Es gibt nur einen Schöpfer ( GOTT ) - Fortsetzung

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Manchmal habe ich das Gefühl, hier wird nach dem Motto 'haltet den Dieb - er hat mein Messer im Rücken' diskutiert.
 
"Wenn ich in Einklang mit der Natur und auch mit selbst bin, dann bedarf ich weder der Rettung noch der Erlösung. Wenn ich im optimalen Bereich meiner Möglichkeiten lebe, dann ist eine 'Rettung' eine Verschlechterung der derzeitigen Situation."

Was soll das bedeuten? Und was ist der optimale Bereich von eigenen Möglichkeiten?
70 - 80 Jahre leben, krank sein und dann Sterben?

Die bisherige Diskussion führt immer weiter vom ursprünglichen Thema fort.

Es geht doch im Prinzip um die Frage:
„Wenn es Gott gibt, hat er dann das Recht Gesetze zu erlassen und Maßstäbe zu fixieren, die für Menschen verbindlich sind?“

Hängt seine Macht und seine Ziele davon ab ob WIR damit einverstanden sind ?

Und was haben wir davon wenn wir uns an seine Gesetze halten?

Welche Perspektiven eröffnet Gott der Menschheit?

Und warum lässt er zu, dass soviel Leid geschieht?

Die Beiträge über „Menschsein“ , „Einklang mit der Natur und auch mit mir selbst“ sind doch eher philosophischer Natur… WER versteht die Natur denn gut genug um mit ihr in Einklang zu sein…
Und geistige Vollkommenheit wäre die Grundlage für „Im Einklang mit mir selbst“ zu sein.
Ich brauche wohl nicht erwähnen, dass unsere mentalen Fähigkeiten alles andere als vollkommen sind.

Es scheint aber leichter zu sein, Dinge abzutun die man (noch) nicht versteht, als sie zu erforschen. Es gab in der Vergangenheit immer wieder Menschen, die aus Unwissenheit falsche Schlussfolgerungen gezogen haben – Die Vorstellungen von der Erde reichten von der Annahme, sie sei eine Scheibe, bis zu der Auffassung, sie ruhe auf irgendwelchen greifbaren Stoffen oder Objekten- aber letztlich haben wir doch herausgefunden, dass die Erde keine Scheibe ist – obwohl seit rund 3 500 Jahren in einem Bibelbuch geschrieben steht, die Erde hänge „an nichts“ (Hiob 26:7). Jesaja sprach im 8. Jahrhundert v. u. Z. ganz klar vom „Kreis der Erde“ im Sinn einer Kugel (Jesaja 40:22).
 
.. Er lügt und versucht mit falschen erfundenen Unterstellungen andere User hier ins falsche Licht zu stellen.
Lügner? falsche Unterstellungen ? Falsches Licht ? Was meinst du ? Werde doch mal genauer. Wetten dir gelingt es wieder nicht?

Meine liebe Carmen, die Lügnerin bist du. Gott wird das nicht tolerieren.:devil: Gott erwartet Ehrlichkeit von dir.

Hier folgt der Beweis: (im Gegensatz zu dir) Erinnerst du dich noch an dein angebliches Buch, dessen Autor du einfach nicht nennen willst ? Du hast mir unterstellt, dass ich dir falsches Unterstellen würde. (vgl. http://www.freesoft-board.to/4207624-post952.html , http://www.freesoft-board.to/4207562-post951.html )

Ich hatte dich dabei erwischt und nun willst du mich als Lügner darstellen, liebe Carmen ? Nur weil du langsam merkst, dass alles an was du bisher geglaubt hast, falsch ist?
Jeder kann sich gerne selber ein Bild davon machen das du aus lauter Verzweiflung lügst und deine "Gott-Fakten" ausschließlich von religiös fanatischen Seiten entspringen. Aber das weißt du am Besten. Schließlich ist es dir peinlich, wenn man dich darauf ansprichst. Du weißt selber, dass solche Gott-du-Geiler-Typ-Seiten nicht ernst zunehmen sind.

