Die Scharia unter der Lupe des Betrachters

Warus

Well-known member
Immer wieder wird angeregt und sehr emotional in so gut wie allen themenbezogenen Threads über den Islam und vor allem, dem Negativbeispiel:dem Islamismus doziert,debattiert und diskuttiert.
Stellen wir uns nun aber doch einmal die Frage: was wissen wir überhaupt über diese Religion, welche auf der "Scharia" beruht und ihre Auslegung-zumindest heutzutage- in dieser vertreten sehen will ?!
Ich habe nun eine interessante Webseite gefunden, aufgrund welcher es gelingen mag, uns zumindest einen "oberflächlichen" Einblick in die Denk/Auslegungsweise dieser "Religionsausübungsanleitung"-,sowie deren Interpretation und Selbstverständnis zu geben.
Die Analyse/Erklärung ist ziemlich umfangreich, daher nehme ich an, nicht jeder wird die Geduld und vor allem das Interesse haben, diese bis zum Ende zu "studieren", jedoch mag es für all diejenigen, welche sich bisher auf Instinkt und emotionale Eingebungen verlassen haben mögen, ein Weg zum besseren Verständnis sein.
Ich kommentiere bis hierher nicht das Geschriebene, sowie daraus möglicherweise zu ziehende Schlußfollgerungen-hoffe jedoch, daß sich vielleicht eine interessante Diskussion über die "neuen"-oder bis dahin "verkannten" Erkenntnissen ergeben mag....

Um Interesse zu Wecken, der Anfang:
Die Fundamentalisten wollen weltweit - auch im Westen - einen von den grausamen Scharia-Gesetzen regierten „Gottesstaat“ errichten. Schritt für Schritt soll die Scharia auch hier - und für uns alle! -Gültigkeit erlangen. Forderungen wie islamische Kleidung, islamische Friedhöfe, Muezzin-Ruf etc. gehören zu diesem Plan. Dies sind lauter Forderungen der Scharia und nicht des Koran.
Mit Ausnahme der Aleviten sind bei uns die Vertreter praktisch aller islamischen Organisationen Anhänger des fundamentalistischen Scharia-Islam. Sie sind die offiziellen Ansprechpartner von Staat und Kirche. Es ist schwierig, ihre Absichten zu durchschauen, denn die Scharia befiehlt ihnen, wo nötig den Gegner mit Lügen und Verstellung zu täuschen.
Wir weisen noch einmal darauf hin, dass die Scharia nicht auf dem Koran basiert. Mit einer Ausnahme beginnen alle 114 Suren (Kapitel) des Koran mit den Worten: “Im Namen des barmherzigen und gnädigen Gottes.“
Sure 2,256 steht: „Es gibt keinen Zwang in der Religion.“ (Die Fundamentalisten zitieren diesen Koranvers oft. Nach ihrer Auslegung, die sie aber nicht bekannt geben, werden allerdings weder Muslime noch Nicht-Muslime vom Zwang, sich den Scharia-Gesetzen zu unterwerfen, befreit.)

Von dieser Botschaft des Koran ist in der Scharia nichts spürbar. Sie erstickt jede positive Lebenskraft. In ihr geht es um:

MACHT - GELD - SEX

http://ncwdi.igc.org/html/shariavfc.html


Grüße an alle Nonkonformisten, Warus
 
Warus schrieb:
Iwas wissen wir überhaupt über diese Religion, welche auf der "Scharia" beruht und ihre Auslegung-zumindest heutzutage- in dieser vertreten sehen will ?!

Der Islam beruht nicht auf der Schari'a, sondern auf dem Koran. Einzig die Rechtsprechung in vielen, bei weitem aber auch nicht allen islamischen bzw. islamisch geprägten Staaten beruht in vielen Punkten auf dem Rechtssystem der Schari'a, zumeist allerdings nur theoretischer Natur, soll heißen die Schari'a findet in den meisten Staaten keine praktische Anwendung. Weiterhin gibt es hier auch je nach Region bzw. Land große Unterschiede in der Auslegung, da die Schari'a nicht ausschliesslich auf islamischen Auffassungen und Grundsätzen beruht, sondern durch jeweiliges traditionelles Stammesrecht zusätzlich beeinflusst ist.

