EU: Experten fordern Ansiedlung von Irak-Flüchtlingen

@ Konradin und die anderen Leutz, die immer wieder nur über die Leutz herziehen, die nicht ihrer Meinung sind, aber eigentlich recht wenig zum Thema beitragen (wenn, dann nur zu Beginn).

Konradin, schau dir mal deine letzten drei Beiträge an!

Du sagst überhaupt nichts zum Thema, du gehst überhaupt nicht auf die Argumente der Anderen ein. Du behauptest nur immer, dass die Andern keine Ahnung haben.

KOmmt ihr erst einmal von eurem hohen Ross runter und diskutiert vernünftig. Sich ein paar geschwollene Sätze aus den Fingern saugen reicht nicht für eine vernünftige Diskussion aus.

Miraculix hat sich jedenfalls wesentlich mehr Mühe gegeben und versucht, Argumente zu bringen.

Warum könnt ihr es nicht vertragen, dass es Leute gibt, die anderer Meinung sind, als ihr? Und wenn ihr nicht mehr weiter wisst, dann werdet ihr persönlich. Dann werft ihr den Anderen mangelndes Niveau vor, dann kommt euer dummer Spruch mit den Stammtischparolen usw.

Vielleicht denkt ihr mal darüber nach. ;)
 
Konradin
Danke, für Deinen Versuch auf der Wortbedeutungsschiene zu kontern! Ich bin wirklich erfreut: So etwas wie eine Antithese,sogar mit Beispiel, ist man ja fast nicht gewohnt.

Auch ich sehe es als Selbstverständlichkeit, dass man vom und aus dem anderen Lernen will. Gerade jetzt wo man Beispiel die man nicht kennt im nächsten Tab durch google, wiki und speziellere Datenbanken jagen kann, geht das doch sehr leicht

Allerdings gehst Du leider auch nicht darauf ein, oder blendest es aus, das der Vergleich darauf begründet IST, dass eben imperiale Mächte gerne aufgrund ihrer teilweisen technischen Überlegenheit gerne behaupten sie befrieden nur Wilde, wenn es um Kontrolle geht. Ich habe den Vergleich bewußt gelegt, denn diese scheinheilige "Peace Enforcment" hat erst angefangen als der Kalte Krieg vorbei war. Diese Parallele liegt nicht in meiner Intention sondern in der Intention dessen, der meint den "Peace", also den ihm dienenden von anderen als ungerecht empfundenen Status Quo "Enforcen" zu dürfen. Vor dem Fall des Eisernen Vorhanges findest auch Du in keinem US/Nato-Papier diese Selbstherrlichkeit sich selbst zum "Friedenserzwinger" zu ernennen. Diese Parallele ist ein Kind der Neuzeit und der neuen NATO-Doktrin und spiegelt die Machtverhältnisse wieder. Daher fand ich Deinen Vergleich mit enttäuschen (der sich nicht so ganz mit meinem WB deckt, aber das sei egal) etwas unzureichend. Aber trotzdem danke für den Versuch.

@muesli
Das Problem in jeder Diskussion hier aber auch in anderen Strängen (bei IT fällt es besonders auf) ist, dass einige wenige gerne einen Senf reinwerfen, und das ohne das vorher gesagte, gelesen geschweige denn verstanden haben und darauf eingehen können, und auch Darlegungen die die eigene Behauptung widerlegen vor dem Posten vollständig übersehen werden.
Wenn andererorts jemand erklärt es gäbe kein XP64 obwohl drei Posts darüber davon gesprochen wurde denke ich mir auch meinen Teil.
Fehlendes Wissen ist eine Sache, die man akzeptiere lernt, aber sowas nicht.

Was die bis 1991 auch für uns produktiven Irakischen Ölfelder angeht... Damals war das eben nicht auf Kosten der Bevölkerung. Die Konzerne waren fortgejagt. Die die damals zu ihrem eigenen und zu unserem "win win" gewerkelt haben werden kaum herflüchten. Eher die die meinten den Laden besser als die Panaraber zu betreiben und inzwischen Pleite gegangen sind.



@Mäcki
Genau so etwas wie du es schreibst ist kontraproduktiv, weil es das Problem nicht aufzeigt und keine Lösung bietet, aber dafür NSler verharmlost und ihnen dienen kann. Ein wenig kann man doch darauf achten, wie man schreibt. Auch und gerade bei Karrikierungen.


@Hero
Ich habe Deine Posts gelesen verstanden und im vollen Wissen um Deine Frage und dem Kontext darauf geantwortet.
Ich hab sogar Dein Zitat also im Zusammenhang in dem es geschrieben worden ist gelesen. Die Antwort war schon so beabsichtigt und klärt sich wenn man den Artikel aus dem Du zitierst ganz liest.
Auch wenn die Textstelle, die Du aus dem Artikel genommen hast, einiges offen läßt, zum ganzen System der Argumentationslinie paßt die Antwort.

