Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung

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Natürlich meine ich das Ernst, lieber freefloating. Auch vor 2000 Jahren galt das Gebot schon. Die Bibel hat aber sämtliche Gebote geklaut und beansprucht diese nun für sich. Das geht so aber nicht.
Ich verstehe nicht, was daran provokativ sein soll ?

@Langschläfer
Ja, die Organisation wird sich bei den 10 Geboten schon was gedacht haben; aber wenn man sich selber nicht dran hält ist es kein Wunder, wenn andere es auch nicht tun.
 
So jetz will ich hier auch mal was schreiben;)
Ih persönlich glaub heute nicht mehr an Gott. Ich habe eigentlich auch früher nicht an ihn geglaubt, jedoch wurde ich sagen wir mal gezwungen in die Kirche zu gehen. Teilweise auch freiwillig, weil ich die oblaten so gemocht hab...
Ich habe Asthma seit ich denken kann und meine Mutter hat früher versucht mich mit homöopathie zu heilen. Asthma ohne Asthmaspray und nebenher auch ne Katzenallergie, die dieses auch (bei nur einem ganz kurzen Besuch bei jemanden der ne katze hatte) auslöste. Das brachte mich dann auch mal dazu 3 tage lang nicht gehen geschweige denn liegen zu können.
Auch da hab ich das ein oder andere mal gebetet. Manchmal hats etwas geholfen manchmal auch nicht.
Mittlerweile benutze ich Asthmasprays und habe eigentlich keine Probleme mehr wenn ich auf Katzen treffe. Streicheln, bei dem jenigen übernachten, usw. alles kein Problem mehr.
Das was ich glaube, ist pure Mathematik. Mathematik ist sozusagen mein Glaube. Hört sich jetz vielleicht etwas übertrieben an aber im Prinzip ist es so. Wenn man es nur versteht kann man es auf alles anwenden. Vielleicht weil es für mich einfach nur logisch ist, und ich deshalb schon logische schlüsse auf meinen bekanntenkreis gezogen habe. Manchmal hat man dann die Gedanken des anderen vor sich, weiß was er als nächstes tut, weiß was er denkt, weiß was er will. Mich selber will ich dadurch erschlüsseln... Anders sein als die anderen, mich nicht durchschauen lassen. Das macht mich aus, wie andere es ausmacht gläubig zu sein. Sie leben nach der Bibel. Ich finde jeder sollte einfach nach dem Leben, was ihm am besten erscheint, und sich nicht von irgendjemanden beinflussen lassen, außer man will das natürlich. Genau deshalb habe ich auch nichts gegen Scientology, aber das gehört hier eigentlich nicht hin.

@Freefloating
Herzlichen Glückwunsch, das "du" (ich setze es in Anführungszeichen, da du ja behauptet hast Gott hätte dir geholfen) deine Krankheit und deine Sucht besiegt hast.
Wer oder Was dir meiner Meinung nach geholfen hat, ist irrelevant, deswegen schreib ichs auch nicht;) Ist ein reiner ernstgemeinter Glückwunsch.


Eine rein theoretische Frage:
Wenn man gutes tut kommt man in den Himmel und wird gelobt von Leutendie "gut" sind. Wenn ich jetzt ständig "böse" sachen mache, und in die Hölle komme, müsste mich dann nicht Luzifer loben weil der ja eigentlich auch böse is? Oder ist er einfach zu Stolz dafür mich zu loben?

gruß

diweex
 
Was hat dieses Gebot mit der Bibel oder Gott zu tun ? Das ist immerhin für die meisten Menschen selbstverständlich und das Gebot galt auch schon vor der Bibel. Finde ich eine Frechheit vom Christentum sich solche Regeln zu zusprechen. Die haben die ganz klar geklaut und beanspruchen diese nun für sich. Das ist aber falsch.
Du hältst es wohl nicht aus, dass die Bibel auch Gutes enthält, was?
Was das Gebot mit der Bibel zu tun hat? Es steht zufällig drin. 2.Mose/Exodus Kapitel 20.
Niemand beansprucht das für sich oder hat "geklaut", was soll der Aufstand?

Und wenn irgendein Dorfkönig schon mal so etwas geboten hat, darf deiner Meinung nach kein Mensch danach mehr das Gebot aushängen? Oder muss er "Gebot © by Dorfkönig" drunter schreiben

Und weil es für die meisten selbstverständlich ist, verwerfen wir das Gesetz? was für eine Einstellung ist das denn. Stell dir das mal heute vor.

Wenn man gutes tut kommt man in den Himmel und wird gelobt von Leutendie "gut" sind. Wenn ich jetzt ständig "böse" sachen mache, und in die Hölle komme, müsste mich dann nicht Luzifer loben weil der ja eigentlich auch böse is? Oder ist er einfach zu Stolz dafür mich zu loben?
Hallo diweex!
Die Frage glaube ich beantworten zu können. Der Teufel im neuen Testament wird so dargestellt, dass er den Menschen nicht gönnt, dass sie zu Gott kommen und ewig leben. Auf der einen Seite stünde demnach Gott, der will, dass alle Menschen gut, glücklich und für immer leben auf der anderen der Teufel der will, dass so viele Menschen wie möglich vernichtet werden.
Natürlich nur vereinfacht dargestellt, es wird darüber hinaus auch gesagt, dass Luzifer den Platz Gottes einnehmen und angebetet werden will bzw sich selbst fähiger sieht, über die Menschen zu herrschen.
Soweit jedenfalls die Bibel.
 
