Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung

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Hallo
Damals kam Jesus ins Reich der Ägypter und Römer usw, nicht in sein Reich. Gegenwärtig, behauptet die Bibel das wir im Reich des Engels des Lichts(Teufel, Widersacher, Verleumder) sind. Das Reich Jesu soll erst kommen...sonst wäre Harmageddon, Armageddon oder Har-Magedon nicht notwendig als zukünftige Ankündigung...

Zitat:
"Gäbe es kein erstes Menschenpaar" Wieso???

Weil er wohl davon ausgeht das die Evolution plötzlich einen Mensch hervorbrachte und somit die Evolution gleichzeitig das andere Geschlecht zur Paarung in zufälliger Weise hervorbringen mußte um eine Verbreitung zu etablieren. Ein Glück wäre es dann das diese beiden Unikate in unmittelbarer Nähe zueinander evolutionierten und nicht das Männchen in China und das einzige Weibchen in Afrika... Er kommt wohl auf diese Vorstellung, weil er meint das Funde zum missing Link vollständig fehlen, obwohl eine wahre Schwämme an Hybriden zum Menschen da sein müßten. Außerdem müßte es im fortlaufenden Sinne der Evolution auch heute lebende Hybriden geben oder alle Lebewesen müßten sich zu einem gemeinsamen Zeitpunkt verabreden das sie in eine neue Art springen werden. Wenn es nicht ein Springen in eine neue Art gibt, dann müßten einige unvollendete aber lebende Spezies vorhanden sein. Außer die Entwicklungen der Arten ist abgeschlossen und es geht nur noch ums Aussterben von Arten, weil sie dem neuen Druck der Lebensbedingungen nicht gewachsen sind aufgrund eines ausgeschöpften Genpools...

Liebe Grüße
Carmen
 
... ja, ich habe mich auch schon öfterns gefragt, wieso der fortwährende Prozess der "Evolution" heute nirgends mehr zu sehen ist (Zuchttiere und andere menschliche Missgriffe mal ausgenommen) - das ist schon eigenartig. Der Erdhörnchen im Zoo sieht immer noch gleich aus wie vor 30 Jahren, vermutlich auch wie vor 300 Jahren. Auch dem Löwen sind in der Stadtnähe noch keine Hufe gewachsen. Es gibt in der Tierwelt tatsächlich Anpassungsleistungen an veränderte Lebensbedingungen und doch bleiben die Arten gleich. Ich finde es auch immer wieder erstaunlich, wie die Wissenschaft mit Jahrmillionen um sich schlägt, mit dem Anspruch, diese Zahlen seien wissenschaftlich fundiert, um genau die These ein paar Jahre später zu widerlegen. Natürlich wiederum fundiert mit der Begründung, dass sich der Erkenntnisstand eben geändert habe. An den Wissenschaftlern zu zweifeln ist natürlich tabu, dabei sind sie so "beschränkt" wie du und ich. Ueber einen Schädel, welcher in der afrikanischen Steppe bei archäologischen Ausgrabungen gefunden wird, kann man natürlich alles sagen - der Betroffene wehrt sich ja nicht mehr ;). Es wäre interessant zu sehen, ob Darwin heute immer noch an seiner Theorie festhalten würde. Selbst wenn ich nicht an den Schöpfer-Gott glauben würde, so würde doch mein gesunder Menschenverstand die Evolutionstheorie ersatzlos ablehnen, sie ist für mich einfach jenseits von gut und böse! Seid gegrüsst - freefloating
 
Warum sollten sich die Erdhörnchen auch verändern? Sie sind doch, für ihren Lebensraum, perfekt, so wie sie sind.
 
Hallo
Perfekt? Was hat das damit zu tun? Laut der Evolutionstheorie werden die jenigen die aus zufälligen Gründen so mutierten das sie den neuen oder den bestehenden Lebensbedingungen besser angepasst sind zu Siegern. Das bedeutet das das Lebewesen keine "Rezeptoren" oder "Sensoren" für geänderte Lebensanforderungen hat, die dann beim positiven Ergebnis sofort das wilde mutieren auslösen, sondern das sich fortlaufende, zufällige Mutationen als zufällig nützlich erweisen werden. Wenn die Lebensbedingungen dann mal so garstig wurden das die Unangepassten oder falsch angepassten Mutanten sterben, sterben diese aus und die zufällig richtig Angepassten überleben das Ganze.

