Internet schrieb:
So wie hier einmal gesagt wurde ist ein Ausländer in Deutschland immer ein Dorn im Auge egal welcher Herkunft insbesondere Türkisch/Arabischer Herkunft
Sorry, aber das ist definitiv falsch

Es hängt und hing auch immer von der jeweiligen historischen, kulturellen wie aber u.a. auch der wirtschaftlichen Lage ab, mit wem sich "Völker" freundschaftlich verbunden fühlten oder eben auch nicht.
Und dabei kann (und ist) das Pendel von "freundschaftlich verbunden" bis "feindlich/bedrohlich" ausgeschlagen.
Auch u.a. zwischen Deutschen und Türken.
Angefangen bei der Wiener Belagerung
über Preussen, die den Muslimen osmanischer und arabischer Herkunft sogar eine Moschee in Berlin hinstellten und geschützte Religionsfreiheit sowie freien Handel garantierten,
über sogar vertraglich geregelte Völkerfreundschaften in der letzten Hälfte des 19. und im ersten Drittel des letzten Jahrhunderts.
Und so könnte man fröhlich weiter machen mit fast allen mehr oder weniger "benachbarten" Nationen oder Volksgruppen,
seien es jetzt Briten, Franzosen, Niederländern, Schweden, Dänen, Polen, Spaniern und Italienern, den Balkan und eurasischen Staaten, nicht zu vergessen die amerikanischen Staatsgebiete.
Von daher ist DAS "Ausland" und deren Bewohner für Menschen mit umfassender Bildung und/oder Reiseerfahrungen oftmals völlig anders geprägt, wie bei Bildungsfernen Bürgern,
die von daher auch viel eher beeinflussbar sind für Vorurteile oder meist sogar bewusste Manipulationen Anderer.
Da sich zudem noch die meisten Menschen ihren (Ur)Ängsten zu selten stellen und oft strikt an Altbekanntem festhalten, sind dadurch neuen Erfahrungen zu oft Wege des Kennenlernens verstellt.
Beispiel gefällig

Deutsche überall in der Welt halten über mindestens zwei, teils sogar mehreren Generationen ihre deutsche Herkunft und auch "Gepflogenheiten" "hoch" [Ironie ON],
bilden also (auch) "Parallelgesellschaften".
Das ist und war sowohl in ehemaligen deutschen Kolonien (Namibia, Samoa, teils Tansania/Sansibar) aber auch in klassischen Auswanderungsländern wie Chile, Argentinien, Venezuela, den USA, Kanada etc.pp. über längere Zeiträume nachweisbar nach zu verfolgen.
Wenn man nur in die nahe Vergangenheit schaut,
dann sieht man nicht nur bei Ballermann-Urlaubern,
sondern auch z.B. bei den spanischen Residentes eine recht stringente Abschottung,
die sogar oftmals mit dem Nicht Erlernen der spanischen Sprache zumindest für eine Generation einhergeht.
Genauso oder ähnlich sieht es auch bei den neuen Gefilden der Urlaubs- und Auswanderungsdeutschen aus.
Seien sie nun nach Kroatien, Bulgarien, Greichenland oder eben auch in die Türkei (Antalya und Co *g*) unterwegs.
Von daher sollten sich die allermeisten Deutschen auch mal eine Scheibe von dem abschneiden, was sich in anderen Ländern wirklich noch berechtigt Gastfreundschaft nennt
und so manche ihrer Ansichten über "Fremde" revidieren.
Denn,
die oft genannten Probleme mit "Ausländern" betreffen in den allermeisten Fällen "Deutsche"/"Einwohner".
Seien es solche mit Migrationshintergrund oder eben tumbe Ureinwohner der x-ten Generation
muesli