"Schlimm genug" war ich leider scheinbar noch nicht, sonst würdest Du inzwischen Eissenhowers Aussagen gefunden und verstanden haben.

Und auch Manur Khans Recherchen (der Teil der mit 217+ Konflikten in knapp 230 Jahren Existenz und den weit über 100Mil. Toten ) dem was die früheren und jetzigen Gegnern der USA getan haben sollen entgegenstellen können. Nachdem Du "lächerlich" schreibst hast Du das aber eben nicht getan.
Das Wörtchen "lächerlich" verdient auch deswegen eine gebührende Antwort.

"Wo doch 90% der dt. Linken den Irakkrieg ganz toll fanden, weil die USA ja gegen Hitler waren."
Wer hat denn ganze US-Divisionen in Afghanistan abgelöst eben damit diese gegen den Irak kreuzziehen können? Dtl! Und das mit Dtl-Geldern frisch aufgerüstete Polen steht sogar im Irak.
Das nebenbei in aller Form protestiert wird um die eigen Basis zu betäuben verschlimmert nur das Bild das diese Politik wirft.
Bei allem was ich an der damaligen Ösi-Schwarz-Blauen Regierung verabscheut habe, unsere Truppen sind als der Irakkrieg losging aus Afghanistan abgezogen worden. Vollständig. Die BRD unter der Führung Schröders hat US-Truppen für die Invasion freigespielt und weitere Janitscharen finanziert und ausgerüstet.

Aber mal ins Detail
"Aber dann schon wieder mit so ein übest reaktionären Weltbild anzukommen"
Nee klar. Weil Reaktion und Revolution sich nicht widersprechen. Wenn ich reaktionär bin ist der Nikolaus ein Islamist.

"In den die USA Schuld am Kommunismus hat,"
Soll ich Solschenizyns Analyse auspacken oder reicht es wenn ich auf sie und Google verweise?
Der zugegeben tiefe Vergleich mit dem unfähigen Bunychecker, der nur Reste ******* kann, stimmt aber schon. Auch Nivea kann ein so grottenschlechten Eindruck nicht aus dem Sumpf erheben.Also probier ich es gar nicht. :)

"in der die USA schlimmere Kriegsführung macht als Nazi-D,"
Wird das eine Aufrechnung Coventry vs. Horishima? Oder willst Du 15 Mio. Indianer und 90 Mio Schwarze verhöhnen? Oder unterhalten wir uns über Entlaubungsmittel, Uran und Krebsraten unter Zivilisten? Oder Lebendverbrennungen und im Verhör zerquetschte Hoden sowie Massenselbstmorde unter Gefangenen? Die sich von den Sklaventransporten bis hin in den heutigen Irak und Afghanisten durchgehend ziehen?
Mansur Khan und v. Bülow sollten Deinem Wissensdurst fürs erste genügen.
Wenn Du die durch hast, meld Dich einfach. Ich hab keinen Bock hier C+p Orgien zu veranstalten, die eh keiner liest.


"in der die USA Schuld dran haben, wenn Hussein menschenverachtende Terrorherrschaft ausübt"
Wer hat ihm denn die Stange gehalten und ihn gefördert als es gegen die pöhsen türk-feindlichen ultrabolschwestischen Kurden ging und Gas im Spiel war? Teheran? Oder doch die Neoconservatives.

"und Schuld haben, wenn D das völkerrecht bricht."
Weißt Du nicht, dass die US-Führungen das schon zu Zeiten des Vietnamkrieges im Rahmen der NATO von der BRD verlangt haben, und diese BRD nur mit der Begründung dass dann die RAF in der Bevölkerung BRDs zuviel Rückhalt gewinnt, davongekommen sind. Wenn man mal diverse Tributzahlungen "Entwicklungshilfe" an US-Juntas e.a mal ausblendet und aus dem Zusammehang reißt.
Wirklich losgegangen ist der Söldnerdienst allerdings erst unter rot-grün gegen Serbien. Peter Handke ist hier eine dankbare Quelle. Auch was das Märchen vom Sportstadion in Bosnien angeht

@McKilroy
Danke. Ich hab dass da hier Arbeitskollegen und "Leidens"Genossen zum Lesen gegeben. Die Rückmeldung reicht mir soweit.
Solange das auch nur im Ansatz mit der Meinung die ein Mitleser bei solchen Spielchen wie hier bekommt zusammenpaßt bin ich nicht unzufrieden.

So far, und gutes Nächtle!
M.
 
Ach, McKilroy, es interessiert mich herzlich wenig, daß du anderer Meinung bist als ich. So etwas nennt man Pluralismus. Aber ich behalte meine Meinung zumindest so lange, bis ich eines Besseren belehrt werde. Doch dies geschieht keineswegs durch Herumgeunke, denn durch Argumente udn Fakten.

