Der Tibet-Konflikt ...Boykott der Olympiade?

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muesli

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Nachdem sich in den letzten Tagen und vor allem den letzten Stunden die Meldungen über Aufstände in Tibet häufen
und auch die wiederholte, rigorose Zensur & Abschottungspolitik Chinas gegenüber der Außenwelt wieder so einige Fragen mehr bzgl. Desinformation und Menschenrechtsverletzungen aufwirft,
stellt sich für mich gerade ein paar Monate vor der Olympiade jetzt doch auch die Frage,
ob die Weltgemeinschaft nach so vielen bisherigen, eher halbherzigen Umsetzungen des olympischen Gedankens,
diese "Spiele" jetzt nicht doch einmal
konsequent verweigern sollte.

Es wird zwar auch jetzt wieder mit dem Völker verbindenden Gedanken der olympischen Spiele argumentiert
- auch wenn jetzt "bedauernswerte", ja lediglich vllt völlig umsonst fleissig trainiert habende Sportler die einzigen "aktiven" Leidtragenden wären -
und auch evtl. verloren gehende Medieneinkünfte als Hinderungsgrund eines Boykotts durchaus eine Rolle spielen dürften,
aber Alles in Allem scheinen mir dies doch eher rein wirtschaftlich gefärbte Abwiegelungen zu sein,
und eben keine klar durchdachten humanistischen Statements, die wohl eher dem Gedanken der olympischen Spiele anständen

Wenn hier China mit dieser Politik des Vergessens und Versteckens zukünftig auch durchkommt, sind in Zukunft jeglicher Willkür noch vermehrter Tür und Tor geöffnet.

Das nebenbei dadurch auch mal wieder
- wie ja u.a. schon bei den Spielen in Berlin 1936 oder z.B. in Moskau 1980 -
der wirkliche olympische Gedanke völlig pervertiert wird,
scheint zudem fast niemanden in den Entscheidungsgremien des IOC wirklich aufzufallen.

Rebellion gegen China: Blutige Proteste in Tibet - IOC-Präsident warnt vor Olympia-Boykott - Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
IOC schweigt zu Gewalt in Tibet - derStandard.at/Sport - Fussball, Formel1, Ski Alpin
Peking 2008 - Sport - FAZ.NET - Bach im Interview: „Olympia-Boykott wäre der falsche Weg“
Olympia-Boykott wegen Tibet?
baz.ch - Basler Zeitung Online


Chinas anderes Gesicht
Kommentare: Proteste in Tibet schlagen in offenen Aufruhr um: Chinas Menetekel - DIE WELT - WELT ONLINE
Proteste in Deutschland gegen chinesische Politik sueddeutsche.de
Rebellion gegen Peking: Dutzende Tote in Tibet - neue Gewalt in Nepal und China - Politik - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten
Zwischenruf Mehr Autonomie für Tibet - n-tv.de
Ein friedlicher Kämpfer: der Dalai Lama | Kultur & Panorama | Deutsche Welle | 15.03.2008
Unruhen in Lhasa fordern zahlreiche Tote (Wissenschaft, NZZ Online)
China will Aufstand mit Gewalt brechen | kurier.at
So wütet China unter den Mönchen - Politik - Berliner Kurier
swissinfo - Auch Schweiz protestiert gegen harte Haltung Chinas gegen Proteste in Tibet
Tibet braucht mehr Unterstützung - Kommentare - WELT DEBATTE
Konflikt: China unterdrückt Proteste in Tibet mit aller Härte - NachrichtenPolitik - WELT ONLINE
Unruhen in Tibet - Nachrichten-Newsticker von Welt Online - ständig aktuelle Nachrichten und Informationen - WELT ONLINE
 
Auch wenn die Sportler die Leidtragenden wären sollte man unter solchen Bedingungen die Olypischen Spiele ausfallen lassen.
Ich finde es eine sehr große Ehre die Spiele im Land zu haben, und wenn das Land dieser Ehre nicht gerecht werden kann hat es diese auch nicht verdient.
Genauso hätte man auch in Berlin 1936 oder in Moskau 1980 handeln sollen, obwohl man da die Gefahr eines Krieges hätte berücksichtigen müssen.

mfg
 
muesli, du hast vollkommen Recht.

