrauchten Energie stammt immer noch von AKW's, und den zu ersetzen ist von heute auf morgen nicht möglich. Fazit: Ohne AKW's fallen wir zurück ins Mittelalter!

Zur Wirtschaft: Mir gefällt diese Entwicklung auch nicht, aber die Wirtschaft ist nunmal die treibende Kraft in unserer Gesellschaft. Gehts der Wirtschaft gut, gehts auch uns gut und umgekehrt (Stichwort Arbeitsplätze).

Und jetzt nimm mich auseinander;)

gruss
 
Sonnenenergie: Wie die Windenergie viel zu wenig ineffizient, zudem in der Herstellung keinesfalls so umweltfreundlich wie viele denken.

Du siehst also, wir wären heute noch nicht in der Lage, ausreichend Energie mit minimaler Umweltbelastung zu gewinnen.

Sorry, aber wo ist da der Beweis? Du hast doch nur eine Behauptung aufgestellt, sonst nichts.

Setz dich mal wirklich mit der Materie auseinander.

Wie gesagt: Theoretisch könnten wir heute schon auf alternative Energien umsteigen. Das muss natürlich im größeren Rahmen geschehen und es müssen die Gegenden einbezogen werden, in denen Sonnenenergie ausreichend vorhanden ist. z.B. im nördlichen Afrika gäbe es auch wenig Probleme mit der Umwelt. Also rede bitte nicht über Solarzellen in Deutschland angewendet, also über den Spinnerkram sondern über wirkliche Konzepte.

Der grösste Anteil der in Europa verbrauchten Energie stammt immer noch von AKW's, und den zu ersetzen ist von heute auf morgen nicht möglich. Fazit: Ohne AKW's fallen wir zurück ins Mittelalter!

Schau lieber mal nach, wie der Anteil der Energie aus AKWs an der Stromerzeugung z.B. in Deutschland ist. Und wenn du von verbrauchter Energie sprichst, dann bedenke, dass nur ein geringer Anteil des gesamten Energieverbrauchs über Strom läuft. Wenn du also von Energie sprichst, dann musst du das insgesamt betrachten und dann ist der Anteil der Atomenergie sehr gering.


Das Problem ist immer wieder das oberflächliche Wissen.


Und bezüglich Solarenergie: Schau mal unter Aufwindkraftwerke nach und berechne mal den Wirkungsgrad, wenn Solarpanelen in den richtigen Gegenden eingesetzt werden.
 
Hier stimme ich Mc Kilroy weitgehend zu ;)
Bis auf wenige Spitzenlasten, die tw. vorerst noch durch konventionelle bzw. Atom-Kraftwerke abgepuffert werden müssten
ist ein Umstieg durchaus real möglich und letztlich nur dadurch beschränkt,
dass wir einerseits längst nicht alle Sparpotenziale nutzen
und zudem auch neuere Innovationen nicht angemessen fördern
sowie andererseits auch investitionsmäßig tw. noch völlig falschen bzw. veralteten Prioritäten folgen.
Nur ein Stichwort hierzu: Bionik ;)
Für alle, die sich darunter nichts vorstellen können ;)

Mein Tipp

MORGEN: Mi, den 5.3. um 20:15 auf ARTE

Das Genie der Natur
Breitbildformat 16:9Videotext
Energie ist der Schlüssel
Ende: 21:00
Naturdokumentation
Folge: 3 / 3
Die wunderbare Welt der Bionik.\nSolarzellen waren gestern, heute experimentieren Forscher mit künstlichen Blättern, die mit Hilfe von Sonnenenergie Wasserstoff herstellen. Oder erproben, ganze Städte nach dem thermischen Vorbild eines Termitenbaus zu klimatisieren. Wie Inspirationen aus der Natur vielleicht auch die Energieprobleme der Menschheit lösen könnten, zeigt die dritte Folge der UNIVERSUM-Bionik-Serie. Doch ob Ameisenstaaten, Weißschwanzgnu-Herden oder Arbeitsbienen - es ist niemals nur ihr physikalischer Aufbau, der die Natur so unglaublich effizient macht. Ausschlaggebend ist die Art, wie sie ihre Informationsflüsse organisiert und den Verhältnissen anpasst.


