SIEMENS: Massenentlassungen geplant

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SIEMENS macht durchaus 'fette' Gewinne im Gesamtkonzern. Nach Ansicht des Vorstandes und vieler Aktionäre könnte dieser Gewinn aber viel höher sein, würde man sich von defizitären Abteilungen und Tochterfirmen trennen.

An sich durchaus logisch-rational gedacht und nachvollziehbar.

An sich!

Aber: wenn Fehler des Managements und des Vorstandes, sowie jahrelange, oftmals dilettantische Umstrukturierungen auf Kosten der Angestellten gehen, dann kann man das eben nicht mehr verstehen und akzeptieren. SIEMENS ist ein Paradebeispiel, wie aus einem ehedem höchst profitablen Konzern ein Flickenteppich an Geschäftsgebieten wurde, die zerissen und demotiviert sind sowie mit zunehmend unpassenden Produkten und Qualitätsproblemen geschlagen sind.

Nicht der Angestellten sind hier zuviel - sondern zuviel der arroganten Führungskräfte, die in völliger Selbstüberschätzung weder auf Kunden noch die Mitarbeiter vor-Ort hören wollten. Aber sowas kommt heute zunehmend von den BWL- und WiWi-Studiengängen. Ohne jede Praxiserfahrung aber mit gaaaanz viel Überheblichkeit und dem Hoppla-jetzt-komm-ich Auftreten.
 
Doc Lion schrieb:
Aber sowas kommt heute zunehmend von den BWL- und WiWi-Studiengängen. Ohne jede Praxiserfahrung aber mit gaaaanz viel Überheblichkeit und dem Hoppla-jetzt-komm-ich Auftreten.


Geb dir in diesem Punkt 100% Recht. Ich hab so den Eindruck das wirklich jeder zweite Student BWL, WiWi oder ähnliches studiert... einfach nur zum :würg:


Das Problem sehe ich in der Denkweise. Vor einigen Jahren dachte man immer weit voraus, sowas gibt es heutzutage nicht mehr! Kurzfristige Gewinne einfahren, und schon ist die Welt im Butter. Wenns mal nicht klappt mit dem Managen dann bekommt man ne fette Abfindung, wechselt die Firma und fängt einfach von vorne an...
Ein weiteres Beispiel für so eine absolut unfähige Managerebene ist Daimler Chrysler. Die waren vor 2 - 3 Jahren am rande eines Bankrottes! Die Sache mit Mitsubishi ist dermaßen is Auge gegangen das wir heute von "Glück" reden können das es DC überhaupt noch gibt! Das "Smart" nie schwarze Zahlen schreiben wird das wissen wir auch alle, ist ja auch kein wunder. Aber Smart ist eh Schnee von gestern!

Ein aktuelles Beispiel, VW! Die bauen jetzt einen Geländewagen (VW Marakesch /wer sich solche Namen ausdenkt gehört eigentlich auf die Rückseite des Mondes geschossen) und drohten mit der Produktion nach Portugal zu gehen wenn die Lohnkosten nicht um 850€/Fahrzeug :eek: gesenkt werden! Wer die Verlierer dieser Verhandlungen sind ist auch klar! Das sind die Leute die um 5 Uhr morgens aufstehen und sich den Rücken krumm schuften... schöne neue Welt! Eines Tages wird die Produktionslinie eh automatisiert und dann ist der Ofen aus, ob bei VW, Opel etc. Handarbeit wird nur noch bei Hochqualitätsprodukten gebraucht werden. Das wird sicher nciht morgen geschehen aber in 10 jahren werden zB Autofabriken sicher ganz anders aussehen als heute!

Wenn es mit dem BWL`lern so weitergeht kommen irgendwann auf jeden Mensch, der praktisch irgendwas erschafft, 3 BWL`ler die ihn "managen" und nochmal 3 die, die Manager managen!! Spätestens dann kann Deutschland einpacken!
 
G-Force schrieb:
Wir leben eben in einer sehr gewinnoptimierenden Zeit wo der Einzelne nicht wichtig ist, es sei denn er ist im Vorstand!