Wie manche in der Schule bei der Mengenlehre lernten, muß es also gemeinsame Schnittmengen geben. Nichtmutanten und Mutanten leben eine Zeitlang parallel, weil die Lebensbedingungen noch nicht garstig genug fürs Austerben sind. Warum findet man nicht alle Mitglieder der gemeinsamen Schnittmenge? Ist die Mengenlehre falsch? Oder gab es diese Schnittmenge nicht? Wenn ja, warum?
Wo sind die Funde mit Lebewesen die unsinnig mutierten?

Liebe Grüße
Carmen
 
Um der Evolutionstheorie gerecht zu werden, würde ja schon eine bessere Resistenz gegen Krankheiten, oder Ungeziefer, reichen. Es müssen nicht immer optische Veränderungen mit einhergehen.
 
Nichtmutanten und Mutanten leben eine Zeitlang parallel, weil die Lebensbedingungen noch nicht garstig genug fürs Austerben sind. Warum findet man nicht alle Mitglieder der gemeinsamen Schnittmenge?


Naja, ein bischen was von der Evolutionstheorie hast du ja schon verstanden.

Aber der Satz da oben zeigt eben, dass du eben doch nicht alles verstanden hast.

Es ist nicht so, dass es eine einzige Mutation gibt und damit eine neue Art entsteht. Erst die Summe der kleinen Mutationen über einen langen Zeitraum bewirkt das "Auseinanderleben" der Arten bis dann die Arten so weit auseinander sind, dass es zwei verschiedene Arten sind.


Zum Beispiel bei den Vögeln kann man sehr schön dieses Auseinanderentwickeln nachvollziehen.

Der Kanarienvogel und der Stieglitz haben sich z.B. so weit auseinander entwickelt, dass es noch möglich ist, sich untereinander zu vermehren, jedoch die daraus entstehenden Nachfahren sind in den meisten Fällen unfruchtbar.

Man kann also die Verwandtschaftsverhältnisse gut nachvollziehen.

Bei anderen Tieren ist das ebenso.

Und bei Bakterien kann man aufgrund der schnellen Vermehrungsrate die Evolution sehr gut beobachten (wenn man halt nicht voreingenommen ist).


Wo sind die Funde mit Lebewesen die unsinnig mutierten?

Schau dir einfach mal Bilder von mutierten Fruchtfliegen an.

Außerdem, woran soll man an einem Fossil erkennen, dass es ein unsinnig mutiertes Lebewesen war?
 
Hallo
ja, wenn nicht alle im selben Stadium der Mutation sind wo sind die vielen Zwischenwesen? Ich meine das es zwischen den Arten Lebewesen geben müßte die sich innerhalb ihrer Art unterscheiden von ein wenig bis ziemlich vorangeschritten. Zudem kenne ich die mutierten Fruchtfliegen nur von Bildern aus Laboren die zum mutieren gezwungen wurden. Ergebnis ist immer eine reduzierte DNA die nicht zum bereichern sondern verarmen der Dna führte.

Ich kann die Evolutionstheorie schon nachvollziehen und wesentliche Bestandteile als bewiesen anerkennen. Mir entzieht sich jedoch der Knackpunkt dieser Theorie, als logische Möglichkeit. Eben die Vermehrung der DNA in seiner Summe. Die Entstehung des neuen Lebewesens ist in der Theorie super logisch und deswegen für mich eine wohltuende Theorie. Leider, ich meine es ernst, scheitert es an der Praxis. Die in der Realität auftretende Regelmäßigkeit und Beständigkeit sowie Regenerativität der DNA, zeigt mir das Gegenteil. Ich bin nicht in der Lage selber an DNA zu forschen, weshalb ich den Aussagen anderer Menschen vertrauen muß.
Ich bin nicht in der Lage die Bibel selber zu erforschen, weshalb ich mir die Plausibelen Erklärungen selber raussuchen muß. Du hast auch in diesem Punkt dazu beigetragen in dem Du berechtigt die Bibelstelle als Argument aufführtest die Du aus einer anderen Quelle beschafft hast.
"Wahrlich, ich sage euch: Es sind einige von denen, die hier stehen, die werden den Tod nicht schmecken, bis sie den Sohn des Menschen haben kommen sehen in seinem Reich.
— Matthäus 16.28"

Sobald ich beruflich bedingt mehr Zeit dazu habe werde ich versuchen mehr INFO dazu zu bekommen. Bis jetzt bestätigt es nur meine Erfahrung das nicht alles aus einem Guss ist, in der Bibel. Mal sehen. Man bedenke nur wielang die katholische Kirche quasi das Monopol auf die Bibel hatte, weshalb man schon deswegen skeptisch sein muß. Ich las schon in Bibelübersetzungen die definitiv von diesem Verein "reformiert" wurden!

