Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung

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Wah sorry, hab falsch zitiert >_< Uludag hatte das geschrieben...
 
Zitat von Faehnrich:"Dagegen wäre es nicht in Ordnung, wenn du deinen Glauben anderen Personen aufzwingst oder sogar gewaltbereit gegen Andersdenkende wärst."

Ich bin völlig einverstanden mit diesem Satz. Der Glaube, an was auch immer, muss völlig freiwillig sein. Das entspricht übrigens auch dem biblischen Prinzip. Zwangbekehrungen à la Rom waren und sind immer unbiblisch und total falsch. Deswegen bin ich auch ein grosser Verfechter der Religions- und Glaubensfreiheit. Gruss freefloating
 
Zitat von Faehnrich:"Dagegen wäre es nicht in Ordnung, wenn du deinen Glauben anderen Personen aufzwingst oder sogar gewaltbereit gegen Andersdenkende wärst."

Ich bin völlig einverstanden mit diesem Satz. Der Glaube, an was auch immer, muss völlig freiwillig sein. Das entspricht übrigens auch dem biblischen Prinzip. Zwangbekehrungen à la Rom waren und sind immer unbiblisch und total falsch. Deswegen bin ich auch ein grosser Verfechter der Religions- und Glaubensfreiheit. Gruss freefloating

Öh nein.

"Josua sprach zum Volk: Macht ein Kriegsgeschrei! Denn der Herr hat euch diese Stadt gegeben. Aber diese Stadt und alles, was darin ist, soll dem Bann des Herrn verfallen. [...] Aber alles Silber und Gold samt dem kupfernen und eisernen Gerät soll dem Herrn geheiligt sein, dass es zum Schatz des Herrn komme. [...] Und sie vollstreckten den Bann an allem was in der Stadt war, mit der Schärfe, des Schwerts, an Mann und Weib, jung und alt, Rindern, Schafen und Eseln. [...] Aber die Stadt verbrannten sie mit Feuer und alles, was darin war. Nur das Silber und Gold und die kupfernen und eisernen Geräte taten sie zum Schatz in das Haus des Herrn. (Josua 6, 16-24)

"Ihre Altäre sollst du umstürzen und die Steinmale zerbrechen und ihre heiligen Pfähle umhauen; denn du sollst keinen anderen Gott anbeten. Denn der Herr heißt ein Eiferer; ein eifernder Gott ist er. Hüte dich, einen Bund zu schließen mit den Bewohnern des Landes, damit sie, wenn sie ihren Göttern nachlaufen und ihnen opfern, dich nicht einladen und du von ihren Opfern essest und damit du für deine Söhne ihre Töchter nicht zu Frauen nehmest und diese dann ihren Göttern nachlaufen und machen, dass deine Söhne auch ihren Göttern nachlaufen! (2. Mose 34, 13-17)

Oder 4. Mose 31, 18: Gott befiehlt Mose die Midianiter anzugreifen. Die Armee Mose tötet alle Männer und brennt die Stadt nieder. Lässt aber Frauen und Kinder leben. Daraufhin erteilt der "gnädige Gott" der Christen bzw Juden, den Befehl auch alle männlichen Kinder umzubringen, genauso wie alle nicht jungfräulichen Frauen. "Aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben."

Oder nehmen wir die Geschichte um Lot und Sodom und Gomorrah. Gott will die Stadt vernichten, weil sie nicht mehr Gottesfürchtig ist. Aber weil Lot und seine Familie vorbildlich gläubig sind, sollen sie gerettet werden. Darum schickt Gott zwei Engel zu Lot um ihn zu warnen. Als die Engel bei ihm sind kommen die Stadtbewohner und fordern: "Wo sind die Männer, die zu dir gekommen sind diese Nacht? Führe sie heraus zu uns, damit wir uns über sie hermachen."
Lot weigert sich die Gäste auszuliefern. Sehr löblich oder? Insbesondere seine Worte mit denen er die Menge beschwichtigt:
"Ach, liebe Brüder, tut nicht so übel! Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne; die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt, aber diesen Männern tut nichts, denn darum sind sie unter den Schatten meines Daches gekommen." (1.Mose 19, 7-8).

