Nationalist,aber kein Nazi, weil Israeli!
[…]ich war bei der letzten wm richtig stolz auf das volk meiner besten ehefrauen von allen! […]
ja, ich bin jude und stolz darauf!
ja, ich bin mit einer deutschen frau verheiratet und stolz darauf!
ja, ich bin oberst (heute der reserve - und kein fähnrich) der israelischen armee und stolz darauf!
ja, ich bin nationalist, aber kein nazi!
Anerkennenswerte Leistung(en)! Wirklich Grund, stolz darauf zu sein. Was hast Du denn sonst so geleistet (außer mit mehreren Frauen verheiratet und Jude zu sein)? Ja, Du bist Nationalist, und diese Spezies ist überall in der Welt gleich (übel)!
[…]ja, ich habe beide großväter durch die nazis abgeschlachtet bekommen und kann dagegen heute nichts mehr machen![…]
Tröstet es Dich, zu lesen, dass ich am letzten Jahresende Oświęcim besucht habe, wo ein Großteil meiner Familie – polnische Widerstandskämpfer und Kommunisten – entsorgt wurde (der Rest wurde – von den Christenhorden [genau!] halbtot gefickt verbrannt, erschossen oder sonstwie umgebracht). Tröstet es Dich, wenn ich Dir sage, dass ich – abgesehen von Vater (er überlebte als Einziger unserer Familie die deutsch-christlichen
Kultur
Zentren) und Mutter sowie (später) sieben Brüdern ohne Verwandte aufwuchs? Es sollen auch andere Ethnien geringe Verluste an Menschen und Kultur erlitten haben (ganz ohne Shoah!).
Trotzdem ich nie in der Lage sein werde, den Tätern Verständnis entgegenzubringen, geschweige ihnen zu verzeihen, würde ich es nie für gut heißen, wenn polnische Politiker die Vergangenheit als Rechtfertigung für heutige Verbrechen heranziehen würden!
[…]diese beiden staaten (deutschland und israel) sind ungefähr gleich alt. israel ist ein wenig älter, nachdem deutschland als ganzes unter fremder besatzung und unter alliertem kontrollrat stand und erst von da an (1949) zur brd wurde. da staatsgefüge von heute gibts sowieso erst seit den 90er jahren. ein ganz junger staat also.[…]
Allerdings mit einem klitzekleinen Unterschied: Bei der Staatsgründung der BRD war es nicht notwendig, die ansässige Bevölkerung zu massakrieren, Frauen abzuschlachten und – zur Abschreckung bzw. zur Aufforderung, das Land zu verlassen – auszuweiden, sie neben ihren Gedärmen auszustellen (Sabri Geries/Eli Lobel: „Die Araber in Israel“; Verlagskooperative Trikont, München, 1969).
Nachdem Du dich ausgekotzt hast: Soweit mein „fäkalauswurf“ (
mein „Avatar“ übrigens ist kein Versteck, es zeigt mich: einmal jünger, einmal älter).
[…]welche nasse hosen hätten, wenn sie das erleben dürften, was meine tochter mit 17 jahren gerne mitmacht) oder einfach nur profiliersucht und wichtiges getue.[…]
Ja, es gibt solche „Menschen“ (der Mörder meines Bruders mordete – laut Gerichtsurteil – aus „Freude am Töten“). Für mich selbst kann ich behaupten, dass ich Kriegseinsätze nie
gerne mitmachte, sondern weil ich meinen Einsatz für notwendig hielt.
[…]ja, und ich bin kein rassist[…]
Wer hätte das gedacht!
Eichmann war übrigens auch kein Rassist, er war lediglich stolz auf dies, und stolz auf jenes …