Du hältst es wohl nicht aus, dass die Bibel auch Gutes enthält, was?
Was das Gebot mit der Bibel zu tun hat? Es steht zufällig drin. 2.Mose/Exodus Kapitel 20.
Niemand beansprucht das für sich oder hat "geklaut", was soll der Aufstand?

Und wenn irgendein Dorfkönig schon mal so etwas geboten hat, darf deiner Meinung nach kein Mensch danach mehr das Gebot aushängen? Oder muss er "Gebot © by Dorfkönig" drunter schreiben

Und weil es für die meisten selbstverständlich ist, verwerfen wir das Gesetz? was für eine Einstellung ist das denn. Stell dir das mal heute vor.
Ich glaube Incognitus wollte einfach sagen, dass die Menschen auch schon vor der Bibel auf die Idee gekommen sind, dass es nicht sonderlich effektiv ist sich gegenseitig umzubringen. Und dass wir damit nicht ein Gebot Gottes in der Bibel benötigen, da die Bibel nur einen zwangsläufigen Grundsatz nur nochmal wiederholt.
Denn nur wenn sie den Grundsatz "nicht töten" erfunden hätte, müßte man sagen, dass wir die Bibel brauchen um uns da zu leiten.

Das hat auch nichts mit heute zu tun. Wenn ich Mord nicht mehr bestrafen würde (durch weltliches Gesetz), heißt das eben nicht, dass in dem Moment jeder loszieht und seinen Nachbarn umbringt. Die Gesetze sollen die vergleichsweise Wenigen, die bereit sind jemanden anderen umzubringen, zum einen Abzuschrecken und ggf zu bestrafen.


Incognitus hat nur manchmal eine etwas polemische Art, so etwas auszudrücken :D
 
Zitat diweex: "Eine rein theoretische Frage:
Wenn man gutes tut kommt man in den Himmel und wird gelobt von Leutendie "gut" sind. Wenn ich jetzt ständig "böse" sachen mache, und in die Hölle komme, müsste mich dann nicht Luzifer loben weil der ja eigentlich auch böse is? Oder ist er einfach zu Stolz dafür mich zu loben?"


Hallo diweex
Obschon ich nicht weiss, wie ernst gemeint diese Fragen sind, gehe ich trotzdem darauf ein (aus biblischer Sicht :)). Ich glaube, da hast du etwas völlig falsch verstanden. Das "Himmelreich" kann man sich nach biblischem Verständnis nicht verdienen. Es ist das Ergebnis einer Erlösung (Beziehung) zu Jesus Christus. Die "guten Taten" sind die Folge dieser Beziehung. Auch Christen machen (leider) immer noch "böse Sachen", weil die "Heiligung" ein lebenslanger Prozess ist (siehe Galaterbrief). Wir können Schuld und Sünde (wenn man das so empfindet) nicht einfach abstreifen, wie einen Mantel. Aber wir können Vergebung empfangen und unsere Persönlichkeit kann wachsen und reifen. Das Böse ist das Ergebnis unserer Trennung von Gott, wir erheben uns selber als wären wir Gott - das Ergebnis kannst du heute Abend in der Tagesschau begutachten. Leider werden in diesem Thread immer wieder alttestamentliche Bibelverse des "zornigen Gottes" völlig aus dem Zusammenhang gerissen und zitiert (natürlich kann Gott auch zornig werden - zurecht), um damit das Bild eines bösen und menschenfeindlichen Gottes zu vermitteln. Das ist kreuzfalsch - Gott liebt, rettet, heilt (wenn Gott Menschen vernichtet, heisst das noch lange nicht, dass er sie nicht liebt oder dass sie verloren wären) und möchte die Menschen segnen. Doch mit unserer Hartherzigkeit bauen wir Mauern um uns. Der Teufel wird dich kaum loben. Er ist ein Lügner, Mörder und Dieb - das Endergebnis wird die Vernichtung sein. Er möchte nicht, dass du lebst. Gott möchte, dass du das Leben in Fülle hast. Gruss freefloating

PS: Danke für deinen Zuspruch :-)

@incognitous: Ok, du meinst es wirklich so. Nun, du irrst dich gewaltig. Es gab vor Mose keine "zehn Gebote" in diesem Sinn und in dieser Klarheit - und schon gar nicht das mosaische Gesetz. Das ist geschichtlich belegbar, genauso wie die Gefangenschaft der Israeliten in Aegypten in den Pyramiden festgehalten wurde. Die ganze Stadt "Rames" wurde von ihnen gebaut. Also halte dich bitte an die Fakten mein Lieber :-).
 
...wenn Gott Menschen vernichtet, heisst das noch lange nicht, dass er sie nicht liebt...

Also, wenn dein Gott kleine Kinder zerschmettert und schwangeren Frauen die Bäuche aufschlitzt, tut er das aus Liebe?
Sei mir bitte nicht böse, aber größeren Schwachsinn kann man wohl kaum noch verbreiten.
 