Moralisch Vorbildlich, oder?

Aber zumindest verschont Gott die Familie die so ehrenvoller als jede andere Person in der ganzen Stadt ist. Darum kommt es während der Flucht auch dazu, dass Lot's Töchter ihren Vater betrunken machen um dann während er im Vollrausch ist, mit ihm Sex zu haben. An einem Abend schwängert Lot die eine Tochter und am nächsten Tag (wieder volltrunken) die andere. (1.Mose 19, 31-36).





Du hast Recht freefloating, Toleranz gegen anders Denkende und anders Gläubige und das schaffen von moralischer Vorbildfunktion ist wirklich ein Grundprinzip von Bibel, Koran und Tora...


@Carmen: Du vergleichst immer noch Äpfel mit Birnen. Evolution ist eine Theorie im wissenschaftlichen, nicht im Umgangssprachlichen Sinn.
Umgangssprachlich: "Eine Idee, die nicht geprüft und Bewiesen ist".
Wissenschaftlich: "Eine umfassende, logisch schlüssige Erklärung für einen Umstand die durch empirische Versuche mehrfach bestätigt wurden."

Evolution kann per Definition nicht mit einem Naturgesetz Marke "E=mc²" bewiesen werden.

Um es nochmal klar zu sagen: Sowohl in der Evolution als auch in vielen anderen Gebieten der Wissenschaft wissen wir nicht alles. Es gibt viele Lücken, die wir nicht mit endgültiger Sicherheit schließen können. Aber nur weil wir es nicht wissen, heißt das nicht, dass ein Gott dafür verantwortlich ist. Für eine solche Annahme gibt es einfach keinen Grund. Es ist einfach das letzte Rückzugsgebiet des Glaubens, dem in den letzten 100 Jahren durch die Wissenschaft immer mehr Erklärungshoheiten genommen wurden.
 
@betos: Was soll denn das nun wieder? Jetzt kommst du mit alttestamentlichen Texten, die übrigens völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind, als vermeintlicher Beleg dafür, dass Gott irgendwer zwangsbekehren will. Sorry, doch dies ist theologisch schlicht und einfach unhaltbar. Schuster bleib bei deinen Leisten! Ich rede jetzt aus biblisch-theologischer Sicht: Gott hat seinen Sohn gesandt als Loskaufsopfer. Weil er gleichzeitig jedem Menschen einen freien Willen gegeben hat, ist es in der Entscheidung jedes Menschen darauf einzugehen oder nicht. Also bitte, wenn du schon die Bibel zitierst, dann mach es wenigsten richtig, mach eine saubere Exegese und beachte den Kontext. Herzl. Gruss - freefloating
 
Hallo Betos,
was an Deinen Aufzählungen klärt jetzt ob Gott als Schöpfer alles Lebens und allen Seins ist? Es gibt Buddhisten die selbst das leben des Regenwurmes achten sollen, ist dieser Gott also ein Schöpfer? Egal ob bei einem Gericht bei dem Du der vorsitzende Richter bist, Gott verurteilt oder freigesprochen wird, so ergeht dieses Urteil über einen Gott. Es beinhaltet die Existenz Gottes, wenn man urteilt...

Ob wir gut finden wie der Gott Wischnu oder Apollo oder Mars oder Imperator Rom`s, ist, ist Bedeutungslos.

Such Dir einen aus mit dem Du kannst. Ob das das richtige ist, ist dann auch Stimmungs abhängig:D

und freefloating hat gar nicht mal Unrecht, mit dem Einwand und Ratschlag.