Wiederholungen: Folge 1+2 am 10/11.03.
 
Jaja, ich hab wieder mal keine Ahnung, es ist immer dasselbe...

Quellen:
Zur Umweltfreundlichkeit von Solarenergie:
Wikipedia schrieb:
Die Energieerzeugung durch Photovoltaikzellen ist nach einer kompletten ökologischen Bilanz betrachtet nicht emissionsfrei, da die Herstellung der Anlagen bedeutende Mengen an Energie, Frischwasser und Chemikalien verbraucht. Allein um die zu ihrer Herstellung benötigte Energiemenge zurückzugewinnen, müssen etwa heutige Photovoltaik-Anlagen nach einer aktuellen Studie der Europäischen Union je nach Bauart rund 1,5 bis 6 Jahre betrieben werden. Da die Lebensdauer der Solarmodule bei ca. 20-40 Jahren liegt, ist die Gesamtenergiebilanz positiv.

Zum Thema Effizienz: Warum meinst du werden Solar-Anlagen fast ausschliesslich privat eingesetzt oder dienen zur Warmwasser-Aufbereitung? Richtig: Weil deren Produktion niemals für grosse Industriekomplexe oder grosse Maschinen reichen würde. Oder wieso kommen sogenannte Solar-Autos (noch) nicht auf grössere Geschwindigkeiten?

Du willst also in Deutschland die AKW's abschalten und das Problem nach Nordafrika verfrachten? Na dann viel Spass!
Solarpanelen in der richtigen Gegend werden gut funktionieren. Aber leider ist nicht jede Gegend ideal. Und ich weiss nicht was (finanziell, ökologisch und auch infrastrukturiell) besser ist: AKW's in Deutschland oder riesige Transport-Anlagen (sprich Hochspannungsleitungen) durch die halbe Welt.

Also gemäss Wikipedia erreicht ein solches Aufwindkraftwerk einen Wirkungsgrad von 1% bei 1000 Meter Kaminhöhe. Wasserkraftwerke erreichen um die 90%. Klar könnte dieser Wirkungsgrad in den richtigen Gegenden erhöht werden, aber dann bleibt wieder die Frage des Transports...

Zum Verbrauch: Ich hab das anders gemeint. Hier eine Liste der Länder, geordnet nach der Anzahl Kraftwerke:

Kernkraftwerk - Wikipedia


So, ich denke das reicht. Und nochmals: Ich habe nicht gesagt ein Ausstieg aus der Atomenergie sei prinzipiell nicht möglich. Ich habe nur bekräftigt, dass ein Abschalten der Anlagen "von heute auf morgen" erhebliche Probleme mit sich ziehen würde. Und das kann wohl niemand bestreiten, wenn man sich die Tabelle anschaut.

gruss
 
Ganz so einfach ist es mit den alternativen Energien nicht, wie manche hier glauben.

Sonnenenergie:
Der Wirkungsgrad von Sonnenkollektoren beträgt in Deutschland etwa 13% (im Jahresmittel). In Afrika, beträgt der Jahresmittelwert ca. 40%. Selbst wenn man die gesamte Sahara mit Sonnenkollektoren zupflastern würde, würde der daraus gewonnene Strom nicht ausreichen, um die zehn größten Städte der Erde mit Energie zu versorgen.

Windkraft:
Die zur Zeit ertragreichste Form der alternativen Energiegewinnung. Aber nur da effizient, wo ein stetiger Wind vorherrscht und zu groß und zu laut. Außerdem lässt sich Strom aus Windkrafträdern (zur Zeit) nicht speichern.