Also, wenn dein Gott kleine Kinder zerschmettert und schwangeren Frauen die Bäuche aufschlitzt, tut er das aus Liebe?
Sei mir bitte nicht böse, aber größeren Schwachsinn kann man wohl kaum noch verbreiten.
Ein Theologe mit dem ich mal diskutierte lies die Rechnung aufgehen, indem er meinte, dass Gott diese unschuldig Getöteten auferstehen ließe bzw in den Himmel hole. Dadurch wäre das wieder ausgeglichen.
 
Ein Theologe mit dem ich mal diskutierte lies die Rechnung aufgehen, indem er meinte, dass Gott diese unschuldig Getöteten auferstehen ließe bzw in den Himmel hole. Dadurch wäre das wieder ausgeglichen.

Das ist ja nun mehr als eine kindliche Erklärung und fast schon unverschämt!

Frag doch mal bitte diesen tollen Theologen woher er das weiß ?! Finde ich immer interessant dieses "phantastische" Wissen was manche Leute so von sich geben...:p Total seriös und authentisch

Wieder ein deutliches Indiz: Gott ist Trostbedürfnis und Wunschdenken. Mehr nicht. Also menschlich.
Wär ja echt schön, wenn das so wäre, wa ;)

@freefloating - alle Gebote gab es und galten schon vorher. In der Bibel stehen die nun schriftlich zusammengefasst. Dennoch sind sie geklaut. Auch ohne Bibel gibt/gab es Gesetze oder Moral.
Da du dich darüber doch ein wenig echauffierst , scheint ja was wahres dran zu sein. Aber Moonster scheibt ja auch, dass die Bibel diese nicht für sich beansprucht. Darauf können wir uns einigen.
 
Zitat Langschläfer: "Also, wenn dein Gott kleine Kinder zerschmettert und schwangeren Frauen die Bäuche aufschlitzt, tut er das aus Liebe? Sei mir bitte nicht böse, aber größeren Schwachsinn kann man wohl kaum noch verbreiten."

Hallo Langschläfer - deine Tonart wird zunehmend schärfer, ich bedaure das! Zudem unterstellst du mir Aussagen, die ich nie gemacht habe. Damit sagst du etwas über dich aus, nicht über mich. Bitte zeige mir mal die Bibelstelle, wo Gott irgendwelchen Frauen den Bauch aufschlitzt. Ich weiss beim besten Willen nicht, woher du das hast, lerne aber gerne dazu.

Nun zu den Kindern der Aegypter die Gott töten liess. Dies geschah deshalb, weil der Pharao vorgängig alle erstgeborenen Kinder der Israeliten töten liess. Es war die letzte der zehn Plagen gegen die Aegypter. Das einzige Mittel, damit der Pharao die Israeliten in die Freiheit ziehen liess. Er liess jede Plage vorher ankündigen als Warnung, auf dass der Pharao zur Einsicht käme, doch sein Herz blieb verstockt. Er hätte dieses Unheil abwenden können.

Das ist es wenn ich meine, dass man Bibelverse im geschichtlichen Kontext lesen muss, sonst verdreht man sie völlig und vermittelt ein falsches Gottesbild. Kann es sein, dass du genau das möchtest?

@incognitous: Dieses sogenannte "phantastische" Wissen wäre auch dir zugänglich - es steht in der Bibel. Wer lesen kann ist im Vorteil. Es entspringt nicht meiner Phantasie. Immerhin bemühe ich mich, einen theologischen Standpunkt seriös zu vertreten. Ob man das glauben will oder nicht, ist natürlich jedem freigestellt. Was dir jedoch fehlt ist der nötige Respekt vor dem Andersdenkenden. Du urteilst über etwas (die Bibel) von dem du nur wenig bis keine Ahnung hast, ich würde das nicht sagen, wenn du deine Aussagen stichhaltig begründet wären, aber diese Mühe machst du dir leider nicht. Ansonsten schätze ich dich, auch deine angriffige Art ist grundsätzlich auch ok für mich. Gruss freefloating
 
@incognitous, @Langschläfer,:D Den Himmel verpassen!

Den meisten:D gelingt das mit Leichtigkeit. Um nie etwas von Gott zu merken, muss man nur ein paar ganz simple Regeln beachten. Hier findest du die wichtigsten davon:

1) Schiebe alles auf den Zufall. Wenn du schon mal in deinem Leben unerklärliche Dinge erlebt hast – Bewahrung in gefährlichen Situationen, Rettung in letzter Sekunde, überraschende Hilfe in einer Krise, Führung durch ideale Umstände, merkwürdige Zusammentreffen: alles Zufall. Lass dich ja nicht auf wirre, gefühlsduselige Spekulationen ein! Du willst doch schließlich nicht unter die Wundergläubigen:D eingereiht werden.

2)
Wenn sich laufend biblische Prophetie erfüllt, z.B. in bezug auf Israel, die Entwicklung im Nahen Osten, Voraussagen auf unsere Zeit, geschichtliche Abläufe – schiebe alles auf den Zufall … Lass dich ja nicht irremachen und zu absurden Schlüssen verführen!:D

3)
Wenn die Physik lehrt: „Von nichts kommt nichts, weder Energie noch Materie.“ – glaube trotzdem fest an eine Ausnahme: den Urknall und die Entstehung des Lebens.:D Das kam einfach so … Höre nur auf Leute, die der absolut sicheren Meinung sind, dass es keinen Gott gibt – z.B. Atheisten und hochgebildete Professoren. Lass dir darüber einfach eine schriftliche Garantieerklärung geben, dann bist du sicher.

