Kindstötungen im Osten

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Jemand sollte ihn mal mit ner alleinerziehenden Mutter bekannt machen, um ihm klarzumachen das das alles andere als leicht ist und der staat mit unterstützung eher knapp bemessen ist.

Okay, dann ziehen wir hieraus mal Schlüsse:

Bis zu welchem monatlichen Einkommen darf ich ein Kind schlagen?

Bis zu welchem monatlichen Einkommen darf ich ein Kind umbringen?


Überlegt euch doch einfach mal, unter welchen Bedingungen eure Großeltern eure Eltern und teilweise eure Eltern euch aufgezogen haben!

Überlegt euch mal, unter welchen Bedingungen die Nachkriegsgeneration Deutschland wieder aufgebaut haben.


Überlegt euch mal, welchen Anspruch eine allein erziehende Mutter mit einem Kind gegenüber dem Staat hat, ohne auch nur einen Handschlag dafür zu tun.
 
Das ist schon Klar Kilroy, abr du nimmst meine worte etwas aus dem sinnlichen zusammenhang. Ich bin nach wie vor der meinung, das mit einem besseren sozialen konzept sowie besseren Kontrlollmöglichkeiten und deren durchführung, sich Kindsmorde verhindern lassen.

Weiterhin denke ich auch, dass aufklärung eine wichtige rolle spielt. Ich denke solche projekte wie "Babyklappe" oder ähnliche sollten stärker gefördert werden, vor allem in ihrer aufklärungsarbeit!
 
Bei mir mangelt es schon an Verständnis, wenn Erwachsene ungewollt schwanger werden! Sollte man doch meinen, in der heutigen Zeit der sexuellen Aufklärung wüsste jeder Mann und jede Frau, wie man sich dagegen schützen kann. Mal abgesehen von wenigen Pannen ist Verhütung heute doch eigentlich kein Thema mehr. Merkwürdig nur, dass manche Frauen gleich mehrfach ungewollt schwanger werden!

Niemand muss in Deutschland ein ungeplantes Kind ermorden - weder direkt nach der Geburt noch ein paar Jahre später, weil man mit den Aufgaben der Versorgung, Erziehung und Ernährung nicht klar kommt! Lieber ein Kind zur Adoption frei geben oder wenigstens eine befristete Pflege in einer anderen Familie, als zu morden.

Sicher sind die finanziellen Beihilfen nicht besonders üppig, aber Kinderkleidung, Spielzeug und Babyausstattungen gibt es auf Bazaren, bei Ebay und in sogen. Flohmarktzeitungen sehr günstig. Es muss nicht immer alles ladenneu sein! Wie McKilroy schon schrieb, haben unsere Eltern und Großeltern zum Teil wesentlich schlechtere und härtere Startbedingungen gehabt für ihre Familien als (junge) Mütter oder Paare heutzutage.
 
Niemand muss in Deutschland ein ungeplantes Kind ermorden - weder direkt nach der Geburt noch ein paar Jahre später, weil man mit den Aufgaben der Versorgung, Erziehung und Ernährung nicht klar kommt! Lieber ein Kind zur Adoption frei geben oder wenigstens eine befristete Pflege in einer anderen Familie, als zu morden.

Bei mir stellt sich bei dieser Aussage die Frage, ob Familien bzw. Mütter das überhaupt wollen, dass sie ihre Kinder hergeben/zur Adoption frei geben. Natürlich würden die Kinder dann ein "anständiges" Leben führen, aber für die richtige Mutter ist es doch sehr schwer zu leben und zu wissen, dass ihr Kind irgendwo anderst aufwächst und eine andere Frau als Mutter sieht! Mutter-Komplexe...
Tja und ich kann mir die Kindstötung nur bei wirklich total psychisch-labilen Müttern vorstellen, die überzeugt davon sind, dass es keinen besseren Weg für ihre Kinder gibt!
 
... Kindstötung nur bei wirklich total psychisch-labilen Müttern vorstellen, die überzeugt davon sind, dass es keinen besseren Weg für ihre Kinder gibt!