Allerdings glaube ich kaum, dass irgendetwas gegen China unternommen wird. Dafür sind die wirtschaftlichen Interessen zu stark. China ist ein großer Absatzmarkt und deswegen will es sich keiner (Wirtschaft und Politik) mit China verscherzen => Freibrief.
 
Aufstände in Tibet!

Hallo,

ja das ist sehr bedauerlich, wenn ich mir die Demokratie Westliche Länder anschaue dann ist das alles Witz, es ist beschämend selbst da zu gehören, es wird das verteidigt was Dollar bringt, selbst diese Olympia spiele in China bringen Milliarden Umsatz, da will keine hören über Boykott, ja so ist unsere Demokratie ein Fundament aus treibe Sand!

Suche Leute die würden gerne was von sich unternehmen, ich denke an gute Slogan Bannen link Free Tibet and Go Home China so etwas würde bestimmt viele
gehöre finden, so ein Bananen Link wie man den gestallten sollte steht noch alles offen die Idee sollte gemeinsam abgestimmt werden, und so etwas würde sich schnell ausbreiten bin ich von überzeugt, also meldet euch bitte!:rolleyes:

Grüße, Biolek
 
Ich finde das ist einfach nur blanker Irrsinn. Aber weil ja CHina der neue Markt ist und weil man sich mit einem solchen Markt net verscherzen will, da unternimmt die internationale Staatengemeinschaft einfach mal NICHTS!
Das kann doch net wahr sein. Den IRak bombens zu und hauen drauf, und CHina darf Olympische Spiele austragen und kriegt ein "SChau dass du das da in Tibet geregelt bekommst" mit auf den Weg.

Tibet gehört befreit und unabhängig.
 
..........Definitiv sollte man China als Veranstalter der Olympischenspiele boykottieren....


Komisch nur, dass alle von den Sportlern einen Verzicht bzw. Boykott fordern aber kaum einer, dass die Politik und die Firmen nun China boykottieren sollen. Also Olympiade nein aber Geschäfte ja?


... Den IRak bombens zu und hauen drauf, und CHina darf Olympische Spiele austragen
[...]
Tibet gehört befreit und unabhängig.

Mal abgesehen davon, dass man China heutzutage militärisch kaum erobern könnte. Alleine in Tibet sind schon im Normalfall etwa 500.000 chinesische Militärs stationiert. Dazu hat China weltweit die wohl zahlenmäßig größte Armee. Die Vorstellung, Tibet zu befreien bzw. ein unabhängiges Tibet ist reine Illusion. Dies hat selbst der Dalai Lama erkannt. Leider sind aber die Hardliner in Beijing nicht bereit, Tibet eine Teilautonomie zu gewähren. Seit Jahrzehnten der falsche politische Weg - wie in so vielen Staaten der Erde mit Minderheiten.
 
Komisch nur, dass alle von den Sportlern einen Verzicht bzw. Boykott fordern aber kaum einer, dass die Politik und die Firmen nun China boykottieren sollen. Also Olympiade nein aber Geschäfte ja?

Mein Lieblingsradiosender hat es grade sehr passend gesagt; "Geschäfte sind zu wichtig wegen ein paar Menschen."
 
Mich kotzt China an.....

Ich denke es wird sich wenig tun in Bezug auf die Besetzung Chinas in Tibet, die Weltgemeinschaft wird tatenlos zusehen.

Es geht nunmal im Grunde nicht um Menschenrechte bei einem Krieg, sondern um Schürfrechte. Also sprich finanzielle Interessen sind wichtiger und legitimieren den Einsatz von Waffengewalt.
 
Wenn hier China mit dieser Politik des Vergessens und Versteckens zukünftig auch durchkommt, sind in Zukunft jeglicher Willkür noch vermehrter Tür und Tor geöffnet.