Liebe Grüße
Carmen
 
Naja, es gibt anscheinend immernoch ein paar lücken zu der ein oder anderen theorie hier.

1.Ist die "vermehrung" von DNA in einem einzigen Organismuss möglich, für Pflanzen z.b. ist das vollkommen normal das sie mehr als einen Informationssatz besitzen.

2.Drosophila Melanogaster Larven besitzen in ihren Speichdrüsen sogenannte Polytäne Chromosomen, diese sind ebenfalls DUTZENDFACHE Kopien des entsprechenden Gene

3. Muss sich eine Mutation NICHT durch eine Katastrophe verbreiten, dies ist ein sonderfall, der sogenannte "Genetic Drift"

4. "verbesserungen" siehe Sichelzellanämie in Malariegebieten wird nur allein aus der tatsache das die Träger "gesunder" und auch i.d.R. länger Leben sich in der Gesamtpopulation verbreiten.

5. Seht euch die, ich glaube 13, Darwinfinken an die auf den Galapagos-Inseln gefunden wurden, alle besetzen eine bestimmte ökologische Niesche, können allerdings nichtmehr untereinander fertile Nachkommen bekommen (korrigiert mich wenn ich mich irre, kann sein)

6. Als die Industrielle Revolution in England stattfand, zeigte die Evolution das es sie offenbar doch noch gibt. Der Birkenspanner(Biston betularia ) war bis dahin eher wie eine Birke gemustert, weiß/grau + schwarze Punkte.
Durch die erhöhte Schadstoffemission von Kohlenstaub der verbrannt wurde und sich auf den Bäumen der Umgebung absetze wurden die Bäume dunkel bis schwarz. Nun waren die Weiß/grau + schwarz gepunktetet (typica-form genannt) Spanner nichtmehr im vorteil gegen die fast komplett schwarzen "carbonaria-fom", früher war das verhältniss 98% typica und 2%carbonaria, dieser verhältniss kehrte sich fast komplett um. Also die Kraftwerke und fabriken dann wieder etwas sauberer wurden kehrte der Verhältniss wieder zu seiner ursprünglichen Form zurück.


7. Solltet ihr immernoch Probleme mit der Evolutionsefekten haben. So schaut doch mal unter den Stichworten "Stablisierende Selektion", "gerichtete Selektion" und "spaltene/disruptive Selektion" nach, dort könnte die ein oder andere Sache erklärt sein.


Sollte de Punkte mal wieder "entkräftet" werden meld ich mich mal wieder
 
Guten Tag

Eins vorweg ich bin Christ und dazu noch römisch katholisch.

Folgendes: Es gibt hier ProGott und welche die dagegenhalten, gut. Aber beide Seiten nehmen das viel zu erst. Warum keift ihr euch an, zu was führt das? Es gibt ein relativ doofen Spruch den Ihr euch mal merken könnt.

"Wissen ist macht und nichts wissen macht nichts"


Es wird immer welche geben die alles geklärt haben wollen. Und andere die sich mit dem Gedanken oder der Hoffnung begnügen das es einen Gott oder der gleichen gibt. Die frage ist leben die mit dem glauben an Gott schlechter oder die die alles wissen wollen besser?

Letztlich kommt es nicht darauf an, denn alles kann und wird der Mensch nie verstehen, da es zuviel gibt und der Mensch höchstwahrscheinlich physisch dafür gar nicht in der lage sein wird, egal wie man es wendet.

Die meisten Christen die kenne gehen momentan dazu über ihren Glauben zu hinterfragen und das ist ganz normal. Es ist nun mal die Natur des Menschen Dinge zu hinterfragen und das meine Lieben macht uns letztlich gleich.

Ps.: Sofern eine ähnliche Antwort bereits gegeben würde, nun hier wird soviel über das Für und Wieder gequasselt, man kann es wirklich so nennen, das der Überblick schlichtweg nicht existent ist.
 
Mir stellt sich eigentlich nur die Frage, ob Gott den Menschen erschaffen hat, oder ob sich der Mensch vielleicht einen Gott erschaffen hat.
 