Warus schrieb:
Ich habe nun eine interessante Webseite gefunden, aufgrund welcher es gelingen mag, uns zumindest einen "oberflächlichen" Einblick in die Denk/Auslegungsweise dieser "Religionsausübungsanleitung"-,sowie deren Interpretation und Selbstverständnis zu geben. Die Analyse/Erklärung ist ziemlich umfangreich, ...

Oberflächlich trifft es ziemlich auf den Punkt. Und die Analyse ist auch nur insofern umfangreich, wenn man von vornherein das Ziel hat, die Schari'a als Kampfansage gegen den Westen zu deuten.

Ein Beispiel nur, daß die Schari'a zum "Dschihad" aufrufen würde, was Deine "interessante Webseite" als einen Aufruf zum "Heiligen Krieg" deutet. Allerdings bedeutet Dschihad in diesem Zusammenhang nichts weiter, als im Sinne des Koran und somit im Sinne von Gott und seinen Geboten zu handeln, und dazu ermahnt die Schari'a. Diesen Begriff des "Heiligen Krieges" gibt es im Islam überhaupt nicht, es ist eine Erfindung des Westens, eines dieser Schlagwörter, was die Meinung über Muslime und den Islam allgemein in einem negativen Licht erscheinen lassen soll, indem der Islam als eine Religion dargestellt wird, die den Krieg heilig spricht. Auch im Islam ist der Krieg oder Gewalt allgemein nichts erstrebenswertes oder gar heiliges.
 
Der Islam beruht nicht auf der Schari'a, sondern auf dem Koran.
Behaupte weder ich,noch meine "interessante Webseite".
War vielleicht etwas unglücklich formuliert,aber man sollte doch erkennen können,was ich damit dagen wollte...
was wissen wir überhaupt über diese Religion, welche auf der "Scharia" beruht und ihre Auslegung-zumindest heutzutage- in dieser vertreten sehen will ?!
Wir weisen noch einmal darauf hin, dass die Scharia nicht auf dem Koran basiert. Mit einer Ausnahme beginnen alle 114 Suren (Kapitel) des Koran mit den Worten: “Im Namen des barmherzigen und gnädigen Gottes.“

Was den Rest angeht,...entschuldige bitte, wenn ich mich mehr als schwer damit tue, diesbezüglich grade Dir Glauben schenken zu können.....
„Wenn es möglich ist, ein Ziel nur durch Lügen und nicht durch die Wahrheit zu erreichen, dann ist lügen erlaubt, wenn das Ziel eine erlaubte Handlung ist, und obligatorisch, wenn das Ziel obligatorisch ist (die Welteroberung ist obligatorisch). Aber es ist religiös vorsichtiger, an all diesen Fällen Worte zu gebrauchen, die einen irreführenden Eindruck erwecken, das heisst, etwas mit seinen Worten zu sagen, das wörtlich wahr ist, so dass man nicht lügt, während der äussere Sinn der Worte den Zuhörer täuscht. Aber sogar wenn man nicht etwas (Wahres) sagt und einfach lügt, verstösst dies in obengenannten Situationen nicht gegen das Gesetz.“
 
Sie hat trotzdem Recht, die Scharia, die von manchen als Grundlage für einen islamischen Staat ("Gottesstaat" ist dann doppel-gemoppelt) gesehen wird, beruht auf dem Koran, ist aber nicht dem ÜBergeschaltet.

Man kann über die Scharia denken, was man möchte, und auch die Umsetzungen, wie wir sie bis jetzt mitbekommen haben (Iran, Afghanistan) zeigen nicht umbedingt, dass der Erfolg klar auf der Hand liegt.

Allerdings würde ich das nicht soo eng sehen, der Kommunismus ist auch "auf dem Papier" eine tolle Staatsform (genauso wie die Demokratie) nur die Umsetzung derselben ist wieder was anderes.

Und das sich jemand Gedanken drum gemacht hat, wie man einen islamischen Staats führen sollte ist eine Sache, worüber man sich vortrefflich streiten kann, es aber, wenn man es ganz genau nimmt, eine sehr akademische Diskussion ist, weil es eine theoretische Staatsform auf Basis des Koran ist.

WIe schon gesagt, der Plan und die Umsetzng desselben sind immer 2 verschiedene Paar Schuhe.

Und das irgenwelche Gruppen die Scharia als Grundlage für die Welt sehen....naja, jeder nach seiner Art.
Andere fordern immernoch den Weltkommunismus....
 