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Was soll ein Boykott der Olympiade bringen? Es trifft eigentlich nur die Sportler, die über Jahre trainiert und meistens auch nur einmal die Gelegenheit haben, sich in einer Olympiade zu messen.

China wird es wenig stören - solange die Wirtschaft ihre eigenen Interessen in China vertritt.
Hier wird die Politik gemacht - hier könnten auch Veränderungen durchgesetzt werden.
Eine kapitalistische Gesellschaftsordnung wird sich aber nach wie vor nicht um soziales und humanes Gedankengut in China kümmern, solange es hier Geld zu scheffeln gibt.

Würde mich nicht wundern, wenn Deutsche Rüstungskonzerne auch an China Waffen liefern, die dann in Tibet eingesetzt werden.

Mit einem Boykott würde nur unnötige Polemik betrieben - die wahre Interessen nur verschleiern.


Wünsche schöne Osterfeiertage und ein Ende des Blutvergießens auf der ganzen Welt.


Charlo
 
Ein Boykott bringt gar nichts und das ist auch die Meinung aller die was zu sagen haben; nur so bleibt China unter Beobachtung.
Vom Leid in Nord Korea z.B. sieht man nichts; trotzdem ist es da noch schlechter. Aber wo keine Medien sind, da auch kein Aufschrei - wie hier jetzt eben -
 
@ MusterMann
ich gebe Dir ja völlig recht, wenn Du die Zwiespältigkeit so mancher Forderungen bzgl. Chinas bzw. Tibets anprangerst.

Natürlich sollte man sich in einer zunehmend globalisierten Welt auch über die vielfältigen Verknüpfungen auch in unserem Alltag bzw. unserer Wirtschaft im Klaren sein und
bestenfalls sogar auch danach handeln ;)

Den wenigsten ist ja bekannt, dass inzwischen z.B. der Großteil an Gemüsekonserven aus China importiert wird ;) Nein, es sind nicht nur T-Shirts, Kinderspielzeug oder elektronische Bauteile, sondern vielfältigste Produkte unseres alltäglichen Lebens, welche wir - teilweise im falschen Glauben ihrer Herkunft - hier kaufen ;)

Ich habe letztens dementsprechend einen Auftrag - von Bekannten gut gemeint vermittelt - von chinesischen Geschäftskunden kategorisch abgelehnt...auch weil mir die dahinterstehende Absicht nur zu deutlich war.
Ok, es hat mich Geld "gekostet", aber darauf pfeife ich...so schlecht geht es mir nicht, dass ich Beihilfe zu Sklavendiensten leiste.

Es geht mir speziell hier auch nicht darum, eine traditionell so verstandene geographische oder politische "Befreiung" Tibets zu fordern bzw. langfristig zu erreichen...

Nein, wie der Dalai Lama ja schon recht früh erkannt hat, liegt die wirkliche Freiheit im Glauben und der Ausübung persönlicher Traditionen und Werte.

Der von den Chinesen dort seit fast 50 Jahren praktizierte kulturelle "Völkermord" und die damit permanent verbundene, verlogene Diskreditierung eines immer um friedliche Verständigung bemühten Dalai Lama's macht mich allerdings traurig und fordert andererseits auch meinen extremen passiven Widerstand heraus.

Politische Grenzen waren ja noch nie von Dauer, kulturelle Werte haben aber auch global gesehen (immer) ihren Wert und ihre Berechtigung gehabt...
Und genau darum geht es hier vor Allem!

Und indem man den Chinesen möglichst eindrücklich und langfristig einen sehr peinlichen Gesichtsverlust beibringt...z.B. durch die Boykottierung der Spiele bzw. den immer wiederkehrenden Verwurf der Lüge und Unterdrückung,
erreicht man
- auch für die Mehrheit der zumeist ja als willenlose Kulis gehaltenen chinesischen Gesellschaft -
mehr, als wenn man mit Waffengewalt uneinsichtige Scheinkommunisten bzw. verkappte Manchesterkapitalisten zu etwas so Ungeliebtem mit Gewalt zwingt.