Liebe Grüße
Carmen
 
Eigentlich sollte mal jemand eine neue monotheistische Religion entwerfern nach Vorgaben, die in sich einigermaßen stimmig sein sollten, aber andererseits reichtlich abstrus sein sollten, um etwas frischen Wind in die heutige Theologieszene zu bringen. Selbstverständlich dürfte nur derjenige seine geistlichen Ergüssen folgen dürfen, welcher sich sklavisch an die Anordnungen des Herrn und Meisters hält. Alles andere wäre schließlich keine saubere Exegese. Und wehe, der Kontext wäre nicht im vorgegebenen (=dogmatischen) Sinne stimmig, dann wäre es gar Ketzerei.


Aber vielleicht liegt das ja auch nur am dialektischen Verhältnis vom Herrn zum Meister oder auch umgekehrt.

Gruß Konradin
 
Irgendwie ist bei einigen noch nicht angekommen was "glauben" heißt.

Glauben ist eine Entscheidung ohne vollständiges Wissen. Was man glaubt das gelobt man.

Man kann nichts Bewiesenes glauben, daher ist die Gottesbeweisdiskussion witzlos.

Einfaches Beispiel:
Ich kann nur zu einem Verleumdeten "Ich glaube Dir" sagen solange ich nicht von der Wahrheit seiner Geschichte weiß. Ansonsten glaube ich ihm nicht, ich weiß. Dann ist es keine Entscheidung mehr.


Glauben ist immer eine bewußte Entscheidung, auch ein Werturteil.

Und die Entscheidung an für einen Gottesglauben ist eine Entscheidung für ein Menschenbild und eben auch ein Weltbild.

Das war der Punkt wo Hegel aufgesetzt hat mit:

""Daraus aber, daß der Mensch als das Höchste gesetzt ist, folgt, daß er keine Achtung vor sich selber hat, denn erst mit dem Bewußtsein eines höheren Wesens erlangt der Mensch einen Standpunkt, der ihm eine wahre Achtung gewährt."

Daher gehen diese Beweisforderungen am Thema vorbei.
 
Daher gehen diese Beweisforderungen am Thema vorbei.

Das sehe ich etwas anders, Miraculix.

Entscheidend ist doch, inwieweit man sich genötig sieht, mit scheinbaren Beweisen herunzuhantieren, um einen Gott beweisen oder auch wiederlegen zu können. Sicher berührt dies die Glaubwürdigkeit der Existenz oder auch Nichtexistenz eines Gottes nicht. Dafür aber belegt es die Ernsthaftigkeit, mit welcher jemand gewillt ist, anderen seine diesbezügliche Meinung als die quasi allein seligmachende durch die Macht des scheinbaren Beweises wie mit einem Stempel aufzudrücken. Ich jedenfalls finde diese ellenlangen Beweisforderungen mitunter recht entlarvend.

Gruß Konradin
 
@betos: Was soll denn das nun wieder? Jetzt kommst du mit alttestamentlichen Texten, die übrigens völlig aus dem Zusammenhang gerissen sind, als vermeintlicher Beleg dafür, dass Gott irgendwer zwangsbekehren will. Sorry, doch dies ist theologisch schlicht und einfach unhaltbar. Schuster bleib bei deinen Leisten! Ich rede jetzt aus biblisch-theologischer Sicht: Gott hat seinen Sohn gesandt als Loskaufsopfer. Weil er gleichzeitig jedem Menschen einen freien Willen gegeben hat, ist es in der Entscheidung jedes Menschen darauf einzugehen oder nicht. Also bitte, wenn du schon die Bibel zitierst, dann mach es wenigsten richtig, mach eine saubere Exegese und beachte den Kontext. Herzl. Gruss - freefloating

Das Alte Testament gehört genauso zur Bibel wie das neue Testament. Entweder alles gehört zum moralischen Gesamtgebilde oder die Bibel dient in keiner Weise als moralischer Leitfaden.
Und ich weis nicht wo das aus dem Zusammenhang gerissen ist. Wenn du das so genau weist, wie der richtige Zusammenhang ist, dann erleuchte mich bitte. Wie meinte es Lot als er seine Töchter zur Vergewaltigung anbot im Tausch für die Verschonung seiner Gäste? Wie genau ist die Aufforderung Frauen und Kinder auszulöschen richtig zu verstehen?

