Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung

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Lieber Miraculix

meinst Du nicht das dieses Niveau etwas hoch angesetzt ist? Ich kann mir gut vorstellen das so mancher gar nicht weiß von was Du redest...was sicher keine Kritik ist...:D
Es gibt aber Hoffnung
...genau das gleiche, stört mich auch, aber die Diskussion scheint dermaßen festgefahren zu sein, dass es keine Möglichkeit gibt, das ganze vielleicht mal von Philosophischer und nicht von Naturwissenschaftlicher Ansicht zu sehen...
Wiegesagt, für mich ist durch die Theodizee Frage, ein barmherziger und milder Gott unmöglich. Weil wenn für alles Leid auf dieser Erde die Menschen und nicht Gott verantwortlich ist, dann muss ja auch für alles Glück in der Welt die Menschen verantwortlich sein...

"Und welche Populationen sind gottlos geworden und wurden in ihren Lebensräumen verdrängt?"
Teile des Morgenlandes, ich meine konkret die selbstverliebte westlerische Verwertungsgemeinschaft. Sie ist gottlos geworden und sie steht vor dem Fall. Was weniger ein Problem darstellt als vielmehr eine evolutionäre Antwort.
Für was sollte Gott oder die Götter also eine Antwort geben? Es reicht doch aus wenn die Vermehrungsrate und die Widerstandsfähigkeit bei Gottlosigkeit automatisch in den Keller geht. Pflanzen die sich von der Sonne wegdrehen verdorren.
Von der Seite habe ich es noch nicht betrachtet, aber man lernt ja nie aus.
Ich kann Dir nur zustimmen.

Carmen
 
Ich finde es nicht unkritisch, wenn ich an Gott zweifel. Immerhin gibt es nicht einen Anhaltspunkt, geschweige denn Beleg, das Götter Real seien.
Religion ist vor allem eine künstliche psychologische Reaktion, welche die tägliche Hilfe und den täglichen Schutz von übernatürlichen Wesen anstrebt, um Stress und Anspannung zu vermindern, die durch eine hinreichend dysfunktionale soziale und vor allem durch eine hinreichend dysfunktionale ökonomische Umwelt erzeugt werden.

Einen Werte-Verfall kann ich in der westlichen Gesellschaft auch nicht erkennen. Jedenfalls liegt das sicher nicht an Gott oder nicht Gott. Außerdem wandeln sich Gesellschaften ständig. So gut und so friedlich war die die Welt noch nie. Das liegt wohl bei uns auch daran, dass Religionen in vielen Staaten keinerlei Macht mehr haben; Christen dürfen zwar ihre Meinung äußern, aber hören tut glücklicherweise keiner mehr auf sie. In manchen islamischen Ländern sieht das noch anders aus. In 50 Jahren werden die aber so weit sein wie wir heute.

In Deutschland schließen viele Kirchen. Viele Glauben auch nicht mehr an Gott und meiner Meinung nach werden es auch immer mehr. Es gibt einfach unzählige Anhaltspunkte dafür, dass Gott vom Menschen im Geiste projiziert wird. Nur das macht bisher Sinn. Alles andere ist Fantasie.

Das Gleichnis mit den Pflanzen und der Sonne scheint sich ja nicht zu bewahrheiten. Ist das vielleicht dein Wunsch ?
 
@incognitous
- wenn du tatsächlich glaubst, dass Wissenschaft nur mit Wissen zu tun hat, dann
täuschst du dich gewaltig. Wäre das tatsächlich so, so müssten die Wissenschaftler
ihre Positionen und Lehrmeinungen nicht ständig anpassen. Das Ganze hat mehr mit
Glaube zu tun, als du denkst. Umgekehrt ist der Glaube an Gott für den Gläubigen
eben keine Psychose, sondern eine innere Gewissheit. Zugegeben, immer subjektiv.

