Ich knipse mit einer
Pentax K10D...
...und bin echt zufrieden. Zwar nicht mehr ganz aktuell, aber Live-View vermisse ich wirklich nicht

. Die Bedienung ist spitze - Pentax hat glücklicherweise nicht an den Tasten und Stellrädchen gespart. Glücklicherweise lassen sich die Funktionstasten sehr flexibel belegen - genau so wie man es braucht.
Die Cam ist für den (rauhen) Outdoor-Einsatz absolut tauglich, Kamaeraausstattung ist ziemlich komplett - leider rauscht sie ab ISO800 etwas zu stark für meine Verhältnisse. Wie gut, dass ich lichtstarke Zooms und Festbrennweiten habe

und nur selten Nachtaufnahmen aus der Hand heraus schieße.
Tatsächlich zeigt sich, dass das Geld in ein gutes Objektiv/ Filter + Stativ in jedem Fall gut angelegt ist. Viele Diskussionen um den "richtigen" Kamerabody sitzen Glaubenskämpfen auf. Wichtig ist meiner Meinung nach, dass man die Kamera bedienen kann - sonst kann man sich den Kauf einer SLR ohnehin schenken. Qualitativ liegen DSLR's heute für ambitionierte Fotografen auf einem Level, bei dem man sich um die Nachkommastellen unterhält. Echte Innovationen in Punkte Dynamikumfang und Rauschabstand brauchen noch ihre (lange) Zeit bis dieses Thema eine untergeordnete Rolle spielt.
Ich finde es eher erschreckend, wenn ich Leute mit DSLR's herumlaufen sehe, die dann mit einer Kit-Scherbe (17-55) anfangen, tolle Potraitaufnahmen schießen zu wollen (Stichwort "fehlende Bildkompression") oder mit einem Reisetele Landschaftsaufnahmen schießen, ohne auch nur ein einziges Mal die 1,80m-Position zu verlassen. Dann hat man zwar qualitativ tolle Fotos, aber quantitativ sind diese der Reihe nach langweilig. Anders herum finde ich es beeindruckend, wenn ich von Bekannten Fotos bekomme, die mit einer billigen Hosentaschenkamera geschossen wurden, wo aber der Bildmotiv perfekt festgehalten wurde.