Schön,
dann spammen wir hier also mal (zumindest teilweise), mit offizieller Genehmigung weiter xD
Zu Deinem Kommentar,
@ Ramses 
Zum Sinn und Zweck eines Moderators(torin) verweise ich hier u.a.
- Du verstehst mich nicht falsch, gelle^^ -
auch auf dessen Aufgaben:
Nötigenfalls die Rückkehr zu einer sachlichen Diskussion zu beschleunigen, dabei ggfs. bisherige Erkenntnisse zusammen zu fassen oder auch bei Kontroversen und Konflikten zu vermitteln

-> u.a. ->
Moderator (Beruf) – Wikipedia
Moderation – Wikipedia
Dazu ...gehört übrigens auch ggfs. das Löschen nicht themabezogener Beiträge, d'accord

...egal wie vermittelnd sie inhaltlich auch sind
und bzgl. des Topics *bg*
nehme ich mal an, dass Dir, der vmtl. schon des Öfteren den Berg Isel hinuntergrutscht ist,
das neuerdings ja "Autonomiebestreben" genannte Freiheitsdenken spezieller^^ ethnischer Gruppen - z.B. eines Andreas Hofer oder anderer Steilwandguerillas *bg* -
ja bestimmt nicht fremd sein sollte.
Nun zu Dir,
@ incognitous
bzw. auch @ all
Inzwischen habe ich ja auch einige Deiner Posts, inklusive mancher sehr 'subversiver' Kommentare - intensiver betrachten können
Leider kann ich bis jetzt
- bzgl. dieses Threadthema's -
tw. nur mutmaßen, wie Deine Meinung konkret zu dieser Sachlage bzw. dem Threadthema aussieht.
Aber, um auch dies deutlich vorweg zu nehmen.
Ich erwarte überhaupt nicht

, dass nur meine Meinung akzeptiert wird und
respektiere durchaus für mich nachvollziehbare Argumente und Meinungen, auch wenn diese z.B. meinen Wertvorstellungen nicht entsprechen.
Denn
1. - es geht hier (als Voraussetzung) um die persönliche Meinung/Haltung zum derzeitigen Tibet-Konflikt
2. - und weiterhin um (persönliche) Stellungnahmen, welche (internationalen) Schritte gegebenenfalls die dort existierenden Probleme bzw. Kontrahenten zum Einlenken bzw. zu einer Lösung bewegen könnten.
Das hierzu sicherlich verschiedenste Einstellungen existieren und
auch zuerst einmal als solche zu akzeptieren sind,
sehe ich (eigentlich) als Grundvoraussetzung einer vernünftigen und bestenfalls weiterführenden und zu Lösungen führenden Diskussion an.
Ansonsten ist/wäre es doch nur ein vmtl. eher unbefriedigender Schlagabtausch von (Vor)Urteilen,
auf den ich gerne verzichte, denn dies bzgl. muss ich mir u.a. auch nichts mehr beweisen.
Durch den Austausch und das Abwägen von Argumenten, die sich ja auf Erfahrungen diversester Art beziehen können, sollte bestenfals eine Annäherung der Positionen bzw. eine Einigung auf gemeinsam akzeptiertes Vorgehen zu erreichen sein.
Dies setzt aber vor allem die Bereitschaft voraus, sich um gegeseitiges Verstehen ernsthaft zu bemühen und andere Meinungen nicht vorab zu diskreditieren.
Das 'Auseinandernehmen' von oppositionellen Meinungen ist mir dabei leider nicht fremd...
Ist aber als Basis einer sinnvoller Debatte mehr als nur kontraproduktiv!
Die letztliche Feststellung von verfahrenen, unverrückbaren Positionen ist allerdings für mich schlussendlich eher mit einem Scheitern bzw. Versagen beider Diskussionspartner gleichzusetzen.
Soviel als (lange) Vorrede und auch als Basis weiterer Beiträge.
Das auch ich mich im Verlauf dieses Threads teilweise von den oben genannten Vorgaben entfernt habe...ist mir selbst bewusst