- Wenn du in unserer Gesellschaft keinen Wertezerfall erkennen kannst, dann möchte ich
dich doch mal bitten, die Tagesschau ohne Sonnenbrille zu sehen. Also auf meinem
Bildschirm sind Mord, Krieg, Vergewaltigungen, Selbstsucht, Intrige, usw. omnipresent

Herzl. Gruss - freefloating
 
Eine kleinigkeit möchte ich noch ergänzen, gerade mit Blick auf Europa:

"ie selbstverliebte westlerische Verwertungsgemeinschaft. Sie ist gottlos geworden und sie steht vor dem Fall. Was weniger ein Problem darstellt als vielmehr eine evolutionäre Antwort.
Für was sollte Gott oder die Götter also eine Antwort geben? Es reicht doch aus wenn die Vermehrungsrate und die Widerstandsfähigkeit bei Gottlosigkeit automatisch in den Keller geht. Pflanzen die sich von der Sonne wegdrehen verdorren."

Pflanzen neigen nicht dazu sich selbst nach der Sonne zu drehen und nebenbei konkurrierende Pflanzen dazu zu bringen sich wegzudrehen, damit aus der gemeinsam genutzten Schale (dem Erdraum) mehr für sie übrig ist.

Das ist eine Spezialität von Teilen der menschlichen Art.
Genau wie das Brunnenvergiften.

Aber die Grausamkeit innerhalb der menschlichen Art hat in dem Mass zugenommen wie der technische Fortschritt.
 
_sebastian_ schrieb:
Wenn man dir so zuhört, kommt man auf den Gedanken, dass wir alle Technik wieder vergessen sollen und wieder in Höhlen hausen
So mag es erscheinen, wenn man nur schwarz und weiss kennt.

Eine Feststellung ist nun einmal lediglich eine Feststellung, etwas daraus (schluß)folgern muß man daraus schon selbst, sofern einem danach ist. Anderen reichen vielleicht auch schon Anregungen. Zum Beispiel die, daß man mit der Technik etwas verantwortungsbewußter als bisher umgehen sollte.

Gruß Konradin
 
@incognitous
- wenn du tatsächlich glaubst, dass Wissenschaft nur mit Wissen zu tun hat, dann
täuschst du dich gewaltig. Wäre das tatsächlich so, so müssten die Wissenschaftler
ihre Positionen und Lehrmeinungen nicht ständig anpassen. Das Ganze hat mehr mit
Glaube zu tun, als du denkst. Umgekehrt ist der Glaube an Gott für den Gläubigen
eben keine Psychose, sondern eine innere Gewissheit. Zugegeben, immer subjektiv.

- Wenn du in unserer Gesellschaft keinen Wertezerfall erkennen kannst, dann möchte ich
dich doch mal bitten, die Tagesschau ohne Sonnenbrille zu sehen. Also auf meinem
Bildschirm sind Mord, Krieg, Vergewaltigungen, Selbstsucht, Intrige, usw. omnipresent

Ich denke du unterliegst einem klarem Irrtum, wenn du sagst Wissenschaft ist mit Glauben vergleichbar.

Beides hat nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun. Es ist zum Beispiel wissenschaftlich belegt, dass sich der Weltraum ausdehnt. Daraus werden Rückschlüsse gezogen, die aber nicht als die ultimative Wahrheit postuliert werden.

Besonders störend ist es, dass Gläubige immer wieder physikalisch oder wissenschaftlich beweisen wollen, dass es Gott gibt oder Evolution sei falsch. Wie gesagt, Religion soll sich bloß fernhalten von der Wissenschaft und auf ihre Version " Gott schuf zuerst die Erde,danach erst den Weltraum,... und natürlich Tag und Nacht." Selbstredend alles in 6 Tagen. Klingt doch total logisch und vernünftig. Außerdem hat das doch Gott geschrieben. Dann muss es ja stimmen. Steht ja da...

Beides ist also nicht miteinander vereinbar. Wissenschaft stützt sich auf Fakten. Für Gott gibt es keinerlei Fakten, kein vernünftiges Argument spricht für reale Götter. Jeder hat auch seinen eigenen Gott. Glaube ist also in der Tat eine Art Psychose.