Du hast dich mittlerweile auf mich eingeschossen und meinst, ich geh nicht auf die anderen ein?
McKilroy schrieb:
Konradin, schau dir mal deine letzten drei Beiträge an!

Du sagst überhaupt nichts zum Thema, du gehst überhaupt nicht auf die Argumente der Anderen ein. Du behauptest nur immer, dass die Andern keine Ahnung haben.
Nun gut, dann einmal ganz langsam zum mitschreiben und mitdenken:

Post#58: 3 direkte Bezüge zum Post#57 (Menschenleben zu Kriegsflüchtlingen, die Nazi-Schrei-These+Gesundheitsleistungen, Zurückschicken zum Verursacher zu Verursacherland)

Post#56: kein direkter Bezug zum vorherigen Post, aber konkreter Bezug darauf, daß MusterMann uns verlassen hat, was ich persönlich sehr bedauere. Gut, wenn er und die Tatsache, daß es ihm auch hier weit über die Hutschnur ging (siehe sein Post#51), dir keine 5 Absätze wert ist, dann muß man das eben hinnehmen. Wenn er als quasi festes Inventar schon keinen Stellenwert hat, wieviel ist einem denn dann ein Flüchtling wert? Ein respektvolles Miteinander ist das jedenfalls nicht.

Post#54: direkter Bezug zu Post#53 (Sprachdeutung zu den ersten beiden Absätzen) - Miraculix fing mit Sprachdeutung bei den Römern an und ich ging darauf ein. Bei ihm ist es deiner Meinung nach 'Mühe geben' bei mir jedoch 'Thema verfehlt'. Ich fürchte, du hast eine recht einseitig getönte Brille auf, Kollege McKilroy.

Ich will jetzt nicht noch weiter darauf eingehen, ich finde es müßig und trivial. Wenn hier mit zweierlei Maß gemessen wird, dann lässt das Rückschlüsse zu. Auch damit kann ich leben. Wenn aber Kollege Miraculix ellenlang von den Römern, Stalin, den USA, von Hitler und den Vegetariern redet, dann ist das im Zusammenhang mit den irakischen Flüchtlingen absolut ok - schließlich gibt er sich Mühe. Weiter so, dann aber bitte ohne mich. Denn lernen kann man auch im Kindergarten (schönes deutsches Wort).

Gruß Konradin
 
Wenn ich mal so OT hier mal mich melden "dürfte" hätte ich gerne gewusst ,was du McKilroy gegen Konradin so hast ?? ist das vielleicht ein Antisymepatie oder die Beiträge die er hier schreibt.

Verstehe mich nicht falsch,noch bin ich der Anwalt von ihm noch steht Konradin in meiner freundes liste, aber mir ist letzter Zeit aufgefallen, das Konradin ziemlich negativ bewertet wird.

@ Konradin und die anderen Leutz, die immer wieder nur über die Leutz herziehen, die nicht ihrer Meinung sind, aber eigentlich recht wenig zum Thema beitragen (wenn, dann nur zu Beginn).

Über "andere" weis ich nicht, aber so wie ich die Beiträge von Konradin folge,denke ich kaum das er über die anderen herzieht insbesondere nicht wenn die anderen andere Meinung sind als wie er.

Du sagst überhaupt nichts zum Thema, du gehst überhaupt nicht auf die Argumente der Anderen ein. Du behauptest nur immer, dass die Andern keine Ahnung haben.

In keinem Wort kann ich mich erinnern, das er gesagt haben soll das der andere "keine Ahnung" haben soll und wenn, dann Hand auf Herz und belegen in welchem Beitrag wo er das gesagt haben soll, ich kann mich nur erinnern das dies der Standard Satz von MusterMann war,worauf ich ihn auch darauf hingewiesen hatte.

Sich ein paar geschwollene Sätze aus den Fingern saugen reicht nicht für eine vernünftige Diskussion aus.

Es sollte ihm gegönnt sein sich über lang zeitigen Diskussionspartner auszulassen,auch wenn er nicht immer der Meinung des verabschiedeten war aber ihm er doch zu schade ist,das dieser sich von heute auf morgen verabschiedet hat.

Warum könnt ihr es nicht vertragen, dass es Leute gibt, die anderer Meinung sind, als ihr? Und wenn ihr nicht mehr weiter wisst, dann werdet ihr persönlich.

Mit "ihr" denke ich das du außer Konradin auch muesli meinst,aber da liegst du falsch, denn auch muesli ist gerade einer dem man seine Beiträge gut folgen kann.
Und persönlich werden die beiden dann, wenn sie auch persönlich angegriffen sind ,aber dies dann auch in begrenzter art werden,so das es dem anderem nicht so weh tut wie man sie selbst angegriffen haben.