4)
Denke immer daran, dass angeblich nur Kinder und Schwachsinnige:D an Gott glauben – also Menschen, die es nicht besser wissen. Wenn ab und zu mal einige andere Typen – Ärzte Wissenschaftler, Ingenieure – dabei sind, weißt du ja, was du von denen zu halten hast.

5)
Verlass dich ganz auf deine Meinung.:D Damit hast du einen sicheren, absolut untrüglichen Maßstab an der Hand, auf dem du in aller Ruhe dein Leben aufbauen kannst. Logische Erkenntnisse sind schon oft genug wie eine Seifenblase zerplatzt.

6)
Gib dich stets mit dem zufrieden, was andere sagen, gerade auch, was die Bibel angeht! Im Strom mitschwimmen ist einfach und leicht. Warum solltest du selber nachlesen, was Jesus über die Situation des Menschen, den Sinn des Lebens und die Zukunft der Welt gesagt hat? Du willst doch nicht etwa als misstrauisch gelten?:D

7)
Stelle dich auf jeden Fall auf den Standpunkt, dass es nach dem Tod schon noch früh genug ist, um zu merken, ob an der Sache mit Gott, Satan, Himmel und Hölle was dran ist. Wenn die Bibel sagt, dass man vorher bestimmte Dinge regeln soll, weißt du ja – Papier ist geduldig …:D

8)
Lass dich auf keinen Fall davon beeindrucken, dass es immer noch Mord, Totschlag, Betrug und Egoismus gibt, obwohl der Mensch ja „im Kern gut“ ist. Halte fest daran, dass so etwas wie Sünde, Schuld, Unrecht nur relativ ist und keinerlei Bedeutung für später hat …:D

9)
Wenn du in einer unübersichtlichen Situation versehentlich doch mal gebetet hast, bleib gelassen, wenn tatsächlich was passiert. Es sollte dir keine Schwierigkeiten bereiten, alles völlig natürlich zu erklären.

10)
Halte unbedingt daran fest, dass Gott ein unberechenbarer Rachegott ist. All dieses läppische Gerede:D in der Bibel von einem himmlischen Vater, der uns liebt und an uns interessiert ist und nur das Beste für uns will, ist reine Menschenverdummung. Behalte den Überblick, lass dich von so etwas ja nicht einwickeln.

11)
Lass dich bloß nicht davon beeindrucken, wenn Leute erzählen, sie hätten Gott in irgendeiner Weise erlebt.:D Heilung durch Gebet, Befreiung von Drogen oder Alkohol, Schutz, Versorgung usw. Oder erst diese rührselige Geschichte von einem verwandelten neuen Leben mit Frieden, Freude, Gewissheit über Gott (haha!) und einer total neuen Sicht usw. Es wird viel erzählt, wenn der Tag lang ist …

12)
Falls du doch mal in einem schwachen Augenblick einen Gedanken an Gott verschwendest, setze auf jeden Fall Gott mit „Kirche“ gleich. :DWas in der Kirche alles falsch läuft, ist dir ja bekannt. Richte deine Gedanken kurz auf diese Dinge, dann geht der Anfall vorüber und du bist wieder fit.

13)
Wenn du unbedingt doch etwas „Höheres“ brauchst, dann halte dich an New Age und Reinkarnation und Gott als „kosmische Energie“. Da rückt dir nämlich garantiert keiner auf die Pelle mit Sachen wie Konsequenzen, Gericht, Himmel oder Hölle. Da geht es nur um harmlose „Erleuchtung“. Auch vor Jesus, Umkehr und Vergebung bist du da sicher. Denke immer daran: Was du nicht weißt oder glaubst, hat logischerweise auch keine Gültigkeit für dich!:D

14) Hoffe und Glaube nun ganz fest, dass dein Bild von Gott der Wahrheit über Ihn entspricht!:D

15)
Schließe bitte dazu die Augen ganz fest und rede es dir nur lange genug ein.:D:D
 
Ein Theologe mit dem ich mal diskutierte lies die Rechnung aufgehen, indem er meinte, dass Gott diese unschuldig Getöteten auferstehen ließe bzw in den Himmel hole. Dadurch wäre das wieder ausgeglichen.

So etwas nennt man dann wohl "Auslegungssache" :D

freefloating schrieb:
Zudem unterstellst du mir Aussagen, die ich nie gemacht habe

Dann stammt dieses Zitat also nicht von dir? =

freefloating schrieb:
...wenn Gott Menschen vernichtet, heisst das noch lange nicht, dass er sie nicht liebt...

Merkwürdig !!

freefloating schrieb:
Bitte zeige mir mal die Bibelstelle, wo Gott irgendwelchen Frauen den Bauch aufschlitzt. Ich weiss beim besten Willen nicht, woher du das hast, lerne aber gerne dazu.