Zum angeblichen Werteverfall. Okay, ich schaue noch mal Nachrichten; aber schlag du mal ein Geschichtsbuch auf und informier dich über "Mord, Krieg, Vergewaltigungen, Selbstsucht, Intrigen".

So friedlich und moralisch wie heute war die Welt tatsächlich noch nie.

Wenn man dir so zuhört, kommt man auf den Gedanken, dass wir alle Technik wieder vergessen sollen und wieder in Höhlen hausen

Hast absolut Recht mit deiner Aussage. Wären alle so fanatisch gläubig, wäre es zu keinem Fortschritt gekommen. Finde es aber interessant, dass Gläubige Wissenschaft verachten, sich deren Technik und Errungenschaften aber zu Nutze machen..
 
Hallo,

ich habe jetzt nicht den ganezn Thread gelesen, aber zumindestens ein paar meiner Vorredner worrauf ich mich beziehen will.


Selbstredend alles in 6 Tagen. Klingt doch total logisch und vernünftig. Außerdem hat das doch Gott geschrieben. Dann muss es ja stimmen. Steht ja da...

Jo...schonmal was davon gehört, dass die Schöpfung als Mythos angesehen wird? Es gibt viele solcher Mythen in der Bibel, die selbstversändlich nicht wörtlich genommen werden dürfen! Vielmehr steckt hinter solchen Mythen eine noch wichtigere Botschaft.

Obwohl ich nicht wirklich gläubig bin, stehe ich mit dir, incognitious, nicht ganz auf einer Seite.


MfG
berbop
 
Zitat Incocnitous: "Besonders störend ist es, dass Gläubige immer wieder physikalisch oder wissenschaftlich beweisen wollen, dass es Gott gibt oder Evolution sei falsch."

Das dich das stört, glaube ich dir gerne :D
Gruss freefloating
 
Religion soll sich bloß fernhalten von der Wissenschaft und auf ihre Version " Gott schuf zuerst die Erde,danach erst den Weltraum,... und natürlich Tag und Nacht." Selbstredend alles in 6 Tagen. Klingt doch total logisch und vernünftig. Außerdem hat das doch Gott geschrieben. Dann muss es ja stimmen. Steht ja da...

Wo ist das Problem?
:tata::read:
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Wenn es euch denn mal gelingen würde, freefloating. Aber ihr müsst euch erstmal eingestehen lernen, dass Gott eben gar nicht wirklich real ist, sondern Hausgemacht ist.:öm: Dann dürft ihr mal an Wissenschaft riechen.
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Also schon wieder keine Fakten hinter den Behauptungen?

Gut, ich will Dir gerne helfen.
1. Würde ich gerne genau wissen wo Deine Behauptung steht
2. Wie der genaue Wortlaut deiner Quelle ist
3. Könntest Du ja dann genau formulieren was nicht ok ist.

Dann hat man eine konkrete Ausgangsposition.

Carmen
 
So friedlich und moralisch wie heute war die Welt tatsächlich noch nie.


QUOTE]

Soso, ich weiß ja nicht welche Nachrichten du dir so anschaust, aber die Lage ist bedrohlicher denn je, OK, wir haben keinen Weltkrieg, aber es gibt Kriege auf der Erde, jetzt, heute! Vor ein paar Jahren sogar hier in Europa,
Korea und Iran basteln an Atombomben, Indien und Pakistan haben sie schon und sind sich gar nicht grün, permanente Spannung zwischen Arabischen Völkern und Juden, mehr Menschen sind weltweit auf der Flucht als zu besten Zeiten der Völkerwanderung, die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, die Globalisierung macht viele Menschen notleident, in China gibt es Spannungen die sich sehr schnell zu einem Bürgerkrieg entwickeln können, Afrika versinkt teilweise im Chaos........

Die Liste lässt sich noch lange fortführen, ich denke es ist salopp gesagt sehr bescheiden auf der Erde.
 
Carmen, das ist Erde und Weltraum in 6 Tagen geschaffen wurden ist schon seit langem indiskutabel. Das kannst du im f3.webmart forum machen. Da wird es Anklang finden. :tata:

MikeB, du hast auch recht. Aber wann war die Welt jemals besser und friedlicher ? Ich kenne da keine Zeitspanne..
 
