Österreich: Schulabschluß auf türkisch

Warus

Well-known member
Österreich: Schulabschluß auf türkisch

Hallo allerseits - der alte Nonkonformist "Warus" ist wieder da - Ich weiß, ihr habt mich und meine politisch unkorrekten Artikel sicherlich vermißt...:biggrin:
WIEN. Türkische Jugendliche könnten schon bald in der österreichischen Hauptstadt ihre Matura – entspricht etwa dem bundesdeutschen Abitur – in ihrer Muttersprache ablegen.

Dies fordert Wiens Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin Grete Laska (SPÖ). Erst vergangenen Monat wurde unter ihrer Aufsicht die erste Matura Österreichs abgelegt, in der die Schüler statt Französisch oder Latein Türkisch als zweite Fremdsprache wählen konnten.

Nun strebt Laska an, Deutsch als erste Fremdsprache einzuführen. „Das gibt es mit anderen Sprachen seit Jahrzehnten. Es ist außerdem sinnvoll, weil wir bereits in der Volksschule bilinguale und multilinguale Sprachmöglichkeiten haben“, sagte Laska gegenüber der Presse.

So sollen in städtischen Kindergärten verstärkt Einwanderer als Erzieher eingestellt werden, um ausländischen Kindern bei Sprachproblemen zu helfen. „Nur wer in seiner Muttersprache gefestigt ist, hat auch die Voraussetzungen gut Deutsch zu lernen.“

Vorwürfe der FPÖ, durch solche Maßnahmen diese Sprachbarrieren überhaupt erst zu fördern, nannte Laska „Propaganda“.
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M5a3a1bb5827.0.html

Türkische Jugendliche könnten schon bald in der österreichischen Hauptstadt ihre Matura – entspricht etwa dem bundesdeutschen Abitur – in ihrer Muttersprache ablegen.
Aber sicher, warum auch nicht-wieso sollte man auch in seiner Wahlheimat seinen "Bildungsbeleg" in der Landessprache des Gastgeberlandes nachweisen-Immerhin wissen wir doch, daß die unzähligen türkischen Abiturienten:biggrin: in Östereich (und Deutschland), nach dem Abitur sowieso wieder in ihre Heimat zurückkehren,um dort mir ihrer hinzugewonnenen Bildung die heimische Kultur und Konjunktur zu Bereichern....oder etwa nicht ???

Erst vergangenen Monat wurde unter ihrer Aufsicht die erste Matura Österreichs abgelegt, in der die Schüler statt Französisch oder Latein Türkisch als zweite Fremdsprache wählen konnten.
Einen "gewissen" Sinn für angewandten Realismus kann ich ihr LEIDER nicht absprechen.....

Nun strebt Laska an, Deutsch als erste Fremdsprache einzuführen
Das nun schlägt wohl dem Faß den Boden aus - Sie möchte in Östereich,Deutsch als "Fremdsprache einführen ? Die Sprache also, welche dort Amtssprache ist ? Naja, sie handelt wohl vorausschauend, denn in 20 Jahren, wird wohl aufgrund der prozentualen Verteilungen was die "Herkunft und Sprache" unserer kulturellen Bereicherer angeht ein neuer "Maßstab" angesetzt werden müssen:mad:

So sollen in städtischen Kindergärten verstärkt Einwanderer als Erzieher eingestellt werden, um ausländischen Kindern bei Sprachproblemen zu helfen. „Nur wer in seiner Muttersprache gefestigt ist, hat auch die Voraussetzungen gut Deutsch zu lernen.“
Aber selbstverständlich-Die allerbeste Methode, sich zu integrieren und gutes Deutsch zu Reden und zu Schreiben ist, die MUTTERSPRACHE zu festigen....
Das muß doch wirklich JEDEM einleuchten !!!
Ein Schelm,wer böses dabei denkt.....

Vorwürfe der FPÖ, durch solche Maßnahmen diese Sprachbarrieren überhaupt erst zu fördern, nannte Laska „Propaganda“.
Natürlich-So einfach ist das !

Wie nennt man noch gleich das, was die Grete da treibt.....Defätismus vielleicht...???