Jede deiner Behauptungen kam also von Gott-du-geiler-Schöpfer-Seiten. Daher bist klar befangen und willst Fakten einfach nicht wahrhaben. Da scheinen psychologische Gründe eine Rolle zu spielen. Ohne Gott wäre dein Weltbild wohl kaputt bzw. würde keinen Sinn ergeben. Nur so lässt sich deine Verzweiflung erklären. Sollte es anders sein, bitte erklär uns warum Gott-Kritik einfach nicht ertragen kannst..

Spiel du nur schön weiter die Beleidigte und mach auf Mitleid. (Der böse und dumme incognitous) Tolles Gott-Argument, Carmen. Du bist echt spitze im Argumentieren..

Wer 2009 Jahre nach Jebus Geburt noch Evolution versucht zu leugnen muss einfach fanatisch religiös und Gott-Geil sein.

Deswegen ist es besser ihn zu ignorieren. Hoffentlich macht er mit, damit hier eine Diskussion ablaufen kann....

Das hättest du wohl gerne, meine Liebe.:ätsch: Bete doch mal wieder zu deinem fiktiven Gott und frag ihn warum das nicht passieren wird
 
Alatah schrieb:
Was soll das bedeuten? Und was ist der optimale Bereich von eigenen Möglichkeiten?
70 - 80 Jahre leben, krank sein und dann Sterben?
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Das Optimum ist das Optimum auch ohne die kleinliche Zutat unserer eigenen Bewertung. Falls es dir entgangen sein sollte, ich sprech vom tatsächlichen Optimum und nicht von dem, was wir dafür halten. Insofern werde ich dir die zweite Frage auch kaum beantworten können.
Alatah schrieb:
Die bisherige Diskussion führt immer weiter vom ursprünglichen Thema fort.
Stimmt. Aber auch du trägst deinen Teil deutlich dazu bei, indem du Aussagen, die so nicht gemacht wurden, immer weiter interpretierst (siehe obiges Beispiel). Wenn es dich stört, dann komme doch auf den Punkt!
Alatah schrieb:
Jesaja sprach im 8. Jahrhundert v. u. Z. ganz klar vom „Kreis der Erde“ im Sinn einer Kugel.
Und wenn man eines Tages merkt, daß das Weltall ein Kegel ist, dann findet sich einer, der sofort bemerkt, daß auch dies von Jesaja längst richtig erkannt worden ist. Prima. Genau so beweist man die Existenz eines Schöpfers. :löl:

P.S. Vielleicht war es ja auch nur die Existenz des 'Kreisauer Kreises' aus Wolfenstein, welche er so treffend vorhergesagt hat. :depp:
 
Konradin ich frage dich weil ich deine sachliche und ruhige Art schätze, ist es nötig dass hier ein Provokteur andere User beleidigt, den Namen Gottes verunglipft, lästert, andere als krank bezeichnet usw.

Ist das so OK? Ich denke NEIN!

Tatsache ist die Naturwissenschaft kann weder beweisen dass es einen Schöpfer gibt noch kann sie beweisen dass es keinen gibt.
 
Tatsache ist die Naturwissenschaft kann weder beweisen dass es einen Schöpfer gibt noch kann sie beweisen dass es keinen gibt.

Tatsache ist, dass MikeB. nicht beweisen kann, dass rosa-Elefanten fliegen können, noch das Gegenteil. Also gibt es sie auch. Nach MikeB.'s Logik..

Was Erfundenes kann man nicht beweisen. Derjenige der die Behauptung aufstellt muss das daher machen. Und das werdet ihr niemals können. Und so lange spricht nichts für einen Gott oder einen rosa-roten-fliegenden Elefanten.
 
MikeB schrieb:
Konradin ich frage dich weil ich deine sachliche und ruhige Art schätze, ist es nötig dass hier ein Provokteur andere User beleidigt...
Nein, natürlich nicht. Das Problem ist wie so oft, daß der eine etwas schon als Beleidigung ansieht, wenn der andere nicht einmal richtig ausholt. Aber mal im Ernst. Das Thema ist eben ein sehr kontroverses und über fast nichts schlagen sich Menschen auch im RL die Köpfe mehr ein als ausgerechnet über die Religion.