So wie Du es darstellst ist es nirgends beschrieben...aber ich kann mich irren da du nicht in der Lage bist Stellung zu beziehen.
 
Stimmt.Tschuldigung, ich habe nicht wörtlich zitiert. Das ist ja bei buchstabengläubigen eine Sünde (wenn ich mich nicht irre). Aber so ähnlich steht es im Buch. Erst wurde die Erde, dann der Weltraum geschaffen..
Auch das der Regenbogen von Gott stammt ist ja so was von logisch und zeigt wie viel Wahrheit in dem Fantasie - Buch steckt..
Wer das heute so noch glaubt hat keinerlei physikalisches Verständnis. Gut das ich heute Lebe und nicht vor ein paar hundert Jahren. Gott als Erklärungsversuch konnte schon so oft als falsch belegt werden. So habe ich es etwas leichter mit der Argumentation.
 
Ich weiß nicht auf welche der Religionen Du dich beziehst, es gibt tausende davon. Ich unterstelle Dir mal das Du von diesem Text sprichst:
DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)

Kapitel 1:
Im Anfang

1 Im Anfang schuf GOTT die Himmel und die Erde.

2 Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist GOTTES schwebte über den Wassern.

3-5 Und GOTT sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. Und GOTT sah das Licht, dass es gut war; und GOTT schied das Licht von der Finsternis. Und GOTT nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es ward Abend und es ward Morgen: ERSTER Tag.

6-8 Und GOTT sprach: Es werde eine Ausdehnung inmitten der Wasser, und sie scheide die Wasser von den Wassern! Und GOTT machte die Ausdehnung und schied die Wasser, welche unterhalb der Ausdehnung, von den Wassern, die oberhalb der Ausdehnung sind. Und es ward also. Und GOTT nannte die Ausdehnung Himmel. Und es ward Abend und es ward Morgen: ZWEITER Tag.

9-13 Und GOTT sprach: Es sammeln sich die Wasser unterhalb des Himmels an einen Ort, und es werde sichtbar das Trockene! Und es ward also. Und GOTT nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meere. Und GOTT sah, dass es gut war. Und GOTT sprach: Die Erde lasse Gras hervorsprossen, Kraut, das Samen hervorbringe, Fruchtbäume, die Frucht tragen nach ihrer Art, in welcher ihr Same sei auf der Erde! Und es ward also. Und die Erde brachte Gras hervor, Kraut, das Samen hervorbringt nach seiner Art, und Bäume die Frucht tragen, in welcher ihr Same ist nach ihrer Art. Und GOTT sah, dass es gut war. Und es ward Abend und es ward Morgen: DRITTER Tag.

14-19 Und GOTT sprach: Es werden Lichter an der Ausdehnung des Himmels, um den Tag von der Nacht zu scheiden, und sie seien zu Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren; und sie seien zu Lichtern an der Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten! Und GOTT machte die zwei großen Lichter: das große Licht zur Beherrschung des Tages, und das kleine Licht zur Beherrschung der Nacht, und die Sterne. Und GOTT setzte sie an die Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten, und um zu herrschen am Tage und in der Nacht und das Licht von der Finsternis zu scheiden. Und GOTT sah dass es gut war. Und es ward Abend und es ward Morgen: VIERTER Tag.

20-23 Und GOTT sprach: Es werden wimmeln die Wasser vom Gewimmel lebendiger Wesen, und Gevögel fliege über der Erde angesichts der Ausdehnung des Himmels! Und GOTT schuf die großen Seeungeheuer und jedes sich regende, lebendige Wesen, wovon die Wasser wimmeln, nach ihrer Art, und alles geflügelte Gevögel nach seiner Art. Und GOTT sah, dass es gut war. Und GOTT segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und füllt die Wasser in den Meeren, und das Gevögel mehre sich auf der Erde! Und es ward Abend und es ward Morgen: FÜNFTER Tag.

