so, dann Meld ich mich hier auch mal zu Wort:
1. es gibt mehrere Linux-Familien:
bsp. Mandrake, SuSE, Debian, Red Hat
2. Jede Familie hat mehrere distributionen für die unterschiedlichen belange... also ein Community-Zweig ala Mandriva, openSuSE, Ubuntu oder Fedora und auch Server-Lösungen (die selten kostenlos sind) in sachen Support schenken sich die grossen Distris eigentlich nichtsich selbst habe alle schon ausprobiert und muss Ubuntu und Fedora definitiv den Hardware-Kompatibilitäts-Award geben, jegliche total verrückte Hardware an meiner Maschine wurde erkannt, und richtig eingerichtet.
wer schon etwas erfahrener ist, und endlich mal wissen möchte, wie das alles funktioniert (und einen etwas robusteren Rechner hat) dem lege ich Gentoo-Linux sehr ans Herz... diese Distribution ist nicht wie alle grossen anderen auf vorkompilierten Paketen aufgebaut, sondern jegliche Software wird vom Paketmanager bei bedarf kompiliert, wodurch sich sehr gut Optimierungen vornehmen lassen, und auch generell die Pakete neuer sind.
Nachteil ist natürlich die deutlich schwerere bedienung, jedoch ist die hardware-kompatibilität deutlich höher als bei jedem anderen Linux, und auch die Dokumentation ist gigantisch (teilweise verweisen die grossen distris auf die gentoo-doku, weil sie einfach umfassend ist, man findet dort alles).
In sachen 64bit gibt es eigentlich kaum alternativen zu gentoo, da die meisten distris in diesem sektor sehr verschlafen sind...
aber wer sich eine 64bit (evtl sogar multi-core) maschine kauft sollte eigentlich auch wissen, wie man damit richtig umgeht...