Schon richtig, aber sebst zu seinen "Glanzzeiten" hatte der Kommunismus nicht annähernd 1,3 Milliarden Anhänger....
Selbst wenn wir mal einfach annehmen, daß davon lediglich 1/3 die Scharia als das Maß der Dinge ansehen,übertsteigt dies noch bei weitem die Anzahl der überzeugten Anhänger des Kommunismus.
Nehmen wir ruhig mal den "Kalten krieg" als Beispiel-Die Fronten waren geklärt,- auf der einen Seite der Westen,auf der anderen der Osten.Der Krieg wurde weitestgehen psychologisch ausgetragen....
Die Auseinandersetzungen mit islamistischen Fundamentalisten jedoch werden sowohl "heiß", als auch von Innen heraus ausgetragen, da es sich um eine überall vorhandene Religions-und nicht lediglich um eine Ideologie-oder ideologische Staatsform handelt.Perfektion erhält dies dann sogar da, wo Religion und Staat eins sind.
Wenn nun sämtliche Scharia-Anhänger weltweit gemäß dieser Zielsetzungen handeln, ist das meines Erachtens eine Gefahr für die freie Welt,welche so noch niemals da war...
Man Beachte, daß der Islam als einzige Weltreligion weiterhin wächst.
 
Das Wachstum einer Religion ist auch meist das "Ende" derselben.
Aber das ist meine persönliche Meinung. (zu viele Köche und der Brei...)

Das Szenario, dass plötzlich 1/3 der islamischen Gläubigen die Scharia wollen, bedeutet nicht, dass sie sie auch bekommen.
Zum Einen sind die meisten Gläubigen immernoch in bestimmten Staaten "akkumuliert" (mir viel kein besseres Wort ein) und zum Anderen gibt es kein zentrales Organ des Islam, welches auf einmal einen Glaubenskreig ausrufen kann (wie der Papst es könnte).
Diese "Dezentralisation der Macht" ist die Stärke aber auch die Schwäche des Islam.

Was die "Einführung durch die Hintertür" anbetrifft, so gibt es in Deutschland einen harten Kern von Scharia-Vertretern, die das deutsche Rechtssystem gezielt ausnutzen möchten, um gewisse Teile der Scharia in Deutschland legal zu machen.
Das ist bekannt und da gibt es auchschon diverse Artikel und Interviews zu.
Die Sache dabei ist nur die, dass sie es versuchen, aber nicht wirklich schaffen, weil manche Teile, die von ihnen gefordert werden nicht mit dem Grundgesetz konform sind und deswegen vor Gericht keine Chance haben.

Aber es gibt auch Leute in Deutschland die Inzest und Pädophilie vor Gericht gegen das Grundgesetz durchsetzen wollen....zwischen wollen und können ist immernoch ein Unterschied.

(für alle, die mir jetzt unterstellen wollen, dass ich beide Gruppen auf eine Stufe stelle: NEIN, es ist nur ein Beispiel für Gerichtsprozesse, KEIN Vergleich und keine Wertung)
 
Selbst wenn der Rest gut wäre, ist der Islam aus 2 Gründen nicht für ein friedliches Zusammenleben geeignet (solange es noch andere Religionen gibt). Diese 2 Gründe sind: Das Prinzip des Dschihad und des Märtyrertums!
Dadurch kann man sogut wie jede Grausamkeit gegen Andersgläubige rechtfertigen, und die Entschuldigung von vielen "hier wird das wahre Herz des Islams mussbraucht" lasse ich auf keinen Fall gelten, genauso wenig wie: "die Selbstmordanschläge sind politisch".
Klar spielt Politik und Armut eine Rolle, allerdings wären solche Menschen ohne den Isalm und seiner Rechtferigung solcher Taten nie dazu im Stande.
In Palästina leben genauso Christen die unterdrückt werden, aber schon einmal was von "christlichen Selbstmordattentätern" gehört?
Erst recht wäre so etwas nicht im Buddhismus möglich. Tibetische Mönche wurden seit Jahrzehnten gefoltert, unterdrückt und getötet, jedoch wird man NIE buddhistische Selbstmordattentäter finden, da dies das Wesen des Buddhismus verletzt. Ein buddhistischer Mönch, der jahrzehntelang im Gefängnis war, wurde bei seiner Entlassung gefragt, was seine größte Angst sei und er meinte, dass seine Gutmütigkeit gegenüber seinen Unterdrückern in Uneinklang gebracht werden könne.

