SIEMENS: Massenentlassungen geplant

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Doc Lion

Und wie es nicht anders zu erwarten war:

Kaum sind die Bundestagswahlen vorbei, gibt SIEMENS bekannt, was schon zu befürchten war:

Abbau von bis zu 10.000 Arbeitsplätzen geplant!
Vor allem die IT-Tochter SBS - Siemens Business Services und der Bereich Kommunikationstechnik sollen kräftig Federn lassen.

Eventuell will man einen Tel (5000) der Leute in eine Beschäftigungsgesellschaft stecken - wenn die dann ein oder zwei Jahre später dicht macht, interessiert das kaum nocj jemanden.

Doch wieso machen diese Konzernbereiche Verluste?
Wie kann man dagegen steuern?
Ist es nicht ein Unding, dass seit Jahren bei Siemens nur hin- und her umstrukturiert wird?
Dass die Motivation der Mitarbeiter am Boden ist, weil statt Aufbruch und Euphorie nur Angst und Druck, Vitamin-B-Wirtschaft und Besitzdenken an der Tagesordnung sind - da kann einem kaum was verwundern!

TK-Anlagen kommen aus Südamerika, die Software aus der Schweiz und die Techniker vor-Ort sind am Verzweifeln ob der Qualitäts- und Zuständigkeitsprobleme!!
 
Ich finde es richtig peinlich, ich könnte Wetten dass SIemens wie auch andere viele Firmen immernoch Rießen Gewinne erzielen aber trotzdem Stellen abbauen. Sowas kann ich nicht kapieren
 
Auf jedenfall machen die noch riesen gewinne! Aber so ist der Mensch halt habgier ohen ende,man will immer mehr und mehr geld!!!
Sowas ist richtig asozial,ich finde der Staat sollte sowas mal kontrollieren,weil so eine massen rationalisierung sollte verboten werden!
 
Da bin ich deiner Meinung, sowas kann nicht sein. Weil leider viele großen Firmen solche Wege gehen
 
Ich bin mir auch sicher, das es Siemens sehr gut geht, und ich finde es auch völlig daneben wenn man Gewinne erzielt und dann trotzdem ordentlich kündigt!!
Allerdings weiss ich auch nicht, was man dagegen tuen könnte!! Denn wenn der Staat sich da mit Gesetzen einmischt, werden die einfach in einem anderem Land produzieren wo eh alles viel günstiger ist!!
MFG MasterJan
 
Es ist ein Unterschied, ob ein Konzern insgesamt Gewinne erwirtschaftet oder ob einzelne Bereich defizitäre Bereich mittragen müssen. Und genau so ist es bei Siemens. Einige Bereiche laufen wunderbar, aber die dürfen die defizitären Bereiche nicht sanieren. Irgendwann stößt sonst nämlich der Gewinn an seine Grenzen und dann werden nicht nur 10.000 entlassen, sondern 30.000. Gerade bei Siemens ist es so, dass diese Bereich schon seit langer, langer Zeit defizitär sind. Ich hätte die schon längst komplett verkauft/geschlossen.
 
Aber wenn andere Bereiche wunderbar gehen, warum lernt man die Betroffenen Menschen nicht um und erweitertert die Bereiche sodass keiner oder nur wenige gekündigt werden müssen
 
Ein "Umlernen" ist nicht so ohne weiteres möglich. U.a. muss man sich zuerst die Frage stellen, ob diese erfolgreichen Bereich überhaupt Arbeitskräfte benötigen. Dann kosten Umschulungen Geld und ob die Arbeiter überhaupt gewillt sind, sich umschulen zu lassen und fähig sind, diese neue Arbeit zu verrichten, ist auch fraglich. Die Kosten durch eine Umschulung und Erweiterung der Bereich würde ich als sehr hoch einschätzen. Die erfolgreichen Bereiche sind doch alle schon Profit Center und arbeitet am absoluten Maximum. Jede zusätzliche Arbeitskraft (ausser natürlich hoch qualifizierten) kostet extrem viel Geld.
 
