Greenpeace markierte "Landliebe"-Produkte in Supermärkten

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Beim Auto wissen wir, das es Umweltschädlich ist, das man damit potenziell Schaden anrichten kann. Ist erforscht und nachgewiesen.
Wie ist das mit dem Genfood ?
Irgendwelche Erkenntnisse über die Umweltverträglichkeit ? Irgendein eine nachgewiesene Studie über Landzeitwirkung, Wechselwirkungen usw ? Solange es keine gesicherten Untersuchungs-Ergebnisse gibt, bin ich ein entschiedener Gegner der Gen-Manipulation.
Zitat von ScoutFM:toll ein glanzbeispiel für schädliche medikamente mit einer 'technik' gleichzusetzen
Ich wollte damit sagen, was passiert, wen aus Geldgier neue Produkte auf den Markt geworfen werden, die noch nicht voll ausgetestet sind. Ich weigere mich, als Testobjekt für eine profit-geile Wirtschaft herhalten zu müssen.
Oder glaubt hier etwa einer, es wird das Zeug aus reiner Menschenliebe entwickelt und verkauft ?
Ich bin auch davon überzeugt, das die Ergebnisse mit herkömlichen Züchtungen erreicht werden können. Zumindest in der Agrar-Wirtschaft.
Und, herrscht wirklich ein Mangel an Lebensmittel ?
Möchte ich ganz doll verneinen. Ich erinnere nur an Milchseen und Butterberge, sage mal so, alles eine Frage des Profites !
 
Garfield schrieb:
Ich bin auch davon überzeugt, das die Ergebnisse mit herkömlichen Züchtungen erreicht werden können. Zumindest in der Agrar-Wirtschaft.
Ok; deine Ernte wird jährlich von einer bestimmten Insektenart zu 20% vernichtet. Dann holst du dir genmanipulierten Samen der ein für Menschen ungiftiges Toxin absondert, dass die Insekten killt.
==> mehr Ertrag; nur als Beispiel.

Btw definiere bitte "voll ausgetestet": Wann ist ein genmanipuliertes Produkt für dich persönlich ausgereift / sicher und warum ist das nicht bei heutigen Produkten der Fall?
 
Zäum das Pferd doch mal andersrum auf.

Es gibt keine Garantie, dass Genmanipulation auch das Ergebnis bringt das gewollt ist. Was ist wenn durch die Genmanipulation schädliche Nebenwirkungen aktiviert werden? Das ist doch alles noch im Experimentierstadium, und um die Kosten zu begleichen werden die Experimente an die Weltbevölkerung verscherbelt. Mag sein dass die Pflanze hinterher wirklich für die Insektenart tödlich ist und dass dieses Toxin nicht für den Menschen schädlich ist. mögicherweise ist es es aber doch in der Kombination mit anderen Stoffen der Pflanze, oder durch die Genmanipulation wird ein weiteres Toxin erzeugt, das nicht beabsichtigt wurde usw.

Mag sein dass das in 30 oder 50 Jahren verlässlich funktioniert, aber derzeit ist es genauso weit wie die Kernfusion.

Was für mich aber das schlimmste ist. ist das zeug einmal im freiland angebaut kriegste die folgen nicht mehr los. Da durch die Bestäbung die manipulierten gene natürlich auch in die nachbarschaft transportiert werden. Du hast als kunde also nicht mal eine Wahlmöglichkeit mehr.
 
Schorschinho schrieb:
Was für mich aber das schlimmste ist. ist das zeug einmal im freiland angebaut kriegste die folgen nicht mehr los. Da durch die Bestäbung die manipulierten gene natürlich auch in die nachbarschaft transportiert werden. Du hast als kunde also nicht mal eine Wahlmöglichkeit mehr.