Ja kann ich nur zustimmen,
Die Vorstandsleute und Manager kassieren Millionen
und deren Gehalt steigt immer mehr.
Was ist das Überhaupt fürn Logik
>ich feuer doch nur Menschen wenne ich inner scheise
stecke und dicke Verluste mache,dann würde ich es ja nochhh
vertsehn,aber wenn man dick im Plus ist wie Siemens ,dann entlässt man
doch keien mitarbeiter,entweder bin ich dumm,oder die dicken Manager mit ihren dicken Bmws und Audis haben garnicht ihre Millionen verdiehnt.

Würde man bei jeder grossen Firma einen Manager entlassen,hätten wir garkeine arbeitslosen mehr :)

Mit dem Gehalt, die die bekommen 1 Millionen und mehr,
könnte ich doch 100 oder mehr leute für mich arbeiten lassen
also ich find meine idee besser ;)
 
Sorry, das Thema Siemens gibt halt nicht sooo viel her und das grobe Thema ist ja beibehalten worden, es wurde nur etwas erweitert, was ist denn daran so schlimm? Soll man sofort einen neuen Thread öffnen??? Ist wohl auch nicht so der Sinn der Sache, oder?

Wäre schön wenn hier ein Siemensmitarbeiter posten würde, dann hätten wir Infos aus erster Hand.
 
Invision schrieb:
Ich finde es richtig peinlich, ich könnte Wetten dass SIemens wie auch andere viele Firmen immernoch Rießen Gewinne erzielen aber trotzdem Stellen abbauen. Sowas kann ich nicht kapieren

Genau dies verstehe ich auch nicht!
Die Firmen machen Millionen müssen,aber immer stellen abbauen,damit sie noch mehr scheffeln,als jetzt schon!
Ich will und kann es nicht verstehen,wie sowas sein kann und dann wundern sich die Politiker,dass so viele Menschen arbeitslos sind!!!
 
G-Force schrieb:
Sorry, das Thema Siemens gibt halt nicht sooo viel her und das grobe Thema ist ja beibehalten worden, es wurde nur etwas erweitert, was ist denn daran so schlimm? ...
Es ging darum (ICH habe übrigens diese Beiträge jetzt gelöscht), dass die persönlichen Auseinandersetzungen eines Ganz schön hart mit einem anderen Member (dir) hier nix zu suchen haben.

Die Zitatorgien von Ganz schön hart mit einer jeweils giftigen Anfeindung darunter braucht's nicht in jedem Thema! Kontrovers diskutieren: ja! Gegenseitige Anwürfe: nein!

Das Thema an und für sich zu erweitern vom bewusst gewählten Beispiel SIEMENS auf ähnliche deutsche Unternehmen und Probleme der Firmenleitungen ist durchaus erwünscht.

Im Übrigen habe ich meine Kenntnisse u.a. DIREKT von befreundeten Siemens-Mitarbeitern, die z.T. seit über 20 Jahren dort arbeiten. Ausserdem verfolge ich die Entwicklung des Konzerns und seiner Geschäftsbereiche seit langem - auch ohne BWLer zu sein!
 
Kein Problem, wir nicht alles so heiss gegessen wie es gekocht wird.

Ich bin auf jeden Fall gespannt wie das mit Siemens weitergeht. Ob die Leute evtl. anderswo untergebracht werden, ob die Löhne einfach nur einbrechen oder ob die Leute einfach nur, aus welchen Gründen auch immer, ihre Arbeit verlieren (wie so viele andere heutztage)! Man wird sehen...
 
Moin,
Siemens wird mit den Massenentlassungen nicht alleine da stehen, Daimler-Shrysler haut in die gleiche kerbe.
Laut IFO-Institut ist der trend der massenentlassung in der Industrie noch lange nicht zu Ende :eek:
Und woher soll der Aufschwung kommen ?? :confused: Es scheint klar, dass die Regierung in berlin keine Rolle spielt, Masseentlassungen waren vor der Wahl fest eingeplant und werden jetzt - nach der wahl - konsequent umgesetzt :flag:
Auch wenn die Gewinne ohne Entlassungen schon gewaltig sind, mit den Entlassungen wird´s noch mehr.
Na dann Gute nacht Deutschland :mad:
In diesem Sinne
 