Lg.euer Warus
 
Offtopic:
Warus!!! Man, wo warst du denn die ganze Zeit??? also ich ahbe dich ehrlich gesagt schon vermisst :)

Ontopic:
Bei diesem Thema kann ich dir aber zustimmen (verdammt :P ). Ein Schulabschluß sollte in der Sprache erlangt werden, die in dem jeweiligen Land als Amtssprache gilt! Und dies ist hier eindeutig Deutsch und nicht Türkisch! Mit Integration hat dies nichts mehr zu tun, sondern mit Ausschluß aus der Gesellschaft und dem gesellschaftlichen Leben durch eine Bevölkerungsgruppe, welche sich über fehlende Integration beschwert...
 
-offtopic-

Grüß Dich Jung - also ich hatte und habe ne Menge um die Ohren, mußte daher kürzer treten. Werd sicherlich auch aktuell net mehr soviel Zeit und Nerven investieren, wie es hier mal der Fall war, aber hier und dort werd ich mich zukünftig wieder einbringen und für etwas politisch unkorrekten Schwung sorgen...Weißt ja, Unkraut vergeht nicht....

In diesem Sinne Leute - dann wolln wir uns mal wieder etwas in den Haaren liegen :biggrin: :wink:

-ontopic-

Jepp, hast absolut recht-ich denke eigentlich auch nicht, daß es wirklich und wahrhaftig jemanden geben kann, der die Sinnhaftigkeit dieses unverschämten Treibens der Grete argumentativ als positiv und förderlich darzustellen und zu vertreten in der Lage ist.....ABER ich laß mich mal überraschen, Man kennt ja den Spruch mit den Pferden,die sich übergeben...:biggrin:

lg.
 
In Bezug darauf, daß die Hauptunterrichtssprache an Schulen die Amtssprache(n) des jeweiligen Landes sein sollten, bin ich absolut eurer Meinung, allerdings befremdet es mich etwas, daß der Aufschrei der Entrüstung erst dann so laut ertönt, wenn es sich bei der ins Spiel gebrachten Sprache um das Türkische handelt?! Schließlich gibt es zumindest in Deutschland - wie es in Österreich ist, weiß ich nicht - schon seit etlichen Jahren Schulen, darunter vor allem Gymnasien, an denen die erste Unterrichtssprache und auch Prüfungssprache entweder Englisch, Französisch oder auch Griechisch ist, und der deutschen Sprache dementsprechend laut Lehrplan nur noch der Status einer Fremdsprache zukommt. Wird hier also mit zweierlei Maß gemesen?

Aber sicher, warum auch nicht-wieso sollte man auch in seiner Wahlheimat seinen "Bildungsbeleg" in der Landessprache des Gastgeberlandes nachweisen-Immerhin wissen wir doch, daß die unzähligen türkischen Abiturienten:biggrin: in Östereich (und Deutschland), nach dem Abitur sowieso wieder in ihre Heimat zurückkehren,um dort mir ihrer hinzugewonnenen Bildung die heimische Kultur und Konjunktur zu Bereichern....oder etwa nicht ???

Grade die von mir erwähnten griechischen Schulen in Deutschland haben dabei auch das erklärte Ziel, ihren Schülern nach einer Rückkehr in die Heimat - sprich nach Griechenland - bessere Chancen auf dem dortigen Arbeitsmarkt zu bieten.
 
Ich denke, dass sich die Aufregung ncht nur auf die türkische Sprache bezieht, sondern auf alle möglichen Sprachen.
Ich bin schon immer ein Gegner von Privatschulen gewesen, bei denen man den Abschluß in einer Fremdsprache machen konnte, egal ob dies Englisch oder Türkisch oder Französisch ist.
Ein in Deutschland lebender Schüler sollte einen Abschluß in deutscher Sprache machen, natürlich können hierzu Fremdsprachen aller Art hinzugewhält werden.
 
-Englisch ist die Sprache der Welt
-Französisch die der Kultur
-Griechisch die der Philosophen und Gelehrten

......was soll türkisch nochmal genau sein???

Doch wohl höchstens die Sprache der sich am schnellsten ausbreitenden Rasse in Westeuropa - von diesem Gesichtspunkt her, wird es wohl sowieso früher oder später dazu kommen, daß sie sich durchsetzt....
Dies jedoch zu einem Zeitpunkt zu Unterstützen, zu welchem es zumindest theoretisch noch möglich ist, das allerschlimmste abzuwenden, nenne ich Verrat an der eigenen Kultur !!!
 