24-25 Und GOTT sprach: Die Erde bringe hervor lebendige Wesen nach ihrer Art; Vieh und Gewürm und Getier der Erde nach seiner Art! Und es ward also. Und GOTT machte das Getier der Erde nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art, und alles was sich auf dem Erdboden regt, nach seiner Art. Und GOTT sah, dass es gut war.
Mann und Frau

26-31 Und GOTT sprach: Lasset uns Menschen machen in unserem Bilde, nach unserem Gleichnis und sie sollen herrschen über die Fische des Meeres und über das Gevögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde und über alles Gewürm, das sich auf der Erde regt! Und GOTT schuf den Menschen in seinem Bilde, im Bilde GOTTES schuf er ihn; Mann und Frau schuf er sie. Und GOTT segnete sie, und GOTT sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische des Meeres und über das Gevögel des Himmels und über alles Getier, das sich auf der Erde regt! Und GOTT sprach: Siehe, ich habe euch gegeben alles samenbringende Kraut, das auf der Fläche der ganzen Erde ist, und jeden Baum, an welchen samenbringende Baumfrucht ist; es soll euch zur Speise sein; und allem Getier der Erde und allem Gevögel des Himmels und allem was sich auf der Erde regt, in welchem eine lebendige Seele ist, habe ich alles grüne Kraut zur Speise gegeben. Und es ward also. Und GOTT sah alles was er gemacht hatte, und siehe es war sehr gut. Und es ward Abend und es ward Morgen: SECHSTER Tag.
Abgesehen davon das es Sache der Religionen ist, ihre Aussagen daraus zu beziehen, kann ich feststellen das die Urknalltheorie eine genauere Darstellung der Entstehung des Alls ist.

Ich erkenne zunächst Deine erste Behauptung nicht:
die Erde wurde vor dem Weltall geschaffen

2. Frage ich mich wie lang ein Tag ist
Der Tag auf dem Jupiter ist = Tag auf der Erde?
Der Tag des Weltalls= Tag der Erde
Wenn die Erde nicht existiert wie lang ist nach deiner Definition 1 Tag?

3. Wieso wird im Bibeltext eine Unterscheidung zwischen Tag und Nacht gemacht? Warum gab es erst die Dunkelheit dann den Tag und dann erst den Ablauf Tag und Nacht? Wie kann das mit den heutigen 24 Stunden zusammenpassen?
Wenn Du willst, kannst Du aus den Zusammenhang erkennen das im Bibeltext der Tag eine andere Definition hat als es heute der Fall für die Erde ist.

Du mußt aber natürlich nicht..du kannst aber davon Ausgehen das wenn Gott Initiator des Urknalls ist und somit die allmähliche Entstehung des Weltalls begann und die Erde entstand, das dies im Einklang mit der ungenauen Beschreibung der Bibel steht, Zufall oder nicht.
Selbst die Übereinstimmung muß nicht vorhanden sein, da es kein Sachbuch sein soll ...
 
Also die Bibel wurde vor nahezu 2000 fertig gestellt. Das heißt einige Teile sind wahrscheinlich bedeutend älter. Das muss als erstes festgestellt werden.

Früher haben die Leute die Bibel wörtlich genommen, bis ins 18., 19. Jahrhundert hinein, als die ersten Wissenschaftler logisch Fakten verbanden, und den Beginn eines neues Weltbildes formten. Da hat sich der Glauben gewandelt, hat er sich wahrscheinlich die ganze Zeit, warum sollte es sonst Protestantentum geben usw. geben, aber ok. Und die Wissenschaft hat immer mehr Fakten zusammengetragen. Und die Christen fingen an die Bibel nicht mehr wörtlich zu nehmen, sondern nur noch im übertragenen Sinne.
Natürlich wandelt sich Wissenschaft auch, aber sie strebt immer in die Richtung, konkreter und genauer zu werden.
Das kann man von dieser Religion nicht sagen, weil eine Religion ja gar nicht konkreter und genauer werden kann. Sie strebt diesen Wandel nur an, um sich der jeweiligen Zeit anzupassen, und möglichst wenig Anhänger zu verlieren.
Selbst der Papst, hat schon gesagt, dass man die Bibel nicht wörtlich nehmen soll.

