Kindstötungen im Osten

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Wir haben "in der heutigen Zeit" Probleme, die unsere Eltern nicht hatten. Und unsere Großeltern hatten wieder andre Probleme.

Ich gehe jetzt von mir als die "Kind-Generation" aus. Alter gibts unterm Avatar.
(Meine Schwester ist 13 Jahre und gehört eig schon wieder einer anderen Generation an. Außerdem ist die Einteilung in Generationen ziemlicher Schwachsinn)

Wir, im Gegensatz zu unseren Eltern müssen mit Sozialabbau, Inflation und Freiheitsberaubungen leben, während unsere Eltern sich mit Themen wie Atomkraft, Soziale Ungerechtigkeit und dem Kalten Krieg herumschlagen. Unsere Großeltern haben das Ende des Krieges erlebt, somit die letzte größere Hungersnot in Europa. Sie waren am Aufbau beteiligt, erlebten die Zwischenstaatlichen Konflikte nach dem 2. Weltkrieg hautnah und lebten in besetzten Ländern.

Ich denke, dass es hier genug unterschide gibt. Und ich denke auch, dass wir hier und heute auf die Probleme von hier und heute eingehen müssen.
Was hilft es, wenn wir Wohnbauförderungen oder einen Marshallplan machen? Das hilft den jungen Müttern von heute nicht, sich zur Kinderklappe zu begeben (die mitunter nichtmal funktioniert!) und sie helfen nicht jungen Müttern zu entscheiden, ob sie abtreiben sollen oder ob sie das Kind lieber vom 6. Stock werfen.

Natürlich bleiben Probleme wie Bildungspolitik und Gesellschaftsproblemetiken zeitlos. Auch an diesen müssen wir arbeiten, allerdings dauern die Änderung in diesen Gebieten zu lange, als dass wir "hier und heute" davon profitieren würden. Deshalb müssen wir auch kurzfristige Maßnahmen setzten, nicht nur über mittel- oder langfrisitige Diskutieren.

Ich hoffe, das ich meinen Standpunkt jetzt qualifizierter auf den Punkt gebracht habe ;)

Lg
RamsesV
 
Wir haben "in der heutigen Zeit" Probleme, die unsere Eltern nicht hatten. Und unsere Großeltern hatten wieder andre Probleme.
[...]
Ich hoffe, das ich meinen Standpunkt jetzt qualifizierter auf den Punkt gebracht habe ;)


Deutlicher, sicher... ;)


Dennoch verkennst du die prinzipiellen Tatsachen. Ob du die finanzielle Situation heutiger (junger) Familien mit der ihrer Eltern und Großeltern oder mit Familien heutiger Zeit in anderen Ländern vergleichst, so mag ein Leben am unteren Ende der Sozialskala sicher nicht prickelnd sein, aber es ist garantiert kein Grund, Kinder verelenden zu lassen oder sie gar umzubringen!

Klar bleibt immer Raum für Verbesserungen bei den Sozialleistungen des Staates, besserer Hortbetreuung oder Ähnlichem, aber ich bin der Überzeugung, dass es sich um eine reine Bewusstseinsproblematik handelt! In Zeiten, in denen bei Vielen nur Chillen, Party, Saufen und Drogen eine Rolle spielen, ist die Verantwortung für so ein 'Balg' oder gar mehrere eben nur lästig! Kein Wunder, dass die Deutschen immer weniger werden.
 
Da muss ich Mustermann REcht geben, genau meine Meinung.


Außerdem finde ich es nicht so gut, dass immer nur nach dem Staat gerufen wird. Der Staat kümmert sich schon jetzt darum, dass jeder genug zum Überleben und zum Leben hat.

Und darauf aufbauend sollten die Leutz mal ihren Arsch hochkriegen und sich was aus dem Leben machen. In erste Linie ist doch jeder selbst für sein Leben verantwortlich. Jeder kann doch in Grenzen was aus seinem Leben machen.

Ich meine, die staatliche Versorgung der Leutz ist relativ ausreichend. Klar kann noch etwas verbessert werden, allerdings sind unserem Staat da Grenzen gesetzt. Wir sind halt nicht Norwegen oder Dubai.
 
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Außerdem finde ich es nicht so gut, dass immer nur nach dem Staat gerufen wird. Der Staat kümmert sich schon jetzt darum, dass jeder genug zum Überleben und zum Leben hat.[...]

Naja, dass bei uns nicht nach dem Staat gerufen wird ist sehr selten, da wir in den letzten 30 Jahren ja schon fast eine Art Wohlfahrtsstaat hatten, der Finanziell so gut darstand, dass man sich in Sachen Sozialleistung gerne mal auf diesen verlassen hat.

Deswegen ist es vielleicht garnicht falsch seine Bevölkerung zur Unabhängigkeit zu "erziehen".
Aber mir geht es darum das dort gefördert wird wo es nötig ist.
Wenn schon Jugendliche so blöd sind mit 15 oder 16 Kinder bekommen zu müssen sollte man doch versuchen ihnen zum Beispiel wenigstens noch den Schulabschluss zu ermöglichen, damit sie in Zukunft auch noch n Job finden und dem Staat später wegen fehlender Ausbildung nicht grundlos auf der Tasche liegen.

mfg
 
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