Was Jesus betrifft: Wenn Gott allmächtig und gütig ist, warum muss er seinen Sohn senden, damit dieser stirbt um den Menschen zu vergeben? Wenn Jesus Leben und Tod von Anfang an Gottes Plan war, warum kommt Judas dann in der Bibel so schlecht weg? Er hat doch mit seinem Verrat nur Gottes Plan erfüllt? Warum bringt er sich selbst um, was für Christen apriori bedeutet, dass man verdammt ist?

Aber vielleicht ist mein Nichtglauben ja Zwangsläufig schließlich sagt Jesus: "Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein." (Lukas 14, 26).
In der Tat damit kann ich nicht dienen.

@Carmen: Meine Aufzählung richtete sich nicht auf die Frage nach der Schöpfung, sondern auf freefloatings Aussage, dass die Bibel friedliebend ist und nicht die Auslöschung anders Gläubiger propagandiert. Das tut sie genauso wie Tora und Koran.

Ich "Urteile" vor meinen Gericht nicht über Gott. Ich sage der Prozess gegen die Moralische Qualität der Bibel, ist für die Bibel nicht zu gewinnen, da ihr Hauptentlastungszeuge nicht existiert. Um in deinem Bild zu bleiben ;)



Und beim Buddhismus vergleichst du schon wieder Äpfel mit Birnen, genau wie oben bei der Evolution mit dem Wetter.

Buddhismus ist völlig anders als die anderen Religionen in der Welt. Hinduismus, Christentum, Judentum, Islam haben alle einen Alleinvertretungsanspruch für ihren Gott, als alleinigen Erlöser aller Menschen. Und Erlösung finden Menschen nur wenn sie sich dem Gott/den Göttern hingeben und deren Gesetzte befolgen, egal wie dumm die sind, sind schließlich Gottes Gesetze. Allein der Begriff "Erlösung" zeigt den Unsinn der Religionen. Ich kann absolut moralisch perfekt Leben. Aber es gibt schon eine Sünde von der ich erlöst werden muss, für die ich nichts kann. Toller Ansatz, jeder ist erstmal ein Sünder.

Der Buddhismus ist eine Lehre ohne eine Schöpferperson. Kein allmächtiger Gott. Ein Mensch muss nicht erlöst, sondern erleuchtet werden. Dieses erreicht er durch eigene Anstrengungen, nicht weil irgendein Gott das so will oder nicht will. Anders als die großen Götter-Religionen die das Extrem predigen, ist der Buddhismus für Toleranz und den "Mittleren Pfad".


Und die Aufforderung, dass ich "mir einen Aussuchen soll mit dem ich kann", zeigt dass du das worauf ich hinaus will nicht verstanden hast. Ich sage nicht dass der Christliche Gott der Falsche ist. Oder der Islamische. Oder die Römischen.
Ich sage jede Form von göttlichen Wesen ist unnötig für die Menschen, irrelevant und nicht existent. Daher wird es keinen geben "mit dem ich kann", denn wie ich das sehe gibt es kein übernatürliches Wesen, das ich mir aussuchen könnte.


Und noch eine Ergänzung an Freefloating: Was ist das für eine Argumentation? Jemand hat eine andere Meinung als ich ergo er hat keine Ahnung ergo er äußert sich zu etwas wovon er keine Ahnung hat?
Denn das implizierst du mit deinem "Schuster bleib bei deinen Leisten."

