31. Runde
Etwas Spannung kommt beim Zweikampf zwischen Michael Schumacher und Rubens Barrichello an der Spitze auf. Der Rekordchampion musste die Führung nach seinem langen Stopp an den Teamkollegen abgeben und versucht nun am Brasilianer dranzubleiben.
30. Runde
Hinter der Tribüne verlässt ein Fahrer nach dem anderen in Zivil das Gelände. Der Frust sitzt bei allen tief. «Das ist natürlich eine Katastrophe für alle; für die Zuschauer, die Teams», so Nick Heidfeld.
26. Runde
Offenbar ist man sich auch bei den Bridgestone-Teams nicht ganz so sicher, ob die Reifen die einzige Steilkurve der Formel 1 gut überstehen. Beim Stopp von Michael Schumacher nimmt sich die Crew viel Zeit, um den rechten Hinterreifen zu begutachten. Ein Ersatzreifen stand schon parat, aber es geht mit den alten «Schlappen» weiter. Fast 16 Sekunden Standzeit werden gemessen.
23. Runde
Am Rand der Strecke macht man sich langsam Sorgen um die wütend abziehenden Fans. Immer mehr fordern lautstark ihr Geld zurück.
22. Runde
22 von offiziellen 73 Rennrunden sind absolviert. Die Minardi und die Jordan waren bereits beim tanken, die «Roten» sind bisher ohne Stopp ausgekommen.
20. Runde
Die Tribüne leert sich immer mehr. Besonders die beiden Ferrari bekommen beim «Rückzug» der Motorsport-Fans einiges ab: Die Streckenposten müssen immer wieder auf die Strecke, um leere Bierbüchsen einzusammeln.
13. Runde
«Es ist eine Schande für die Formel 1», diktiert Jarno Trulli den Journalisten in die Blöcke. Mit dieser Meinung dürfte der Italiener nicht alleine sein.
10. Runde
Christian Albers biegt zum Boxenstopp ein, was viele Zuschauer nicht mehr mitbekommen. Auf der Tribüne machen sich Einige bereits auf den Heimweg.
10. Runde
Sportlich ist dieser Grand Prix natürlich eine Farce. Die beiden Ferrari fahren einsam an der Spitze ihre Runden, weit dahinter tummeln sich die vier anderen Fahrer.
8. Runde
Besonders traurig ist Toyota-Fahrer Jarno Trulli. Der Italiener hatte es im Qualifying auf die Poleposition geschafft und darf sie jetzt nicht in WM-Punkte ummünzen. Aus dem Publikum fliegt eine Wasserflasche auf die Strecke.
Neben dem Motorsport-Weltverband steht besonders Ferrari in der Kritik. Das Team aus Maranello war wohl als einziges gegen einen Einbau einer Schikane. Damit hätte das Rennen zwar gestartet werden können, WM-Punkte hätten dann aber nicht vergeben werden dürfen. Zumindest für die Zuschauer wäre es die beste Option gewesen.
3. Runde
Die Ferrari, Jordan und Minardi fahren alleine auf dem Kurs, die Zuschauer auf den Rängen sind außer sich und protestieren lautstark. In den Boxen der anderen Teams räumt man bereits auf.
1. Runde
Ein unglaubliches Bild: Sechs Wagen machen sich auf den Weg, alle anderen Wagen sind zurück an die Box gekehrt.
Vor dem Rennen
Um nicht als Renn-Verweigerer zu gelten, haben die Teams alle Fahrer ins Warm Up geschickt, welches bereits zum offiziellen Rennen zählt. Durch die anschließende Rückkehr an die Box werden die Fahrer lediglich als «Ausfall» gewertet, haben also keine Strafe des Weltverbandes FIA zu fürchten.
Vor dem Rennen
Unglaubliche Vorkommnisse in Indianapolis: Lediglich die drei Bridgestone-Teams stehen bereit für den Großen Preis der USA. Alle anderen Teams sind nach der Aufwärmrunde zurück in die Box gerollt. Das Risiko für die Fahrer wäre auf dem Hochgeschwindigkeitskurs zu groß.
Vor dem Rennen
Das Rennen wird um 20.00 Uhr MESZ gestartet.
(nz)