Nicht nur, daß der eine Gläubige dem anderen nicht sonderlich traut und das Infragestellen seinens Glaubens schon als Gotteslästerung ansieht, es wird oft auch noch mit zweierlei Maß gemessen. Wenn ich einen Werbeträger für eine Botschaft suche, die sich kritisch oder gar ablehnend mit dem Glauben auseinandersetzt, dann wird mir gesagt, ich verletze die Gefühle der Gläubigen. Andersherum ist das natürlich kein Thema. Den Glauben der Anders- oder Nichtgläubigen darf man getrost mit Füssen treten. Schließlich steht schon in der Bibel...

Den Rest kann man sich denken. Ein Wort ergibt das andere. Und schon ist der beste Streit im Gange. Nicht nur hier, auch im RL, und beileibe nicht nur bei Kindsköpfen und Idioten. So ist das Leben leider, die Vernunft siegt eben nicht immer.

Macht euch nichts daraus, bei diesem Thema nimmt man eben etwas härte Bandagen als bei anderen. Damit sollte man leben können. Ebenso wie mit der Tatsache, daß nicht jeder den gleichen Glauben hat. Vehemenz und Missionsverhalten beweisen überhaupt nichts. Außer vielleicht, daß man es nötiger hat denn je.

Vertragt euch, Leute, und werdet nicht zu persönlich. Denn irgendwo ist auch hier die Grenze erreicht und auch die Mods schlafen nicht immer. Mäßigt euch etwas und erkennt endlich, daß eben nicht jeder beliebig mit jedem kann. Irgenwann kennt man halt seine Pappenheimer. Überzeugen kann man sie nicht immer und Vernunft regnet leider auch nicht alle Tage vom Himmel.

Gruß Konradin
 
Einen Nichtgläubigen gibt es nicht.

Entweder jemand glaubt an die Existenz eines Gottes oder jemand glaubt, an die Nichtexistenz eines Gottes.

Beide sind Gläubige

In der Mitte wäre der Agnostizismus. Aber davon redet noch keiner. Wobei die Demut der Agnostiker den atheistischen Missionaren gut bekommen würde
 
Wie schön philosophisch Miraculix. Aber 99,9 % spricht dafür, dass es richtig zu glauben ist, dass Gott fiktiv ist. Immerhin spricht nichts, außer evtl. Erklärungsnot, für reale Götter (oder eben fliegende rosa-rote Elefanten. Ist ja das Gleiche)
 
Also gut, Konradin: Was ist das "tatsächlichen Optimum" (Ich hoffe jetzt kommen unwiderlegbare FAKTEN und nicht bloss Sprüche)

und wenn man eines Tages merkt, daß das Weltall ein Kegel ist, dann findet sich einer, der sofort bemerkt, daß auch dies von Jesaja längst richtig erkannt worden ist. Prima. Genau so beweist man die Existenz eines Schöpfers.

Und DAS ist auch nur wieder Mutmaßung. Du gehst mit keinem Satz auf das geschriebene ein. Die von mir angeführte Schriftstelle bezieht sich klar auf die Erde (um DICH zu zitieren: Wer lesen kann ist klar im Vorteil...)

Also BITTE jetzt noch mal von vorne - mit Logik und Verstand...:

Geht es Dir darum zu zeigen, dass Du die Authentizität der Bibel negierst?

Das ist Dein gutes Recht. Aber dann haben Etliche keine Chance über Gott zu disputieren, da das meiste was über Gott bekannt ist aus der Bibel stammt.

Wir können allerdings über die Echtheit diskutieren - vernünftig und sachlich.
UND Punkt für Punkt systematisch abhandeln, damit diese ins Chaos abdriftende Runde wieder auf ein ordentliches Niveau (ohne rosa Elefanten, persönliche Angriffe usw.) zurückgeführt wird.

Alatah

P.S. Für incognitous: Warum verzweifelt die Wissenschaft am Problem der Chiralität.