Siemens hat insgesammt sehr schlechte Quoten in der Arbeitsbronche...
Siemens hat schon längst einen Vertrag unterschrieben dass die japanische Hardware und Software Firma ``BenQ`` ihnen helfen wird ab Ende 2005.
Dann stehen auf den GESAMMTEN von Siemens entworfenen Produkte "BenQ" drauf. dh unter anderem auch dass es kein Handy mehr geben wird mit dem Namen ``SIEMENS """"```sondern ab da das neue ``BenQ """"``

Dass daraufhin viele Veränderungen getroffen werden und schon längst geplant waren , ist doch einfach nur klar.... Die Mitarbeiter hat schon vor einem halben Jahr darauf vorbereitet....
Hier noch eine kleine Zusammenfassung der Pleite

Wie die Financial Times Deutschland heute berichtete, hat Siemens-Handychef Clemens Joos seinen Mitarbeitern in einer E-Mail mitgeteilt, dass BenQ gerade im obersten Preissegment Mobilfunkgeräte unter der Doppelmarke "BenQ-Siemens" anbieten möchte.

Die ersten neuen Geräte der Doppelmarke sollen Anfang 2006 in Barcelona vorgestellt werden. Ziel der Fusion sei nicht die Einsparung von Kosten, sondern die intelligente Verbindung der Stärken der beiden Marken, so Joos.
 
Dingo schrieb:
Siemens hat schon längst einen Vertrag unterschrieben dass die japanische Hardware und Software Firma ``BenQ`` ihnen helfen wird ab Ende 2005.
Dann stehen auf den GESAMMTEN von Siemens entworfenen Produkte "BenQ" drauf.

1. ist BenQ ein taiwanesischer Konzern
2. wird nicht auf allen Geräten BenQ stehen, sondern nur auf den Handies, da nur in dieser Sparte eine Partnerschaft eingegangen wurde. Ab Januar 06 wird die Marke "BenQ-Siemens" heissen. Des weiteren kann BenQ die Marke Siemens noch bis Ende 2006 benutzen und somit rein theoretisch auch weiterhin Handies unter der Marke "Siemens" produzieren.

Die Zusammenarbeit war übrigens die letzte Möglichkeit, die gesamte Sparte am Leben zu erhalten. Egal wieviele Arbeitsplätze durch die Zusammenarbeit verloren gehen, es werden immer noch weniger sein als ohne Zusammenarbeit.
 
@ Ganz schön hart :
Ja mein gott dann ist es halt keine japanische Marke sondern eine taiwanesische!!!
Hauptsache ist doch dass BenQ zusammenarbeiten will mit SIemens !!! Das vermuten die meisten dass dann Siemens einen riesen Sprung machen wird
Ich jedoch glaube dass das auch nur ein Bündnis ist , die Produktion und die Nachfrage muss ebend immer gut laufen
 
1. Taiwanese und Japaner ist ein kleiner Unterschied. Oder wäre es dir auch egal, wenn jemand BMW für ein niederländisches Unternehmen hält?
2. Sie wollen nicht zusammen arbeiten, sie arbeiten seit heute zusammen (zumindest operativ)
3.
Ich jedoch glaube dass das auch nur ein Bündnis ist , die Produktion und die Nachfrage muss ebend immer gut laufen
Du sprichst - wie so häufig - in einer mir nicht klar werdenen Ausdrucksweise?
 
Also ich denke das die taiwanesen einfach einen Fuß in die "Handie-Tür" setzen wollten und das haben sie auch geschafft. Es wird ganz einfach keine Siemens-Handies mehr geben, basta! Das sich die Leute von BenQ Group solche "angeschlagenen" bzw. defizitäre Siemens-Sparten aussuchen ist doch normal, das ist halt in der freien Wirdschaft so.
Entweder du "frißt" andere oder du wirst "gefressen"!