Sorry McKilroy, aber nach so einigen Beiträgen außerhalb dieser Thread sind deine Beiträge nicht mit Konradins oder mueslies zu vergleichen.

Miraculix hat sich jedenfalls wesentlich mehr Mühe gegeben und versucht, Argumente zu bringen.

ja er hat sich mühe gegeben,aber andere müssen nicht seiner Meinung sein,gerade dann nicht wie er zu solcher Themen eingestellt ist.

Dies und andere gründe geben mir den Anlass an solche Themen nicht zu beteiligen ,weil eben alles nicht so verläuft wie es sein sollte.

Und zum Thema , was ändert sich wenn es von den Politikern beschlossen wurde und wir uns hier die Koppe zerstoßen..???..nämlich nichts.. das einzingste was sich ändert ist das wir ,wir die kleinen uns umso mehr verfeinden als wie die Politik die sich ändern wollen.

Denk mal darüber nach... denn nichts ist auf dieser Erde so wert als wie das Herz des anderen zu verletzen,die sowieso an der misseren Politik nichts ändern können.

lg,nedal
 
Ich möchte jetzt bitte hier keine Wer-mag-Wen-nicht-Diskussionen mehr lesen.

Tragt eure Antipathien bitte per PN aus und wenn es zu keiner Klärung kommt, dann auch gerne eine Team-Ebene höher.

Beim nächsten Post, der sich nicht ausschliesslich mit dem Thema beschäftigt, werde ich ALLE OT-trächtigen Posts hier im Thread löschen.


Gruss, NeHe

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11.12.2008

@Miraculix

/EDIT
NEHE
Sorry, das war überschnitten. Wenn ich was löschen soll bitte ich um Nachricht

DU brauchst nichts löschen, bei mir geht das schneller, einfach Haken rein und zack... der Post ist wech, ob überschnitten oder nicht, du hättest ja ändern können ;)

Macht zum Thema Diskussionskultur einen Thread auf, hier geht EU-Politik in Sachen Irak-Flüchtlinge
und NUR darum
 
Also zum Thema, eigentlich ist das Kind schon in den Brunnen gefallen, sprich der Krieg ist passiert, ein Diktator ähnlich wie Jugoslawien, einigte ein Volk, dann ist er weg und die Probleme tauchen wieder auf.....
Wir hätten die USA vom Krieg abhalten sollen und gemeinsam als EU die USA nach Kriegsanfang isolieren müssen. Aber leider waren wir uns in der EU nicht einmal einig, die Engländer wegen Beistand in den zwei Weltkriegen fühlten sich verpflichtet die USA zu unterstützen, dann war da noch Berlusconi, ex Sozi(mit Craxi) dann mit rechtsextremen Fini(MSi)....
Was ich nicht verstehe, es gibt dort gut von einander getrennt 4 Kulturen, 2mal Moslems, die Kurden und die Christen(welche jetzt in der EU aufgenommen werden sollen), warum macht man nicht einfach 4 Länder, jeder für sich also kein Problem mit den Nachbarn! Dann müßte man auch noch das viele Öl aufteilen....!Zusammen können sie aber auch nicht leben, wegen Intolleranz! Reich wären sie schon! Ganz Kleinasien brodelt, sollen wir die dann alle aufnehmen, mehr als 100Mill.? Nein man muß eine Lösung vor treffen und hier müssen die Verursacher ran, ich zähle auf Obama.
Wenn man Probleme verteilt, werden es nicht weniger, sondern mehr.
 
Deine Idee deckt sich mit dem was die Locals wollen.

Warum geht das eigentlich angeblich nicht?
Weil es denk ich allen dort helfen würde sich zu emanzipieren und die Gegend so mittelfristig friedlicher und freier werden würde.

Ein freies Kurdistan wäre die Initalzündung für ein geeintes freies Kurdistan. Das ist der Türkei, somit der USA sprich der Nato ein Dorn im Auge.

Die Schiiten würden mit dem Iran zusamengehen, den Restirak so vom Meer abschneiden und über die Grenze zu den Saudis dem Kollaborationsregime in Riad das Leben zur Hölle machen. Dann helfen auch US-Stützpunkte im Saudireich nichts gegen den allgemeinen Aufstand.

Es hatte schon seine strategischen Gründe, warum bei der Exkolonialisierung die, die nicht miteinander können, in ein Boot gezwängt wurden und die, die sich brauchen, getrennt wurden. Divide et impera.

Bei den Engländern muß ich Dir widersprechen, sie fühlen sich nicht den USA verpflichtet, sie sind schlicht abhängig. Seit dem 2. Wk sind sie "Luftwaffenstützpunkt Nr.2" im Sinne Orwells, und haben außer ihrer nett anzuschauenden Folklore und ihrem verklärten Pathos nichts mehr worüber sie bestimmen können.