Ich kann euch beiden versichern, dass ich meine Meinung nicht aus Unkenntnis der Bibel oder der Christlichen Religion gebildet habe. Ich bin christlich erzogen mit allem drum und dran. Von Taufe über Christenlehre bis hin zur Konfirmation inkl. Konfirmationsunterricht. Mir wurde die christliche Lehre bis ins Detail nahe gebracht. Die von mir zitierten Bibelstellen kenne ich weil ich große Teile der Bibel selber gelesen habe. Zugegeben nicht komplett von Anfang bis Ende, aber viele der einzelnen Bücher.
Also unterstell mir bitte nichts, was ihr nur beurteilen könntet wenn ihr mich persönlich kennen würdet.
 
Um zur Uhrfrage zurückzukommen. Von Nichts kommt Nichts, wie kam dann der Urknall...einfach so ausm nichts, weil vorher nix war. Das kann ja nicht, es muss einen Antoß, einen Anmacher, einen Schöpfer gegeben haben ...
 
aber die Wissenschaft hat ja die Aufgabe nach Beweisen zu suchen

Ja hast recht sollen sie auch, aber wie sollen die Wissenschaftler nach dem suchen und beweisen was ich glaube ?

Von daher bin ich der aussage von Miraculix konform
Irgendwie ist bei einigen noch nicht angekommen was "glauben" heißt.

und ehrlich gesagt, dazu braucht man wirklich keinen Wissenschaftler

@ Uludag:
Als Atheist ist es mir egal, ob jemand gläubig ist oder nicht! Wieso aber werden Menschen, die bspw. ihren Glauben abgeben oder sogar nur wechseln wollen (Konvertiten), mit dem Tode bedroht oder der Verdammnis in der Hölle?

Das sind Fundamentalisten, die nicht nach natürlichen glauben handeln, sondern meinen das ihr glaube der richtige ist.



Gruß
Uludağ
 
Nein, ich habe verstanden was glauben heißt.
Aber ich sehe es dann als unsinnig an, die Schöpfungsgeschichte seines Glaubens gegen die wissenschaftlichen Ideen zu vertreten.
Wenn jemand für sich gläubig ist, und daran glaubt, dass es einen Gott gibt, der die Menschheit/Erde/Universum geschaffen hat ist das in Ordnung und vollkommen tolerierbar. Aber wenn jemand dann mit diesem in keinster Weise bewiesenem Glauben gegen die Wissenschaft in den Krieg zieht, und wieder mittelalterliche Verhältnisse fordert, wie es in einigen US Staaten scheint, dann ist das nicht tolerierbar.
Genauso wenig wie wissenschaftlich zu versuchen Gott zu beweisen, weil er eben nicht real existiert, sondern nur als Idee in Köpfen von Menschen die daran glauben, was wiederum absolut tolerierbar ist.

Ich hoffe man versteht mich. :cool:
 
...Das sind Fundamentalisten, die nicht nach natürlichen glauben handeln, sondern meinen das ihr glaube der richtige ist.
...

Was, bitte, ist denn ein 'natürlicher Glaube'?

Betrachtet man nur die für uns klassischen Religionen, so scheinen die Fundamentalisten allüberall auf dem Vormarsch zu sein. Und das Wort 'Toleranz' kennen die allesamt nicht! Ansonsten habe ich noch keinen wirklichen Gläubigen (einer beliebigen Religion) getroffen, der nicht von der Einzigartigkeit und Richtigkeit seines Glaubens überzeugt gewesen wäre!
 
von robbi18w Das kann ja nicht, es muss einen Antoß, einen Anmacher, einen Schöpfer gegeben haben ...


Für diese Erkenntnis wirst du bestimmt mal den Nobelpreis bekommen....da diskutieren ja schon Generationen drüber.
Hast du noch nie was gehört dass Null auch +1-1 sein kann? Dann hast du nichts was aber was ist.
 
