Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung

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In der Bibel steht: „Gott schuf den Menschen nach seinem Bild“. Feuerbach verkehrt diese Aussage in ihr Gegenteil. Es ist der Mensch selbst, der Gott nach seinem menschlichen Bild kreiert hat

Selbstentfremdnung: Was der Mensch nicht wirklich ist, aber zu sein wünscht, macht er zu seinem Gott, o. das ist sein Gott. Der Wendepunkt in der Geschichte der Menschen wird der Augenblick sein, indem den Menschen bewusst wird, dass der einzige Gott des Menschen der Mensch selber ist.
Religion ist also als universelle Zwangsneurose zu charakterisieren und ist als Rückfall in eine kindliche Erwartungshaltung gegenüber einem allmächtigen Wesen zu verstehen - zwar verständlich, doch ein unreifer Versuch sich mit Lebensstress, Todesangst oder sonstige Problemchen *ooo* etc.. umzugehen..
 
Ich darf mal aus einem anderen Forum ein Déjà-vu zitieren:

Hegel, Marx, Feuerbach ETC..

Sie alle hatten sooo RECHT! Zitat:
In der Bibel steht: „Gott schuf den Menschen nach seinem Bild“. Feuerbach verkehrt diese Aussage in ihr Gegenteil. Es ist der Mensch selbst, der Gott nach seinem menschlichen Bild kreiert hat

Das absolute Wesen, der Gott der Menschen ist sein eigenes Wesen. Wie der Mensch denkt, wie er gesinnt ist, so ist Gott. Das Bewußtsein Gottes ist das Selbstbewußtsein des Menschen, die Erkenntnis Gottes ist die Selbsterkenntnis des Menschen. Aus seinem Gott erkennst du den Menschen und wiederum aus dem Menschen seinen Gott."

Danach ist allein das Dieseitige, Irdische, Materielle wirklich. Die Religion entstammt aus dem Trostbedürfnis des Menschen und Gott ist eine Projektion des menschlichen Geistes

-->Selbstentfremdnung: Was der Mensch nicht wirklich ist, aber zu sein wünscht, macht er zu seinem Gott, o. das ist sein Gott. Der Wendepunkt in der Geschichte der Menschen wird der Augenblick sein, indem den Menschen bewusst wird, dass der einzige Gott des Menschen der Mensch selber ist.
Religion ist also als universelle Zwangsneurose zu charakterisieren und ist als Rückfall in eine kindliche Erwartungshaltung gegenüber einem allmächtigen Wesen zu verstehen - zwar verständlich, doch ein unreifer Versuch sich mit Lebensstress, Todesangst oder sonstige Problemchen *ooo* etc.. umzugehen..

~~~Bitte keine Links auf Fremdforen. mfg, Linda~~~

Ich habe nicht behauptet das die Nesseltierchen irgendwas anderes beweisen als das sie über 600 Millionen Jahre hinweg Nesseltierchen geblieben sind. Ich wollte zum nachdenken anregen. Ich finde es durchaus erstaunlich das der genetische Code der Nesseltierchen sämtlichen Angriffen der Umwelt zum trotz standhielt. Es ist ein außerordentlicher Beweis dafür wie unanfällig dieser gegenüber Veränderungen blieb... das ist umso erstaunlicher da es selbst bei Tieren mit beachtlichen Körpermaßen so ist, etwa den Krokodilen oder Schildkröten oder der Laotischen Felsenratte oder der Giraffe usw. ebenso festzustellen ist. Eigentlich im Widerspruch dazu das es eine Bauart bedingte Neigung zur Anpassung (durch Mutation) an die Umwelt geben sollte um die Massen der notwendigen winzigen über Generationen nicht feststellbaren Mutationen mit positiven und negativen Effekt zu bilden. Wie wäre eine Entstehung aller Lebewesen aus den Mutterbakterien (Singularität, erstes "Lebewesen") zur heutigen Artenvielfalt über den Weg des Wassers (Landtiere entsprangen den im Wasser lebenden Tieren) anders möglich gewesen in dieser kurzen Zeit?