Obama ist so denke ich auch nur ausführendes Organ seiner Financiers. Er wird Placebos verteilen und Nebel werfen. Was er sicher besser kann als McCain. An der Irakpolitik wird er nichts ändern, ausser dass er weniger US-Truppen und mehr Vasallenvölker (v.a. aus Europa) an der Front sehen will.

LG
M
 
Ich gehe auch davon aus, dass die Amerikaner gar nicht wirklich daran interessiert sind, dass diese Region befriedet wird. Die Amerikaner wollen ihre militärische Präsenz in dieser Region und sind daher gar nicht abgeneigt, wenn es dort keinen wirklichen Frieden gibt. Das ist natürlich immer eine Gratwanderung.

Hier mal ein Zitat zum ersten Golfkrieg:

Am 31. Juli 1990 scheiterten die Verhandlungen zwischen dem Irak und Kuwait und der Irak ließ seine Streitkräfte im Umfang von 100.000 Soldaten an den Grenzen Kuwaits aufmarschieren und bestellte die amerikanische Botschafterin April Glaspie zu einem Treffen bei Präsident Saddam Hussein ein. Während des Treffens umriss Hussein seine Vorwürfe gegen Kuwait, wobei er versicherte, nicht vor einer neuen Verhandlungsrunde in Kuwait einzudringen. Obgleich April Glaspie Besorgnis über den Truppenaufmarsch äußerte, deutete Hussein ihre Aussage, dass die USA „keine Meinung zu innerarabischen Streitigkeiten wie Ihre Unstimmigkeiten bezüglich der Grenze mit Kuwait“ hätten, als Zustimmung für sein weiteres Vorgehen. Um diesen Punkt hervorzuheben, sagte sie auch bei dem Treffen, der damalige Außenminister der USA „James Baker hat unsere amtlichen Sprecher beauftragt, diese Anweisung zu betonen“.[1]

In der Zeit vor dem zweiten Golfkrieg wurden in Saudi Arabien (damals das Land, wo die amerikanischen Streitkräfte sehr stark vertreten waren) Stimmen laut, dass man die amerikanische "Schutzmacht" nicht mehr brauche und die amerkanischen Truppe können abziehen. Pünklich dazu wurde dem Irak suggeriert, dass die Amis sich heraushalten würden, wenn der Irak Kuwait angreift. Der Rest ist Geschichte.

Komischerweise wurde dann auch beim zweiten Golfkrieg das Regime unter Hussein nicht entfernt! Warum wohl?


Daher gehe ich davon aus, dass die Amis auch jetzt nicht an einer wirklichen Befriedung des Gebietes interessiert sind. Ein wenig Unruhe muss sein (aus amerikanischer Sicht).
 
Siehste Miraculix, die Probleme ziehen Fäden überall hin und wie man's macht ist es falsch. Ich denke wir, die glauben in der Weltpolitik mitmischen zu müssen, sollten uns ganz raushalten, das können nur die selber lösen. Das wiederum hätte man auch gemacht, wenn es dort nicht Öl gäbe...in Afrika sieht es ja genauso aus.
 
Hab ich auch schon gehört. Flüchtlinge aus Irak und wir Deutschen büßen mal wieder für Fehler anderer. Was meint ihr, warum unsere Wirtschaft, Krankenkassen, Rentenwesen usw. am Ende ist?! Es bedienen sich Viele aus einem Topf - wo nur Wenige einzahlen! Statistisch gesehen gehen 80 % aller Straftaten auf Kosten von Ausländern! Hilfe ist gut, wenn sie die Hilfsbedürftigen erreichen, aber warum holen wir gleich Alle in unser Land obwohl wir genug eigenes Elend haben.
 
@Mäcki
Das alles kompliziert ist, wußte schon der alte Ösi-Kanzler Kreisky, der Ösistan aus diesem Schlamasel seinerzeit rausgeholt hat. Durch Gespräche mit Gadaffi und Arafat, lange vor Europas Unglück, also in den 70ern.

Aber du hast recht.
Allerdings glaube ich nicht, dass man es immer falsch machen muß. Ganz Raushalten "Neutral sein" würde bedingen, dass so wie ich es oben geschrieben habe der deutsche Tributdienst zur Entlastung und Freispielung der US-Truppen vollständig endet, ihr die USA dorthin schickt wo Ösistan sie geschickt hat und vor allem die deutschen Gelder und Waffen nicht mehr an die polnischen etc. US-Söldner fließen. Auch U-Boot Spenden und indirekte Quersubventionen von Kolonisiatoren haben keine Berechtigung mehr. Wenn das so geschehen würde, wäre es ein erster Schritt.

lg
Miraculix

@Privat
Sorry, aber das was du sagst trägt nichts zum Thema bei.