Genausowenig kann man sagen, dass nur Leute, die dumm, arm und politisch unter Druck sind, den Koran für eine Rechtfertigung missbrauchen.
Als bestes Beispiel Osama bin Laden, der reich ist, im Westen aufgezogen und auch relativ intelligent. Das gleiche gilt für die Attentäter des 11. Septembers, die fast alle ziemlich gebildete Menschen aus dem Westen waren und nie Unterdrückung gespürt haben. Diese Menschen kennen den Koran so gut wie auswendig und können ihr Verhalten perfekt durch mehrere Texstellen rechtferigen und haben auch die Zustimmung von Millionen anderer Moslems.

Man findet in Palästina Mütter, die ihre Söhne dafür preisen, dass sie einen Schulbus voller unschuldiger (jüdischer) Kinder in die Luft sprengen und dabei selbst sterben- dies ist meiner Meinung nach eine der größten Perversionen, die man sich vorstellen kann und einer der Beweise für mich, dass es unmöglich Frieden auf dieser Welt geben kann, solange solche gegensätzlichen Religionen auf ihr existieren.
 
Du verwechselst da was erhebliches mit den Slebstmordattentätern!
Die gehen nämlich gegen die vor, die ihre Länder besetzen, ihre Familien töten und ihre Heimat verwüsten um an Öl zu kommen!

Krieg ist der Terrorismus der Reichen aber Terrorismus der Krieg der Armen!

Der Dshihad soll für die "Bosse" nur da sein, damit sie neue Rekruten bekommen, die sich in den Tod bomben!
Ich glaube jedenfalls nicht, dass einer der Oberen der Terroristen wirklich daran glaubt! Sie wollen Macht! Und die Macht wird durch die westlichen Besatzer eingeschränkt und um sich zu wehren suchen sie sich arme Leute, die sich leicht beeinflußen lassen!

Daswahre Ziel eines Osama Bin Laden ist sicherlich nicht en Islam zu verbreiten, sondern seinen Geschäften nach zu gehen, in dem er zum Beispiel Öl zu absurden Preisen verkauft usw. So lange die Amis aber dort sind, geht dies eben nicht!


Das Problem hier in diesem Forum ist, dass der Islam im Gesamten verurteilt wird, was so abernicht ist!!! Es istund bleibt immer noch ein geringer Teil der Gläubigen!!!

Ich erwähne hier mal den Nordirlandkonflikt........
Sind jetzt alle Protestanten und Katholiken Terroristen und Mörder?
 
Krieg ist der Terrorismus der Reichen aber Terrorismus der Krieg der Armen!

Das ist ja schön gesagt, ist auch ein tolles Schlagwort, bringt aber die Diskussion nicht wirklich weiter. Das sind eher 5 Euro fürs Phrasen-Schwein.

Schließlich ist der internationale Terrorismus reich.
Osama Bin-Laden (unser Teufel der Neuzeit) ist stinkendreich und hat noch reichere Unterstützer.
Wo ist da bitte "der Krieg der Armen"?

Indem die Religion Instrumentalisiert wird um Selbstmordattentäter und Rechtfertigungen zu haben ist es nicht die Schuld der Religion, sondern derer, die sie als Grundlage mißbrauchen.

Und nicht "die Armen" sind die, die Krieg führen, sondern die "Dummen". Diejenigen die nicht aufgeklärt genug sind um zu verstehen, dass sie nur Instrumente sind.
Die, auf gut deutsch gesagt, zu doof sind, um zu kapieren, dass das was sie tun nicht nur falsch ist, sondern nochnichtmal zu deren Nutzen ist.

Und ein bewaffneter Mob (wie in Palästina) ist ein bewaffneter Mob.
Und ein dummer Junge mit einem Sprengstoffgürtel ist eine Waffe, so wie eine Scud oder eine Cruise Missile. (die explodieren nämlich Beide da, wo es ihnen jemand Anderes sagt)
 
Das ist ja schön gesagt, ist auch ein tolles Schlagwort, bringt aber die Diskussion nicht wirklich weiter. Das sind eher 5 Euro fürs Phrasen-Schwein.