Fauna: Land unbewohnt, im marinen Bereich beginnt um 540 mya die Kambrische Explosion. Zunächst erscheint eine Vielzahl kleiner hartschaliger Organismen (small shelly fauna). Diese Organismen lassen sich nur schwer oder gar nicht heute bekannten Tiergruppen zuordnen. Im restlichen (jüngeren) Kambrium sind Trilobiten die vorherrschende Gruppe. Um 530 mya steigen die Gliederfüßer auf.
Nesseltierchen sind mit dem Alter von 600 Mio Jahren also dem gesamten evolutionären Druck ausgesetzt gewesen die Mutationen erzwungen haben soll, die verantwortlich waren das die Landtiere entstanden....die Nesseltierchen veränderten kaum etwas an sich. Ist das keine Gedankenanregung?
Carmen
 
Ich kann immer noch keine Denkanregung zu einem Schöpfer erkennen. Sind jetzt Nesseltiere die Schöpfer oder wie oder was willst du sagen? Darum geht es ja in diesem Thread.

Wer nachdenkt wird zugeben, dass sämtliche Fantasieren zu Göttern oder Schöpfern von Menschen entspringen.

Wer z.B. mal an den Weihnachtsmann geglaubt hat und dies heute nicht mehr macht, aber an Gott glaubt, ist unglaubwürdig, denn beides ist ja das Gleiche.
 
Ich kann immer noch keine Denkanregung zu einem Schöpfer erkennen. Sind jetzt Nesseltiere die Schöpfer oder wie oder was willst du sagen? Darum geht es ja in diesem Thread.
Ich bin sicher alles andere als ein Experte glaube aber, es geht darum, dass sich manche Viecher von vor Millionen von Jahren bis heute kaum bis gar nicht verändert haben, während der Mensch angeblich eine Express-Entwicklung genossen hat.
Laut Evo war der heutige Mensch zu dem Zeitpunkt, als die Nesselviecher/Quastenflosser/wasweißich herumlebten, noch irgendeine Mikrobe oder ein Fisch, keine Ahnung. Und während dieses Ding im kürzesten Zeitraum (gelungene) Mutation nach Mutation erfährt, schauen die anderen zu und schwimmen bis heute weiter ziellos im Wasser. Warum?
Und dazu kommt noch, dass er sich immer mehr von der Umwelt getrennt statt angepasst hat. Was soll das also für eine Entwicklung sein? Je weiter die Entwicklung voranschreitet, desto mehr Schaden für sich, alle Lebensformen und Umwelt.
 
Du kannst ja nicht sagen: der Mensch war um diese Zeit noch eine Mikrobe oder Fisch, sondern du musst sagen, dass es zu der Zeit noch keine Saeugetiere gab, und sie sich alle aus dem Wasser entwickelt haben.

In Ordnung, ich denke, dass ihr (die Glaeubigen, ich hoffe das ist ok wenn ich das so sage), mit diesen Argumenten, die ja wahrscheinlich auch stimmen, darauf hinauswollt, dass die Evolution falsch ist, nicht existieren kann, etc. Vor ein paar Seiten wurde noch gesagt, dass Gott und die Evolution nicht unvereinbar sind, aber wiegesagt in Ordnung :)

Ihr hackt immer auf der Evolution herum, als waere sie die Ausgeburt der Hoelle und nahezu teuflisch falsch. Das ist sie aber nicht, und fuer alles gibt es eine mehr oder weniger gute Erklaerung, aber das ist in ordnung, denn soetwas komplexes wie eine naturwissenschaftliche Schoepfungstheorie schuettelt man ja auch nicht aus dem Stiefel, das braucht Zeit, und wird wahrscheinlich nie exakt und perfekt sein. Aber sie erklaert die Dinge auf eine logische und nachvollziehbare Art und Weise, die sich auf die Grundfesten der Wissenschaft stuetzt, und damit relativ guten Halt hat und eigentlich nicht vom Thron gestuertzt werden kann.