ScoutFm schrieb:
zunächst müssen sie das saatgut für die genmanipulierten pflanzen von kapitalischtischen firmen kaufen und das JEDES jahr, da es sich nur so für selbige firmen lohnt genmanipuliertes zeug überhaupt herzustellen, also z.b nur weibliche pflanzen ausliefern, oder die geschlechtsmerkmale aus der DNA entfernen -

was genau weißt du eigentlich über genmanipulation? haste dich ma informiert, kennste die schritte, methoden, irgendwas?
das praktische an entschlüsseltem erb-fnformationsmaterial ist ja grade dass man simplen folgen, wie die dns-sequenz für die herstellung eben eines bestimmten toxins, ein stoff der so irgendwo anders in der natur vorkommt, für menschen in dem maß vielleicht vernachlässigbar giftig ist (der menschliche körper kann auch mit kleinen mengen gift klarkommen; wusstet ihr eigentlich dass nikotin giftiger ist als arsen oder zyankali), entschlüsseln, isolieren und in die dns der pflanze einbauen; die dns wird ausgelesen und der "eingravierte" stoff wird gebildet.
==> es gibt vom prinzip her keine zufälle! es ist ein logischer prozess
dass das nicht 100%ig richtig ablaufen _kann_ ist vorprogrammiert; die dns funktioniert aber nicht nach einem error-stillstand prinzip sondern kommt mit kleinen abweichungen relativ gut klar; durch äußere einwirkungen wie freie radikale etc blabla wird deine dns ständig angegriffen; die chance dass durch ein versehen eine komplexe dns-kette entsteht die ein für menschen gefährliches gift bildet, ist außerordentlich gering und im labor werden die resultate bei neuen gezüchteten generation immer überprüft was schließlich im vergleich zur tatsächlichen manipulation doch ein kleiner aufwand ist der die firma vor astronomischen schadensersatzforderungen schützen kann, wo wir wieder bei der freien marktwirtschaft sind.
 
Dein Vertrauen in Wissenschaft und Wirtschaft in allen Ehren. aber die Realität zeigt, dass dem halt nicht so ist.

Biogetreide wird in Verseuchten Schuppen gelagert
Gammelfleisch wird in großen Mengen verarbeitet
Real klebt neue Etiketten auf altes Fleisch

um nur ein mal ein paar der Probleme in der letzten Zeit anzureissen. Oder wie war das mit den angeblichen erfolgen bei der Klonung... usw. Solang wirtschaft und wissenschaft so arbeiten, kann ich da kein uneingeschränktes Vertrauen haben.

ansonsten ist mir das was du geschrieben hast so schon klar. aber wie gesagt, ich seh die Gentechnik nicht in dem ausgereiften Zustand in dem ich eine Markteinführung befürworten würde.
 
nunja dann musst du wenigstens die Schritte nennen, die für dich persönlich reichen würde um Genmanipulation (allgemein oder fallspezifisch) als sicher anzuerkennen.
 
ich geb dir einfach mal ein paar lesetipps, sicherlich ist das nur die eine sichtweise, da es sich um die webseite einer kampagne handelt, aber selbst wenn nur ein bruchteil stimmt wäre das immer noch zu viel:

http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/alles-sicher-oder-was.html

ich zitiere mal ein paar themen:
Dezember 2005
Wissenschaftler entdecken Sequenzen gentechnisch veränderter Pflanzen im Blut
November 2005
Erbsen mit Bohnengenen machen zum Erstauen der Forscher Mäuse krank


Hier noch 10 Argumente in Kurzform
http://www.keine-gentechnik.de/argumente.html

nur mal so auf die schnelle.

Wenn ich gentechniker wäre könnte ich dir sicherlich die genauen schritte benennen, bin ich aber nicht, von daher maße ich mir so eine antwort auch nicht an, das sollen schlauere menschen als ich beurteilen. Fakt ist aber dass genetisch veränderte materialien einfluss auf die umwelt haben. Mag es sein dass dadurch resistente Bakterien entstehen, weil in der pflanze xy ein antibiotikum einprogrammiert wurde, mag es sein dass in tierversuchen die tiere nach dem essen sterben.

Ich bin kein Versuchskaninchen. Darüber möchte ich frei entscheiden können ob ich etwas zum Test esse oder nicht. Durch den Freilandeinsatz gentechnisch veränderter Pflanzen wird mir diese Entscheidung abgenommen.