Hallo zusammen,

zu obigem Artikel haben Warus und Longbow ja schon argumentiert und dem habe ich nichts hinzuzufügen - außer, dass ich befürchte, eines Tages eine weitere Fremdsprache erlernen zu müssen, um mich hier in meinem Heimatland noch einigermaßen verständigen zu können. Andererseits könnte ich ja auch auswandern ... in die Türkei vielleicht und dann dort deutschsprachige Kindergärten und Schulen für meine Kinder (und anderes) fordern.

[offtopic]
Schön, dass Du wieder da bist, Warus! :io:
Schreib doch mal wieder etwas worüber wir kontrovers diskutieren können. :upsidedownn:
[/offtopic]

Gruß,
smallwood
 
Doch wohl höchstens die Sprache der sich am schnellsten ausbreitenden Rasse in Westeuropa

Mal abgesehen davon, daß man selbst in der Tierwelt heute nicht mehr von Rassen spricht, sondern von Unterarten oder Subspezies, ist die Einteilung der Menschen in Rassen von der modernen Wissenschaft längst seiner genetischen Grundlage beraubt. Der Usus dieses Begriffs von Deiner Seite scheint allerdings wenig überraschend, haben doch Rassismus und Rasse den selben Wortstamm, wenn ich Dich auch bisher eher für einen Neo- bzw. Kulturrassisten gehalten habe.
 
Das solches von Dir kommt,war mir schon bewußt, als ich RASSE noch nicht ganz ausgeschrieben hatte...
Du kannst von mir aus ein Zebra gestreiftes Pferd nennen, es bleibt trotzdem ein Zebra !
Ist hier aber auch nicht das Thema und nur weil der Begriff der RASSE nicht mehr in moderne Politologie paßt und eine forensische Haarspalterei daraus gemacht wird, muß ich noch lange nicht auf diesen Zug aufsteigen.
Apropo Tierwelt...ich habe einen Hund...welche Ras...??Verzeihung, er gehört der Ethnie der Terrier an.... LoooooooL
Diese Grundsatzbelehrungen in welche ganz selbstverständlich direkt die nationalsozialistischen Rassespezifikationen hineinimpliziert und daraus gefolgert werden darf, daß der böse Warus der Enkel von Goebbels ist, sind sowas von unnötig und überflüssig....!!!!!
Soviel dazu!

@Rest

Vielen Dank für die nette Begrüßung, ich werde euch sicherlich nicht enttäuschen :top:
 
[OffTopic]@Warus: Ich freu mich auch, dass du wieder aktiv dabei bist
Lesend hatte ich dich in den letzten 2 Monaten immer mal wieder gesehen.[/OffTopic]

@Topic:
Türkisch als Sprache, in der man die Matura ablegen kann: Wieso nicht?
Solange dabei die offizielle Landessprache (muss mehr als "nur" erste Fremdsprache sein) nicht zu kurz kommt, finde ich das in Ordnung.
Wobei es mir auch besser gefallen würde, wenn die Matura in der Landessprache abgelegt würde. (Türkisch kann dabei auch die erste Fremdsprache sein)
Die Tatsache, dass man hierzulande beinahe für das normale Leben schon Fremdsprachenkenntnisse besitzen muss ist auch irgendwie erschreckend.
Die (auf mich noch zukommenden) Vorlesungen im Hauptstudium werden wenn auch nur ein Student aus einem internationalen Studiengang dabei ist in Englisch gehalten. (Wobei das in der Informatik noch den Vorteil hat, dass man nicht auf "falsche" Übersetzungen angewiesen ist.)

@Warus und NullAhnung:
Der Begriff Rasse ist bei Vielen noch zur Unterscheidung zwischen Tieren einer Art normal. (Besonders das Beispiel mit dem Hund von Warus ist da bezeichnend.)
Bei Humanoiden (im allgemeinen auch Menschen) ist dieser Begriff etwas ungeschickt und man sollte einen geschickteren Begriff wählen. (sowas, wie "türkischer Abstammung")

@Warus: Türkisch ist auch noch die Sprache der Dönerverkäufer. :biggrin:

mfg
v6ph1

PS: Hatte den Thread doch schon fast übersehen. (Der Titel konnte aber nur Warus' Handschrift sein.)
 