Also kommt ausser der Evolutionstheorie nur eine religioese Schoepfungstheorie in Frage, und ich frage euch (Glaeubige) noch einmal, wie die Schoepfung eurer Meinung nach stattgefunden habe, ich hoffe meine ist relativ klar, sonst fragt mich ruhig auch, denn das interessiert mich wirklich, wie ihr das ganze seht.
Ich glaube das ist besser, als wenn man sich die ganze Zeit ueber Details einer Theorie auslaesst, die sowieso schon als anerkannt gilt, selbst mit ihren Fehlern.

EDIT:\\ Sorry, fuer die ausgeschriebenen Umlaute, aber ich sitze gerade vor einer englischen Tastatur =)
 
Moonster hat doch eine berechtigte Frage gestellt und schön erklärt?
Dazu muß es doch eine nachvollziehbare wissenschaftliche Erklärung geben. Ich denke das die Antwort die sich auf die Grundfesten der Wissenschaft stuetzt, und damit relativ guten Halt hat, eigentlich nicht so schwer sein dürfte, oder?
Er bekommt aber eine Unterstellung:

Ihr hackt immer auf der Evolution herum, als waere sie die Ausgeburt der Hoelle und nahezu teuflisch falsch.
als Antwort.
Er hat nicht gehackt sondern nur gefragt..:confused::ööm:
So kann man nicht überzeugen. Wie soll man das verstehen können, was ihr laut eigener Angabe verstanden habt, wenn ihr keine belastbare Aussage dazu nennt? :ööm:

Carmen
 
Verstehe ich Moonster Frage ung. richtig?

Warum es z.B. noch Fische, Hamster oder Affen gibt ? Es müssten also alle zum Mensch geworden sein?

"Express - Evolution" ? Das ist mir jetzt aber total neu. Wie alt ist denn die Erde deiner Überzeugung nach?
 
Warum es z.B. noch Fische, Hamster oder Affen gibt ? Es müssten also alle zum Mensch geworden sein?
Lass den nur reden. Wenn man schon so Abwesend ist wie den, dann hilft auch viel reden nicht mehr... :)

Der Mensch unterscheidet sich doch nur von anderen Tieren weil der Mensch bestrebt ist, sich weiter zu entwickeln und nicht einfach wartet... Folglich entwickeln wir und auch Heute noch weiter. Z.b dass wir (Europäer) immer grösser werden und die Amerikaner z.b immer kleiner. Das ist auch eine Evolution und dafür braucht es keine 10 mio. Jahren sondern nur ein Rückblick auf die letzten 50 Jahre.


Davon abgesehen gab es früher mehrere "Menschen Arten". Die einzelnen Namen kann man recherschieren. Unsere hat halt überlebt. (auf kosten der anderen)

Davon abgesehen ist Mensch nicht gleich Mensch und es gibt (wie man sieht) bis Heute noch Evolutions Unterschiede.

Europäer -> Weis
Afrikaner -> Schwarz
Chinesen -> Weis, Gelblich mit Schlitzaugen

U.s.w.... Das wird zwar Heute aus Gesellschaftlichen Gründen nicht mehr so gesagt aber es gibt bis Heute noch unterschiedliche "Menschen" (was jetzt nicht abwertent sein soll, keinen wegs) da jeder Mensch sich an die Umgebung anpasst und sich so anders entwickelt. Glücklicherweise sind die unterschiedlichen "Menschen" zu einander kompatibel. ;)

Ich persönlich halte von dem Hokus-Pokus von Gott&co nichts. Meiner Meinung nach ist das ein Gesellschaftliches Phänomen damit man (wie hier schon geschrieben) auf etwas zurück greifen kann und man für persönliche Probleme und Fehlschläge glaubt einem anderem die Schuld geben zu müssen bzw. dass dieser einem die Bürde auferlegt hätte....