Da könntest Du aber auch den Nobelpreis bekommen wenn Du das erklären kannst. Im Zeitpunkt vor dem Urknall gab es auch keine Mathematik...weil es keine Wechselwirkungen gab und somit keine Naturgesetze. Umso interessanter ist dann der logischer Erklärungsversuch wie es aus rein logischer, gottloser Sicht, eine "Selbstzündung" der Singularität geben konnte ohne das es das Prinzip Ursache und Wirkung gab, die sowas erst ermöglicht hätte...keinen Raum in dem sich was gottloses Abspielen konnte, keine Zeit in dem gottloses stattfand. Könnte man diesen Zustand überhaupt als Dimension bezeichnen?:D

Liebe Grüße
Carmen
 
Zitat Konradin: "Selbstverständlich dürfte nur derjenige seine geistlichen Ergüssen folgen dürfen, welcher sich sklavisch an die Anordnungen des Herrn und Meisters hält. Alles andere wäre schließlich keine saubere Exegese. Und wehe, der Kontext wäre nicht im vorgegebenen (=dogmatischen) Sinne stimmig, dann wäre es gar Ketzerei."

Genauso wie der Wissenschaft bestimmte Naturgesetze zugrunde liegen, so hat auch die Bibel eine ihr innewohnende Logik. Das alte Testament ist das Fundament für das neue Testament. Die ganzen Propheten beziehen sich auf Jesus und den Heilsplan Gottes. Deswegen ist es wichtig, diese Zusammenhänge zu kennen. Das ist auch der Grund, weswegen ich darüber geschrieben habe. Mit sklavischer Unterordnung, etc. hat das überhaupt nichts zu tun. Ehrlich gesagt weiss ich nicht, was für ein Problem du hast :rolleyes:.??? Gruss freefloating

PS: @Betos: Ich wollte nicht an deinem Grundwissen zweifeln, ich kann einfach keinen Zusammenhang herstellen. Deine neuen, theologischen Fragestellungen, sofern sie nicht nur rhetorisch waren, können wir ja gerne bilateral klären :). Ich kann mir nicht vorstellen, dass das hier alle interessiert.
 
... Von Nichts kommt Nichts, wie kam dann der Urknall...einfach so ausm nichts, weil vorher nix war. Das kann ja nicht, es muss einen Antoß, einen Anmacher, einen Schöpfer gegeben haben ...

Von nichts kommt also nichts ? Woher kamen dann die Götter ? "Ausm nichts, weil vorher nix war", wie du schreibst??! Es kann also keinen "einen" Schöpfer geben. Es muss einen Antoß, einen Anmacher für Götter gegeben haben. Wer hat so was tolles und allmächtiges wie Götter "geschöpft" ? Das müssen ja noch bessere und tollere Götter gewesen sein. Und die haben bestimmt auch wieder noch bessere und allmächtigere Götter...:bä:

Wer so argumentiert schießt sich also selber in den Fuß und sollte es lieber gleich anders versuchen..:)
 
freefloating schrieb:
Genauso wie der Wissenschaft bestimmte Naturgesetze zugrunde liegen, so hat auch die Bibel eine ihr innewohnende Logik.
Dies gilt für 'Mein Kampf' ebenso, wenngleich der Vergleich mit den Naturgesetzen etwas hinkt. Entscheidend sind nämlich die Zusammenhänge selbst und nicht die Formulierung deren bescheidener Ausschnitte, welche uns bisher bekannt sind.

Dennoch ist es bei der Bibel deutlich schwieriger als bei z.B. 'Mein Kampf', deren innere Logik nachvollziehen zu können, da es mehrere davon gibt, welche sich überschneiden, aber keineswegs kongruent sind.