Eine Evolution nach "volkstümlicher" Meinung - die Du offensichtlich teilst, kann es nicht geben. Ist deshalb auch nicht beweisbar.

Versuch es - ich wiederlege es Dir jederzeit - als seriöser Wissenschaftler.

(Ich Frage Dich warum diese These nach mehr als einem Jahrhundert immer noch Theorie heisst...)
 
P.S. Für incognitous: Warum verzweifelt die Wissenschaft am Problem der Chiralität.

Eine Evolution nach "volkstümlicher" Meinung - die Du offensichtlich teilst, kann es nicht geben. Ist deshalb auch nicht beweisbar.

Gerne. Bevor wir anfangen. Kannst du diese Aussage "Warum verzweifelt die Wissenschaft am Problem der Chiralität." bitte erst einmal belegen. Wer behauptet das? Ich frage aus gutem Grund. Ein(e) gewisse(r) XXX kam auch immer mit seltsamen Theorien; es stellte sich jedoch heraus, dass diese ausschließlich von fanatisch religiösen Menschen vertreten werden.

Ach ja, und wo ist der Gott Zusammenhang dabei ? Was willst du also damit Aussagen, falls etwas Unklar sein sollte? Kommt dann wieder der Superheld ins Spiel, wie damals beim Regenbogen ?
Welche seriösen Wissenschaftler behaupten dies?

Evolutions-Therorie ist die von Darwin. Evolution hingegen ist ein eigenes Thema in jeder Enzyklopädie. Lies den Thread. Hatten wird schon ;)
Wir können allerdings über die Echtheit diskutieren - vernünftig und sachlich.
UND Punkt für Punkt systematisch abhandeln, damit diese ins Chaos abdriftende Runde wieder auf ein ordentliches Niveau (ohne rosa Elefanten, ...) zurückgeführt wird.
Klare Gotteslästerung deinerseits. Du kannst nicht beweisen, dass meine fliegenden rosa-roten Elefanten nicht Real sind. Ich fühle mich persönlich von dir beleidigt und komme mir angegriffen vor.
 
Das Du Dich beleidigt fühlst macht mich wirklich betroffen...

Und informiere Dich doch bitte nochmal darüber was Gotteslästerung bedeutet...

Bleib bitte sachlich... wir reden nicht von "Superhelden und Comicfiguren" Informiere Dich bitte über das Thema Chiralität, dann verstehst Du wovon ich "rede".

Es geht im Klartext um mathematische Wahrscheinlichkeiten bzw. Unmöglichkeiten.

Die Problematik der Chiralität beweist die Unmöglichkeit einer zufälligen, nicht gesteuerten Entwicklung von organischem Leben.

Wenn dieser Punkt bei der Allgemeinheit klar geworden ist, diskutieren wir nicht mehr über Evolution oder Evolutionstheorien sondern darüber welche Macht alles ins Dasein gebracht hat.

Das dahinter eine Intelligenz steht wird von Wissenschaftlern wie Freeman Dyson, Professor für Physik, Prof. Michael Behe, Biochemie, Carlo Rubbia, Nobelpreisträger für Physik, Dr. Michael Denton, Biochemie, Dr. Dorit Shemesh, Org. Chemie, Dean H. Kenyon, Prof. der Biologie, Professor Maciej Giertych, Genetiker, Lynn Margulis, Prof. der Biologie…. usw. bejaht. (Die Liste läßt sich fortsetzen - führt aber zu nichts, da es auch viele Wissenschaftler gibt die an die Evolutionstheorie glauben.).

Aber wenn die Grundlage aller organischen Entwicklungstheorien falsch ist - wie soll dann eine These zur stammesgeschichtlichen Evolution stimmig sein ?
 
Die Problematik der Chiralität beweist die Unmöglichkeit einer zufälligen, nicht gesteuerten Entwicklung von organischem Leben.

Nochmal. Wer behauptet das? Ich kann das nirgends finden. Wo ist denn der Beweis der Unmöglichkeit? Was hat das mit Göttern zu tun?