Dann lerne: (Hos 14,1): "Samaria wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre Schwangeren aufgeschlitzt werden


freefloating schrieb:
Nun zu den Kindern der Aegypter die Gott töten liess. Dies geschah deshalb, weil der Pharao vorgängig alle erstgeborenen Kinder der Israeliten töten liess.

Ah, Auge um Auge, Zahn um Zahn. Dann ist also "Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin. (Matthäusevangelium 5, 39)" nur heiße Luft und bedeutet in Wirklichkeit "Rache bis aufs Blut. Ganz schön verlogener Haufen.

freefloating schrieb:
...dass der Pharao zur Einsicht käme, doch sein Herz blieb verstockt. Er hätte dieses Unheil abwenden können.

und natürlich sind wieder mal die anderen schuld. Ungefähr so, wie die armen Heiden. Wenn sie nicht den katholischen Glauben annehmen, dann haut ihnen der freundliche Missionar mal den Schädel ein. Selber Schuld.

freefloating schrieb:
...dass man Bibelverse im geschichtlichen Kontext lesen muss, sonst verdreht man sie völlig und vermittelt ein falsches Gottesbild.

Na, da bin ich aber mal gespannt, welchen geschichtlichen Hintergrund das abschlachten von Kindern und Schwangeren hat. Oder Du wirst mir eine seriöse Quelle nennen, wo das töten der Erstgeborenen durch Herodes nachzulesen ist. Vielleicht die Quelle einer geschichtlichen Erwähnung (außerhalb der Bibel) der Kreuzigung Jesu? Zumindest wirst Du mir aber doch sicher eine geschichtliche Niederschrift der, von dir erwähnten, 10 Plagen beibringen können. Oder waren diese Ereignisse es nicht wert, außerhalb der Bibel, Erwähnung zu finden? Los, erzähl.

Apropos Plagen: Da Du ja so bewandert in der Bibel bist, kannst Du mir sicher folgendes erklären:

Mit der fünften Plage zum Beispiel tötete Gott alles Vieh durch eine schwere Pest (2. Mose 9,6): "Da starb alles Vieh der Ägypter."

Die nächste Plage verbreitete böse Blattern (2. Mose 9,9) "an den Menschen und am Vieh."
Äh, an welchem Vieh denn bitte? Das war doch eben erst durch die Pest gestorben.

Hilf mir bitte das zu verstehen.


@stoffy

Schenkt dir dein Gott nicht genug Selbstvertrauen, um deinen Standpunkt zu vertreten, oder warum brauchst Du fremde Texte dazu?
 
Was ist eigentlich wenn...?


Mir kommt bei solchen Themen immer wieder eine bestimmte Frage in den Sinn.
Gehen wir einmal davon aus, Gott und ist ganz genau so, wie es die katholische Kirche sagt. (rein hypothetisch, bitte weiter lesen!)

Die katholische Kirche hat laut Wikipedia 1,1 Mrd Mitglieder. (ob das jetzt 300 Mio mehr oder weniger sind ist irrelevant, die Quelle war die schnellste)
Weiterhin nehmen wir an, dass diese alle wirklich fest glauben (was ganz sicher nicht der Fall ist, ich weiß das^^)

Dann gibt es auf der Welt noch einige Millionen Atheisten oder einfach nicht Gläubige (sagen wir mal das sind genauso viele)
Bleiben noch mehr als 4 Milliarden Mensch übrig, die etwas anderes glauben als Katholiken.
Sind die dann demnach alle bekloppt oder wie erklärt man das?
Wenn es Gott gibt, warum gibt es dann so viele verschiedene überhaupt nicht zueinander passende Religionen?

Und überhaupt, warum sind Menschen eigentlich religiös? Also nicht die, die das "richtige" glauben, sondern die, die irgendeinen Quatsch glauben.
 
@Stoffy:
Auch wenn das kopieren deines Posts wohl nur 2 Min. gedauert hat, mach ich mir mal die Mühe die einzelnen Punkte durchzugehen:

1) Was spricht gegen Zufall? Ein Wunder setzt für mich per Begriffsdefinition voraus, dass etwas eintritt, das nicht nur unwahrscheinlich, sondern unmöglich ist. Wenn mal ein Auto auf mich oder von mir aus auch auf einen Priester (damit es nicht heist, ich bin unwürdig gerettet zu werden) zu rast und Gott greift ein und das Auto verschwindet vor ihm und taucht hinter ihm wieder auf, so dass er nicht überfahren wurde, fang ich sofort an zu glauben. Aber ansonsten halte ich es doch für wahrscheinlicher, dass der Fahrer noch im letzten Moment das Lenkrad rumgerissen hat, als dass Gott das war.

2) Das schiebt keiner auf den Zufall. Das basiert auf 3 Dingen. Zum einen werden in dem Buch unzählige Prophezeiungen gemacht, genau wie bei Nostradamus. Das erhöht zwangsläufig die Chance, das ein paar davon richtig liegen, indem (Punkt 2) diese so allgemein und offen gehalten werden wie möglich. Dadurch kann man problemlos irgendein geschichtliches Ereignis finden um es in die Prophezeiung einzupassen. Den nirgendwo steht: "Am 9/11/01 nach Christus Geburt werden Stahlvögel durch ungläubige in zwei hohe Gebäude in einer christlichen Nation über dem großen Meer gerammt".
Und Punkt 3 ist die Selbsterfüllende Prophezeiung. Natürlich gab es ewig viele Kriege im heutigen Israel, die auch in der Bibel vorhergesagt wurden. Kein Wunder, schließlich berufen sich Christen und Juden darauf, dass ihnen die Bibel erlaubt die Ungläubigen in "ihren" Heiligen Land zu töten.