Allein schon die Selbstdarstellung des christlichen Machwerks 'Bibel' wirft Fragen auf. Wer ist berufen, darüber zu entscheiden, welche Auslegung 'authentisch' und 'zulässig' ist, sind es die Katholiken, die Protestanten oder gar die Zeugen Jehovas oder die Mormonen, die orthodoxen, eventuell sogar die Karpokratioaner oder wer auch immer? Dummerweise ist die innere Logik der Bibel für jede dieser Gruppen eine andere.

Doch selbst wenn wir uns auf die Katholiken beschränken, welche Auslegung ist gültig? Steht die heutige offiziele Lehrmeinung der Katholiken nicht im Widerspruch z.B. mit den damaligen damaliger Konzile? Sind die Ergebnisse des Konzils von Nicea nicht längst überholt? Sorry, aber wenn man schon von einer 'inneren Logik' der Bibel spricht, dann bedarf es nicht nur der Angabe, um wessen innere Logik es sich handelt, sondern auch um die Angabe des Zeitpunktes.

Die Bibel ist alles andere als ein einheitliches Werk und auch der Umfang der Bibel unterliegt gewissen Schwankungen. Je nach Gusto der jeweiligen Päpste nebst Anhang sowie deren politischer Ausrichtung und Machtbefugnisse unterlag der Kanon einer stetigen Wandlung. Vieles, was nicht in den Kram passte, wurde entfernt und einiges passend gemacht. Wer bestimmt eigentlich heute darüber, ob die Kriegsrolle, von denen eine zeitgleich Abschrift neben den Jesajaschriften vorliegt, zur Bibel gehört? Bei identischer Urheberschaft und nachgewiesener Authentizität der Jesajarolle finde ich diese Frage keineswegs unerwähnenswert.

Die innere Logik eines Thomasevangeliums (egal, welches von ihnen) ist eine andere als die des Johannesevangeliums. Warum ist das eine opportun, das andere aber wird eleminiert? Und warum stand der Kurs zu Beginn, als es noch die Gemeinde gab und keine Kirche, genau andersherum als heute?

Warum berufen sich heute noch viele auf das Alte Testament, wenngleich Gott durch Jesu Geburt einen neuen Bund verkündigte, durch welchen der alte Bund hinfällig wurde? Ist es die 'innere Logik' der Bibel, die einen dazu treibt, sich immer die Rosinen herauszupicken und je nach Zielrichtung den Kontext so hinzudrehen, daß immer das jeweilig gewünschte Ergebnis herauskommt? Man mischt also Aulegungen zweier Jahrtausende bunt durcheinander, um sie zeitgleich anwenden zu können.

Der Kanon wurde übrigens jahrhundertelang auf den Buchstaben genau sklavisch eingehalten, Scharen von Abweichlern überlebten dies nicht. Auch dies entsprach durchaus dem Wesen der Inquisition und der Zeiten zuvor.

Da du mich persönlich fragst, freefloating, welches Problem ich persönlich damit habe, dies lässt sich ganz einfach beantworten: keines. Solange mir niemand seinen Glauben aufzuzwingen trachtet, solange habe ich damit kein Problem. Ob ich etwas für unsinnig halte, das steht natürlich auf einem anderen Blatt, aber damit kann ich locker leben.

Gruß Konradin
 
Die Bibel ist alles andere als ein einheitliches Werk und auch der Umfang der Bibel unterliegt gewissen Schwankungen.

Genauso wie ein Kochbuch, wo man nach einem Rezept kocht, was andere vorgegeben haben, was einem aber nicht schmecken muß, aber man dennoch glaubt, dass perfekte essen nach diesem zu kochen.

Meine Ansicht an dem glauben ist aber anders, dieses habe ich nicht nach was vorgeschriebenen, sondern nach meinen eigenen Erkenntnis und Logik, die mir oder sonst einem gläubigen nicht nehmen kann bzw. dürfte.