Aber ich denke, genau dies ist Dir auch bewusst ;)...
dennoch ergänze ich es hier, auch um Einigen die Sinnhaftigkeit eines derartigen Boykottaufrufs nachvollziehbar vor Augen zu führen.

PS.
Die Tatsache, dass es auch in anderen Teilen der Welt Unterdrückung, Gewalt und andere zu verurteilende Verhältnisse gibt, ändert nichts an den hier benannten Tatsachen..
UND
Boykottaufruf und Ächtung bzw. Information vieler Menschen über diese Missstände sind trotz alledem zwingend nötig.
Jeder der dies bzgl. schon jede Hoffnung auf Verbesserung aufgegeben hat,
gibt letztlich nur sich selbst auf und begünstigt dazu noch ähnliche Tendenzen...auch hier ;)

Insofern gilt gerade jetzt und hier meine besondere Verachtung so einigen (bzw. vielen) Mitgliedern des IOC,
die ja in ihrer bisherigen Geschichte eher Unterdrückung, Despotismus, Bestechung und Korruption das Wort geredet haben und davon auch immer finanziell gut "profitiert" haben...
immer unter dem allseits so beliebten Mäntelchen der "Völkerverständigung" :rolleyes:

Mal ganz abgesehen davon, das in diesem Sommer dort eh die weltweit größten Dopingspiele aller Zeiten dann stattfinden werden :D
in scheinbar "aufpolierter", aber verdreckter Umwelt...zum Ruhm der "Körperertüchtigung"
"Mens sana in corpore sano" wird hier ja wohl dann extrem persifliert :D
 
Boykottaufruf und Ächtung bzw. Information vieler Menschen über diese Missstände sind trotz alledem zwingend nötig.
Jeder der dies bzgl. schon jede Hoffnung auf Verbesserung aufgegeben hat,...

Also wenn du zu einem Boykott ausrufst bzw. die Spiele nicht stattfinden fühlst du dich gleich moralisch (Weltverbesserer)besser als die die das anders sehen? Ich verstehe nicht wie es den Menschen besser gehen soll, ohne Spiele. Was wird sich denn dann verbessern/ändern? China ist ja bekannt nie leicht eingeschnappt zu sein ooooo Die Tibeter werden sich sicher bei dir persönlich bedanken.
Klar, mit Spielen ist auch nicht sicher, dass sich was verbessern wird. Aber ohne ist einfach Ruhe. Und damit scheint für einige das Thema damit bis zum nächsten medialen Rummel auch vorerst erledigt zu sein.
 
@ incognitous ;)
sag mal, liest Du dir dein Geschreibsel eigentlich noch mal auf Widersprüche durch,
bevor Du es abspeicherst :D

Bzgl. Deines Einwandes bzgl. Weltverbesserung ...
Ja, Verbesserungen würde ich gerne erreichen ;)...u.a. durch Aufklärung und Informationen
und
zum...mich moralisch "besser zu fühlen" ...:ööm: :
Nun ja, ich habe jetzt keine klare Vorstellung davon, was Du darunter verstehst ;)
aber ich würde mich dann schlechter fühlen, wenn ich Missstände unbenannt lasse und so tun würde, als ob mich dies alles nichts anginge :)

Aber dies alles beantwortet sich eigentlich ja doch schon aus dem ersten des von Dir zitierten Satzes ;)

Übrigens erwarte ich gar nicht realistischer Weise, dass diese Spiele wirklich abgesagt werden :D
der wesentliche Effekt - auch bzgl. des Gesichtsverlusts der chinesischen Führung - liegt doch darin, diese tibetische Thematik (oder auch andere) so öffentlich wie möglich zu machen und im Gedächnis von möglichst vielen Menschen präsent zu halten

Wissen und Informationen um Hintergründe verändern nämlich langfristig mehr, als es Waffen und Gewalt je vermocht haben ;)
 
aber ich würde mich dann schlechter fühlen, wenn ich Missstände unbenannt lasse und so tun würde, als ob mich dies alles nichts anginge
Ach ja? Wo warst du denn die letzten etwa 60 Jahre, also ca. seit Oktober 1949? Ich habe seit der Zeit keinen einzigen Beitrag von dir finden können, auf den du auf die dortigen Missstände (die schon mal viel Schlimmer waren) aufmerksam gemacht hast. Und ich wette ohne die jetzigen Medien wären wir uns hier nie begegnet. Du könntest so einer der vielen sein, die mit den Medien aufschreien und so später dann verstummen. Gibt ja wieder neue Themen...