3) Ähm. Energieerhaltung ist dir ein Begriff? Energie kann in Materie umgewandelt werden und auch wieder zurück. Der Urknall ist kein "alles entsteht aus nichts" sondern "Alle Energie ist in einem Punkt (Singularität) konzentriert, expandiert und wird durch Abkühlung in Materie umgewandelt. Und die Entstehung des Lebens ist aus physikalischer Sicht erst recht nichts besonderes. Da wird eben Unbelebtes durch Energiezufuhr in Belebtes umgewandelt. Die Energiebilanz bleibt gleich.

4) Hat niemals jemand behauptet. Glauben ist vorallem Prägung durch die Eltern. Und egal wie intelligent Leute sind, sie waren auch Kinder, die ihren Eltern geglaubt haben. Und gerade in der Vergangenheit, in der Glaube noch viel verbreiteteter war, waren die meisten Eltern auch streng gläubig und haben das ihren Kindern mitgegeben.

Aber Fakt ist auch, dass die Anzahl der Atheisten bei gebildeten Leuten höher ist als bei weniger gebildeten. Weil erstere eher in der Lage und viel wichtiger bereit sind neue Erkenntnisse zu suchen.

5) Natürlich verlasse ich mich auf meine Meinung, das heist natürlich nicht, dass ich die nicht ändern muss wenn mich neue Erkenntnisse dazu bewegen. Wenn ich etwas entdecke was ganz offensichtlich existiert, was aber mit meinem Weltbild nicht übereinstimmt, muss ich mein Weltbild anpassen. Anders der Gläubige, der dann einfach diese Tatsache ignoriert, weil er "weis" dass sein Weltbild das einzig richtige ist.

6) Häh? Willst du euch jetzt selber angreifen? Welcher nicht Gläubige würde "Gib dich stets mit dem zufrieden, was andere sagen, gerade auch, was die Bibel angeht! Im Strom mitschwimmen ist einfach und leicht. "
Wir Atheisten sind doch gerade dafür, ernsthaft über die Bibel nachzudenken und Sinn und Unsinn von Glauben zu hinterfragen. Heute ist man ja leider immernoch der Außenseiter, wenn man nicht an Gott glaubt. Die die es sich einfach machen und einfach im großen Strom mitschwimmen, sind doch die Gläubigen.

7) Ganz ehrlich, von Leuten die sowas sagen, von wegen "Ich weis nicht was nach dem Tod ist, das seh ich dann", halte ich auch nicht viel. Das ist Inkonsequent. Ich kann für mich sagen, dass ich mir sicher bin, dass nach meinem Tod nichts mehr kommt. Von daher seh ich keinen Grund einen Gott milde zustimmen, damit er mich ins Paradies lässt. Da es nicht existiert wie ich glaube.

8) Klar gibt es sowas noch. Mord, Totschlag, Betrug und Egoismus gibt es unter Atheisten. Genauso wie unter Christen, Juden, Muslimen, Hindus oder Buddhisten. Genauso wie es sie gab unter den Inkas, Majas, Babyloniern oder Ägyptern.
Es liegt genauso wie die Fähigkeit zu Güte und Liebe in der Natur des Menschen. Die Frage ist, welche Seite in jedem einzelnen die Oberhand gewinnt. Und da tun sich Gläubige und Ungläubige nichts.

9) Hier Verweise ich auf Punkt 1. Abgesehen davon, dass ich nicht weis, wie man "aus Versehen" beten sollte. Entweder ich bin Atheist oder Gläubiger. Als Atheist, werde ich auch in der Not nicht mein Heil im Gebet suchen, weil "nicht Glauben" meine Überzeugung ist und nicht etwas dass ich gerne hätte, mit aber die Option offen lasse, dass es doch stimmen könnte. Das sind Agnostiker, von denen halte ich auch nicht viel.

10) Das Problem ist, dass die Bibel hier voller Widersprüche ist. Mindestens bis Luther war Gott als strafender Rachegott, den man gnädig stimmen muss, das vorherschende Bild. Doch statt sich damit auseinander zu setzen, greifen sich moderne Christen, die Nettigkeiten in der Bibel heraus (die es natürlich gibt, insbesondere im Zusammenhang mit Jesus) und ignorieren hier alles andere Geflissentlich, weil es ihren Wünschen wiederspricht. Aber das ist in meinen Augen verlogen. Entweder ich akzeptiere auch die "Dunkle Seite" der Bibel oder ich ignoriere das Buch ganz. Wenn ich mir nur meine Sachen raussuche, dann kann ich auch gleich einfach für mich bestimmen was mir wichtig ist im Leben und das Buch weglassen.