Das mag auf die eine oder andere zutreffen, ist aber keine Erklärung generell. Bei vielen war es doch einfach so, dass man weder die Geduld hatte mit einem Baby oder kleinen Kind oder es ganz einfach sogar verhungern liess, weil man lieber abfeiern wollte und um die Häuser zog. Und gerade bei solchen Frauen (und Männern) war es doch so, dass sie sich um das Wohl der Kinder keinerlei Gedanken gemacht hatten.
 
[...] haben unsere Eltern und Großeltern zum Teil wesentlich schlechtere und härtere Startbedingungen gehabt für ihre Familien als (junge) Mütter oder Paare heutzutage.

Sehe ich ganz genauso.
Es ist heute nicht unmöglich mit verhältnismässig wenig Mitteln sein Kind "anständig" großzuziehen.
Und falls man doch Probleme gibt gibt es zum Beispiel von Kirchlicher Seite genug Unterstützung in Form von Kleidung oder Spielsachen, wenn man sich vertrauensvoll an eine solche Organistation wendet.
Es gibt für mich keinen Grund sein Kind umzubringen, wenn es nicht unbedingt darum geht bei der Geburt die Mutter zu retten oder ähnliches.
Immerhin handelt es sich bei einem Kind ja um ein (Menschliches-)Lebewesen.

mfg klarix
 
Nur leben wir nicht damals, sondern heute. Es gilt mit den heutigen Problemen klarzukommen, und nicht zurückzuschauen und zu denken: Früher war es anders...
Das bringt niemanden weiter ;) Vor allem nicht die heutige Jugend.

Lg
RamsesV
 
Nur leben wir nicht damals, sondern heute. Es gilt mit den heutigen Problemen klarzukommen, und nicht zurückzuschauen und zu denken: Früher war es anders...
[...]

Klar gibt es heute zusätzliche Probleme, aber auch zusätzliche Möglichkeiten Probleme zu beseitigen.
Man sehe es wie man will aber nur so nebenbei .... Ich glaube wir beginnen uns im Kreis zu drehen. :löl:

mfg
 
Nur leben wir nicht damals, sondern heute. Es gilt mit den heutigen Problemen klarzukommen, ...

Was ist denn das für eine komische, unqualifizierte Aussage? :confused:

Und welche pekuniären Probleme haben Familien heute, die unsere Eltern und Großeltern nicht gehabt haben? Wenn du nur mal ein bisschen das Thema verinnerlicht hättest, wärst du bestimmt nicht zu dieser Aussage gekommen.

Als Großstadtbewohner sehe ich genügend junge Paare mit Kind(ern), bei denen einer oder beide keinen Job haben und dennoch rauchen, PC UND Spielkonsolen haben, Auto fahren, regelmäßig ausgehen und mehr. Klar bleibt da manchmal für das Kind bzw. die Kinder nicht mehr genug übrig. So eine 'Familie' wohnt bei uns auch im Haus. Das Kind bleibt nicht selten sich selbst überlassen, der Erzeuger kümmert sich laut Aussage der Mutter überhaupt nicht um den gemeinsamen Sohn.

So viele Paare ohne Nachwuchs wünschen sich ein Kind und da wäre es verdammt besser, man gibt ungewollte Nachkommen in Pflege oder frei zur Adoption, statt die Kinder verelenden zu lassen oder, wie in besonders krassen Fällen, zu töten - auf was für eine Art auch immer!
 
Die Kinder müssen einfach als Föten getötet werden, dann gibts kein Problem :)

//edit von RamsesV:
Ich mach nen Mehrzeiler draus, weil die Anstößigkeit des Posts ziemlich genial ist.
Aber trotzdem: Einzeiler vermeiden!

Post von unten:


Wer sagt, dass ich die Diskussion weiterbringen wollte?
Ach Aufklärung, das bringts nicht, einfach abtreiben, dabei kommt keiner zu schaden.


lg.
:)
 
Die Kinder müssen einfach als Föten getötet werden, dann gibts kein Problem :)

Es ist absolut keine Lösung Abtreibungen zu fördern... man sollte sich eher darauf konzentrieren den Eltern verstärkt zu helfen.