Mit den den Kosten für die wirklich EHRLOSEN Schergendienste (von Toten reden wir noch nicht) die nichts ausser Schimpf und Schande bringen und den EU-Tibut-Zahlungen an andere Antihelden des 21. Jhd könnte man hier einiges aufbauen und müßte dann auch nicht bei den wirklichen Flüchtlingen sparen, gegen die du wohl hier auch das Wort erhebst.

lg
M
 
@Privat: Und wieder einmal ist der Tellerrand zu hoch, um wirkungsvoll darüber hinausschauen zu können. Es gibt übrigens Delikte, die zu 100% von Ausländern begangen werden, ein klares Zeichen für ihre kriminelle Energie, nicht?

Wer sagt denn, daß wir ALLE Hilfsbedürftigen dieser Welt nach Deutschland holen, obwohl wir genug eigenes Elend haben? Sicher haben wir mehr als genug Elend im eigenen Land, aber was hat das eine mit dem anderen zu tun? Nicht, daß am Ende mein Vorgarten vor lauter Asylanten überquillt...

Nachdenklich am Kopf kratzend,
Konradin

@Miraculix: Das mit den Ausländerdelikten meine ich durchaus im Ernst. Ich möchte z.B. mal den Deutschen sehen, der hier in Deutschland wegen Asylvergehen bestraft wird.
 
Konradin,

Was glaubst Du dass der Input da oben noch hilft? Ich sag mal gar nichts. Abgesehen davon ist das noch mehr OT als Privats Meldung.

"Es gibt übrigens Delikte, die zu 100% von Ausländern begangen werden, ein klares Zeichen für ihre kriminelle Energie, nicht?"
Meinst sicher Hetze ala "Scheiß-Deutsche" und so Zeug, das nicht bestraft wird.

Ntürlich können übrigens BRDler auch illegal irgendwo versuchen zivil das Land zu okupieren, und werden dann dort auch entsprechend bestraft und scheinen eben doch in Statistiken auf. Nur eben dort wo sie die Straftat verübt haben.

Eine Äußerung zu meiner themenbezogenen Ansicht (Truppen abziehen, keine Gelder mehr für andere US-Hilfssheriffs, NATO raus) wäre hier hilfreicher.

lg
M

PS: Wenn Du meinst Deinen Vorgarten auf eigene Kosten mit Asylanten befüllen zu dürfen, zahlst Du scheinbar nicht genug Sozialabgaben. Diese deine Gelder wären also mE einzuziehen und zB einer Resoz-Anstalt für Bahnhof Zoo etc zu geben. denn zuerst die Pflicht, dann die Kür.
 
@ OT
Kommt mal alle langsam wieder runter ;)

Zum Ursprungsthema lese ich - u.a auch mal bei mir ;) -
aber auch bei den allermeisten Anderen :D
leider nur noch zwischen den Zeilen ;)

(Scheinbar) Bissige Bemerkungen müssen zudem nicht zwangsläufig Retourkutschen zur Folge haben, gelle ;)
Man kann Größe auch mal durch Schmunzeln zeigen,
sofern man sich die Gegenantwort nicht ersparen will.

Allerdings laden so manche Beiträge hier wirklich zu ironischen Bemerkungen ein,
und damit will ich beileibe nicht die wirklich positiven Bemühungen des Threadserstellers in Frage stellen.
Aber Diskussionen sollten den Zweck haben, Verständnis zu erweitern,
wenn nicht sogar Ergebnisse zu zeitigen.
Sofern dies bereits bei Einigen geschehen ;),
sollten sich diese dann auch mal auf Ihren Lorbeerblättern ausruhen,
anstatt hier künstlich den Brei am Kochen zu halten :D

@ topic
Es besteht anscheinend nach wie vor Dissens,
ob humanistische Absichten der EU, Flüchtlinge aufzunehmen
zwangsläufig mit ökonomischen wie politischen Bedingungen kollidieren müssen.

Nun ja, solange dazu nicht klare, individuelle Stellungnahmen
- für Alle auch so ersichtlich ;) -
gepostet werden,
kommen wir hier auch durch das "Abarbeiten" von "Nebenkriegsschauplätzen"
bestimmt nicht weiter :D

Ich halte ja beides für möglich,
wobei die (mögliche) Ursachenerforschung tunlichst davon getrennt behandelt werden sollte, gelle

so far ;)
muesli
 
Hallo
ausgehend von der "Tatsache" das der Krieg völkerrechtswidrig stattfand, besteht schon die moralische Verpflichtung aller Länder, Asyl oder sonstige Hilfe zu leisten. Es wurde ja nicht verhindert, das Recht gebrochen wurde.