Wissen und Informationen um Hintergründe verändern nämlich langfristig mehr, als es Waffen und Gewalt je vermocht haben

Also bist du doch dafür das die Olympischen Spiele stattfinden. Durch Ausgrenzung wirst du nie ins Land kommen und Informationen und Hintergründe bekommen.

Achja, du hast mir immer noch nicht erklärt, wie beleidigte Chinesen reagieren, wenn keine Spiele stattfinden. Werden sie den Tibetern vor Dank in die Arme fallen und denen Unabhängigkeit gewähren? Wie gesagt, die Tibeter werden dir die angenehme Reaktion der chinesischen Regierung sicher danken ;)
 
@ incognitous

Ad 1
Worauf willst Du hier in unserem Dialog eigentlich hinaus ;)

Du hältst einen Boykottaufruf bzw. weiterführende Kritik daran also für sinnlos, weil "einflussreiche" Menschen, Gruppierungen bzw. Organisationen dies so in den Raum stellen und vorerst/größtenteils neben verhaltener Kritik nur "Business as usual" predigen?
Wahrlich eine fundierte persönliche Begründung....tztztz
die für mich aber nichts anderes ist, als das unreflektierte und hier dazu noch völlig unzureichend begründete Übernehmen von Mehrheitsmeinungen der Wirtschaft bzw. von "pragmatischer" Resignation gegenüber gewalttätigem Potential anderer Staaten zeugt.
Apropos..
Es gibt in der Geschichte ja durchaus positive Bespiele für Boykotte u.ä.m., wodurch z.B. auch dadurch spätere gesellschaftliche Veränderungen forciert wurden...
insofern ist mir Deine ablehnende Polemik dazu nicht ganz nachvollziehbar.

Ad 2 <<Wo warst du denn...>>
Ich glaube kaum, dass Du sowohl meine wahre Identität, meine Aktivitäten wie u.a. auch meine übrigen Netkommentare (z.B. u,a. div. Nicks) recherchieren konntest.
Nebenbei, von meinen übrigen, schon länger währenden privaten und beruflichen Aktivitäten und Engagements mal ganz zu schwiegen, aber diese werde ich hier bestimmt nicht offen legen ;).
Nur soviel...mein "Interesse" an diesem Thema begann ungefähr in den Siebzigern^^
und wurde auch immer wieder mal zu einem Teil meiner beruflichen Vita...
übrigens auch bzgl. anderer Krisengebiete bzw- -themen auf diesem Globus.
Dies hätte Dir allerdings doch einmal auffallen müssen, wenn Du meine diversen Hunderte an Posts nur hier im Pol-Forum wirklich gelesen hättest ;)

Ad 3 ...Begründungen...
Ich habe doch deutlich genug darauf hingewiesen (->Gesichtsverlust), worin u.a. eine Strategie des weltweiten Widerspruchs bestehen könnte...
Mach' Dich bitte dies bzgl. erstmal schlau, was dieser Begriff in der chinesischen Tradition bedeutet....
Dies wäre ja auch nur ein Schritt neben einem seit Jahrzehnten notwendigem Dialog... z.B. mit dem Dalai Lama.
Dieser wird allerdings von Anbeginn der Okkupation an von der chinesischen Führungsriege lediglich verleumdet bzw. ignoriert, und Gesprächsbereitschaft mit Anderen wird ebenso "konsequent" verweigert.
Hierzu muss allerdings ein jeder Staat letztlich von der Weltgemeinschaft "gezwungen werden...ob mit o.g. Mitteln oder durch wirtschaftliche Konsequenzen...