Von diesen neuen Sektenvernatiker die jetzt seit ein paar Jahren glauben sie müssten die zig tausden mal bewiesene Evolutionstheorie in Frage stellen gehören für mich eingesperrt. :rolleyes:
Vor 1500 Jahren wurde man verbrannt wenn man behauptet hat dass die Erde um die Sonne dreht und die Menschen waren froh als endlich die Wissenschaft einzug hielt und dieser Aberglaube nicht mehr die Macht über alles hatte. Jetzt hoffen wir halt dass es so bleiben wird und wir nicht wieder ins Mittelalter zurück fallen werden.
 
Moonster hat doch eine berechtigte Frage gestellt und schön erklärt?
Dazu muß es doch eine nachvollziehbare wissenschaftliche Erklärung geben. Ich denke das die Antwort die sich auf die Grundfesten der Wissenschaft stuetzt, und damit relativ guten Halt hat, eigentlich nicht so schwer sein dürfte, oder?

Die Antwort, gibt es sicherlich, leider bin ich kein Experte für die Evolutionstheorie, auch wenn ich sie mit Herz vertrete (:)), sonst würde ich Moonster sicherlich beantworten. Aber wenn ihn die Frage so brennend interessiert, kann er sich ja im Internet oder Naturkundemuseum informieren. Es gibt sicherlich viele Wege für eine Lösung.
Tut mir Leid, wenn ich diese Frage nicht konkret beantworten kann, aber ICH habe eine Idee für eine Antwort. Da aber alles immer zigfach belegt werden muss, wenn von Wissenschaft in diesem Thread die Regel ist, kann Moonster sich die Antwort selbst aus dem Internet fischen, entschuldigung, aber dazu bin ich zu faul und müde.

Zwei relativ einfache Fragen, die ich wirklich gerne beantwortet hätte, wären:

1. Wie erklärt ihr Gläubigen, Religiösen euch die verschiedenen Menschenarten, wie Neandertaler, Pekingmensch etc.?

2. Wie ist eure Ansicht der Schöpfung, am besten wenn ihr mit der Schöpfung des Universums anfangt?

Mich interessieren diese Fragen wirklich und ernsthaft und ich würde sie gerne beantwortet haben, es sind ja auch keine fachlichen Fragen, für die man Experte sein muss, sondern ich frage einfach nach eurer Meinung. Ich will nur einmal klar formuliert haben, wie eure Idee der Schöpfung ist.

Ich glaube, dass das besser ist, als wenn wir uns hier die ganze Zeit nur gegenseitig "dissen", sorry, der Ausdruck passt gerade :)

LG Dobby
 
Von diesen neuen Sektenvernatiker die jetzt seit ein paar Jahren glauben sie müssten die zig tausden mal bewiesene Evolutionstheorie in Frage stellen gehören für mich eingesperrt. :rolleyes:
Vor 1500 Jahren wurde man verbrannt wenn man behauptet hat dass die Erde um die Sonne dreht und die Menschen waren froh als endlich die Wissenschaft einzug hielt und dieser Aberglaube nicht mehr die Macht über alles hatte. Jetzt hoffen wir halt dass es so bleiben wird und wir nicht wieder ins Mittelalter zurück fallen werden.

Das Schlimme finde ich, dass diese Gott-Fanatiker mit den seltsamsten Gleichnissen kommen und somit erklären wollen, dass Evolution falsch ist. Aber nicht in der Lage sind eine bessere Erklärung zu liefern; gar auf die bewiesene 6 Tage -Schöpfungs-Lüge zurückgreifen. Das ist so was von unglaubwürdig. Sind dann auch sofort beleidigt, wenn man erklärt, dass ihre Argumente nichts mit Wissenschaft zu haben. Sind sofort widerlegt so kranke Argumente. Aber wer Gott eben krankhaft braucht, der will Fakten einfach nicht wahrhaben.

Fakt ist: wenn die Kirche nicht im "dunklen Mittelalter" alle normal
denkenden Menschen, die ein bisschen wissentschaftliche Innovation
gezeigt haben, verbrannt hätte... dann bräuchte ich mir jetzt keine
Gedanken über meine abgefahrenen Reifen zu machen... weil ohne 500
Jahre Mittelalter, würde mein Auto jetzt sicher fliegen.