Das der Krieg gegen geltendes Recht verstieß, ist gar nicht mal so abwegig, da Bush deshalb eine Klage wegen Mord droht. Wie das gewertet wird, das Iraks Diktator gehängt wurde, bin ich auch gespannt.

Zitat aus: Mordanklage gegen Bush möglich | kurier.at
" ...Ob auch Präsident Bush für die Folterungen im berüchtigten Abu-Ghraib-Gefängnis zur Verantwortung gezogen werden kann, scheint fraglich. Doch eine Gruppe von Juristen in Massachusetts widmete im Oktober eine ganze Konferenz dem Thema, wie Bush wegen des Irak-Kriegs der Prozess gemacht werden kann. Und Star-Anwalt Vincent Bugliosi zählt bereits die Tage bis zu Bushs Ablöse. Er will den scheidenden Präsidenten wegen Mordes anklagen. "Wenn die Anklage beweisen kann, dass der Irak-Krieg unter einem falschen Vorwand begonnen wurde, dann wäre der Tod all der gefallenen Soldaten nicht gerechtfertigt und deshalb Mord", gibt sich der Ex-Staatsanwalt siegessicher.... "

Am 20. Januar wird die Imunität Bush's und seiner Handlanger aufgehoben.

Die Folge müßte doch der sofortige Truppenabzug sein, oder? Wird es danach trotzdem Flüchtlinge geben?

Liebe Grüße
Carmen
 
Hallo
ausgehend von der "Tatsache" das der Krieg völkerrechtswidrig stattfand, besteht schon die moralische Verpflichtung aller Länder, Asyl oder sonstige Hilfe zu leisten. Es wurde ja nicht verhindert, das Recht gebrochen wurde.

Jeder Krieg findet, zumindest von einer Seite aus, völkerrechtswidrig statt! ;)


UNd wie ich oben schon gesagt habe:

Es ist eine Sache, zur Beruhigung seinen eigenen (staatlichen) Gewissen ein paar "Alibiflüchtlinge" aufzunehmen. Aber, wie auch schon oben gesagt, wo ist die Grenze.

Zum Einen die Grenze, die man zieht, was das Ursprungsland der Flüchtlinge angeht. Wenn man da die Bedingungen im Irak als Maßstab annimmt, dann muss man halb Afrika und große Bereiche aus Südostasien hier in Deutschland ansiedeln.

Zum Anderen die Grenze, die sich durch unsere finanziellen Möglichkeiten ergibt. Wir nehmen 50000 Leutz auf, der 50001 muss halt dran glauben.



Und noch einmal.

Für die paar Leutz, die wir hier aufnehmen, ist das ganz hübsch. Aber die Lage im Irak ändert sich dadurch überhaupt nicht. Im Gegenteil.

Anstatt mit der Aufnahme von ein paar Flüchtlingen das eigene Gewissen zu beruhigen sollten Anstrengungen unternommen werden, eine vernünftige Entwicklung im Irak zu unterstützen. Und da könnte Deutschland als Teil von Europa durchaus etwas bewirken.
 
Hallo
ich bin hin und her gerissen, kann mich nicht endgültig festlegen ob oder ob wir nicht"Flüchtlinge"aus dem Irak aufnehmen sollten. Man kann nicht sagen weil Du Iraki bist wollen wir Dich nicht in unserem Land. Auf der anderen Seite wäre NUR die direkte Hilfe im Irak richtig. Dagegen wird aber Amerika die "Beute" Irak verteidigen, was heißen soll: Kosten die Amerika leisten müßte, kann man gerne übernehmen, aber ohne Anspruch auf irgendwas. Dazu führt nur der Weg der "selbstlosen humanitären Hilfe", dafür wird Amerika alles tun um Länder zu selbstloser humanitärer Hilfe zu bewegen.
Man darf Amerika einfach nicht mehr trauen!
Liebe Grüße
Carmen
 
Durfte man ihnen denn trauen, zu irgend einem beliebigen Zeitpunkt sagen wir seit 1912 (Gründung der FRB, Beginn der Einmischung in die Situation, die den Wk.I bedingte)?

Im übrigen dürfte und müßte man als Neutraler im Krieg US vs. Irak die Infrastruktur der kriegsführenden Länder auf eigenem Boden ausser Betrieb stellen, sprich alles bis zum Ende des Konfliktes beschlagnahmen.

Zum einen nutzt das denen unten zum anderen kann man das so gewonnene Geld ja humanitär der Region widmen (und den roter Halbmond beglücken)
 
Man darf Amerika einfach nicht mehr trauen!


Das Problem ist, dass man auch dabei nicht nur Schwarz und Weiß sehen darf.

Es ist nicht alles gut, was Amerika tut.

Es ist aber auch nicht automatisch alles schlecht, was Amerika tut.