Mann kann und darf einem anderen seinen Glauben nicht aufzwingen, dann wäre es auch kein Glaube, auch das ganze hier sowie Evolution , Giraffe etc. (sorry Carmen) ist fehl am platze, denn dies widerspricht alles anderem, manches mal frage ich mich auch, kommen die Menschen vom Affen, oder sind wir die Kinder von Adam und Eva, aber ich zerbricht mir nicht den Kopf dabei, sondern danke dem allmächtigen, für das was ich bin und was ich habe und das alleine zählt für mich, was umgesetzt "Glaube" ist.

Und dazu brauch ich noch ein Religion oder irgend etwas, was Menschen geschrieben haben.

@Faehnrich, ich hoffe das ich damit beantwortet habe, was ein "normal gläubiger " ist



Gruß
Uludağ
 
@Uludag:

also wenn mein Opa damals so über das Parteiprogramm der NSDAP gedacht hätte, wie Du über die Bibel und ein Kochbuch vermischt mit positiven "Erfahrungen" denkst ...:eek:...ich weiß ja nich...

Ist Deine Rosinenpickerei, also nur das zu akzeptieren was Dir gefällt (das andere steht ja trotzdem drin und gehört somit ebenfalls dazu) Deine Erkenntnis und Logik?!?

Zurück zu meinem Opa: Fahnen schwingen, Kerzen tragen, gemeinsam am großen Tisch in der Eckkneipe Gerstensaft trinken und immer wieder beim selben Thema "jawohl" schrein können.
So stell ich mir wie den Himmel auf Erden vor...
Nur wurde dabei vergessen, dass es auch "andere" Pflichten gab, die man freiwillig oder unfreiwillig verrichtet hat. UND: Wer schweigt bejaht.
(bin dafür diesen Vergleich zu streichen...hält nichts stand!)

Von daher:
es ist schön, wenn Du Deinen Glauben gefunden hast bzw. den Weg ihn zu leben und er Dich auf Deinen Wegen begleitet ohne hinderlich und lästig zu werden (man kann ihn ja mal ausblenden und für paar Tage vergessen ;)). Dies möchte Dir NIEMAND nehmen und keiner hier hat je geschrieben man solle zu dem oder jenen Glauben konvertieren ( da steht außerdem was im GG:rolleyes:), aber jeder solle sich doch die ein oder andere Frage stellen oder gestellt bekommen dürfen.

Es muss nicht gleich so ein Schwachsinn (philosophisch völlig überladen) wie "Was war vor dem Urknall" sein, denn dies ist mit heutiger Erkenntnis einfach nicht möglich. Dafür gleich einen Lückenbüßer herzuzaubern, ist glaub ich auch nicht im Sinne des Erfinders.
Aber das was existiert, wie und warum IMMER zu hinterfragen, sollte ein Teil (also Kernfunktion bei der Benutzung des, vom wem auch immer gegebenen, Hirns, denn dies unterscheidet uns von anderen Lebewesen und sollte es bitte auch in ferner Zukunft bleiben!) eines jeden Individuums sein.
Ich denke, dank des omnipotenten und -präsenten Einflusses der Politik (selbst inklusive kirchlich gesteuerter) sollte jeder sich mal fragen: "qui bono".

Daher finde ich Deinen Ansatz Konradin in #1238 hervorragend.

:)

Edit: @freefloating :)
Du hast mich leider falsch verstanden/interpretiert. Mit "Opa" meine ich eine Fantasieameise des damaligen Kollektivs, die aber einen persönlichen Bezug zu jederfrau/mann haben sollte, damit man sich die Aktualität/persönliche Betroffenheit besser vorstellen kann. Hätte ich despektierlich "Dei Mudda" oder Dein/e Oma/Opa gesagt, wäre dies anmaßend & beleidigend. Daher sehe ich Dir auch "deinen Opa am Stammtisch" nach... immerhin war es soo eben nicht!!! Gaaanz andere Baustelle ;)
Trotzdem Danke für Dein Angebot :) aber ich werde zynische/ironische Vergleiche in Zukunft lassen :p
 
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