 
@Dobby:
ich dächte mich zu erinnern, dass die Antworten hier scho mal geschrieben wurden.

Es läuft alles auf eine "Interpretation" (d.h. der MENSCH interpretiert und liest zwischen den Zeilen der heiligen Schrift) für eine plausible Erklärung hinaus.

Die Erde existiert schon länger als der Mensch.
Doch die 7 Schöpfungstage sind nicht in der Zeitdimension abgelaufen als unsere heute bekannte Woche. Zwischen Tag X und Tag Y können Millionen von Jahren vergangen sein. Der Mensch war das Allerletzte ;) ääh Höhepunkt :) Quasi die Krönung.
[Einwand: was passiert, wenn man eine Tierart (Tiere sind ja vor dem Menschen erschaffen worden) findet, die definitiv NICHT älter als der Mensch sein kann? Die müsste dann Gott doch in einem "update" hinzugefügt haben?!? Gibt es dafür Belege?]
D.h. der Abstand zwischen der Schöpfung ist FREI, da Gott keine ZEIT kennt. Er ist die Zeit. Du kannst durch diese unendliche Allmacht alles erklären...musst nur SUCHEN.

Übrigens zu dem Kalender: 2009 nach Christus....
Ich hab mal gelernt, dass es einen römischen Kaiser gab ;) der nach der Verfolgung konvertierte und den Christen als Entschuldigung den Kalender gab, den wir noch heute haben. Frag doch mal die Moslems/Orthodoxen/Budd. in welchem Jahr sie leben?!?
Jede Religion hat seinen eigenen Kalender. Und unserer ist von einem Christen erstellt worden und zwar NACH der Christi Geschichte.

Gibt es eigentlich Belege, dass die heilige Schrift bereits bei den Römern/Griechen existierte. Damals haben die einzelnen Philosophen ihre Lehre ja auch festgehalten...?!? Also keine Quellen von Gläubigern, sondern von Historikern? Geschichtsschreibern?
 
Ich möchte mich hier mal kurz einblenden. Ich verfolge diesen Thread aufmerksam. Manchmal kam es ja zu Ausrastern, ist aber nicht so schlimm. Ich bin in der Tat auch Evolutionist, weil die Evolutionstheorie für mich logisch ist, und die Kreationisten können nur glauben. Und glauben ist halt so eine Sache.

Was ich anmerken wollte: wer ein bisschen mehr über den Ursprung des Lebens wissen will, dem empfehle ich das Buch von "Hoimar von Ditfurth - Am Anfang war der Wasserstoff ". Er erklärt sehr gut wie sich auf der Erde ohne göttliche Hilfe Leben entwickelt hat.

Ich habs als e-book und könnte es hochladen. Wer es will kann es bei mir anfragen per PN.

Das Lesen dieses Buches, obschon aus den 70er Jahren, ist sehr wertvoll.
 
Hier wird immer wieder was verwechselt, es geht hier nicht um Kirche, spez. Christliche Kirche, auch geht es nicht um Religionen, auch nicht darum hat die Wissenschaft, spez. die Evo Theorie Anhänger Recht oder unrecht.

Darüber kann einen Krieg anfangen und kommt zu keinem Ergebniss.

Ich kenne das Buch von HvD, habe es gelesen, in der Tat, ein lesenswertes Buch, aber die Frage um die es hier ursprünglich geht wird auch dort nicht beantwortet.

Die Wissenschaft, und auch meine Wenigkeit, gehen heute davon aus dass der ursprüngliche Beginn des Universums der von Sir Fred Hoyle verächtlich genannte "Urknall" war, natürlich leugne ich nicht eine evulotionäre Entwicklung auf der Erde.

Aber beide Theorien haben gewaltige Lücken und erklären halt vieles nicht.

Es spielt keine Rolle ob ich Gott sage, Allah, Geist, Manitu, Krishna, JHWH, gemeint ist immer das gleiche, eine Urkraft, Vorsehung, irgend etwas was wohl das Rad zum drehen gebracht hat.