Und es gibt auch Sachen, die sowohl positive Aspekte als auch negative Aspekte haben. Für den Irakkrieg trifft dies auch zu.

Es war gut, das Regime im Irak zu entfernen (obwohl man es ja vorher Jahrzehnte lang unterstützt hat ;)).

Aber die Motivation und auch die Vorgehensweise, vor allen Dingen nach der militärischen Auseinandersetzung, sind eben nicht durchgehend gut.


Das man aus dem Irak nicht in ein paar Jahren eine funktionierende Demokratie machen kann, ist doch logisch. Wir in Europa haben dafür Jahrhunderte gebraucht. Aber es sollte z.B. im Irak wesentlich schneller als in Europa möglich sein, weil man aus der Geschichte lernen kann und daher Fehler vermeiden kann. Außerdem ist heute die Unterstützung von außen wesentlich besser. Die ersten demokratischen Bewegungen mussten nicht nur gegen die eigenen Machthaber sondern auch gegen die Machthaber auf dem Rest der Welt kämpfen.

Anm.: Das ist übrigens mit ein Grund, warum in den USA, lagebedingt, relativ schnell eine funktionierende Demokratie möglich war.


Ich bin der Meinung, dass es im Irak wesentlich leichter wäre, eine Demokratie aufzubauen, wenn man sich die Demokratie mit weniger Vorgaben entwickeln lassen würde. Eine den dort lebenden Menschen entsprechend und weniger eine Deokratie nach den Vorstellungen und Wünschen der USA. Aber da sprechen eben die wirtschaftlichen Interessen dagegen.

Nichts desto trotz ist das der Weg, der gegangen werden muss. Auch wenn er steinig ist.
 
Ich finde, aus dem Ansatz Staaten in dieser Region mit einem System anderer raumfremder wie "westlicher" Prägung (wie etwa dem Parlamentarismus, der pauschal als Demokratie bezeichnet wird) beglücken zu wollen schimmert ein dem sogenannten "Westen" mehr als ungebührlicher "Kultur"imperialismus durch.

Derartige Selbstgefälligkeit steht keinem Kulturkreis zu.

Wenn wo eine Wahlmonarchie, eine Erbmonarchie, ein Kalifat, ein ständisches System, ein Religiöser Staat oder sonst was entsteht hat es ebenso seine Existenzberechtigung, ja sogar mehr.

Der kulturimperialistische Ansatz ist in diesem konkreten Fall umso mehr verkehrt als das Mustersystem also die "USA" mehr als deutlich bewiesen hat, das es struktur-, design- und wesensbedingt absolut für jeden Raum ungeignet da viel zu leicht zu korrumpieren ist. Das System USA bringt es lediglich fertig seine Elite zu reproduzieren. Das kann aber auch jedes andere System.

Nochmals Abraham Lincoln 1864 über das dann vollendete Ende der sogenannten US-Republik:
"..ich sehe für die nahe Zukunft eine Krise herannahen, die mich
entmutigt und veranlaßt, für die Sicherheit meines Lands zu zittern. Als
ein Ergebnis des Kriegs sind Kapitalgesellschaften auf den Thron gesetzt
worden. Es wird eine Ära von Korruption in den höchsten Stellen
folgen. Die Geldmacht des Landes wird – um ihre Herrschaft zu
verlängern – die öffentliche Meinung bearbeiten, bis aller Reichtum in
ein paar Händen angehäuft und die Republik zerstört ist. Ich ängstige
mich um die Sicherheit meines Landes mehr als jemals zuvor"


Wenn nichts besseres im Irak nachkommt (und so sieht es im Moment im Irak und in Afghanistan aus) war es schlecht das vorherige System zu entfernen.

Die Art aber wie es entfernt wurde war aber ebenso wie das voriger Embargo aufgrund der Kollateralschäden sehr schlecht.


Eine den dort lebenden Menschen entsprechend und weniger eine Deokratie nach den Vorstellungen und Wünschen der USA.
Sprich die Menschen dort haben eben nicht nur das Recht zu definieren was eine "ihnen entsprechende Demokratie" ist (also die Definitionshoheit über diesen Begriff). Sie haben vor allem das Recht ihr System selbst zu wählen und Einmischungen zurückzuweisen. Ebenso haben sie wie ich eingangs erwähnt habe das Recht ihre Hoheit über die nat. Resourcen wiederherzustellen, was ja bei der Entkolonialisierung sabotiert wurde.

Aber da sprechen eben die wirtschaftlichen Interessen dagegen.
Dann wird sich die Lage eben soweit ändern müssen, dass der Preis, den die Agressoren für die Durchsetzung ihre wirtschaftlichen Interessen zahlen, zu hoch wird um ihn aufbringen zu können. Manche lernen es erst wenn es zu spät ist.
 

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