incognitous schrieb:
Also bist du doch dafür das die Olympischen Spiele stattfinden
Du solltest meine Beiträge erst einmal ganz genau durchlesen, dann wäre Dir auch klar, dass ich nach wie vor dagegen bin, einer Regierung ein weltweites positives Forum zu bieten, um sich vor der Welt zu profilieren, obwohl ihr konkretes politisches und gesellschaftliches Handeln alles andere als akzeptabel ist.
Allerdings bin ich realistisch genug, politische und wirtschaftliche Intentionen derzeit nicht zu optimistisch einzuschätzen und damit eben nicht nur reinem Wunschdenken zu folgen.

Kurzum...als Resumee,
wenn du hier nichts weiteres als Mutmaßungen und Unterstellungen über/zu meiner Person zum besten geben kannst,
andererseits aber selbst kein klares Statement zu Lösungen beitragen willst,
sondern lediglich ausweichend auf andere Weltkonflikte verweist...
KANN und WILL ich Dich als Diskussionspartner nicht mehr ernst nehmen.

Eine andere Meinung zum Thema sei ja Jedem zugestanden...
bestenfalls noch gut begründet ;);
aber nur polemisch und spekulativ zu diskreditieren und zu kritisieren,
ist für mich so nicht akzeptabel.
 
Es gibt in der Geschichte ja durchaus positive Bespiele für Boykotte u.ä.m., wodurch z.B. auch dadurch spätere gesellschaftliche Veränderungen forciert wurden...

Wenn du mir mal von solchen Boykotten berichten könntest, sollte allerdings schon um eine Sportveranstaltung gehen und auch klarstellen was sich genau damit verbessert hat. Also die späteren gesellschaftlichen Veränderungen auf Grund des Boykotts.
Ich glaube kaum, dass Du sowohl meine wahre Identität, meine Aktivitäten wie u.a. auch meine übrigen Netkommentare (z.B. u,a. div. Nicks) recherchieren konntest.
Daher ja meine Frage an dich.
Nebenbei, von meinen übrigen, schon länger währenden privaten und beruflichen Aktivitäten und Engagements mal ganz zu schwiegen, aber diese werde ich hier bestimmt nicht offen legen ;).

Das war mir klar. Was man nicht offen legen kann, einfach nicht offen legen. Glaubwürdige Argumentationsweise..

Ich habe doch deutlich genug darauf hingewiesen (->Gesichtsverlust), worin u.a. eine Strategie des weltweiten Widerspruchs bestehen könnte...
...
Dies wäre ja auch nur ein Schritt neben einem seit Jahrzehnten notwendigem Dialog... z.B. mit dem Dalai Lama.

Also ohne Spiele wird China mit dem Dalai Lama sprechen?? Darf ich mal bitte freundlich fragen wie du darauf kommst? Teile mir bitte dein umfangreiches Wissen mit. (vgl. Mutmaßungen und Unterstellungen)

Kurzum...als Resumee,
wenn du hier nichts weiteres als Mutmaßungen und Unterstellungen über/zu meiner Person zum besten geben kannst,
andererseits aber selbst kein klares Statement zu Lösungen beitragen willst,
sondern lediglich ausweichend auf andere Weltkonflikte verweist...
KANN und WILL ich Dich als Diskussionspartner nicht mehr ernst nehmen.

Also ich frage nach deinen ständigen Mutmaßungen und Unterstellungen die du bisher nicht belegen konntest. Schließlich sollen doch deiner Ansicht die Olympischen Spiele nicht stattfinden, um es China mal richtig zu zeigen, sodass dieTibeter deren Unabhängigkeit und Frieden erreichen.
So etwas behaupte ich nicht. Auch mit Olympischen Spielen.
Außerdem ist eine solche Argumentation erneut ein versteckter Ruf nach Hilfe. Du weißt einfach nicht weiter. Also einfach mal schreiben, jemanden nicht mehr ernst zu nehmen. Sehr authentisch..und zeigt dein großes Wissen:rolleyes:
 