Und genau das hat die Wissenschaft nicht gefunden.

By the way, natürlich kann und darf man die Bibel nicht wörtlich nehmen, man muss sich nur mal vorstellen die Menschen vor 2000 Jahren und noch davor hatten ja für vieles was wir heute kennen gar keine Ausdrücke.

Aber manches lässt einen schon ein wenig nachdenklich machen, so hatten die Ahnen unserer heutigen Schlangen Beine, denke das wussten die wenigsten von euch.
Ein User hat hier ein paar Seiten davor was aus dem Koran zittiert und ins lächerliche gezogen, das Wort Huris, damit sind nach neusten Forschungen Trauben gemeint, das war zu der damaligen Zeit ein Ausdruck für Reichtum und Wohlstand (wie heute ein Lear Jet) und nicht die Bezeichnung für eine Prostituierte.
Viele reden beim sogenannten Sündenfall immer davon es hätte sich um Äpfel gehandelt, aber schaut doch selbst mal nach, da steht nichts von Apfel.

Ich bin zum Buddhismus konvertiert, ich habe aber 4 verschiedene Bibelüberstetzungen hier.

Noch was zum Kalender, nach buddhistischer Zeitrechnung ist das Jahr 2553, aber wir gehen auch nach dem gregorianischen Kalender und schreiben das Jahr 2009.
 
@Dobby:


Übrigens zu dem Kalender: 2009 nach Christus....
Ich hab mal gelernt, dass es einen römischen Kaiser gab ;) der nach der Verfolgung konvertierte und den Christen als Entschuldigung den Kalender gab, den wir noch heute haben. Frag doch mal die Moslems/Orthodoxen/Budd. in welchem Jahr sie leben?!?
Jede Religion hat seinen eigenen Kalender. Und unserer ist von einem Christen erstellt worden und zwar NACH der Christi Geschichte.

Gibt es eigentlich Belege, dass die heilige Schrift bereits bei den Römern/Griechen existierte. Damals haben die einzelnen Philosophen ihre Lehre ja auch festgehalten...?!? Also keine Quellen von Gläubigern, sondern von Historikern? Geschichtsschreibern?
Dein "Christlicher Kalender" wurde vom Gaius Julius Caesar "erfunden" und er hat ihn nicht den Christen "geschenkt", sondern war der alte römische Kalender zu ungenau geworden. Das war dann der Julianische Kalender. Da er aber um 11 Minuten und 14 Sekunden zu ungenau war, hat sicher der Frühlingsanfang immer weiter zum Jahreanfang verschoben. Im Jahr 1582 wurde dann auf unseren Gregorianischen umgestellt. Es wurden 10 Tage übersprungen. Planet Wissen

Falls du jetzt gedacht hast, dies wäre Kaiser Konstantin gewesen, der zum Christentum übergewechselt wäre, dann muss ich dich enttäuschen, er ist auf dem Sterbebett zum Christentum konvertiert, um die Spaltung des römischen Reiches zu vermeiden. In der Zeit war auch eine Versammlung (ich glaub 1.Konzil von Nicäa oder so) der Christen (Arianern und Trinitariern, Arianer erkannten Göttlichkeit Jesus nicht an), bei der über wichtige Fakten diskutiert wurde, unter anderem auch, ob und in wie weit Jesus (!) Gottes Sohn sei oder nicht, davor war er für alle ein Prophet.Jesus, Gottes Sohn?,Jesus, Gottes Sohn 2
Auch wurden bei diesem Konzil unsere 4 Evangelien für das NT ausgesucht.

Zum Schluss möchte ich eines noch in dem Raum werfen.
Was sagt ihr (ich nenns jetzt mal wie Dobby) Gläubige dazu, das unsere wichtigen Feiertage wie Weihnachten und Ostern von den ursprünglichen Religionen übernommen wurden, um den Menschen ein leichteres konvertieren zu ermöglichen
 
"Auch wurden bei diesem Konzil unsere 4 Evangelien für das NT ausgesucht."