Schließlich ist der internationale Terrorismus reich.
Osama Bin-Laden (unser Teufel der Neuzeit) ist stinkendreich und hat noch reichere Unterstützer.
Wo ist da bitte "der Krieg der Armen"?

Naja im Gegensatz zu den USA, Großbritannien und anderen Mächten die sich im Irak und sonst wo ausbreiten ist deren Besitz doch eher sehr gering! Also könnte man sie doch als Arm bezeichnen im Vergleich zu ihren Gegnern. Die schießen nämlich per Luftwaffe lasergelenkte Geschoße usw.

Indem die Religion Instrumentalisiert wird um Selbstmordattentäter und Rechtfertigungen zu haben ist es nicht die Schuld der Religion, sondern derer, die sie als Grundlage mißbrauchen.

Und nicht "die Armen" sind die, die Krieg führen, sondern die "Dummen". Diejenigen die nicht aufgeklärt genug sind um zu verstehen, dass sie nur Instrumente sind.
Die, auf gut deutsch gesagt, zu doof sind, um zu kapieren, dass das was sie tun nicht nur falsch ist, sondern nochnichtmal zu deren Nutzen ist.

Und ein bewaffneter Mob (wie in Palästina) ist ein bewaffneter Mob.
Und ein dummer Junge mit einem Sprengstoffgürtel ist eine Waffe, so wie eine Scud oder eine Cruise Missile. (die explodieren nämlich Beide da, wo es ihnen jemand Anderes sagt)

Sehe ich genauso und habe nichts gegenteiliges behauptet! Ich wollte nur verhindern, dass der Islam als Gesamtreligion mal wieder an die Wand gestellt wird.
 
Mutter schrieb:
Indem die Religion Instrumentalisiert wird um Selbstmordattentäter und Rechtfertigungen zu haben ist es nicht die Schuld der Religion, sondern derer, die sie als Grundlage mißbrauchen.

Es ist doch die Schuld der Religion, da sie so gemacht wurden, dass sie sich so leicht missbrauchen lassen (erst recht die 3 abrahamistischen Religionen).
Genausowenig kann man sagen: Es ist nicht die Schuld der Bombe, dass sie Menschen tötet, sondern der Leute die sie abwerfen.
Tja, die Bombe ist nunmal so gebaut, dass sie sich leicht für so etwas benützen lässt, genauso wie der Koran (und die Bibel) so geschrieben sind, dass man genug Textstellen daraus entnehmen kann um solche grausamen Taten zu rechtfertigen (was ürbigen in einer Religion wie dem Jainismus nicht möglich wäre, was diese damit aber nicht "wahrer" macht sondern eben nur moralischer).

Und nicht "die Armen" sind die, die Krieg führen, sondern die "Dummen". Diejenigen die nicht aufgeklärt genug sind um zu verstehen, dass sie nur Instrumente sind.
Die, auf gut deutsch gesagt, zu doof sind, um zu kapieren, dass das was sie tun nicht nur falsch ist, sondern nochnichtmal zu deren Nutzen ist.
Ich würde sie nicht als dumm bezeichnen, denn ich schätze, dass es sehr viele kluge und gebildete Menschen gibt, die den Koran sehr sehr gut kennen und deshalb solche Taten rechtfertigen können.
Ein Mensch kann heutzutage Atomwissenschaftler sein und trotzdem daran glauben, dass wenn er stirbt für seinen Glauben, er dann ins Paradies mit 77 Jungfrauen kommt (von der Frauenfeindlichkeit des Islams will ich hier überhaupt nicht erst einmal anfangen).

Klar sind diese Taten schlecht, nach der Augeklärtheit der Menschen des 21. Jahrhunderts (diese Aufklärung hat leider in der arabischen Welt noch nicht stattgefunden, im Gegensatz zu uns in Europa) und deshalb sehe ich den Koran als so gefährlich an (ich habe mich übrigens vorher erst mit einem ehemaligem Moslem drüber unterhalten, der mir 100% recht gab und meinte, dass ich Glück habe noch nie in einer Mosche gewesen zu sein und die Wut und den Hass vieler Leute dort erlebt hätte).

Wir haben hier Moschen in diesem Land, in denen gepredigt wird, dass Juden Schweine sind, es OK ist sie anzuspucken und sie keinen Wert haben (und auch andere Ungläubige weniger wert sind!).