Zitat:

""In den Ländern, in denen BenQ noch nicht als Handymarke vertreten ist, werden wir noch für 18 Monate den Namen Siemens nutzen", sagte Wang. Dann werde bis Oktober 2010 die Fusionsmarke BenQ/Siemens benutzt. Dafür will Wang bereits Anfang 2006 ein neues Logo präsentieren. "Anschließend gibt es nur noch BenQ Mobile", sagte Wang"
 
Ich finde es wirklich sehr schade das immer mehr Unternehmen stellen abbauen, obwohl sie immer noch hohe gewinne machen
das kommt einfach davon das sie immer mehr Gewinnn machen wollen und nicht an dieMenschen die die Arbeit brauchen denken
 
Warum sollten Sie auch an die armen Leute denken, das bringt ja nichts in die Kassen! Wenn es sich lohnen würde Leute massenweise einzustellen würde heutzutage kein einziger Arbeitslose in den "Agenturen für Arbeit" rumstehen, wo man das Elend nur weiterverwaltet und keinesfalls Licht am Ende des Tunnels erzeugen kann, das ist aber wieder ein anderes Thema.
Wenn die Politik nicht die Rahmenbedingungen schaffen kann damit es sich rentiert Leute einzustellen dann wird sich an der Dendenz nichts ändern, da können die Entlassenen, oder die bedrohten, jammern so lang sie wollen.
 
@G-force,
natürlich muß ein Staat Rahmenbedingungen schaffen , in denen auch eingestellt wird, ABER Global-Players stehen in Konkurrenz zu Billiglohnländern , in denen man noch Lichtjahre unter unserem Lohnniveau Profite scheffeln kann. Deratige Bedingungen für Unternehmen sind nicht zu schaffen, zumindest nicht in Deutschland, es sei denn es möchte jemand für 30 % seines Lohns arbeiten.
Der Trend zu Massenentlassungen , welche große Kapitalgesellschaften aus pervertierter profitsucht vorantreiben, wird sich wie ein Flächenbrand auch bei mittelständischen Unternehmen durchsetzen.
Solange die Aktien der Unternehmen prima laufen und jede Massenentlassung mit party an der Börse gefeiert wird, wird garantiert keiner eingestellt. Die Interessen der Aktionäre stehn hier über alles und was kümmert es denn Spekulant in GB oder USA wenn hier die leute rausfliegen, wahrscheinlich wissen die nicht mal wo Deutschland liegt.
Später sind die derzeitigen Billiglohnländern nicht mehr billig genug, sodass neue - noch billigere - Märkte erschlossen werden müßen.
Globalisierung ist schon ne tolle sache :würg:

In diesem Sinne
 
Sowas ist wirklich unmenschlich..
Gerade bei unseren Arbeitslosenzahlen!

Naja, ich hab ja gehört, dass sie nur hier welche entlassen, damit sie in anderen Ländern noch ein paar Leute einstellen können!
 
Naughty-Boy7 schrieb:
Sowas ist wirklich unmenschlich..
Menschlichkeit gehört nicht zu dem , was ein dt. Großunternehmen leisten muß, ebenso müßen die keine Sozialpolitik machen.
Es zählt maximalem Profit für die weltweiten Aktionäre zu erwirtschaften, dazu ist jedes Mittel Recht und die Arbeitslosigkeit in Deutschland kümmert internationale Investoren nicht.
Klar entstehen neue Arbeitsplätzem , als Ersatz für die leute , die hier rausfliegen, in Pollen, Tschechien, Ungarn, China...... und und.
Mit den paar Kröten , die dort verdient werden , kann dort gut leben, nur leider nicht hier :(
Aber nicht verzagen, denn es kommt noch viel schlimmer :würg:
 
Rudi-Ratlos schrieb:
...
Globalisierung ist schon ne tolle sache :würg:
Hallo,
Globalisierung an sich könnte man auch als Chance sehen. Nur wird der ganze Sachverhalt von den Industrieländern so angegangen wie zu besten Kolonialzeiten. Wo das hingeführt hat, wissen wir alle...
Ich sehe es an der Firma, in der ich arbeite. U.a. ist die Kalkulationsabteilung in die Slowakei verlagert worden. An sich nachvollziehbar, weil günstigeres Lohnniveau. Jetzt kommts aber: Dort wurden vom Personalwesen anscheinend die Leute von der Straße weggecastet, kaum ausgebildet und vor die Kalkulationen gesetzt. Dazu kommt Unterbezahlung und Überlastung jedes einzelnen Mitarbeiters. Das führt zu folgenden Ergebnissen:
1) Die Kalkulationen werden so ausgeführt, daß unser Kunde stellenweise noch etwas dafür bezahlt bekommt, unsere Produkte zu bekommen. An einer Beispielkalkulation wurde errechnet, daß man eine ganze Armee an deutschen Kalkulatoren beschäftigen könnte - und dabei immer noch Gewinn erzeugen würde....
2) Unsere slowakischen Kollegen sehen diese Jobs nur als Sprungbrett (da unterbezahlt usw.) Sobald sie genug Berufserfahrung gesammelt haben, gehen sie zu besseren Arbeitgebern - und es wird wieder ein neuer von der Straße weggecastet.