Zitat von einer Fundstelle über Google zu diesem Selektionsverfahren:
"Angeblich sollten die göttlichen Bücher den Tisch hinaufhüpfen und somit ihre Göttlichkeit offenbaren"

Sprich die haben alle Bücher auf den Boden gelegt sind gegangen und haben jene Bücher anerkannt die am nächsten Tag am Tisch lagen. Der Wind der Wind das himliische Kind....

Irrtum. Das war der Herrschaftsapparat des römischen Reiches.

Die Amtskirche, die Abspaltungen dieser morgenländischen Sekte und ihr Schrifttum sind spätestens ab diesem Zeitpunkt korrumpiert. Auch Luther hat nur übersetzt was das überlebt hat.

Muß den Glauben aber nicht berühren.

Letzte Erkenntnis zum Thema Schöpfung :
"Kleine Sünden straft der liebe Gott sofort, für große hat er sich den Cronjob der Evolution in die Schöpfung geladen"

Womit auch der ganzen Creationisten-Streit absurd ist.
 
Die Typen sind verpeilt, aber was hat das mit den Grundsatzfragen zu tun. Sprich was schert es die Eiche?
 
Am Anfang war der Wasserstoff?
Am Anfang war der Urknall der Raum und Zeit bildete und sich darin wie eine Flüßigkeit ergoß um zu kondensieren und aus dem sich, aufgrund der entstehenden Wechselwirkungen, die Stoffe bildeten. Es war also am Anfang nicht der Wasserstoff sondern alles andere auch vorhanden und somit zum Zeitpunkt der ausgebildeten Erde unter der Herrschaft aller heute bekannten und noch unbekannten Wechselwirkungen, die wir als Naturgesetze bezeichnen und noch entdecken. Die Ausdehnung des Urknalls findet heute noch statt und wird nicht durch die enthaltenen Massen abgebremst bzw. zur Umkehr (zurück zum Urknall) genötigt werden...

Wir waren und sind Teil einer fortwährenden Dynamik des Alls.

Die Entstehung der Erde ist also bestimmt durch Naturgesetze. Diese lassen sich nicht umgehen oder bei Bedarf ausknipsen.

Das gilt insbesondere für die Evolution, wenn diese Gesetze Platz für Spekulationen lassen kann etwas nicht ganz richtig sein. Die Naturgesetze erklären unstrittig das Entstehen des Universums, kollidieren aber an allen möglichen Ecken und Enden mit der vollständigen Erklärbarkeit des Lebens und der Entwicklung der Arten... Nicht?

Über folgendes kann man nicht diskutieren sondern nur erklären, wenn jemand andere Ergebnisse behauptet: 1+1=2

Davon ist die Evolutionstheorie weit entfernt.
Die Regeln der Relativitätstheorie hingegen nicht.
Die Vererbungslehre ist klar definiert und Bestandteil der Evolutionstheorie....

Was der Glaube der einzelnen Religionen damit zu schaffen hat ob ein Gott die Schöpfung anstieß oder nicht kann ich nicht erkennen.

Jedenfalls kann ein Mensch der weiß das der Urknall so geschah wie es die heutige Wissenschaft beschreibt, nur dann auch an Gott glauben, wenn er Gott als Initiator des Urknalls sieht.
So gesehen ist es etwas merkwürdig anzunehmen das bei der Schöpfung des Lebens durch Gott, eine andere Methode angewendet wurde...Du verstehst?

Ich habe überhaupt gar kein Problem damit, die Evolutionstheorie als Entstehungsgeschichte allen Lebens zu sehen und wenn es mir wichtig wäre Gott als wiederholten Initiator dazu.
NUR!!! Leider funktioniert die Evolutionstheorie rein gar nicht als das was sie leisten soll.
Die Theorie bestätigt sich nicht und es wäre dumm wenn man es so erkannt hat, trotzdem daran zu glauben. Erklären kann man sie nicht man muß an die Evolutionstheorie glauben!