@v6ph1

Auch Dir ein Hallo - dann wollen wir mal wieder die Keulen kreisen lassen,gell?:wink:


Bei Humanoiden (im allgemeinen auch Menschen) ist dieser Begriff etwas ungeschickt und man sollte einen geschickteren Begriff wählen. (sowas, wie "türkischer Abstammung")
Raider heißt jetzt Twix, sonst ändert sich nix.....:rolleyes:

Warus: Türkisch ist auch noch die Sprache der Dönerverkäufer.
Jepp-ein wichtiger Aspekt,danke für den Hinweis -man sollte es net für möglich halten, aber ich esse nix lieber,als nen anständigen Hähnchen oder Putendöner - einmal pro Woche Pflicht !:top:
 
@@Warus und NullAhnung:
Der Begriff Rasse ist bei Vielen noch zur Unterscheidung zwischen Tieren einer Art normal. (Besonders das Beispiel mit dem Hund von Warus ist da bezeichnend.)
Bei Humanoiden (im allgemeinen auch Menschen) ist dieser Begriff etwas ungeschickt und man sollte einen geschickteren Begriff wählen. (sowas, wie "türkischer Abstammung")

In Bezug auf den Menschen ist dieser Begriff nicht nur "ungeschickt" gewählt, sondern in der angewandten Form einfach falsch.

Der Begriff der Rasse beschreibt eine durch genetische Gemeinsamkeiten verbundene Formengruppe unterhalb des Artniveaus. Um das Beispiel mit dem Hund aufzugreifen, zwei Hunde der Rasse Schäferhunde haben also bestimmte genetische Übereinstimmungen, die sie von Hunden der Rasse Pincher unterscheiden. Aber Hunde sind eben keine Menschen, so wie Äpfel auch keine Birnen sind.

Beim Homo Sapiens sprich dem Modernen Mensch hingegen ist in den 90er Jahren durch molekulargenetische Untersuchungen aufgezeigt worden, daß eine Einteilung des Menschen in Rassen keinerlei genetische Grundlagen besitzt. Die Klassifikation der Menschen nach äußerlichen Merkmalen wie z.B. der Hautfarbe muss als überholt gelten, da diese äußerlichen Unterschiede ihre Begründung nicht in einer genetischen Differenz zwischen den Menschen finden, sondern in einer Anpassung an die ökonomische und ökologische Umwelt. So sind die genetischen Unterschiede beim Menschen innerhalb einer "Rasse" (das, was allgemeinhin als Rasse verstanden wird) größer als die Unterschiede zwischen zwei Rassen. Ein Beispiel dafür wäre, daß sich die Gene zweier Menschen mit unterschiedlicher Hautfarbe aber der selben Blutgruppe in größerem Umfang gleichen, als die zweier Menschen mit der selben Hautfarbe aber unterschiedlichen Blutgruppen.

Die historisch gewachsene Klassifikation der Menschen in Rassen, diente und dient einzig dem Zweck, die zur Klassifikation herangezogenen Mermale in Bezug auf die eigene Rasse überzubewerten, um sie gleichzeitig im Bezug auf die anderen Rassen abzuwerten. Doch eine Einteilung der Spezies Mensch in Rassen aufgrund äußerlicher Merkmale ist schlicht und einfach sachlich falsch ist! Wenn man die Menschen schon unbedingt klassifizieren will, dann nach ihren sprachlich und kulturellen Merkmalen, aber eben nicht in Rassen, sondern in Ethnien.

Mal ganz abgesehen davon, selbst im Verständnis aller bekannten Rassentheorien stellen einzelne Völker nicht auch gleich eine eigene Rasse dar, womit es selbst im Verständnis der Rassentheorien falsch wäre, von einer türkischen Rasse zu sprechen.

Kleiner Nachtrag:

Warus schrieb:
Raider heißt jetzt Twix, sonst ändert sich nix.....:rolleyes:

Nach all dem Unrecht und Unheil - man denke nur mal an all die Menschen, die aus Afrika nach Amerika verschleppt wurden, oder an das Apartheidsregime in Südafrika - welches - aufgrund der Einteilung der Menschen in Rassen, und der daraus resultierenden Pseudo-Überlegenheit sogenannter Herrenrassen gegenüber anderen Rassen - begangen wurde, finde ich diesen Vergleich mehr als unangebracht. Vielleicht solltest Du mal darüber nachdenken!
 
Nach all dem Unrecht und Unheil - man denke nur mal an all die Menschen, die aus Afrika nach Amerika verschleppt wurden, oder an das Apartheidsregime in Südafrika - welches - aufgrund der Einteilung der Menschen in Rassen, und der daraus resultierenden Pseudo-Überlegenheit sogenannter Herrenrassen gegenüber anderen Rassen - begangen wurde, finde ich diesen Vergleich mehr als unangebracht. Vielleicht solltest Du mal darüber nachdenken!