Woran dies 'en detail' allerdings genau lag, können vmtl. nur Außenstehende einigermaßen objektiv beurteilen
Zurück zum Topic
(folgendes möchte ich übrigens ausdrücklich auf jeden anderen weltweit vergleichbaren Konflikt bezogen sehen)
Eine leider gestern auf diesen Konflikt bezogene Geschichte Tibets im in der ARD gesendeten Spielfilm "Kundun", habe ich leider verpasst anzukündigen.
- Das hier das (geographische) Gebiet Tibets entgegen dem Völkerrecht (von Mao) annektiert wurde,
ist doch vmtl. wohl unbestritten.
- Das die hierauf fußenden Begründungen Chinas, es sei z.B. ein ehemals zeitweilig zu China gehörendes Einflussgebiet, sowohl völkerrechtlich obsolet als auch nach jeder politischen Logik weltweit so nie überall durchsetzbar sind, sollte eigentlich auch Konsens sein.
- Das zusätzlich jede ethnische Gruppe auf diesem Globus ein Recht auf Bewahrung seiner kulturellen, religiösen und sprachlichen Identität haben sollte, ist vmtl. doch auch nicht strittig....Oder?
Fakt ist nun, dass nach jahrzehntelangem, zumeist ja friedlichem Ringen um die Wiederherstellung genau dieser ethnischen Rechte, die Tibeter gegen zunehmende unrechtmäßige "Einflussnahmen" (eigentlich immer schon) diesmal massiver protestiert haben.
Gesprächs- und Verhandlungsbereitschaft wurde dabei bezogen auf vergleichbare andere Konflikte hier aber in außergewöhnlichen Ausmaß gezeigt.
Die Ursachen für die jetzt auch stattgefundenen gewaltsamen Eskalationen konnten nach wie vor bis dato nicht objektiv eruiert werden...leider vmtl. auf Grund von Zensur, Isolation bzw. Schlimmerem.
Die Frage, die sich hier - und auch anderweitig auf der Welt - nun stellt, ist:
- Reagiert die Weltbevölkerung u.a. auch auf diese (einzelnen) Konflikte und
- welche Maßnahmen bieten für eine Durchsetzung international anerkannter Grundrechte die besten Aussichten auf Erfolg
oder
- sollte die von außen beobachtende, übrige Menschheit auf Grund herrschender Machtverhältnisse,
die sich sowohl auf die militärische als auch die wirtschaftliche Kraft Chinas gründen,
auch aus Gründen des Eigennutzes, welches Einmischung z.B. wirtschaftlich nicht opportun erscheinen lässt,
gar nicht bzw. wenn, nur höchst verhalten/verschwommen mit sehr allgemein gefassten diplomatischen Noten reagieren?
UN-Resolutionen scheiden hier ja fast von vornherein leider aus, da China als ständiges Mitglied des Sicherheitsrates derartiges (m.M. nach im Sinne der UN pervertiert) mit einem Veto verhindern kann.
Wie reagiert also eine dennoch interessierte Weltöffentlichkeit, wenn sich ein Konfliktpartner (hier also China) jeglichen Verständigung- und Gesprächsversuchen widersetzt,
u.a. mit dem inzwischen mehr als fadenscheinigem Grund der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten?
In Zuge einer mindestens 150 jährigen währenden, zunehmenden Globalisierung gibt es quasi in diesem Bereich doch kaum noch derartige echte "innere" Angelegenheiten.
Vor allem dann nicht, wenn andere, fremde ethnische Volksgruppen in Gebietskonflikte involviert sind.
Soweit zur zugegeben sehr ausführlichen
Vorgeschichte, die allerdings so auch in den bereits genannten Links zu finden war
Meine Meinung dazu lautet(e),
Die kontinuierliche Schaffung einer breiten Weltöffentlichkeit bis zum Anfang der als chinesisches Renommeeprojekt geplanten olympischen Spiele.
Um Gesprächsbereitschaft als minimalste Grundvoraussetzung internationaler Konfliktlösungen herzustellen, auch ggfs. unter Androhung des Boykotts dieser Spiele.
Begründung:
Durch das Verweigern von Gesprächsbereitschaft stellt sich China eigentlich außerhalb internationaler Regularien zu "normalen" Konflktlösungen der Weltgemeinschaft und rechtfertigt so nicht:
- die internationale Aufmerksamkeit der Völkergemeinschaft bei einem olympischen Ereignis
- verwirkt das Recht als Gastgeber einer internationalen, sportlichen & "fairen" Demonstration von Frieden und Völkerverständigung
- widerspricht (voraussichtlich) mit seinem Handeln ungeschriebenen Regularien dieser Spiele, wie z.B. Frieden während der stattfindenden Spiele
Da die tibetanischen Proteste sowie bereits erfolgte Kritik seitens der Weltöffentlichkeit bisher schon zu einer eher kontraproduktiven Reaktion Chinas geführt hat, wie z.B. der kompletten Ausweisung von Ausländern
Nachrichtensperre,
Einsatz von Militär und Waffen etc.pp. und dadurch bedingte Tote, Verletzte sowie Inhaftierte,
bleibt noch abzuwarten, wie China auf den evtl. zu erwartenden Gesichtsverlust - international sowie gegenüber der eigenen Bevölkerung, weiterhin reagieren wird.
Inländische, eher atm erstaunlich oppositionelle Reaktionen, sowie Krisenreaktionen und Proteste in benachbarten Provinzen lassen dazu allerdings nur Spekulationen zu.
Einschub
Zum Thema: "bestrafte" Sportler
Nun ja, ich WAR L-Sportler und war auch als Sportler bzw. potentiell möglicher Olympionike (nein, aber nicht wirklich) 1980 in der intensivsten Diskussion mit anderen, tw. konkret betroffenen Sportlern bzgl. des Boykotts der Moskauer Spiele.
Natürlich ist ein Verzicht auf einen derartigen Wettbewerb individuell immer katastrophal...keine Frage...
allerdings muss jeder u.a. auch mit sich selbst ausmachen, ob ihm ein sportlich "fairer" Wettbewerb unter den (auch( damals "üblichen" Bedingungen überhaupt wirklich die Teilnahme wert ist ;-)
Damals wie speziell heute sind diese Spiele ja eh eher pharmazeutische bzw. hochtechnologische Wettbewerbe, machen wir uns da mal gar nichts vor, gelle