Nun, in diesem Zusammenhang stellt sich noch eine weitere Frage: Wieso sollten Menschen einen Gott erschaffen, der nicht nur in einer Wohnwand steht, sondern auch noch etwas von uns will und sogar seinen Sohn in den "Erlösungstod" schickt, um uns frei zu machen. Das widerspricht doch völlig der menschlichen Natur und unserem Stolz. Der Mensch möchte doch sein eigener Gott, ja in jeder Hinsicht unabhängig sein. Wenn er sich dann aber doch einen Götzen schafft, dann schon eher in der Funktion als "erfülle mir jetzt mal bitte schnell meinen Wunsch und dann geh wieder". Die Tatsache, dass die Welt voll von Religionen ist, zeigt nichts anderes, dass wir tief in uns ein fest verankertes Bedürfnis nach einer Verbindung mit dem Göttlichen haben. Gerade an diesem Punkt scheitert die Evolution total. Die ganze geistige und geistliche Dimension des Menschen wird schlicht und einfach ausgeklammert. :rolleyes: Der Mensch wird, zur Freude der Zoologen, zum Affen degradiert (wobei ich die Affen nicht beleidigen möchte). Von wem möchtest du abstammen? Euch allen einen schönen Abend und eine friedliche Osterzeit. freefloating
 
Hallo
zuerst stellt sich nicht die Frage ob die Evolution das geleistet hat, wozu sie als Theorie erdacht wurde. Die Antwort ist das die Beweise nicht ausreichen. Somit fällt bis das Gegenteil bewiesen ist diese Möglichkeit aus.

Von daher muß nachgebessert werden um die Schöpfung durch Gott zu widerlegen. Das geht nur wenn man beweisen kann das alles ohne Gott entstand, oder Gott sich unmißverständlich Offenbart.

Weder die Theorie das aus Bakterien lebendes Fleisch wird, noch das aus Fischen Elefanten werden ist plausibel erklärt. Man muß sich das mal auf der Zunge zergehen lassen... die angeblich lange Kette der Evolution die zu heutigen 500 000 Arten führt und nicht ein einziger Fall der geeignet ist den Status einer Theorie zur bewiesenen Tatsache werden zu lassen. Weder am lebenden Wesen noch in den Funden, die mehr falsche Mutationen hervorbringen sollten als positive Mutationen. Es müßte als geradezu wimmeln von Funden mit verkrüppelnden Entstellungen zB.
Das mutieren müßte geradezu ein normaler Bestandteil des geboren werden sein, um daraus zufällig auch positiv auswirkende Mutationen hervor zu bringen. Wir müßten geradezu in einer Mutantenwelt leben, in der neben den super angepassten Mutanten die Fehlentwicklungen geradezu wimmeln.
Da helfen auch keine Beispiele von Bakterien die eine Antibiotika Resistenz hermutieren.
Auszug:
Horizontaler Gentransfer ist eine Übertragung von bereits in der bakteriellen Welt vorhandenen Genen. Es entstehen dabei keine neuartigen Informationen, nur eine Verdoppelung von bereits bestehenden. Es handelt sich um Mikroevolution, kann jedoch nicht als Beispiel für Makroevolution bezeichnet werden. Es findet keine Zunahme von intelligenter Information im Genom statt, wie das bei Makroevolution sein müsste. Mikroevolution läuft gleichsam auf einer horizontalen Ebene statt, es sind quantitative Veränderungen vorhandener Organe, Strukturen oder Baupläne. Makroevolution verläuft "vertikal" durch die Entstehung neuer, bisher nicht vorhandener Organe, Strukturen und Bauplantypen; dazu ensteht qualitativ neues genetisches Material (d.h. Zunahme von intelligenter Information im Genom). Makroevolution ist im Gegensatz zu Mikroevolution noch nie beobachtet worden.
Untersucht man die Mutationen, die zu Antibiotika-Resistenz führten, so zeigt sich, dass dabei ein Verlust von biologischen Systemen geschieht, zum Beispiel in der Zellteilung. Man beobachtet den Verlust oder die Abschwächung von zellulären Funktionen oder Aktivitäten, z.B. den Verlust der Affinität zu einem Antibiotikum, oder des Antibiotischen Transportsystems; ein Reguliersystem oder eine Enzym-Aktivität wurde reduziert oder beseitigt. Im Einzelnen werden folgende Mutationen aufgezählt, die bei den angeführten Antibiotika zu Antibiotika-Resistenz führten:

Actinonin Verlust einer Enzym-Aktivität
Ampicillin Alarmreaktion, welche die Zellteilung stoppt
Acithromycin Verluste eines Regulatorproteins
Cloramphenicol reduzierte Bildung eines Purins oder Regulator-Proteins
Ciprofloxacin Verlust eines Purins oder Regulator-Proteins
Erythromycin red. Affinität zu einer RNA oder Verlust eines Regulator-Proteins
Fluoroquinolon Verlust der Affinität zu zu Gyrase
Imioenem Reduktion der Bildung eines Purins
Kanamycin reduzierte Bildung eines Transport-Proteins
Nalidixic Acid Verlust oder Stilllegung eines Regulator-Proteins
Rifampin Verlust der Affinität zur RNA Polymerase
Streptomycin reduzierte Affinität zu RNA oder Reduktion der Transport-Aktivität
Tetracyclin reduzierte Bildung eines Purins oder Regulator-Proteins
Zittermicin A Verlust einer Kraft im Energie-Austausch

Die oben angegebenen Mutationen bringen keine neuen zelluläre Systeme und Aktivitäten hervor. Für die Bakterien sind sie zwar vorteilhaft wenn Antibiotika vorhanden sind. Dieser Vorteil geht aber auf Kosten einer vorgängig vorhandenen Funktion. Solche Mutationen reduzieren die ursprünglich vorhandene Komplexität auf eine einfachere Ebene. Das ist das Gegenteil von Evolution im herkömmlichen Sinn.


Liebe Grüße
Carmen
 
Ne, dass sich die Leutz einen (oder mehrere) Götzen erschaffen liegt einfach daran, dass es so leichter ist, sich mit all dem abzufinden, was man sich nicht erklären kann.

Jedes Naturvolk hat irgendwelche Dinge angebetet.

Und als man im Wissen weiterkam und Tiere und Gegenstände nicht mehr als Gott taugten, da musste eben ein universelles, über allem stehendes Wesen her.

Vielleicht ist das auch der Grund, dass je größer dass allgemeine Wissen der Leutz ist, umso weniger Leute glauben noch an Gott.
 
@freefloating
mehr als 4000 Funde sämtlicher Entwicklungsstadien des Menschen lässt eine stattliche Ahnengalerie entstehen. Die Vermutung, dass die ersten Menschen noch ganzkörperbehaart waren und sich nur über ein paar Grunzlaute artikulierten, lässt den Satz "Gott schuf den Mensch nach seinem Ebenbild" in einem völlig neuen Licht erstrahlen (und mich ein wenig schmunzeln).

Warum sollte der Mensch sich einen Gott erschaffen? Ganz einfach, damit hat man Dinge erklärt, die man, mangels Wissens, nicht erklären konnte. Irgendwie musste man den Kindern doch ihre Fragen erklären und, da man es selber nicht wusste, musste eben ein Gott dafür herhalten. Und, dass die Geschichte so niedergeschrieben wurde, liegt vielleicht auch an der Dramaturgie und schriftstellerischen Freiheit der Verfasser, ich weiß es nicht. Aber, im Erfinden von Lügengeschichten, waren die Christen schon immer ganz groß. Man erinnere sich nur, an die Geschichten, von Besen reitenden Frauen zur Zeit der Inquisition (da wurden noch ganz andere Schauermärchen erfunden).
 
Hallo
Zitat:
...mehr als 4000 Funde sämtlicher Entwicklungsstadien des Menschen lässt eine stattliche Ahnengalerie entstehen. ...

Das ist ja interessant! Wo, in welchen Museen mit Originalfunden kann ich mir das anschauen? Woher hast Du diese Behauptung?

Ich kenne da folgende Aussage:

Neue technische Möglichkeiten wie molekulargenetische Untersuchungen sowie spektakuläre Fossilfunde haben in jüngster Zeit zu zahlreichen neuen Erkenntnissen über die Anfänge der Menschheit und ihrer Evolution geführt. Doch trotz aller Funde fossiler Menschenreste fehlen im Puzzle der Stammesgeschichte der Hominiden 99,99% der Teile, die unsere Herkunft vollständig belegen könnten.

Liebe Grüße
Carmen
 
Warum sollte der Mensch sich einen Gott erschaffen? Ganz einfach, damit hat man Dinge erklärt, die man, mangels Wissens, nicht erklären konnte. Irgendwie musste man den Kindern doch ihre Fragen erklären und, da man es selber nicht wusste, musste eben ein Gott dafür herhalten.