So wie ich das mitbekommen habe, möchte auch Sony 10.000 Stellen streichen. Zufall?
Das es den erst kürzlich ernannten Oberhäuptern von Sony und Siemens um Millionen Euro im mehrstelligen Bereich geht ist nicht abzustreiten. Doch was können schon die Proles großartig viel ausrichten? Zuschauen und Diskutieren. Mehr ist auch nicht drinn.
Was die angeblichen Verluste angeht, so sind sie mir genauso suspekt wie jedes neue Führungsmanagement bei den ganzen Branchen-Riesen.
 
ja, das meiste geht ja eh in die Taschen des Managements. Also das mit dem Umlernen kann sein das es viel Geld kosten würde, aber ich glaube schon das die meisten gewilligt wären sich umlernen zu lassen bevor sie Arbeitslos sind
 
Invision schrieb:
... ich glaube schon das die meisten gewilligt wären sich umlernen zu lassen bevor sie Arbeitslos sind
Denk doch mal nach: die meisten Mitarbeiter bei SIEMENS sind QUALIFIZIERT und haben eine gute Ausbildung! Als was sollten die sich den umschulen lassen? Als Krankenpfleger?

Vor ein paar Jahren wurden seitens des Arbeitsamts alles, was zwei Beine hatte, auf EDV-Administrator, WEB-Designer und Ähnliches umgeschult. Egal, ob Baggerfahrer oder Doktor der Chemie! Kein Witz und war meistens ziemlich sinnlos!

Siemens hat schon zahlreichen Leuten Aufhebungsverträge angeboten und, wie bereits geschrieben, werden Unternehmensteile ausgegliedert, umbenannt und sollen verkauft werden. In anderen Bereichen bei Siemens: 30 Stunden-Woche bei avisiertem 25%-Gehaltsverzicht. Klasse!

Viele Probleme sind wahrhaftig bei Siemens (und anderen Konzernen) hausgemacht. Jahrelange falsche Entscheidungen im Management, Qualitätsprobleme durch 'gobal development & production' , Demotivation und Angsterzeugung bei den Mitarbeitern - falsche Produktpolitik! Klar muss ein Konzern schauen, dass er defizitäre Bereiche mittelfristig saniert oder abstößt - nur, wenn die Fehler, wie bei Siemens, zum großen Teil vom Management hausgemacht und vorhersehbar waren, dann müssen mal wieder die Angestellten und Arbeiter dafür büssen. Die Nixkönner in den Führungsetagen jedoch bekommen ihren eventuellen Abgang fast immer satt vergoldet!
 
Missmanagement in den Führungsebenen hat immer der Arbeiter auszubaden. Es ist traurig, aber wahr. Ich glaube, es gab mal eine Zeit, wo sich Arbeitnehmer bei einer Firma wie Siemens recht sicher gefühlt haben. Diese Sicherheit kann einem heute keine Firma mehr geben. Vielmehr ist es wirklich so, dass man mit der Angst der Abeitnehmer heute "spielt". Das kann nicht richtig sein.
 
das ist leider eine entwicklung der man ins auge sehen muss. unternehmen machen immer mehr gewinne, aber sie entlassen dann trotz hjoher gewinnzahlen mitarbeiter. war doch bei der deutschen bank auch so. skandalös aber leider wahr ...
 
Ich finde das wirklich zum Reiern. Ich glaube kaum, dass sich Siemens nicht leisten kann, so viele Arbeitsplätze zu haben. Die machen bestimmt noch sehr sehr hoche Gewinne und wollen immer noch mehr.
Die Meschen, die darunter leiden sind denen egal. es geht doch wie immer nur ums Geld. Deutschland muss was dagegen tun. UNBEDINGT
 
Das Wahlergebnis gibt Siemens die passende Ausrede " es wird weiter Stillstand herrschen". Es werden noch weitere Unternehmen folgen, wenn sich die Politiker, die nur an Ihren Stühlen kleben, nicht mal endlich einig werden und Ihre Aufgabe, sich in den Dienst des Landes zu stellen, endlich mal ernst nehmen.