Achja, und die fliegenden rosa-roten Elefanten sind Götter. Und zwar die einzig Richtigen. Also war es doch Gotteslästerung.
 
Die Problematik der Chiralität beweist die Unmöglichkeit einer zufälligen, nicht gesteuerten Entwicklung von organischem Leben.

Ich gebe hier mal ein Zitat von einer Seite wieder, damit wir wissen worum es geht.


Diese eindeutige Präferenz für jeweils nur eine symmetrische Variante, die so genannte Homochiralität, ist nicht nur faszinierend in ihrer Ausschließlichkeit, sie stellt auch - wieder einmal - die Biochemiker vor ein großes Problem: Wenn sich das erste Leben aus ganz normalen chemischen Reaktionen und Syntheseschritten entwickelte, wie ist dann diese Verschiebung des Gleichgewichts zugunsten nur jeweils einer chiralen Variante zu erklären? Eine einfache chemische Begründung scheint es dafür nicht zu geben, dafür aber jede Menge ganz unterschiedlicher Hypothesen.

Im Moment scheint es noch ein unlösbares Problem zu sein, aber für jedes Problem gibt es eine Lösung und auch dieses Problem wird eines Tages gelöst werden.

Ich frage mich allerdings was das mit der Existenz eines Gottes zu tun hat, hier wird Gott offensichtlich wieder als Lückenbüsser missbraucht, solange bis das Problem gelöst ist.

Ich meine wir sollten hier in diesem Thread nicht so schwere Geschütze auffahren, sondern erst mal die einfachen Sachen versuchen zu lösen.
 
Miraculix schrieb:
Entweder jemand glaubt an die Existenz eines Gottes oder jemand glaubt, an die Nichtexistenz eines Gottes.

Beide sind Gläubige

In der Mitte wäre der Agnostizismus. Aber davon redet noch keiner.
Ich glaube an die Allmacht der Dummheit. Also bin auch ich ein Gläubiger. Wenn man lange genug Haare spaltet, dann gibt es ohnehin nur noch Gläubige oder vom Standpunkt des Zweifels aus betrachtet sind dann alle eigentlich doch ungläubig. Es ist ungemein praktisch, das sprachliche Korsett so weit zuzuziehen, daß man den Inhalt getrost vergessen kann. Die Folge ist dann wohl: eigentlich sind wir ja alle nur einer Meinung, wir drücken es bloß unterschiedlich aus.

Ich jedenfalls habe mich längst als Agnostiker geoutet, auch wenn ich hier scheinbar 'keiner' bin. Vielleicht passe ich auch nur nicht ins Bild. Mir jedenfalls kann das egal sein, ich bedarf des Beifalls nicht.

@Alatah: Du willst ernsthaft über das tatsächliche Optimum reden? Mit wem eigentlich, jedenfalls nicht mit mir. Ich kann dir bei dieser Suche nicht behilflich sein, bisher ist es mir noch nicht wissentlich über den Weg gelaufen. Es ist für den Lahmen wenig hilfreich, ausgerechnet den Blinden zu fragen.

Mir geht es auch nicht darum, die Authentizität der Bibel zu bezweifeln, aber mir fällt auf, daß verschiedene Auslegungen sich widersprechen, also wohl kaum jede Bibelauslegung authentisch sein kann.

Aber es ist vollends unsinnig, einen Disput über Gott davon abhängig zu machen, ob jemand anderes die Bibel negiert. Ebensowenig bin ich dafür verantwortlich, was Etliche hier tun oder auch lassen, ich bin nicht ihr Vormund und ihr Vorbeter erst recht nicht und ihre Chancen auf was auch immer hängen von vielem ab, aber ganz bestimmt nicht von mir.