11) Ja, aber all das gibt es auch ohne Gott. Ohne Glauben. Ich kann mit Rauchen aufhören, ohne das Gott mir hilft. Ungläubige überstanden schwere Krankheiten.
Es ist einfach eine Frage der Perspektive. Kaum eine schwere Erkrankung ist zu 100% tödlich. Die Selbstheilungskräfte des Körpers können sehr stark sein. Die Frage ist wie man den einen von 100 Patienten interpretiert, der eine schwere Krankheit überlebt. Entweder hat der Glück gehabt oder Gott hat eingegriffen, ich seh nicht was die eine Variante über die andere hebt.
Hinzu kommt dass gerade der zweite Teil der Aussage, sehr weich sind. Ich kann auch eine Eingebung haben, dass es für mein Leben viel besser wäre jetzt Vegetarisch zu leben. Und wenn ich das tue fühle ich mich "wie ein neuer Mensch". Nur weil mir wer erzählt er fühlt sich jetzt wieder gut, heißt das nicht dass es Gott gibt. Viel eher ist einfach schon die Überzeugung dass Gott über sie wacht und sie nicht allein sind, für viele so beruhigend dass es ihnen besser geht. Ob das tatsächlich so ist, ist da völlig egal.

12) Die Kirche setzt Gott mit Kirche gleich. Der Papst ist Gottes unfehlbarer Stellvertreter auf Erden. Das ist ziemlich eindeutig wenn du mich fragst.

Unabhängig davon noch einmal: Ein Atheist, wird das nicht tun. Ich bin überzeugt dass es keine höhere Instanz über uns gibt. Auch nicht die Aliens von Erich von Dänniken. Egal wie diese Instanz nun angebetet wird.

Wen wir die Kirche oder die Bibel angreifen, dann tun wir dies, weil sich vorher die Gläubigen eben auf dieses Berufen haben.

13) wie bei 12 schon gesagt, ist dass alles eine Form eines Gottes. Esoterik, Sternzeichen, Reinkarnation, Erleuchtung. Alles nur andere Namen für das selbe. Das ist in meinen Augen genauso falsch wie "klassischer Glauben". Denn all diese Dinge machen genau das gleiche. Sie lehren genauso wie Religion, dass man nicht selber denken soll, sondern dass es höhere Mächte gibt die dein Leben steuern.

14) Ich habe kein Bild von Gott, da er nicht existiert. Damit ein Bild der Wahrheit entsprechen kann, müßte ich Existenz voraussetzen.

15) Ähm, ist das nicht das was die Religion fordert? Augen zu und glauben.

Der Atheismus propagandiert ja gerade, Augen auf und selber Nachdenken. Die Bereitschaft nach Begründungen und Lösungen zu suchen, statt im Zweifel einfach "Gott wars" zu akzeptieren, weil das so hübsch einfach ist.
 
@stoffy

BETOS hat ja bereits sehr ausführlich auf deinen Text geantwortet (wobei "dein" Text wohl eher nicht von dir stammt)

Dennoch hat mich eine Sache sehr beeindruckt, nämlich:

...Heilung durch Gebet...

Es wird dich sicherlich nicht verwundern, wenn ich, nach einer solchen Behauptung, einen Beweis einfordere. Du brauchst dir auch gar keine große Mühe machen und mir "Beweise" für einen geheilten Schnupfen, oder einer Nervenentzündung, zu liefern. Solche "Wunderheilungen" können von einem Laien, welcher weder über das entsprechende medizinische Fachwissen verfügt, noch die "geheilte" Person persönlich kennt, nicht zweifelsfrei bestätigt werden. Mir genügt da einfach nur eine Person, welcher, vor den Augen anderer, durch einfaches beten, ein abgetrenntes Gliedmaß, zB ein Bein (aber ich gebe mich auch mit einem Finger zufrieden), nachgewachsen ist.
 
@Langschläfer: Ich muss zugeben, dass mir diese Stelle im Hosea-Buch nicht präsent war. Ja sie klingt sehr hart, das wirkt auf mich auch so. Es ist auch für mich in letzter Konsequenz nicht klar, wieso im alten Testament "Auge um Auge" die Devise war, was später durch Jesus ganz klar aufgehoben wurde. Ich weiss jedoch, dass Gott das mosaische Gesetz ins Leben gerufen hat, um den Israeliten eine Richtschnur zu geben und ihnen zu zeigen, dass sie aus eigener Kraft niemals Gottes Ansprüche erfüllen könnten (Galater 2. 16 - 21). Schon damals ging nichts ohne Gnade und Vergebung, deswegen auch die ganzen Tieropfer, denn ohne Blutvergiessen gab und gibt es keine Vergebung. In den Psalmen von David wird dies deutlich sichtbar. König David selbst hätte durch sein Handeln den Tod verdient (er liess Urija umbringen, um dessen Frau zu bekommen), fand aber Gnade bei Gott, weil er seine Schuld einsah. Aber erst durch Jesus wurde die Notwendigkeit der Gnade (der Glaube an sein Loskaufsopfer) in der vollen Dimension sichtbar.