Häää?!!? Was hat das jetzt mit dem Schöpfer gemeinsam , ich sag mal so ,wenn einem das Gehirn mit auf dem weg gegeben ist , warum sollte er dann herhalten wenn dieser nicht selbst das wissen speichert :rolleyes:


Gruß
Paderborner
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Wünsche allen Frohe Ostern
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ich glaube er meinte es im sinne von "wir haben gott erfunden, damit wir begründungen für dinge haben, die wir sonst nicht erklären könnten, vor allem nicht unseren kindern, da diese es nicht verstehen könnten."
versucht mal einem kind so etwas wie gene zu erklären. ich glaube kaum, dass ein kind davon schon viel begreifen würde. da ist es doch einfacher zu sagen weil gott es so wollte.
nicht zu vergessen, früher hatte man noch wenig verständniss von der welt. (man dachte ja sogar, dass die welt eine scheibe sei) und da man sich vieles nicht erklären konnte hat man einfach gesagt dass es gott sei. heute haben wir viel mehr erforscht und wissen mehr, entsprechend sieht die situation anders aus.

aus meiner sicht gibt es aber keinen gott oder sonst irgend einen schöpfer. die erde war mal nen glühender haufen gestein, hat sich abgekühlt, ist dabei fest geworden, es hat sich wasser gebildet, dann leben, das hat sich nach der darwinschen theorie entwickelt (natürliche auslese usw) und hat irgendwann den menschen hervorgebracht, welcher der meinung ist, die krone der schöpfung zu sein. ob er das wirklich ist ist fraglich.
und wenn jetzt wer sagt, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass sich das alles so verkettet: wir haben zig millionen planeten im universum. wenn die wahrscheinlichkeit bei 1:1 milliarde steht, dann würde es trotzdem statistisch gesehen mehrere planeten geben, auf welchen eine gleiche od. ähnliche entwicklung stattgefunden hat.

nebenbei, ich finde die vorstellung von albert einstein ganz interessant: der hat mal gesagt, das universum sei eine gasblase in einer riesigen suppe aus "ur-plasma" od. so ähnlich. und aus diesem ur-plasma steigen ständig blasen auf (es kocht wohl wie wasser) und jede dieser blasen ist ein universum. es steigt auf, dehnt sich aus und platzt dann.
klar, jetzt könnte man sagen, das ist ne suppe, die bei "Gott" aufm herd kocht. aber das würde gleichzeitig bedeuten, dass wenn es einen gott geben würde, er a keinen einfluss auf diese gasblasen (universen) nehmen würde und b ihm eigentlich ziemlich egal sein würde, was da drin vorgeht. er würde wahrscheinlich nicht mal wissen, was in den universen ist.

eine andere interessante idee, die auch mal bei den simpsons aufgegriffen wurde (gab da mal nen intro, da war das drin) ist die, dass unsere welt nichts anderes ist als nen atom, welches ne andere welt bildet. und diese andere welt dann vielleicht die atome sind, die unsere welt bilden. ^^

aber unterm strich muss ich leider sagen, aus meiner sicht gibt es so etwas wie einen gott oder schöpfer nicht. wenn es wirklich so etwas wie einen schöpfer geben würde, dann wäre der mensch doch nicht so doof und würde den planeten zerstören, ohne dass ein höheres wesen eingreift. ;)
 
Hallo,
ich habe mich jetzt 2 Abende dran gesetzt um diese überaus spannende Diskussion zu lesen und es hat mir trotz des immensen Zeitaufwands viel Freude bereitet.
Doch bevor ich hier meine Meinung abgeben will, möchte ich noch hinzufügen, dass ich erst 16 Jahre alt bin und sich aus irgendwelchen Umständen, könnte sich meine Meinung zu Gott ja verändern (obwohl es mir natürlich zu diesem Zeitpunkt, sehr unwahrscheinlich vorkommt^^).

1. Teil meines Beitrags

Die meisten der Argumentationen sind schlüssig und regen zum Nachdenken an, allerdings gibt es leider häufig Leute, die immer wieder auf die Frage "Warum lässt Gott soviel Leid zu.... blalbla" eingehen.
Dabei wurde diese Frage schon in einem Beitrag mit dem Titel "Theodizee-Frage" vollständig und richtig beantwortet.
Mir erscheinen die Leute, die diese Behauptung einfach in die Welt stellen, und damit Gottes Nichtexistenz behaupten wollen, äußerst unlogisch und überhaupt nicht wie logischdenkende Atheisten.
Wie schon Hermann Hesse so schön im "Steppenwolf" geschrieben hat (tut mir Leid ich bin jetzt zu faul die Stelle rauszusuchen, aber ich gebe ihren Inhalt mal mit meinen Worten wieder):
Wenn sich der Großteil der Gesellschaft den Vorurteilen und von Höheren gegebene Meinungen (wie z.B. Es gibt Gott/nicht) hingibt, und diese für richtig erklärt, so geschieht dies doch nur, aus ihrer eigenen faulheit heraus, rational zu denken. Denn anstatt ein paar wenige Stunden ein Thema objektiv zu behandeln, darüber Nachzudenken, und schließlich die nicht sehr schwer ersichtliche eigene Meinung darüber zu bilden, fällt den Leuten unheimlich schwer. Stattdessen glauben sie was in der Zeitung steht, und im Radio gesagt wird.