Dies ist einfach unakzeptabel, in einer Welt in der es Massenvernichtungswaffen gibt, deren Beschaffung nicht allzu schwer ist.

Das gleiche gilt übrigens auch für das Christentum und seine Dogmen wie dem Glaube an den Tag des Jüngsten Gerichtes und Armageddon, damit Leute hier nicht denken, dass ich nur den Islam als gefährlich ansehe.

Und für diejenigen, die wieder einmal behaupten wollen, dass wir alle an den gleichen Gott glauben: Nein tun wir nicht. Im Koran steht, dass es eine Todessünde ist zu behaupten, dass Jesus göttlich ist bzw. der Sohn Gottes ist, was das Herzstück des Christentums ist.
 
Daswahre Ziel eines Osama Bin Laden ist sicherlich nicht en Islam zu verbreiten, sondern seinen Geschäften nach zu gehen, in dem er zum Beispiel Öl zu absurden Preisen verkauft usw.
Naja, Osama ist zwar recht reich (gewesen?) aber die Ölgeschäfte macht eher der Bruder, der ca. 100 Brüder vor ihm kam...

Nein, ich denke, dass grade so ein Fall wie Bin Laden (viel Geld aber sonst nichts zu tun...) sehr stark religiös motiviert ist - schließlich hat er die Bekämpfung der "Unterdrücker der islamischen Welt" zu seinem Lebensinhalt gemacht.

Jemand, der sein eigenes Leben riskiert und sich persönlich in Bürgerkriegsgebiete begiebt, um dort zu unterstützen (Logistik, Geld, Waffen, etc.), muss schon durch eine innere Überzeugung motiviert werden, dass das was er tut "richtig" ist.

Es ist doch die Schuld der Religion, da sie so gemacht wurden, dass sie sich so leicht missbrauchen lassen (erst recht die 3 abrahamistischen Religionen).
Genausowenig kann man sagen: Es ist nicht die Schuld der Bombe, dass sie Menschen tötet, sondern der Leute die sie abwerfen.

Der Begriff Schuld bezeichnet einen abstrakten Zustand, in dem sich ein Individuum, eine Gruppe von Individuen (Kollektivschuld) oder eine Institution befinden kann. In den meisten Kulturen der Welt findet sich ein Konzept der Schuld.

einem Objekt (real oder nicht) sowas wie "Schuld" anzuhängen heisst das Konzept der Schuld nicht verstanden zu haben.
Wenn du schon sowas tun musst, dann definiere bitte dein Verständnis von Schuld.
(i.A. sollte das als Orientierung reichen)
 
Um nochmal den "Krieg der Armen" aufzugreifen.
Terrorismus ist eine Form des psychologischen Druckes.

Terroristen begehen ein Attentat um Angst und Schrecken zu verbreiten und um eine Gegenantwort zu provozieren.
Sowie diese erfolgt ist, zeigen sie sich als Opfer des übermächtigen Gegners und versuchen so ihre eigene Macht zu stärken.
Gleichzeitig schüren sie Angst und Verunsicherung, weil sie ja ALLES in die Luft sprengen würden, was sie wollen.

Ein Krieg ist ein offener Konflikt 2er Parteien wobei auch alle Kriegsteilnehmer (Kombatanten) klar durch Uniformen oder Erkennungzeichen erkennbar sind und damit ein Unterschied zu nicht-Kombatanten erkennbar ist. Ausserdem gibt es im Krieg die Genfer-Konvention, die die Behandlung von Kriegsgefangegen, etc behandelt.

Terroristen sind weder erkennbar, noch unterscheinden sie zwischen Zivilisten und Gegnern.
Deswegen finde ich solltest Du deine These, dass Terrorismus der Krieg der Armen ist, nochmal überdenken.
 
was wäre das schön, wenn welche religion auch immer irgendwann mal irgendwo eindeutig wäre, alles lässt sich ewig drehen/wenden...
bei den monty pythons ist das herrlich einfach und endgültig geregelt, wenn es um die frage geht ob gott denn nun existiert oder eben nicht, es treten hierzu ein atheist und ein vertreter gottes auf erden, das ganze wird in einem boxring ausgetragen, später erfolgt dann eine meldung welche das resultat verkündet: "not existing by k.o."
das nenn ich mal ne klare aussage zum thema religion ;-))
 

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