das hier finde ich z.b. auch recht typisch für die aktuelle diskussion
Die gewaltige Bedeutung der Biotechnologie in der aktuellen und zukünftigen Nahrungsmittel-Produktion" will eine Studie des National Center for Food and Agriculture Policy (NCFAP) verdeutlichen.(1) Die Studie mit dem Titel "Pflanzen-Biotechnologie: Aktuelle und potentielle Implikationen für die Verbesserung des Schädling-Managements in der Landwirtschaft der Vereinigten Staaten: Eine Analyse von vierzig Beispielen" soll beweisen, dass die Biotechnologie bei geringerem Spritzmitteleinsatz zur Kontrolle von Schädlingen und Krankheiten beiträgt und dass sie zu steigenden Einnahmen bei den Landwirten führt. Bei genauerer Lektüre der Studie fällt auf: Die Autoren können in Bezug auf die aktuellen Entwicklungen bei der Grünen Gentechnologie und ihren Vor- und Nachteilen keine neuen Argumente bringen und auch keine überzeugende Perspektive bieten.

Hätte, wäre, könnte und würde
Zunächst fällt auf, dass nur acht der vierzig Beispiele auf den Anbau von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen in den letzten Jahren bezogen sind. Die anderen zweiunddreißig fallen in die Kategorien "hätte", "wäre", "könnte" und "würde", und genügen damit nicht dem Anspruch an eine verlässliche Datengrundlage. Es ist derzeit wenig hilfreich, wenn in immer neuen Versprechungen dargelegt wird, was die Biotechnologie - und damit ist im Sinne der NCFAP-Studie die gentechnische Veränderung gemeint - im Stande sein könnte zu leisten. Gefragt sind vielmehr konkrete Untersuchungen: Gentech-Pflanzen müssten an ihren verschiedenen potentiellen Standorten, über mehrere Jahre (5-10) und unter verschiedenen klimatischen Bedingungen gleichmäßige Ergebnisse nachweisen. Ergebnisse, die sich auf Ertrag und Erfüllung der versprochenen herbiziden, insektiziden oder anderen gewünschten Eigenschaften beziehen sollten. Von diesem Punkt ausgehend müssten ökologische und Ernährungs-bezogene Sicherheitsaspekte und Fragen zur Biologischen Vielfalt geklärt werden.
Diese erforderlichen Daten sind bisher von den Befürwortern der Grünen Gentechnik nicht vorgelegt worden. Zum Beispiel das Argument "weniger Herbizide": In den Vereinigten Staaten mussten die Hersteller-Firmen für die Kombination aus gentechnisch veränderter Herbizid-resistenter Pflanze (zum Beispiel LibertyLink) und zugehörigem Herbizid (Liberty) bereits eingestehen, dass es mit deren Wirkung nicht weit her ist. Aventis (jetzt Bayer) - zum Beispiel - bietet seinen Kunden ein fertig gemixtes Mischpräparat aus Liberty und Atrazin an, weil die Bauern mit der Unkraut-Kontrolle durch Liberty allein nicht mehr zufrieden sind. Auch Monsanto hat ein entsprechendes Atrazin-Präparat im Angebot: Readymaster/ATZ, das seit dem Frühjahr 2000 auf dem Markt ist. In dem US-Bundesstaat Wisconsin war - so schreiben auch die Autoren der Studie - der Atrazin-Einsatz aufgrund des gefährdeten Grundwassers stark eingeschränkt oder ganz verboten worden. Jetzt wird dieses Präparat wieder vermehrt eingesetzt. In der Studie werden diese "Angebote" der Saatgut- und Spritzmittel-Industrie zwar genannt, die Autoren nehmen aber nicht weiter Stellung dazu.
den text findest du unter der Überschrift:
Hilft die Gentechnik?
da gehts dann noch weiter mit anderen als ökologischen Themen, so z.b. auch dass es doch nicht so wirtschaftlich sei wie versprochen usw.

Quelle: http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/TEXTE/ARCHIV/PRESSEDIENST_GID154/LANDWIRTSCHAFT154.HTML

im endeffekt sind wir an der basis sicherlich nicht in der lage die tragweite des ganzen zu erfassen. Befürworter und Gegner der Gentechnik haben ihre Lobbyisten in Stellung gebracht und es ist sicherlich von beiden seiten viel information und desinformation gestreut worden.

Für mich selbst ist das Risiko zu groß, als dass ich bereit bin das zu akzeptieren. Ich bin wie gesagt kein Versuchskaninchen und ich seh auch keinen Grund warum man diese Feldversuche mit Schwarzafrikanern anstellen dürfen soll.