Ich glaube zwar, dass dieser Textausschnitt nationalsozialkritisch ist und kein Gottesbeweis/Gegenbeweis ist. Trozdem würde es den Leuten gut tun, sich diesen Auszug einmal genauer durchzulesen, darüber nachzudenken, und schließlich das Gelernte anzuwenden.


Es folgt der 2. Teil meines Beitrags:

zuallererst ein besonderer Dank an Carmen, die mit ihrem absolut festen Glauben, diese Diskussion immer wieder anheizt und spannend erhält.

Jedoch, liebe Carmen, lesen sich viele deiner Beiträge als unlogisch, und deiner eigenen Meinung wiedersprechend, sowie, auf der Metaebene betrachtend äußerst humorvoll, da du mit allen Zitaten dieser Welt versuchst den Gottesbeweis zu bringen.
Hier eins deiner eigenen Zitate:

"zuerst stellt sich nicht die Frage ob die Evolution das geleistet hat, wozu sie als Theorie erdacht wurde. Die Antwort ist das die Beweise nicht ausreichen. Somit fällt bis das Gegenteil bewiesen ist diese Möglichkeit aus."

Meine Gegenmeinung:

"zuerst stellt sich die Frage, warum so viele Menschen fanatisch an Gott glauben, sei es aus Vertrauen, Furcht oder aus erzieherischen Maßnahmen heraus, Erzwungenheit. Die Frage ist, warum so viele Menschen an Gott glauben, denn die Beweise reichen nicht aus, und bis das Gegenteil bewiesen ist fällt diese Möglichkeit der Schöpfung aus.


Es folgt der 3. Teil meines Beitrags:


Ich habe in dieser wunderbaren Debatte von unerklärlichen Dingen, wie etwa Wunderheilung etc. gelesen.

Kein Wissenschaftler kann eine wahre Antwort darauf geben, warum es Wunderheilung (meistens mit Gotteserscheinungen/anbetungen einhergehend) gibt.
Aber meines Wissens nach, kann bis heute auch kein Wissenschaftler erklären warum Männer häufig beim Aufwachen eine Morgenlatte haben.

Ich will damit sagen, dass es Dinge auf dieser Welt gibt, die sich mit unserem jetztigen Wissenstand noch nicht eindeutig sagen können! Dazu gehört:

Gibt es einen Gott oder gibt es keinen?

Wenn Ja, war er unser Schöpfer; Wenn nein, Wer war dann unser Schöpfer?


LG Dobby
(ich bin jetzt essen) ich glaube heute abend schreibe ich den 4. 5. und 6. Teil meines Beitrags)
 
@Carmen
Hoppla, da ist mir wohl ein "fast" abhanden gekommen. Aber eigentlich ist es für die "Schöpferfrage" auch völlig unerheblich. Wir können heute nachweisen, dass der Mensch sich entwickelt hat und nicht auf einmal in der heutigen Form da war. Und wenn man diese Entwicklung erst ab einem bestimmten Zeitraum festlegen kann, heißt das doch noch lange nicht, dass es vor diesem Zeitpunkt keine Entwicklung gab. Es wird der Tag kommen, da werden wir auch die heute fehlenden Stücke ergänzen können. Forschung dauert eben!!
Wenn man die Geschichte der Erdentwicklung, so wie wir sie heute vermuten, ablehnt, muss man sich fragen, was war vor der "Schöpfungsgeschichte"? Laut Genesis war da nämlich nichts, absolute Leere. Jetzt fragt man sich natürlich, hat dieser Gott, bevor er Himmel und Erde erschuf, im Nichts gelebt? Wie kann man in einem Nichts existieren? Aber viel wahrscheinlicher ist es, dass es selber diesen Schöpfer nicht gegeben hat, da es ja "Nichts" gab, also auch keinen Schöpfer. Woher kam dann dieser Schöpfer, wenn es doch Nichts gab?