@ incognitous

Ad 1 als nur ein kleines Beispiel
Verweigerung u.a. der Commonwealthspiele in/für Südafrika während der Apartheid ;)
Dito ...zeitweiliger Ausschluß von internationalen Wettbewerben etc. pp.
Die gesellschaftlichen Veränderungen dort...ergoogelst Du Dir einfach mal, gelle :D

Ad 2 + 3
Mir jetzt einfach zu billig, auf selbsterklärende Erläuterungen meinerseits nun auch noch wiederholt auf Deine provokanten Gegenfragen zu antworten.
Was erwartest Du hier....meinen Lebenslauf xD

Ad 4
Schade, ich hätte dir doch mehr Differenzierungsvermögen zu getraut ;)
Es geht nicht allein darum, ob letztlich diese Spiele in China stattfinden oder nicht, sondern darum, ob man dem bisher geplanten Veranstaltungsland deutlich macht, dass man gemachte Zusagen auch wieder rechtzeitig rückgängig machen kann ;) ...
wenn die Grundvoraussetzungen der ursprünglichen Vergabe inzwischen nicht (mehr) stimmig sind.
Das ...nennt man übrigens diplomatische Intervention

Ad 5
Überarbeite unter anderem bitte einmal Deine Grammatik und Ausdrucksweise...
Ich habe hier nun nicht die Absicht, aus dem letzten Absatz auch noch heraus zuinterpretieren, was Du damit eigentlich meinst.

Wenn es darum geht,
um Hilfe, die Solidarität sowie um Verständnis für die Situation dort zu bitten,
OK, dann bitte ich hier allerdings ;)
Wenn Dies für Dich ein Zeichen meiner Hilflosigkeit ist...nun ja, bitteschön, JA ;)

Was allerdings Deine Behauptungen angeht :D....???
Könntest Du diese noch einmal für alle zusammenfassen :weg:
Bisher habe ich von Dir nur dies gelesen
incognitous #11 schrieb:
Ein Boykott bringt gar nichts und das ist auch die Meinung aller die was zu sagen haben
Eine wahrhaft gut begründete Aussage...mein Kompliment

Also...bitte lass es hier einfach sein....
Deine bisher nicht weiter begründete Meinung haben hier jetzt ja wohl alle verstanden.
Wenn du aber keine konkreten Argumente gegen Wiederstandsäüßerungen bzw. Solidaritätsbekundungen bzgl. der tibetanischen Situation liefern möchtest/kannst,
halte Dich hier einfach doch zukünftig zurück.


Bisher habe ich ja noch versucht, Dir meine Intention für diesen thread geduldig zu erläutern....
aber auch meine Geduld ist endlich xD

So wie Du in Deinen letzten Posts eher gespamt und unterstellt hast, als inhaltlich zu argumentieren....
sprengt das hier langsam nämlich auch den Rahmen der Forenrules ;)

Es geht hier nämlich immer noch um begründete Stellungnahmen zur Situation in Tibet und zu dies bezüglichen Einschätzungen eines Boykotts!...
Und nicht vorrangig um meine Glaubwürdigkeit, gelle?

So, wie Du hier einen eher egozentrischen Rundumschlag zur Eigendarstellung hinlegst, hat das Ganze nämlich wirklich nicht mehr viel mit dem Threadthema zu tun.
 
Warum regen sich die Leute über das Vorgehen der Chinesen in Tibet auf? Weil es so weit weg ist? In Tibet leben mehr Chinesen als Tibeter.
Wer hat sich denn über die Kosovoalbaner aufgeregt, die haben doch den Serben das Land weggenommen und einen Staat Kosovo ausgerufen. Ist natürlich was anderes, wird ja von der EU gebilligt und gefördert. Und mit der Anerkennung sind einige Staaten sehr schnell.
Wer regt sich denn über den Landraub der Israelis in Palästina auf?

Die Medien lenken das in die richtige Richtung!

Na ja, bei uns siehts ja nicht viel anders aus, dauert nur noch ein paar Jahre.