So, und jetzt fragt man sich, wieso immernoch Stellen (oder ganze Abteilungen) ins Ausland verlagert werden! Weil es einfach ein Trend ist! Wirklich Gewinne werden denke ich eher nur in Ausnahmefällen gemacht. Der Porsche Cayenne wird z.B. in Polen gebaut. Danach kommt er nach Zuffenhausen (o.ä.) und wird dort noch 8h nachgebessert! HALLLLO? Für einen Polo rechnet man ich glaube mit einer Gesamtfertigungszeit von 18h (okay, ne andere Klasse, aber sicher in irgendeiner Weise nachvollziehbar).
So etwas spürt auch die Kundschaft. Um auf das Bsp. Siemens zurückzukommen: Vor einer Weile gab es die erste (zumindest die, die ich mitbekommen habe) große Handyrückrufaktion aufgrund Fehlfunktion! Wie kann sowas sein? An allen Ecken wird gespart - und das Produkt ist eigentlich nur noch knapp besser als Schrott! Und woran liegt das? Es gibt einfach zu wenig Fachkräfte. Ein weiteres, diesmal fiktives Beispiel:
Man gründet eine Firma. Vielleicht erstmal nur mit 3 Leuten. Diese 3 Leute haben jeder für sich am Anfang ein sehr breites Aufgabengebiet, da sie auch organisatorische Aufgaben übernehmen. Wächst diese Firma, werden Leute angestellt, die mit dem eigentlichen Produkten nichts zu tun haben. Da kommt ein Personalwesen, ein Vertieb, eine Logistik - und das beste: ein Management! Diese Abteilungen werden an sich von den "produzierenden" mitfinanziert, denn sie erbringen nicht unbedingt Erträge. Je größer das Unternehmen wird, desto größer wird komischerweise der Anteil dieser Abteilungen - und das Merkwürdigste ist, daß das Management am meisten wächst! Und jetzt die Frage: Warum ist das so? Irgendwie herrscht der Irrglaube, daß mehr Manager mehr Gewinn erwirtschaften. Es kam doch mal so'ne Manager-Casting-Show mit dem Kalmut (Kalkofes Mattscheibe hat ausführlich berichtet :) ). Dort sollten die Gruppen Würstchen auf dem Markt verkaufen. Ich glaube, es war dann so, daß sich eine der 9-Mann-Gruppen so aufgeteilt hat:
7 Manager
2 Verkäufer
Der Hammer, oder? Wo lernen die denn sowas? Letztendlich haben diese Idioten es sogar hinbekommen, beim Würstel-Verkaufen noch MINUS zu machen! Irgendwas ist hier wirklich faul...
So, jetzt hör ich mal wieder auf...
Gruß D-Lux
 
Nur kurz zu deinen Beispielen:

1. der Cayenne ist DIE Cash-Cow bei Porsche
2. Siemens-Handies werden in Deutschland hergestellt - also gibt es auch hier zu wenig Fachkräfte?
3. bitte nicht wieder von einer "Casting-SHow" auf die Realität schliessen. Das im Endeffekt nur der Verkauf tatsächlich Umsatz bringt, sollte klar sein. Aber eine größere Logistikabteilung sollte zu höheren Umsatz repsektive höheren Gewinn beitragen, ebenso ein größeres Management. Ferner werden Managements häufig dadurch aufgebläht, dass man eben für jeden Teilbereich einen Spezialisten haben will, was nicht immer nötig ist.
 
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