Trotzdem galt im alten Bund für Israel der Grundsatz der Treue zu Gott. Treue zu Gott brachte Segen für das Volk, auf Untreue folgten mehrmalige prophetische Verwarnungen und letztendlich das Gericht. Unsere Generation hat damit grosse Mühe (ich manchmal auch), aber damals war es eben völlig logisch und normal. Israel hat in diesen Bund eingewilligt. Das Gericht gegen Samaria war die Folge einer jahrzehntelangen Untreue Samarias (10 Stämme-Bund Israels / Nordreich), auch sie hätten das Unglück jederzeit abwenden können, indem sie zu Gott umgekehrt wären. Auch hier gilt es, wieder den ganzen Kontext zu beachten. Auf deine Frage bezüglich der Viehtötung in Aegypten (die zehn Plagen) habe ich dir auch keine gescheite Antwort, das muss ich ehrlich zugeben. Vielleicht wurde zuerst doch nur ein Teil des Viehs vernichtet. Aber ist das wirklich so relevant? Machst du die Glaubwürdigkeit der Bibel davon abhängig, ob jeder Buchstabe stimmt. Für mich ist entscheidend, ob sich die Grundaussagen in der Bibel in meinem täglichen Leben als Wahrheit manifestieren oder nicht. Du hast noch nach Beweisen ausserhalb der Bibel gefragt. Ich habe etwa in der Mitte dieses Threads (du hast damals vermutlich noch nicht mitgemacht) ganz viele Beispiele von archäologischen Beweisen aufgeführt, welche die Glaubwürdigkeit der Bibel 1:1 untermauern. Also, wenn du dir die Mühe machst...;), vielleicht hast du Zeit am Wochenende...

Herzl. Gruss - freefloating
 
Hallo freefloating,

Respekt!! Ich hatte nicht erwartet, dass Du den Schneid hast zuzugeben, dass Du zu wenig informiert bist, bzw. dass Du keine Antworten hast. :)

Okay, zurück zum Thema. Ich weiß sehr wohl, dass das neue Testament zwar schöner redet, aber keineswegs weniger Fehler und Ungereimtheiten aufweist. ABER, wir reden hier darüber, ob es einen SCHÖPFERGOTT gibt und nicht darüber, ob dieser auch noch einen Sohn hatte. Und da ist nun mal das AT maßgeblich. Wenn man also das AT genau unter die Lupe nimmt, dann wiegen die Passagen, welche einen gütigen Gott darstellen, die Stellen, in dem dieser Gott Rache- und Mordlüstern ist, in keiner Weise auf. Ganz im Gegenteil. Beweise liefere ich dir gerne.

Zum Historischen Hintergrund. Ich werde mir mal die Mühe machen und versuchen deine Textstellen zu finden, obwohl ich bezweifle, dass es sich tatsächlich um Zeitgenössische Berichte handelt. Selbst der Geschichtsschreiber Flavius Josephus, welcher zu eben dieser Zeit lebte und schrieb, erwähnt so gut wie keine dieser Vorkommnisse. Herodes Kindermord, die Plagen, oder die Völkerwanderung der Juden, wären mit Sicherheit erwähnenswert, wenn nicht gar "Attraktionen" zu dieser Zeit gewesen. Aber nichts, keine einzige Zeile darüber.

Man kann sich doch von einem Buch nicht derart blenden lassen.
 
Zu Euren dogmatischen Ethiken,Placebo-Religionen, die Ihr für Philosophie oder sogar Religion haltet, möchte ich sagen: Ihr betet an, was Ihr nicht kennt.
 
@incognitous: Dieses sogenannte "phantastische" Wissen wäre auch dir zugänglich - es steht in der Bibel. Wer lesen kann ist im Vorteil.

Ja, aber lieber freefloating, das ist doch jetzt nicht dein Ernst, oder?

Woher wussten die Menschen vor knapp 2000 Jahren das denn? Warum vertraust du diesen dir völlig unbekannten Menschen? Viele von denen haben immerhin in der Wüste gelebt; es war also sehr heiß; Sonnenstiche und dergleichen waren sicher inbegriffen. Du weißt nichts über das Leben der Schreiber der unzähligen Teile der Bibel die zu einem Buch gefasst wurden. Vermutlich waren sie auch fanatische Gottesanbeter, die harte Schicksalsschläge im Leben erdulden mussten, nicht aufgeklärt wurden (Von wem auch? Die Zeit war einfach noch nicht so weit), und so zu Gott gefunden haben. Also alles rein psychologisch und menschlich zu erklären.

Die Menschen, die diesen Teil der Stelle also schrieben, haben sich das damals so vorgestellt. Das war/sind also alles "phantastische" Vorstellungen. Genau wie du die auch hast. Wissen tust aber gar nichts. Alles ist Fantasie.

Gott hatte auch nie einen Sohn, weil es einen Gott ja nur in der menschlichen Fiktion gibt.

An die Bibel also heute noch Wort-für Wort zu glauben ist für mich krank. Wenigstens sollte man sie in die damalige Zeit u. gesellschaftlichen u. politischen Verhältnisse einordnen können, und die Bibel dann auch so interpretieren und verstehen.

@ stoffy

auch für dich Neuling muss die Frage gestattet sein: Wer hat denn Gott erschaffen ? Wer außer dem Menschen ? Was sagt deine Fantasie hierzu`?
 
Hinter dem, was du fiktion nennst, steht das reale erleben höheren bewusstseins.
vielleicht verstehen die heutigen menschen besser, was gemeint ist, wenn sie sich vorstellen, das die DNA ein lebendes Wesen ist, dass in individuen erfahrungen sucht...
 
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