Wasserkraftwerke:
Nur sinnvoll, ab einer gewissen Strömungsstärke. Unsere großen Flüsse sind dazu nicht geeignet. Es sei denn, man würde alle paar hundert Kilometer eine Staustufe einbauen. Dann wären diese Flüsse (z.B. der Rhein) aber nicht mehr beschiffbar.

Gezeitenkaftwerke:
Das einzige, bisher gebaute, Gezeitenkraftwerk befindet sich in Frankreich. Im Augenblick hat man riesige Probleme mit der Versandung der Turbinen. Deshalb wäre ein Gezeitenkraftwerk für die Nordsee undenkbar, da die Nordsee ein vielfaches an Sand bewegt, als z.B. der Atlantik. In England plant man gerade ein 16 Km langes Gezeitenkraftwerk, welches, sollte man das Problem mit der Versandung in den Griff bekommen und das Kraftwerk wirklich bauen, etwa 5% des gesamten Energiebedarfs Großbritanniens decken würde. Also auch eher uneffizient.
 
Sonnenenergie:
Der Wirkungsgrad von Sonnenkollektoren beträgt in Deutschland etwa 13% (im Jahresmittel). In Afrika, beträgt der Jahresmittelwert ca. 40%. Selbst wenn man die gesamte Sahara mit Sonnenkollektoren zupflastern würde, würde der daraus gewonnene Strom nicht ausreichen, um die zehn größten Städte der Erde mit Energie zu versorgen.


Das rechne mir mal bitte vor!


n England plant man gerade ein 16 Km langes Gezeitenkraftwerk, welches, sollte man das Problem mit der Versandung in den Griff bekommen und das Kraftwerk wirklich bauen, etwa 5% des gesamten Energiebedarfs Großbritanniens decken würde. Also auch eher uneffizient.

Wieso sollte das uneffizient sein? 20 solcher Kraftwerke und Großbritannien wäre bei der Stromerzeugung unabhängig.

Überlege einmal, wie viel % des Energiebedarfs ein einzelnes Kernkraftwerk abdeckt. Also sind die wohl auch eher uneffizient. Es sind alleine 17 Atomkraftwerke! Dazu kommen noch eine Menge herkömmlicher Kraftwerke.

deutsche Atomkraftwerke

Es ist ziemlich konfus, was du hier schreibst.



@ tittli

Wenn du zitierst, dann bitte halbwegs vollständig:

Da die Sonnenenergie mehr als das 10.000-fache des menschlichen Energiebedarfes einstrahlt, wäre ein Wirkungsgrad von 1 % prinzipiell ausreichend, sofern eine entsprechend große Fläche mit Thermikkraftwerken überbaut werden würde.

In Namibia soll bei Arandis (nahe Swakopmund) eine Anlage mit knapp 38 km² Treibhausfläche und einem über 1.500 m hohen Turm errichtet werden. Mit 32 Turbinen und einer Nennleistung von 400 MW soll der gesamte Strombedarf des Landes (ohne industrielle Großabnehmer) gedeckt werden.

Hört sich doch nicht schlecht an, oder?

Der zugegebenermaßen teure Bau eines Kraftwerkes und dann Stromerzeugung ohne weitere CO2 Belastung und ohne Verbrauch von Resourcen.

Und wenn du die entsprechenden Berichte genau liest, dann wirst du sehen, dass auf diese Weise theoretisch schon jetzt Strom zu herkömmlichen Preisen gewonnen werden könnte.

Und wie gesagt, ich habe ja deutlich ausgeführt, dass dies nur ein Standbein ist. Zugleich muss der Energieverbrauch insgesamt gesenkt werden und auch andere Möglichkeiten ausgeschöpft werden.
 
meiner meinung nach: weg damit! aber woher kriegen wir dann die energy die jeden tag verbraucht wird? wir wohl nicht ohne funzen.....:(
 
Wieso sollte das uneffizient sein? 20 solcher Kraftwerke und Großbritannien wäre bei der Stromerzeugung unabhängig.