Übrigens mutmaße ich nicht, daß das Weltall ein Kegel ist. Aber ich respektiere den Glauben an einen rosa Elefanten vom Grundsatz her genauso wie einen Glauben an Gott. Wenngleich ersterer erheblich konkreter erscheint als letzterer. Wenn drei Leute 'Rosa Elefant' sagen, dann meinen sie meist annähern das Gleiche, sagen sie hingegen 'Gott', dann meinen sie meist etwas recht Unterschiedliches. Und wenn ich 'Schöpfer' sage, dann meine ich 'Schöpfer' und keinesfalls unbedingt 'Gott'.

Volkstümliche Meinungen führen ohnehin selten zum Ziel, bei Lemmingen häufig zum Abgrund. Aber zumindest deine These ist schon recht interessant, Alatah. Etwas, daß es nicht geben kann ist nicht beweisbar. Beweisbar ist lediglich der Beweis, daß es das Etwas nicht geben kann. Ich bin ja mal auf die Beweisführung gespannt. Immerhin behauptest du ja, daß die 'Evolution nach "volkstümlicher" Meinung' (was immer das auch sein mag) widerlegbar sei. Immerhin hast du es geschafft, mich neugierig zu machen.

(Ich frage mich, warum das Christentum nach so vielen Jahrhunderten immer noch eine Glaubenssache ist...)
 
Nochmal. Wer behauptet das? Ich kann das nirgends finden. Wo ist denn der Beweis der Unmöglichkeit? Was hat das mit Göttern zu tun?

Blacksmoker: Ich freue mich, dass Du dieser Diskussion folgst und sehe ein, dass solch "schwere Geschütze" doch einige überfordern...s.o. (Incongnitous usw.)

Also gehe ich auf ein niedrigeres Level...

These:
Achja, und die fliegenden rosa-roten Elefanten sind Götter. Und zwar die einzig Richtigen. Also war es doch Gotteslästerung.

Unterschied zwischen Gott und Götzen: Götzen sind von Menschen erdacht und gemacht. Menschen machen keinen GOTT.

Ich bekenne mich also der Götzenlästerung für schuldig... (gern geschehen)

Da Incognitous immer noch den Beweis dafür schuldet, dass Gott eine Erfindung des Menschen ist... Ich glaube IHM seinerseits die rosa Elefanten erfunden zu haben, und daran zu glauben...

Definition GOTT = Mächtiger.

Die Macht der rosa Elefanten ? (Falsche Frage... besser WER macht die rosa Elefanten?)

Antwort Incognituos - Fazit: Incognituos erschafft rosa Elefanten (ist also ein Mächtiger Schöpfer und "beugt" sich anschließend vor SEINER Eigenen Schöpfung, die er zu Göttern erhebt.

Wow - Kein weiterer Kommentar...
 
… Also gehe ich auf ein niedrigeres Level... …
Eine (noch) niedrigere Ebene, um Deinen Gott zu erklären? Ist Dir als tiefreligiösem Menschen sicher nicht schwer gefallen!

… Definition GOTT = Mächtiger. …
So mächtig scheint Dein Gott nicht zu sein: Bisher gelang es ihm nicht, Vernunft gänzlich auszurotten (und dies, obwohl er ein Spezialist des Ausrottens ist).

… Incognituos erschafft rosa Elefanten (ist also ein Mächtiger Schöpfer und "beugt" sich anschließend vor SEINER Eigenen Schöpfung, die er zu Göttern erhebt. …
Wenn dem so wäre, hätte er sich also durchaus den Mustern anderer monotheistischer Sekten angepasst.

Deine niedrige Argumentationsebene (sehr religiös!) hat mich in meiner Überzeugung (nicht Glauben) bestärkt, als Atheist den vernünftigeren Denkansätzen zu folgen.

Nebenbei: Ich bin kein Wissenschaftler.

… Kein weiterer Kommentar...
Ich habe mir angewöhnt, Versprechen Gläubiger nicht zu trauen …
 
Alatah schrieb:
Unterschied zwischen Gott und Götzen: Götzen sind von Menschen erdacht und gemacht. Menschen machen keinen GOTT.
Wie bei den Sekten. Eine Sekte ist es nie bei sich selbst, nur bei den anderen.