Ich bin gegen ein Boykott der Olympiade, damit werden nur die Sportler bestraft.
 
Graf Koks schrieb:
Warum regen sich die Leute über das Vorgehen der Chinesen in Tibet auf? Weil es so weit weg ist? In Tibet leben mehr Chinesen als Tibeter.

Nix für Ungut :D ....
Aber seit wann leben dort mehr Chinesen ;)
Genau seit dieser Okkupation (1949) und Bevölkerungsumschichtung (seit den siebziger Jahren forciert), Dies ist doch Teil dieses gewollten kulturellen "Völkermordes" ;)...
Und...derartiges Vorgehen fand sein Ende eben nicht nach Beendigungen der faschistischen Regime eines Hitlers oder Stalins.

Ich gebe Jedem recht, der Separatismus und einseitige Okkupationen auch in anderen Ländern kritisiert - vor allem in der leider zu häufig praktizierten Form der völligen Benachteiligung der ursprünglich dort Beheimateten.

Ob man dazu jetzt Albaner oder andere Balkanvölker,
die Palästinenser, Tamilen oder weitere ethnische Gruppen hierzu anführt,
Unrecht bleibt hier immer Unrecht,
ob nun politisch nachträglich reglementiert oder nur schlicht von der Weltöffentlichkeit ignoriert.

Das hier allerdings ein jahrzehntelanger, weitgehend ja bisher friedlicher Protest der Tibetaner sich besonderer Sympatie und Solidarität - auch durch die Medien - erfreut, sollte eigentlich niemanden verwundern....
und auch nicht davon ablenken,
dass die volksrepublikanische, scheinkommunistische, eher nationalistisch bzw. imperialistisch agierende Führungsriege Chinas hier sowohl seit fast 50 Jahren Völkerrecht bricht, obwohl sie andererseits bezogen auf Taiwan sogar mit Krieg droht, wenn die Menschen dort ihr Recht auf freie Selbstbestimmung und staatliche Unabhängigkeit wahrnehmen wollen.

Das neben Allem unsere Welt auch anderswo tw. verlogen agiert...
ändert doch nicht an den dortigen bereits beschriebenen Tatsachen ;)

PS. ..Benachteiligte :(
Ach so...bzgl. der ach so bedauernswerten Sportler :D
Ich war selbst Leistungssportler und weiss um den Verzicht auf geliebte Wettkämpfe....
aber z.B. deutsche Leistungssportler sind weitgehend alles andere als Amateure, werden vom Steuerzahler finanziell priviligiert und gesponsert und sollten im Fall des Falles auch einfach mal den olympischen Eid dann auch mal wieder nachlesen ;)
Ein Verzicht auf EINEN int. Wettkampf ist doch wohl der Kampf um Menschenrechte allemal wert..
oder irre ich da auch inzwischen komplett :ööm:

Nachtrag:
Ob es sich in den vergangenen (2) Jahrhunderten um die Rechte und den Besitz der Indianer oder Eskimos Nordamerikas oder die der Aborigines Australiens und Maoris Neuseelands oder der Ureinwohner Ozeaniens handelte (noch beliebig erweiterbar),
oder heutzutage z.B. um die Indianer Amazoniens, Tibet, Birma oder oder oder...
von den Völkern Afrikas dabei mal ganz zu schweigen...

Im Zuge der Globalisierung werden natürlich vermehrt alte Grenzen verschoben und auch Besitzverhältnisse tw. "anders interpretiert".
Allerdings sollte man aus alten "Fehlern" gelernt haben und zumindest die lebensnotwendigen Grundlagen und die kulturellen Eigenarten dieser Völker respektieren und achten gelernt haben.

Wenn dies alles nur beliebigen eigenen Interpretationen überlassen bleibt,
können wir individuelle und/oder staatliche Regularien dazu
auch gleich komplett in die berühmte Tonne treten :(
und das Recht des Stärkeren offen propagieren.
Das wäre dann zumindest...ehrlich :rolleyes:
 
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