@Paderborner
ich rede von einer Zeit, als der Mensch sich diesen Gott geschaffen hat, also vor mehr als 2000 Jahren. Man konnte viele Dinge nicht erklären, wie zB Sonnenfinsternisse, Gewitter, Stürme usw. Also hat man sich einen Gott geschaffen um diese Dinge zu erklären. Besonders Kinder hinterfragen öfter mal Dinge, welche einen Erwachsenen, mangels Wissen, in Erklärungsnot bringen, da kann so ein Gott schon sehr hilfreich sein.
 
@Carmen
... Aber eigentlich ist es für die "Schöpferfrage" auch völlig unerheblich. Wir können heute nachweisen, dass der Mensch sich entwickelt hat und nicht auf einmal in der heutigen Form da war.

Hallo Langschläfer,
Du kannst da gar nichts nachweisen. Du behauptest nur. Nimm Dir mal ein Beispiel an McKilroy der echte Argumente liefert, wenn er es will. Im übrigen ist alles an den Haaren herbeigezogen was Du so behauptest.

Auch die Behauptung über das vorzeitliche Nichts ist unsinnig, schließlich ist es doch die Physik die Raum und Zeit braucht. Einfach eine Ausdehnung in der alles was sich selbstätig zum Universum mit allen Vorkommnissen entwickeln soll, bestehen kann. Masselosigkeit, Zeitlosigkeit, Dimensionslosigkeit, Gesetzeslosigkeit sind die Probleme die insbesondere Deine Glaubensrichtung verneinen.
Wie soll eine Ursache stattfinden die eine Reaktion zur Folge hat, wenn es keinen Raum, keine Zeit, keine Energie und somit keine Masse gibt? Energie ist Masse mal Lichtgeschwindigkeit. e=mc². Rechne mal nach, wenn ein Bestandteil der Faktoren = Null ist, was es dann gibt. Um eine Geschwindigkeit messen zu können bedarf es der Bewegung in der eine Geschwindigkeit gemessen werden kann. Wenn es aber keine Dimension oder keinen Raum gibt in der Bewegung stattfinden kann? Wenn es keine Bewegung gibt die stattfinden kann? Wie stark bewegen sich die Bestandteile eines schwarzen Loches? In den schwarzen Löchern befinden sich aber weit weniger Bestandteile als es das ganze Universum zur Verfügung hätte.
Wie stark wäre die zu erwartende Bewegung der Bestandteile des Universums wenn diese auf einen Punkt vereint wären? Und das bei Null Raum? Was, sag es mir bitte, könnte diesen Zustand aufheben, was wäre intensiv genug als Gegenwirkung zu allen Bestandteilen des Universums zu wirken? Woher sollte diese Beeinflussung kommen wenn ALLES an einem unendlich kleinen Punkt konzentriert wäre?
Da es zudem keine Naturgesetze gab, da diese erst mit dem Urknall entstehen werden, da es keine Wechselwirkungen gab da auch diese erst mit dem Urknall entstehen, sprichst Du von einem Schöpfer der keinen Ursprung haben kann? Solltest Du nicht besser Augenmerk auf Deine Theorie legen ob die so wirklich ist?
Du kannst es bestimmt erklären, oder?
@Dobby
Ich forumliere bewußt. Das angesprochne Zitat bezieht sich darauf das Darwin und seine Anhänger beweisen wollten das wir uns entwickelt haben. Diesen Bweis sind sie schuldig geblieben. Es wird so getan wie wenn alles erklärlich wäre und nur der Gottesglaube unerklärlich, weil unlogisch wäre.
Sie beziehen den wissenschaftlich untermauernden Standpunkt. Leider merkt man bis auf wenige Aussagen hier nichts davon. Deswegen soll der beweisen der behauptet es wäre schon bewiesen das er Recht hat. Ich sehe es nicht ein denen auch noch ihre Theorie zu erklären...

zu Punkt 3. Das Buch: Die Macht des Unterbewußtseins erklärt diese Heilungen sehr gut, aber sicher nicht ausnahmslos. Ich habe durch 5 Minuten anwenden von dem was ich da las, meine heftigen Allergien verloren. Das ist 12 Jahre her. Noch heute sind in meinem Blut diese Allergene vorhanden und Ärzte raten mir nur mit einem Healer vor die Tür zu gehen, falls ich länger Leben wolle. Tatsächlich lebe ich beschwerdefrei ohne Medikamente und ohne Hokuspokus.
Liebe Grüße
Carmen
 
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