Mag sein dass wir eines Tages genug über die Gentechnik wissen, was ich in der Diskussion derzeit mitbekommen habe, und ganz fremd ist mir das Thema gewiss nicht, auch wenn ich andere Themen hab mit denen ich mich lieber befasse, ist das eben nach wie vor noch nicht Marktreif.

Meine Meinung.

Edit:
und was man auch nicht vergessen darf. man ist erst seit sehr kurzer zeit überhaupt in der lage die dns zu entschlüssel, ist das menschliche erbgut bereits komplett entschlüsselt? wenn ja, hab ichs verpasst, mag sein, aber eine nachricht die man entschlüsselt hat hat man noch lange nicht verstanden. Das alles derzeit sind für mich Experimente.

ich lass dir gerne deine meinung, lass du mir also auch meine, ich glaube nicht dass wir derzeit auf einen nenner kommen können.
 
Zitat von ScoutFM Btw definiere bitte "voll ausgetestet": Wann ist ein genmanipuliertes Produkt für dich persönlich ausgereift / sicher und warum ist das nicht bei heutigen Produkten der Fall?

Würdest du dich in ein 400 PS Auto setzen, dessen Bremsen von einem 8jährigen entwickelt wurden.
Mann, die Gentechnik steckt doch wohl noch in den Kinderschuhen und die Wissenschaft hat mal gerade an der Oberfläche der Möglichkeiten gekratzt, die uns offenstehen. Wenn wir sie verstehen.
Was hat man den bis jetzt von der DNA entschlüsselt.
Ich komme und interessiere mich eigentlich mehr für Technik, aber darauf abgeleitet, kann ich sagen, das ein kleiner Fehler eine riesen Wirkung haben kann.
Man will jetzt mit ein paar Gen-Manipulationen der Natur, die jahrtausende brauchte, um etwas zu entwickeln wie es heute ist, ins Handwerk pfuschen.
Tut mir leid, ich sehe da immer den Zauberlehrling vor mir, der zwar die Auswirkung kennt, aber nicht die Folgen.
von Schorschinho: ich lass dir gerne deine meinung, lass du mir also auch meine, ich glaube nicht dass wir derzeit auf einen nenner kommen können.

Dem kann ich mich nur anschliessen
MfG
 
Ich denke, dass man die Forschung bei der Gentechnik vorantreiben sollte. Schließlich hat die Mescnheit die Möglichkeit in die DNS einzugreifen, und wenn wir es nicht tun, tut es ein anderes.
Und was dabei noch viel wichtiger ist, wenn wir es nicht kontrolliert tun, tut es ein anderer OHNE kontrolle mit schlimmen Ergebnissen.

Ich bin ein Befürworter der Gentechnik, allerdings sollte sie nicht auf Biegen und Brechen und gegen jeden WIederstand "freigesetzt" werden (wie z.B. auf freien Ackerflächen)
Für solche Experimente hat man Labore oder andere möglichkeiten.
Solange nciht alles geklärt ist und es sich noch im teststadium befindet, MUSS es erst unter kontrollierbaren Bedingungen getestet werden.
Wenn es dann funktioniert und kein Schaden nachweisbar ist, dann sollte man es meiner Meinung nach auf im großen Stil einsetzen (sofern es sich lohnt).

Ein Auto wird ja auch Jahrelang bei Chrashtest, etc getestet, bevor es auf den Markt kommt. Warum geht das nicht bei Gentechnik?
 
wow.. die aktion ist echt hart für landliebe, denn viele werden jetzt auf diese produkte eher verzichten. ich bin ebenfalls gegen gentechnik. habe einmal ein referat darüber gehalten und mich natürlich eigehend mit dem thema beschäftigt. Zur Zeit müssen diese Lebensmittel noch nicht gekennzeichnet werden, doch das wird sich hoffentlich bald ändern, denn man sollte doch wissen was man isst.

Für die die es interessiert: manche von euch denken warscheinlich dass Landliebe "einer der wenigen" ist, die Gentechnik verhökern.
Doch der größte Konzern der gentechnische Lebensmittel verarbeitet ist, ist Nestle und die haben in jeder Richung Lebensmittelproduktionen, vorallem in Kindernahrung !