Das kommt der Flucht von einer Sekte zu anderen gleich. Glauben soll man in der Kirche, wissen muß man in der Wissenschaft.

Carmen
 
So Gott existiert ist er kein Nerd der jeden Handgriff selbst macht sondern er automatisiert Schöpfungsprozesse.

Dann würde ich davon ausgehen, dass die Menschen ein Teil der Schöpfung des Systems sind und nicht mehr können als zu versuchen Gesetzmässigkeiten (Naturgesetze) aus den bisherigen Auswirkungen der automatisieren Prozesse abzuleiten.
Also Auswirkungen analysieren, ohne den Quellcode zu kennen.

Wenn sowas daneben geht (sprich die Naturgesetze als Erklärungsmodell versagen weil sie nur Modelle sind) widerlegt und beweist das gar nichts, ausser das das Modell nicht perfekt ist. Kann es ja auch nicht sein.

Mir fällt dazu noch ein, dass ich irgendwann ein Gespräch verfolgt oder geführt habe in dem es darum ging ob sich Gottgläubigkeit evolutionär bewährt hat (sprich Populationen mit Gottglaube solchen ohne Gottglauben überlegen sind und sie daher verdrängen).
Dies ist ja fast ein Naturgesetz wenn ich mir die Vermehrungsraten anschaue.


Auch der der nicht an Gott glaubt kann nicht wissen das es keinen Gott gibt, er kann es nur glauben. Wenn er sich für diesen Glauben entscheidet löst sich das Problem über kurz oder lang über die Evolution
 
Was der Glaube der einzelnen Religionen damit zu schaffen hat ob ein Gott die Schöpfung anstieß oder nicht kann ich nicht erkennen.

Richtig. Kannst du auch nicht erkennen. Evolution schließt zwar einen Gott nicht vollständig aus, doch zu 99,9999% macht Evolution einen Schöpfer unwahrscheinlich
Da mensch aber ein intelligentes Wesen ist, ist es mensch selber der Gott in seinem Geiste erschafft. Niemand konnte bisher das Gegenteil beweisen.
Jedenfalls kann ein Mensch der weiß das der Urknall so geschah wie es die heutige Wissenschaft beschreibt, nur dann auch an Gott glauben, wenn er Gott als Initiator des Urknalls sieht.
So gesehen ist es etwas merkwürdig anzunehmen das bei der Schöpfung des Lebens durch Gott, eine andere Methode angewendet wurde...Du verstehst?

Nein, das verstehe ich gar nicht und macht auch keinen Sinn. Wissenschaft hat auch mit Religion überhaupt nichts zu tun. Bleibt ihr schön bei der Bibel...(ist doch das "heilige" Buch von Gott)

Gott war nie an der Schöpfung des Lebens beteiligt. Wie kommst du denn darauf? Nur weil noch Fragen offen sind? Was wäre vor 100-derten von Jahren gewesen, wenn jeder so gedacht hätte ? Ich will es mir gar nicht vorstellen. Die Erde wäre wohl immer noch eine Scheibe.
Weil du bzw. keiner weiß was am Rand des Universums ist bzw. was oder ob es überaupt einen bestimmten Auslöser für den Urknall gab weiß kein Mensch. Das sind alles Fantasien. Wozu macht beim Urknall Gott einen Sinn ? Da kommen ja noch viel mehr Fragen auf. Seine Entstehung und so weiter..

Die Menschheit ist schon so alt, aber erst in den letzten 100 Jahren haben wir 95 % allen Fortschritts erzielt. (Es wäre ohne Religionen noch schneller gegangen, aber Aufklärung gehört wohl zum Mensch werden)Das Weltwissen verdoppelt sich alle 4 Jahre.

Wir werden es zwar nicht mehr erleben, aber es wird sich garantiert mal heraustellen, dass es keinen "Schöpfer" gibt.

Dies ist bisher ganz klar ein menschlicher Wunsch, da es für einen Gott einfach keinerlei Anhaltspunkte gibt.
 
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