:mad:scout:mad:
 
Wo das alles noch hinführt ist spekulativ.Auf der anderen Seite weiß ich nicht wieviel Arbeitsplätze erhalten bleiben können durch solche Umstruktuierungen.Für jeden einzelnen sieht es düster aus in unserem Land wenn er seinen Arbeitsplatz verliert.Jedoch was in kleinen Firmen bei 30 Leuten mit 1-2 Enlassungen vor sich geht um den Bertieb wirtschaftlich zu halten ,ist bei Großkonzernen ähnlich gelagert.Nicht das ich auch nur eine Entlassung gutheißen würde,aber manchmal stehen ja wirklich wirtschaftliche Zwänge dahinter.
 
mein Kumpel arbeit bei Siemens und der meint das es einfach zu viele Leute in der Führungsetage gibt die in die Entscheidungen mit reinreden dürfen und daher (wie in der Politik) entstehen eben keine neuen Inovationen sondern herrscht Stillstand...
man hat halt den neusten Trend auf dem Markt verschlafen und die Kunden gehen dann woanders kaufen..
das Problem ist in Dtl. auch die schlechte Bildungsplitik..da müsste als erstes angesetzt werden und zwar dringend, denn das war und ist unser großer Pluspunkt, der aber immer mehr schwindet..nur durch bessere Arbeitskräfte bleiben Firmen trotz höherer Abgaben in Dtl. und wandern nicht ins Aussland!!!
 
@Person:

Full ack! Ich will hier nicht die FDP verteidigen, aber mit dem Ziel, die Eliten zu fördern und diese Eliten ziehen dann "billigere" Arbeitsplätze nach sich, haben sie nicht wirklich unrecht. Schweden und Finnland könnten hier als Vorbild dienen. Deutschland und auch Siemens standen immer für Fortschritt, Innovation und Marktführerschaft. Heute ist davon nichts geblieben (man schaue sich nur die Handysparte an, die einen Trend nach dem anderen verschlafen hat).

Siemens entlässt bestimmt auch keine Leute aus Spaß, dafür ist die Presse danach viel zu negativ und der Imageverlust immens (Vgl. Deutsche Bank). Es ist nun einmal so, dass es günstigere Arbeitskräfte mit ähnlicher Bildung im Ausland günstiger gibt. Was erreicht werden muss, ist, dass Spitzenkräfte in Deutschland arbeiten um so die Standorte zu erhalten.
 
krowns schrieb:
10000 stellen? is ja hammer...
Deine Halbzeiler-Spambeiträge ohne jden Sinn und Inhalt gehen mir langsam aber sicher auf den Zeiger!!! :depp:

Entweder, du beteiligst dich mit vernünftigen und konkreten Beiträgen an Themen im Politikforum oder du lässt das Posten hier besser! Nächstesmal hast du garantiert eins sicher: --->>> :gelb:


@ ALL:
Bitte zurück zum Thema - danke!
 
Ich denke das ist typisch für unsere Zeit! Wie hier schon angeklungen machen große Unternehmen Gewinn und entlassen trotzdem Mitarbeiter. Das sollte einem /der Politik/ zu denken geben! Die Frage ist warum die das so machen? Ich denke das mit steigender Technologie die "menschliche" Arbeitskraft immer weniger gefragt wird.
Ich kenne die Zahlen" von Siemens nicht aber sollten sie fette Gewinne machen und trotzdem entlassen ist das ein Zeichen das die Gewinne noch nicht fett genug sind. Traurig ist es natürlich für die Entlassenen die wahrscheinlich dachten das so ein Schiff wie Siemens nie untergehen wird.
Gleiches dachten aber auch die Leute bei Dornier, AEG, VW ...usw.
Wir leben eben in einer sehr gewinnoptimierenden Zeit wo der Einzelne nicht wichtig ist, es sei denn er ist im Vorstand!
 
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