Die Wahrheit sieht doch so aus: Niemand hat auch nur die leiseste Ahnung was diese Lebensmittel in 20 für Langzeitschäden hervorbringen. Die USA bestrahlte absichtlich eine Kleinstadt jahrelang mit "schwacher" atomaren Strahlung um herauszufinden was passiert. Kurz darauf natürlich nichts erkennbares. Doch nach 20 oder 30 Jahren kam es zu einer extrem häufigen Diagnosizierung von vorallem Schilddrüsenkrebs und natürlich andren Tumoren.
Deshalb sollte die Gentechnik, egal wie viele Vorteile sie bringt erst gründlich ausgereift sein, denn solche Schäden können nicht rückgängig gemacht werden, falls welche entstehen.

Ich könnte seitenweise über dieses Thema schreiben. Also wen es näher interssiert, soll sich melden und er oder sie kann mein Referat haben.
 
weazel schrieb:
Ich könnte seitenweise über dieses Thema schreiben. Also wen es näher interssiert, soll sich melden und er oder sie kann mein Referat haben.

wenn du dich schon mit der materie beschäftigt hast dann erzähl halt einfach seitenweise was drüber
 
Mit der Gentechnik ist es gerade eh ziemlich krass. Habt ihr schonmal von der Saatgutfirma Pioneer gehört? Die entwickeln Sorten an Mais für die ärmeren Länder und auch andere das assoziale daran ist das sie nicht versuchen einen besonders robusten Mais an den mannn zu bringen. Sondern sie verkaufen mit Absicht Mais und auch andere Nutzpflanzen die zwar recht gut sind aber hochgezüchtet wurden das sie nur einjährig Erträge bringen. Das heißt jeder darf nach der Ernte wieder bei pioneer neues Saatgut bestellen.

Achso wenn ich schonmal dabei bin.
Es gibt nun auch den low-Fat-Apfel, der nur halbsoviele kalorien hat wie ein normaler.
Da frag ich mich doch nur ob der Apfel das Nahrungsmittel ist was uns heute neben McDo etc. so dick macht.
 
Referat

ScoutFm schrieb:
wenn du dich schon mit der materie beschäftigt hast dann erzähl halt einfach seitenweise was drüber

Ich war gerade auf Kurzurlaub also sehe ich erst jetzt, dass sich viele für das Thema interessieren.
Also hier bitte: Mein Referat

Ist zwar eine gekürzte Version (durfte nicht länger sein) aber trotzdem interessant und wissenwert.

Ich hoffe es gefällt euch.
 
Das ist für mich genau das Gleiche, wie einige CDU/CSU Politiker meinen behaupten zu müssen, ATOM- /ERDÖL- und ERDGASTECHNIK währen fortschrittlich, umweltbewusst, natürlich und zukunftssicher
ja richtig so.
atomtechnik ist eine eine energiequelle die umbedingt weiter erforscht werden muss. wenn es einmal fusionsreaktoren geben sollte bräcuhte man kein erdöl, erdgas, nichteinmal mehr windkraftwerke mehr.
wenn man jetzt zuviel in "sanfte ernergien" forscht würde, würden projekte wie die kernfusion untergehen.
wie will man mit solarzellen und windkraftwerken energie für die gesamte welt herstellen?
vielleicht gelingt das in kleinen dörfern aber nicht in deutschland und schon gar nicht in ländern wie china
 
DonNardo schrieb:
wie will man mit solarzellen und windkraftwerken energie für die gesamte welt herstellen?
vielleicht gelingt das in kleinen dörfern aber nicht in deutschland und schon gar nicht in ländern wie china
mit solar und windkraft könnte man das Sonne und Wind gibts überall. Das Hauptproblem ist, dass man hierzu zwischenspeicher benötigt, da die sonne nicht immer scheint und wind nicht immer weht. Aber von der Verfügbarkeit her sollte das nicht das Problem sein. Im Privatbereich ist es heutzutage schon möglich sein haus so zu bauen, dass es mehr energie produziert als dass verbraucht wird.

Wenn mann dann das ganze mit Biogaskraftwerken, Gezeitenkraftwerken (sofern man die mal technisch in den griff kriegt) anreichert hat man schon ne schöne energieausbeute.

Auch in der Erdwärme steckt viel Potential.