Der Unterschied zwischen Gott und Götzen besteht nicht in dem, was ist, sondern in unserer unterschiedlichen Betrachtungsweise. Der eigene 'Götze' ist ein Gott und der Gott des anderen ein 'Götze'.

Im Grunde genommen ist schon der Begriff 'Gott' ein Totschlagargument, welches ihn vor jeglicher Kritik schützt (als wenn ein wahrer Gott dies nötig hätte). Kritik an Gott ist Blasphemie. Götzen hingegen darf man krisisieren, nein, man muß es sogar. Schließlich ist ein Götze schon per se etwas Negatives.

Rosa Elefanten erschaffe ich mir ganz gewiß nicht. Sollte es sie geben und sollten sie uns erschaffen haben, dann ist es eben so. Dann wären sie die Schöpfer - mehr nicht, aber auch nicht weniger. Wenn ich von einer Schöpfung ausgehe, dann ist es mir eigentlich egal, von wem ich geschaffen wurde. Einfluß darauf habe und hatte ich ohnehin nie. Ob das nun ein rosa Elefdant war, den wir jetzt Gott nennen oder ob es etwas anderes war, was wir heute auch Gott nennen oder ob es gar mehrere Was-weiß-ich -auch-immer waren ist mir schnurzpiepgal. Bei der Schöpfung kommt es nicht auf unsere naträgliche Definition der Schöpfung oder gar des Schöpfers an, sondern darauf, ob und wie sie tatsächlich stattgefunden hat. Die 'Ergebnisse' haben wir jedenfalls.

Es fällt mir schwer zu glauben, daß sich alles, auch die Planmäßigkeit, aus dem Nichts entwickelt hat, aber es fällt mir genauso schwer zu glauben, daß aus dem Nichts ein Schöpfer entstanden ist. Wie dem auch sei, Tatsache ist wohl, daß etwas existiert (und selbst wenn ich mir dies alles einbilden würde, dann gäbe es zumindest mich und meine Einbildung). Es war nicht immer alles da und zumindest wir waren es nicht, die uns geschaffen haben und unsere Grundlagen und den Rest dieser Welt.

Mir ist ohnehin klar, daß der menschliche Geist kaum dafür angelegt ist, Zusammenhänge zu begreifen, welche seine Ordnung übersteigen. Ein zweidimensionales Wesen tut sich mit der dritten Dimension schwer. Lassen wir bestimmte Dinge, die wir nicht begreifen, besser für sich stehen, ohne daran herumzudeuteln und stecken wir unsere Energie besser in die Lösung von Probleme, welche für uns überschaubar und villeicht sogar lösbar sind.

Es ist müssig, sich über den Ursprung der Dinge die Köpfe einzuschlagen, solange wir global gesehen nicht einmal in der Lage sind, unsere fundamentalen Probleme in den Griff zu bekommen.

Aber da hier ja kaum zwischen Schöpfer und Gott differenziert wird, nachfolgen noch einige Gedanken von mir über Gott und unseren Umngang mit ihm:

Wenn Menschen wirklich an Gott glauben würden, dann bräuchten deren Kirchen auch keine Blitzableiter. Wenn ich weiß, daß mein Gott mich beschützt, dann reichen alle Terroristen dieser Welt nicht, um mir vor sich Angst zu machen. Schade nur, daß Gott es nicht geschafft hat zu verhindern, daß der Mensch sich zum immer rücksichtsloser werdenden Einzelkämpfer entwickelt, oder hat er es so gewollt/geplant?


Gruß Konradin
 
Wenn man die Möglichkeit Gott in Betracht zieht und hypothetisch überlegt was der so will..
Leider wird der Wille Gottes nicht durch eine Abstimmung, die täglich stattfinden könnte, gebildet. Das was Gottes Wille ist, ist womöglich nirgends niedergeschrieben. Eventuell sind Teile seines Willens niedergeschrieben worden. So wie der Hausherr eine Hausordnung verfasst.