Weil es wohl schwierig wird, allein in England zwanzig 16 Kilomter lange Küstenabschnitte zu finden, die dafür geeignet sind. Die Küste dafür geeignet
zu machen ist dann auch nicht mehr im Sinne der Ökologie...

Überlege einmal, wie viel % des Energiebedarfs ein einzelnes Kernkraftwerk abdeckt. Also sind die wohl auch eher uneffizient. Es sind alleine 17 Atomkraftwerke! Dazu kommen noch eine Menge herkömmlicher Kraftwerke.

In der Schweiz produzieren 5 AKW's 40% des Bedarfs. Das nenne ich mal Effizienz. Warum das in Deutschland nicht erreichbar ist ist wohl auf die Anlagen selber zurückzuführen. Bedenke: AKW's sind ziemlich klein, verglichen mit der Fläche, die du bei Wind-/Sonnenenergie brauchen würdest (Remember: 38km^2 in deinem Beispiel

Hört sich doch nicht schlecht an, oder?

Mit hätte und soll steht noch kein Kraftwerk. Würde zu gerne mal sehen wie du einen 1500 Meter hohen Turm baust. Remember: das höchste stehende Gebäude ist der Taipeh 101 mit 509 Meter. 2009 wird der Burj Dubai fertiggestellt sein mit einer Höhe von 818 Meter. Das ist knapp mehr als die Hälfte von den 1500...von den Baukosten wollen wir gar nicht reden. Zudem wird es wohl nicht ganz einfach sein eine 38 Quadratkilometer grosse Fläche für die Überbauung zu finden. Was in der Wüste möglich ist, grenzt in dicht bebauten Ländern an die Unmöglichkeit. Und ein Kraftwerk in der Wüste Namibias wird für Deutschland wohl nur wenig bringen (Transport?)


Und wenn du die entsprechenden Berichte genau liest, dann wirst du sehen, dass auf diese Weise theoretisch schon jetzt Strom zu herkömmlichen Preisen gewonnen werden könnte.

Theoretisch funktioniert noch viel...obs wirklich praxistauglich ist wird die Zeit zeigen...

Und wie gesagt, ich habe ja deutlich ausgeführt, dass dies nur ein Standbein ist. Zugleich muss der Energieverbrauch insgesamt gesenkt werden und auch andere Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

Ein Standbein von mehreren, die aktuell zu wenig bringen. Alternative Energiequellen weiterentwickeln ist gut, aber die "Ablösung" kann und wird nicht auf einem Schlag erfolgen!

gruss
 
Das rechne mir mal bitte vor!

Der Gesamtwirkungsgrad einer Fotovoltaikanlage setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen. Der entstehende Gleichstrom wird in Wechselstrom umgewandelt, dabei entstehen Umwandlungsverluste am Wechselrichter. Wird Strom in einem Akku gespeichert, geht hier ebenfalls Energie bei der Speicherung verloren. Auch durch die Stromleitungen treten Verluste auf. Daher können Kristalline Silizium- Solarmodule nur ca. 13 % der eingestrahlten Sonnenenergie in elektrische Energie umwandeln. Bei Dünnschichtkollektoren sind es sogar nur ca. 8%


Wieso sollte das uneffizient sein? 20 solcher Kraftwerke und Großbritannien wäre bei der Stromerzeugung unabhängig.

Dir ist aber schon klar, das die Küsten und Strände dann nicht mehr zugänglich sind??

Überlege einmal, wie viel % des Energiebedarfs ein einzelnes Kernkraftwerk abdeckt. Also sind die wohl auch eher uneffizient. Es sind alleine 17 Atomkraftwerke! Dazu kommen noch eine Menge herkömmlicher Kraftwerke.

Ein modernes AKW kommt auf einen Wirkungsgrad von etwa 40%, bei deutlich geringerer Flächennutzung als ein Gezeitenkraftwerk, oder einer entsprechend leistungsfähigen Windkraftanlage.

deutsche Atomkraftwerke

Es ist ziemlich konfus, was du hier schreibst.