Was ich damit sagen will ist, dass wenn eine der Weltreligionen (die Größte, an der sich auch der Gottesglaube von den meisten Menschen in Deutschland orientiert, die NICHT in einer christlichen Kirche sind) ihre Ansichten und Lehren ändert, auf Grund von Dingen, die dann ja anscheinend wahr sein müssen, ist diese Religion ein Paradebeispiel dafür, wie unbeständig die Ansichtsweise von Gläubigen ist, und dass diese Unbeständigkeit und Streitlust, schon zu tausenden Kriegen geführt hat.

Ergebnis:
Da sich Religion an Wissenschaft orientiert,
Wissenschaft aber nicht an Religion (Wissenschaftler äußern ja meistens nur Kritik an Religionen) zeigt das, dass Wissenschaft tief im Innern von den meisten Menschen akzeptiert wird. Und Glaube nur als Glaube gesehen werden sollte.



Trozdem würde ich immernoch gerne wissen, was eurer Meinung geschehen würde, wenn alle Menschen auf einmal Selbstmord begehen, ob es dann Gott immernoch geben würde, denn ich bin sicher, dass die Allgemeinen Regeln der Physik, Evolution, etc. immer noch da sein würden :)
 
Hallo Dobby

Ich verstehe den Sinn deiner Frage nicht. Glaubst Du ein Gläubiger Gottes macht dessen Existenz von der eigenen Gegenwart abhängig?

"Wohin und wie weit wir also blicken mögen, zwischen Religion und Naturwissenschaft finden wir nirgends einen Widerspruch, wohl aber gerade in den entscheidenden Punkten Übereinstimmung. Religion und Naturwissenschaft - sie schließen sich nicht aus, wie manche heutzutage glauben oder fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander."

"Wissenschaft kann die letzten Rätsel der Natur nicht lösen. Sie kann es deswegen nicht, weil wir selbst ein Teil der Natur und damit auch ein Teil des Rätsels sind, das wir lösen wollen."

"Von Natur aus bin ich friedlich eingestellt und lehne alle zweifelhaften Abenteuer ab. Eine theoretische Deutung mußte jedoch um jeden Preis - wie hoch auch immer - gefunden werden ... Ich war bereit, jede einzelne meiner früheren Überzeugungen im Zusammenhang mit physikalischen Gesetzen zu opfern."
Max Planck
Wissenschaftler glauben auch an Gott. Was rein gar nichts beweist...

"Wenn wir Vielfachwelten akzeptieren, brauchen wir uns nicht länger darüber Gedanken zu machen, was wirklich in der Vergangenheit passierte, weil jede mögliche Vergangenheit gleich wirklich ist. Deshalb können wir, um zu verhindern, daß wir verrückt werden, mit gutem Gewissen die Wirklichkeit einfach als jenen Zweig der Vergangenheit definieren, der mit unserer Erinnerung übereinstimmt. "
Joseph Gerver

Carmen
 
"kommt man auf den Gedanken, dass wir alle Technik wieder vergessen sollen und wieder in Höhlen hausen"

Nicht so verstehen. Bloss weil zwei Dinge gleichermassen zunehmen, heißts für mich noch nicht das sie voneinander abhängen. Und bloss weil man Werkzeuge die man vorfindet nicht anbetet oder überbewertet muss man sich nicht neuen Techniken verweigern.


"So friedlich und moralisch wie heute war die Welt tatsächlich noch nie."
Ein rasche Blick rundum (Asien, Afrika, Amerika, Europa) zeigt rasch das Gegenteil.
Ich würd die wirkungsvoller gewordenere Propaganda nicht überbewerten.

Was den Prozentsatz der Menschen weltweit denen es wirklich schlecht geht angeht.. auf dieses Zeitalter jetzt wäre ich nicht stolz. Auch dann nicht wenn mir nur die einseitig gefärbten Geschichtebücher und die Bilder aus dem TV zur Verfügung stünden.
 
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