Aber was mich viel mehr interessiert -> wie wolltest du mit deiner, ich sage mal "spontanen" Aussage, die Diskussion sinnvoll weiterbringen? :rolleyes:


mfg
 
Naja, klar ist es besser abzutreiben, als seine Kinder später irgendwann aus Überforderung "einfach" umzubringen.
Aber ich meine mit Unterstützung der Eltern nicht auf Aufklärung oder so, sinvoll wären staatliche, kostenlose Kindertagesstätten oder zusätzliches Kindergeld für junge Eltern.

mfg ;)
 
Naja, wenn jemand mit 15 schwanger wird z.B. dann würden die wenigsten auch mit staatlicher Unterstützung und mehr Geld ihr Kind behalten, so jung ein Kind ist einfach ********.
 
@ Don Corleone:
Der Anteil der Abtreibungen bei den Unter-18-Jährigen beträgt in Deutschland etwa 5 %, bezogen auf die Gesamtzahl der Schwangerschaftsabbrüche.

In den 'neuen' Bundesländern ist die Quote der Spätabbrecher (10. - 12. Schwangerschaftswoche) ca. 35 % höher als in den alten Bundesländern.
 
Naja, wenn jemand mit 15 schwanger wird.[...] So jung ein Kind ist einfach ********.

OK da muss ich dir recht geben .... ich bin eher von 17, 18 oder ähnlichem ausgegangen, im Falle einer 15 jährigen hast du vollkommen Recht.
Obwohl es mich wundert, dass doch so viele junge Mütter ihr Kind behalten und es versuchen wollen... wobei wahrscheinlich gerade diese Einstellungen du den Kindstötungen führt.

mfg
 
Aber ich meine mit Unterstützung der Eltern nicht auf Aufklärung oder so, sinvoll wären staatliche, kostenlose Kindertagesstätten oder zusätzliches Kindergeld für junge Eltern.

1) Sind die Kindertagesstätten und Kindergärten für Leutz mit geringem Einkommen sowieso schon kostenlos. ;)

2) Die kriegen doch schon Unterstützung und Kindergeld! Wieso noch mehr? Je blöder man ist, umso mehr Geld?
 
... Je blöder man ist, umso mehr Geld?


Der Spruch des Tages! :D :D :D

Ne, im Ernst, leider werden Arbeits- und Leistungsverweigerer mit den Arbeitswilligen in den riesigen Hartz-4-Topf geworfen. Die wirklich Bedürftigen, zu denen ich beispielsweise allein erziehende (junge) Mütter zähle, werden dann zu leicht schief angeschaut.

Dennoch bin ich der Meinung, dass man aureichend Unterstützung vom Staat erhält, um sein(e) Kind(er) nicht verelenden lassen zu müssen. Ich finde, die Diskussion hier nimmt irgendwie die falsche Richtung, denn die allermeisten Kindestötungen geschehen nicht aus Armut sondern aus Verantwortungslosigkeit und sozialer Verrohung heraus!
 
Es ist ne Frechheit. Da kanner gleich behaupten, dass im Osten alle zu Blöd für nen ordentlichen staat sind, weil die DDR hamse ja auch verkackt.....so ein schwachsinn wenn ich lese ...da krieg ich ne Hassfalte vom Kinn bis zum A*sch.

Statt er mal überlegt wie man solchen Kindstötungen entgegentritt, ob mann vielleicht nicht auch am §219 was ändern sollte.....

-.- weia

Ich bin deiner meinung:D , aber ich hätte eine Frage und zwar:

Kann sein, dass ich mich verlesen hab aber über §219 hab ich etz grad nix gesehn:D

Was besagt denn dieser Paragraph???
 
2) Die kriegen doch schon Unterstützung und Kindergeld! Wieso noch mehr? Je blöder man ist, umso mehr Geld?

Naja nicht alle Hartz 4 empfänger gehören zu der großen blöden Masse ihrergleichen. Manche haben einfach nur Pech... aber im Grundgenomm hast du schon Recht...
 
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