Mr Anderson
Well-known member
Kein Problem passiert öfters und ist nur positiv für mich.Nachdem ich in meinem ersten post eher krasses Unverständnis bezüglich deiner Thesen bekundet habe
Zwei Dinge dazu.Ich kenn kein besseres System (zumindest bisher lässt sich historisch kein funktionierendes nachweisen)
Zum einen sind alle Systeme mal neu gewesen und manche können erst durch die Technik realisiert werden, beziehungsweiße werden dadurch besser.
Zum anderen ist es prinzipiell egal in welchem System wir leben, das einzige was zählt, ist das diejenigen, die das System leiten die richtige Einstellung haben.
Ob jetzt aber eine Diktatur herscht, bei der der Diktator die falsche Einstellung hat oder eine Demokratie bei der das gesamte Volk die falsche Einstellung hat, ist letztendlich egal.
Das stimmt. Allerdings verändern sich Menschen erst in neuen Situationen, wie beispielsweiße wenn Angst dazukommt.Beständige Veränderung lässt sich nur über Einsicht erreichen, nicht über Druck und Gewalt. Damit erreiche ich nur Angst, Flucht und Ausweichmanöver, aber keine berechenbare Handlungsveränderung.
Es geht nicht darum jemanden einzuschüchtern, sondern eine Art Aha-Funktion auszulösen.
Es passiert ein Mord, alle fragen sich warum, merken das etwas schief läuft, verstehen das ganze und wollen etwas ändern.
Ohne den Mord würde sich aber keiner fragen.
Zum Beispiel wird auch erst immer in der Presse über ein Problem geredet, wenn ein größeres Unglück passiert.
Umweltprobleme entstehen jeden Tag, aber wenn ein Öltanker ausläuft, reden alle darüber.
Gefoltert wird auch weltweit täglich massenhaft, aber wenn Fotos von Folterungen in unserer "Welt" auftauchen, dann wird darüber geredet.
Und so ist es bei allem.
Das Ziel liegt darin das es hoch in das Bewusstsein der Bevölkerung kommt.
Das Problem dabei ist nur, das diese Möglichkeiten meistens gerade zu unbedeutend sind, solange man zum Beispiel nur redet.Nicht alle legen die Hände in den Schoß; man muss allerdings seine Möglichkeiten im Blick behalten und kann sich immer nur realistische Ziele setzen, sonst ist Frust vorprogrammiert
Das glaube ich nach diesem Post noch mehr.Möglicherweise sehen wir wirklich die Gesellschaft unterschiedlich
dafür wäre es die Realität.wenn ich sie ähnlich düster betrachten würde wie du wäre ich ein sehr unglücklicher Mensch
Die Gewalt soll ja auch keinesfalls ein Erziehungsmittel sein, sondern vielmehr eine Art Strafarbeit, die zum nachdenken anregt, wodurch man neue Erkenntnisse gewinnt und nach diesen anschließend handelt.und dabei die Perspektive brauche, dass ich durch mein Reden was bewirken kann und nicht wegen der (vermeintlich) schnelleren Erfolge mit Schlägen und Gewalt.
mfg
neo