Schlicht und ergreifend einfach nur eloquenter Blödsinn - Nichts, aber auch gar nichts wäre anders geschehen, hätte man die Einteilung auch damals schon in Ethnien,Spezies und Subspezies unterteilt - ein anderer Name fürs Kind, weiter nix....Namen und Begriffe sind Schall und Rauch. Dann wär es eben die Herrenspezies gewesen, welche die Untersubspezies versklavt hätte,oder was auch immer. Linguistischer Schwachsinn, weiter nichts. Jeder weiß, was mit Rasse gemeint ist, was sie darstellt und ausmacht-Ende Gelände.
Du kannst hier weiterhin auf dieser reformistischen Haarspalterei herumreiten und trotzdem wird immer alles beim alten (Verständnis) bleiben !
Man muß schon sehr einfach gestrickt sein,um eine Änderung der menschlichen Verhaltensweisen untereinander von der Wahl bestimmter Begriffe abhängig machen zu wollen - selten so gelacht ! Soviel zum Nachdenken....

Und nun bitte ich Dich hier nicht weiterhin meinen Thread mit Themenabweichungen vollzuspammen, die in keinerlei Bezug zur eigentlichen Thematik stehen. Eröffne von mir aus einen antirassistisch empirisch linguistischen Interpretationsthread, der das Verhältnis verschiedener Begriffsprägungen im Vergleich zur angewandten menschlichen Verhaltensweise behandelt, aber gib hier nun bitte Ruhe !!!


Meine Fresse !!! :mad:
 
Zitat:
So sollen in städtischen Kindergärten verstärkt Einwanderer als Erzieher eingestellt werden, um ausländischen Kindern bei Sprachproblemen zu helfen. „Nur wer in seiner Muttersprache gefestigt ist, hat auch die Voraussetzungen gut Deutsch zu lernen.“

Aber selbstverständlich-Die allerbeste Methode, sich zu integrieren und gutes Deutsch zu Reden und zu Schreiben ist, die MUTTERSPRACHE zu festigen....
Das muß doch wirklich JEDEM einleuchten !!!
Ein Schelm,wer böses dabei denkt.....


Das ist aber leider nunmal wirklich so wenn derjenige seine eigene muttersprache gut beherrscht wird auch andere sprachen besser lernen können aber das sollte nicht in den Kindergarten verlegt werden sondern zuhause anfangen bei den Eltern!

ansonsten stimm ich dir voll und ganz zu. Das "Abitur" ist in der (Amtssprache)Landessprache zu entrichten. Aber schau mal die Führerschein Prüfung beim TÜV an da bekommt ein "ausländer" auch den Bogen in seiner Muttersprache.
Ich seh das doch tägl. beim Arbeiten das Menschen anderer herkunft einen sinn nicht verstehen weil sie den Text nicht verstehen ansonsten aber sau gut in der schule sind.
 
Ich seh das doch tägl. beim Arbeiten das Menschen anderer herkunft einen sinn nicht verstehen weil sie den Text nicht verstehen ansonsten aber sau gut in der schule sind.

Was ein Paradoxon in sich selbst darstellt.......

Und "sau gut" in der Schule.... Naja,hier bestätigt die Ausnahme wohl eher die Regel wie sämtliche Erfahrungswerte,Statistiken und nicht zuletzt Pisa belegen !

EDIT: Es sei denn Du hast diese Aussage explizit auf Östereich und die im Artikel angesprochenen Fälle von "Vielleichtabiturienten" bezogen.....Dazu liegen mir keine Informationen vor, jedoch kann ich mir nicht vorstellen, daß unsere südlichen "Landsleute" das Glück gehabt haben sollen, die geistige Imigrantenelite abbekommen zu haben, während wir uns mit den.....wie sag ich's nur.....geistig etwas weniger flexiblen Exemplaren herumschlagen müssen...
Im vorliegenden Fall vermisse ich wirklich aussagekräftige Zahlen - Zahlen, die aufzeigen, wie das Verhältnis des geforderten Anliegens in Bezug auf die Anzahl der tatsächlich hiervon Betroffenen liegen würde....
 