Nö, ist alle plausiebel
 
Was mich hier ärgert ist,
das innovative Ideen mit alten Techniken aufgerechnet werden.

Nur mal als ein Beispiel bzgl. Solar- bzw. Windkraftanlagen.

Ja, leider wird noch der dort erzeugte Gleichstrom gewandelt und singulär gespeichert, obwohl die Speichertechnologie bzgl. der derzeitigen Akkus noch keine effizienten Lösungen gefunden hat.

Aber wie wäre es denn, wenn wir denn erzeugten Gleichstrom,
der zudem so besser und verlustfreier auch über größee Strecken zu "transportieren" ist, einfach Gleichstrom sein lassen...
und z.B. nach Norwegen zur Speicherpumpung bei der Wasserkraft verwenden.

Dann anfallende Verbrauchsspitzen könnten innerhalb von Minuten wieder freigesetzt werden und auch per Gleichstrom zum Verbraucher transportiert werden und ggfs. erst dort effizienter umgewandelt werden.

Was hierzu fehlt, ist z.B. u.a. nur ein "weit ausgebautes" modernes Gleichstromnetz für ganz Europa....
welches sich zudem auch unter möglichst staatlicher bzw. europaweiter EU-Kontrolle befinden müsste.

Mit derartig modernisierten Netzen wäre es zukünftig auch wesentlich effektiver möglich, aus weiter entfernten Regionen Energie zu transferieren...
und weitere Möglichkeiten
andere veraltete Strukturen zu verbessern, fänden sich auch noch woanders zu Hauf :rolleyes:

EDIT @womo2006 # 60

Nein :D kein Wechsel auf Gleichstrom für Kleinstverbraucher ;)
Aber wenn, dann eine zentrale, kommunale, Stelle zum Wandeln,
wie es früher die Stadtwerke übernahmen.
Bedenke, dass zur Zeit allein dadurch enorme Verluste entstehen, dass viel zu viele Gleichrichter an viel zu vielen Erzeugern eingesetzt werden
und
dass tw. erzeugter Strom durch Windkraftanlagen nutzlos geerdet wird, weil kein aktiver Abnehmer bereit steht und eine konventionelle Speicherung so effektiv nicht/kaum möglich ist.
Wenn jeder Stromerzeuger auf Gleichstrombasis seinen Ertrag z.B. zur Speicherpumpung verwendet würde, würde relativ auch viel weniger Verlust entstehen...wodurch auch immer bedingt ;) und erzeugte Energie würde nicht "verloren" gehen
Bei den Wasserkraftwerken in den Alpen wird genau diese Verfahrensweise zukünftig bei stärkeren Auswirkungen des Klimawandels vmtl. die einzige Möglichkeit sein, diese Anlagen noch am Laufen zu halten
 
In der Schweiz produzieren 5 AKW's 40% des Bedarfs. Das nenne ich mal Effizienz. Warum das in Deutschland nicht erreichbar ist ist wohl auf die Anlagen selber zurückzuführen.

lol. Was fürn Unsinn. Wieso wohl 5 AKW´s nich auch in Deutschland 40% des Strombedarfs decken können...hm...is nur ne wilde Theorie....aber könnte es daran liegen das Deutschland einen weitaus höheren Energiebedarf hat?

Strombedarf 2004:

Deutschland 528 Mrd. kWh
Schweiz 56,2 Mrd. kWh
 
Was hierzu fehlt, ist z.B. u.a. nur ein "weit ausgebautes" modernes Gleichstromnetz für ganz Europa....

und dann?? Erst beim Verbraucher wieder in Wechselstrom wandeln? Der Verlust bleibt doch dann gleich. Oder sollen wir jetzt Milliarden von Haushaltsgeräten und Industriemaschinen einstampfen, um die selben Geräte, diesmal mit Gleichstrom betrieben (wenn das überhaupt möglich ist), anzuschaffen?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Beliebte Schlagwörter

Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden.
Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.

Zurück
Oben Unten