Als Bestrafung sehe ich übrigens eher den Ausschluss einzelner Sportler vom Team bzw.Wettbewerb an...aber nicht, wenn solidarisch mit Allen auf eine Teilnahme "verzichtet wird"^^
Im übrigen sei mir zu dem Thema ein vllt. etwas hinkender
Vergleich zur Verdeutlichung noch erlaubt:
Wenn mein Nachbar, Arbeitgeber oder vergleichbarer Zeitgenosse nun
seine Frau, seine Kinder oder Schutzbefohlene quält, vernachlässigt etc.,
kurzum so behandelt, wie es nicht meinem oder allgemeinem menschlichen Verständnis entspricht,
mir aber trotzdem keine rechts verwertbaren Beweise dazu vorliegen
und Derjenige sich zudem noch jeden gut gemeinten Ratschlägen oder Hinweisen widersetzt,
werde ich dort bestimmt auch keine Festlichkeiten (von ihm) besuchen...
Ihr etwa?
(Ich bitte zu diesem leider doch wohl häufig vorkommenden Beispiel mal von gewaltsamen 'Hau Drauf' Lösungsmethoden ganz abzusehen!)
@ RinTinTigger
U.a. genau deshalb, leider siehst Du das richtig
Frei nach Orwell:
Manche Staaten sind halt eben etwas "gleicher",
bzw. stehen "außerhalb" der UN-Richtlinien ...
Ein realer und leider auch schlechter, trauriger Witz der Völkergemeinschaft