Mal kurz für DE:

WIESBADEN dpa/ap Nach wie vor haben Ausländerkinder in Deutschland nur geringe Chancen auf eine höhere Bildung. An Hauptschulen waren sie im Schuljahr 2006/2007 mit fast 20 Prozent deutlich überrepräsentiert, an den Gymnasien mit 4,3 Prozent deutlich unterrepräsentiert.

Insgesamt betrug ihr Anteil an allgemeinbildenden Schulen knapp 10 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag berichtete. Unter den Schulabgängern ohne Abschluss waren fast 20 Prozent Ausländer, bei den Absolventen mit Hochschulzugang nur 3,6 Prozent.
http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/...machen-selten-abitur/?src=SZ&cHash=96af116e31

Nach wie vor haben Ausländerkinder in Deutschland nur geringe Chancen auf eine höhere Bildung.

Diese Aussage ist natürlich typisch für die rot eingefärbte TAZ,-selbstverständlich liegt es an Deutschland, nicht an der Motivation und Lernbereitschaft der ausländischen Schüler....
Egal, mir kam es nur auf die Zahlen an - da ist die TAZ doch mal für was gut...
 
Hallo,

@ Ephedrin: was die Führerscheinprüfung angeht: ich habe meinen Führerschein seinerzeit (vor 18 Jahren) in den USA gemacht und hätte mir dort die Fragen der theoretischen Prüfung auch auf Deutsch geben lassen können. Das habe ich jedoch abgelehnt und die Prüfung hübsch brav mit den Original - Bögen absolviert (man hat ja schließlich auch seinen Stolz :biggrin:).
In diesem Fall scheint es also kein speziell deutsches Phänomen zu sein, dass man Anderssprachigen die Möglichkeit einräumt die Prüfung in ihrer Landessprache abzulegen.

@ Warus:

(...)
Diese Aussage ist natürlich typisch für die rot eingefärbte TAZ,-selbstverständlich liegt es an Deutschland, nicht an der Motivation und Lernbereitschaft der ausländischen Schüler....
Egal, mir kam es nur auf die Zahlen an - da ist die TAZ doch mal für was gut...

Schreibt die TAZ eigentlich auch etwas über die Chancen auf höhere Bildung in den Herkunftsländern der "Ausländerkinder"?

Zu diesem Thema möchte ich einen - freilich nicht repräsentativen - Schwank aus dem Leben meiner Verwandtschaft zum Besten geben: meine beiden Onkel sind im Iran aufgewachsen und (logischerweise) dort zur Schule gegangen. Sie kamen in den 70er Jahren nach Deutschland und haben - ohne vorher auch nur einen Satz Deutsch sprechen zu können (!) - hier erfolgreich ihr Studium absolviert. Der eine hat Architektur studiert, der andere Elektrotechnik. Ergebnis überdurchschnittlicher Intelligenz? Vielleicht ... (liegt wohl in der Familie, wie man an mir sieht. :tongue:) Ergebnis eines hervorragenden iranischen Schulsystems? Unwahrscheinlich ... Ergebnis von Fleiß und Zielstrebigkeit? Bestimmt!

Gruß,
smallwood
 
Ergebnis von Fleiß und Zielstrebigkeit? Bestimmt!

Meine Rede - genau darauf wollte ich hinaus, danke !

"Man" macht es sich hierzulande zu einfach, wenn man für alles und jedes die Gesellschaft,das System,die Politik und was weiß ich noch alles verantwortlich für Zustände macht, deren Zustandekommen doch eigentlich und ausschließlich auf das fehlende Engagement der "Klageführenden" zurückzuführen sind....

Das alte Sprichwort "Jeder ist seines Glückes Schmied" hat immer noch seine Berechtigung - AUCH in Deutschland (...und Östereich) !

lg.
 
Nein ich komm nicht aus Österreich. und nein Ich besuchte kein Gymnasium! In der Berufsschule (mal zugegeben der stoff der durchgenommen wird ist echt nicht schwer und bin somit auch 2. bester in der Klasse) Hapert es bei den meissten Ausländern/Aussiedlern am Unterricht Deutsch. Mathe usw. usw. stehen die mit anderen Schülern in nichts nach. Ich will die damit nicht in schutz nehmen es nervt teilweise echt wenn man in der klasse sitzt scheisse Gebaut wird und dadurch als Strafe ein Diktat schreiben muss. und 1 Satz vom Lehrer immer und immer wieder wiederholt werden muss (so 6-7 mal) weil es manche nicht verstanden haben.
 

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