Es gibt genügend Alternativen um eine Flächendeckende dezentrale Energieerzeugung aufzubauen. Ohne lange Wege vom Erzeuger zum Abnehmer. Ohne Streuverluste und ohne die Gefahr umknickender Strommasten.

Nach gängigen Schätzungen sind Erdöl, Erdgas und Uran mitte diesen Jahrhunderts am ende, weils dann keine Rohstoffe mehr gibt. Wenn wir jetzt nicht anfangen umzudenken und alternativen auszubauen, wann dann? Die Preise für Öl und Gas steige von Jahr zu Jahr und der Energiehunger von Indien und China steigt im selben maße.

Noch dazu ist erdöl einer der wichtigsten Rohstoffe überhaupt. Fast alles was uns umgibt ist aus Erdöl hergestellt. Und wir haun das Zeug einfach in die Luft zur Wärmeerzeugung. Da kann man nur den Kopf schütteln.
 
fusionskraftwerke stellen wesentlich weniger atomaren müll her als spaltkraftwerke.

es geht doch darum was günstiger ist. wenn es irgendwann einmal serienreife fkws gibt wird der strom daraus einfach billiger sein als aus solar.

fkws stellen keine abgase her der einzig abfall werden bauteile sein die ausgewechselt werden müssen.

aber mal ganz ehrlich: was ist so schlimm daran wenn unter der erde schwach strahlender müll liegt der niemaden schadet?

sanfte energien sind eine tolle sache. ich würde auch lieber energie aus wind haben anstatt aus kernenergie, aber nur für den gleichen preis.

achso in fkws können keine unfälle passieren, die der aussenwelt schaden
 
Haken bei der Geschichte ist halt. FKWS sind auf absehbare Zeit nicht marktreif. Niemand kann sicher sagen ob man die technischen Schwierigkeiten in den Griff bekommt.

An sich bräuchten wir funktionierende FKWS aber in spätestens 15 Jahren. Und das halte ich derzeit für sehr unrealistisch.

Von daher ist die einzige realistische Möglichkeit, die ich sehe, um den ständig steigenden Energiehunger zu decken, jetzt eben auf die von mir genannten Kraftwerke zu setzen um zumindest die Übergangszeit vernünftig zu überstehen. Neue Atomkraftwerke machen imho keinen sinn, wenn die in Betrieb gehen können sie vielleicht noch 10-20 Jahre laufen und dann hat man kein Uran mehr. Genauso schauts bei Öl-kraftwerken aus. Sinnvoller wäre es da alles zu tun dass das öl noch länger hält. Sprich sowohl im Bereich Transport als auch im Bereich Elektrizität alternativen einzusetzen. So finde ich auch die Beimischungspflicht von Biokraftstoffen eine sehr sinnvolle Maßnahme.

oder ein anderes Beispiel. Es gibt jetzt seit einigen Jahren Plastitktütenersatz aus Maisstärke (wird vor allem im Bereich Biomülleimertüten eingesetzt). Die sind verrottbar und ermöglichen uns in dem Bereich auf Erdöl als Grundlage zu verzichten. Leider sind dennoch fast alle Einkaufstüten weiterhin aus Erdöl.

Ich hoffe (vergebens) dass Politik und Wirtschaft vielleicht doch noch rechtzeitig kapieren, dass wir so nicht weitermachen können. Denn wenn unsere derzeit wichtigsten Rohstoffe mal aufgebraucht sind, dann haben wir ein Problem. Gerade in unserem Erdölzeitalter wo von der Kleidung über Verpackung hin zu gehäusen und Bauteilen so viel aus Erdöl hergestellt wird.
 
Politiker bevorzugen immer die Kopf in den Sand Methode, schließlich tauchen solche Probleme erst in der nächsten Legislaturperiode auf ;)

Ausserdem ist es einfacher, sich von der Industrie schmieren zu lassen, als Dinge zu fördern, die quasi eine Zukunftsindustrie bilden.


ich zitiere mal ein paar themen:
Dezember 2005
Wissenschaftler entdecken Sequenzen gentechnisch veränderter Pflanzen im Blut
November 2005
Erbsen mit Bohnengenen machen zum Erstauen der Forscher Mäuse krank

Ich kann die von Dir (Schorschinho) genannten Studien nicht finden, könntest Du bitte genauere Links posten?
 

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