Diskutieren kann man aber nur über das was hinterlegt worden ist mit der Behauptung das es von Gott stammt.
Wenn die Bibel als Grundlage dient, ist es klar das der Blitzableiter notwendig ist und das Menschen zu Terroristen werden können, wenn sie nur wollen. Sie haben einen freien Willen der seine Grenze bei den Naturgesetzen findet. Der Mensch befindet sich noch auf dem Planeten der als Paradies gedacht und geplant war. Alles andere hat der Mensch in seiner Hand. Der Planet hat noch genug Ressourcen um jedes Tier und jeden Menschen zu ernähren. Er bietet Platz für jeden ob er gut oder schlecht ist. Wer hindert den Menschen die vorhandene Nahrung an alle zu verteilen? Wer hindert den Menschen die Natur zu Nutzen um Krankheiten auszurotten oder Krankheiten zu heilen? Wer hindert den Menschen Böses strikt zu ächten? Wer hindert den Menschen Gutes zu belohnen und zu fördern? Wer hindert den Menschen sich zu vereinen um Aufgaben gemeinsam zu bewältigen die Einzelne nicht bewältigen können? Wer hindert die Nationen an einen Strang zu ziehen?
Gott? Brauchen wir Gott um dies zu können? Yes, we can! Ganz ohne Gott, wenn alle es wollen würden.

Denkt mal wie diese Welt wäre wenn mein Nachbar und ich sowie alle anderen auf diesem Planeten inklusive der Nationen der Erde in aller Selbstverständlichkeit uneigennützig und hilfsbereit wären und obige Punkte selbstverständlich gemeistert werden würden?

Es ist nicht Gottes Verdienst, das die Erde ist wie sie ist. Es ist die Schuld der Menschheit! Gottes Schuld ist der Tod und das gefressen werden!

Liebe Grüße
Carmen
 
Da Incognitous immer noch den Beweis dafür schuldet, dass Gott eine Erfindung des Menschen ist... Ich glaube IHM seinerseits die rosa Elefanten erfunden zu haben, und daran zu glauben...

Definition GOTT = Mächtiger.

Die Macht der rosa Elefanten ? (Falsche Frage... besser WER macht die rosa Elefanten?)

Antwort Incognituos - Fazit: Incognituos erschafft rosa Elefanten (ist also ein Mächtiger Schöpfer und "beugt" sich anschließend vor SEINER Eigenen Schöpfung, die er zu Göttern erhebt.

Wow - Kein weiterer Kommentar...

Es gibt nur einen keinen Unterschied zwischen meinem fliegenden-rosa-roten-Elefanten und deinem Gott.

Mein fliegender rosa-rote-Elefant ist der richtige reale Gott und viel Mächtiger als dein fiktiver kleiner Gott. Deiner ist bloß eine Erfindung. Du hast ihn dir ausgedacht.

Definition fliegender rosa-roter-Elefant = Mächtiger.

Die Macht von Gott ? (Falsche Frage... besser WER macht den Gott?)

Antwort Alatah - Fazit: Alatah erschafftGott (ist also ein Mächtiger Schöpfer und "beugt" sich anschließend vor SEINER Eigenen Schöpfung, die er zu Göttern erhebt. (Beweis: jeder Mensch hat andere Götter; also Erfindung/Fantasie)

Es ist also der Mensch selber der Gott erschafft. So einfach ist es. Ganz im Gegenteil zu meinen fliegenden rosa-roten Elefanten.

Erst kam der Mensch. Dann wurden die Götter erfunden. Menschen machen Gott.
Der Mensch befindet sich noch auf dem Planeten der als Paradies gedacht und geplant war. Er bietet Platz für jeden ob er gut oder schlecht ist.
Sehr interessant , was du alles weißt.:muesli:
Gleichwohl, da hat sich Gott aber ganz schön vertan, :rolleyes: obwohl ich die Erde als Paradies betrachte
Der Mensch wird auch auf der Erde bleiben. Vorerst. Bis er technisch in der Lage ist ab zuwandern. Aber dazu brauchen wir sicher keinen Gott.


Wie schon vernünftig bewiesen: Ein echtes Paradies kann es gar nicht geben. Immer gut, glücklich ist unmöglich.
 
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