zunächst mal: prinzip lichtorgel:
du verstärkst das eingangssignal auf ein gewisses level. ich würde dir empfehlen, dafür irgend nen billigen ic zu nehmen (da gibts ja genügend verstärker-ics, die müssen nicht viel leisten können, nur das output sollte eine genügend hohe spannung haben, aber das bekommt so gut wie jeder verstärker-ic hin. (sollte halt bis zu 20kHz mind. verstärken können))
dieses verstärkte eingangssignal wird dann über einen kondensator entkoppelt und über frequenzweichen an transistoren gegeben. welche transistoren du dabei nimmst, ist vollkommen latte, die transistoren sollten nur genügend leistung haben, deine leds zu treiben, sprich, wenn du 1A durch die leds fliessen lassen willst, muss der transistor 1A mind. abkönnen. und da wäre dann schon nen kühlkörper sinnvoll. und auch ein mosfet. aber anderes thema.
du kannst natürlich auch mehrere transistoren parallel schalten, dann teilt sich der strom auf die einzelnen transen auf. sprich, wenn du z.b. 4 transistoren, die jeweils .25A abkönnen parallel schaltest, kannst bis 1A belasten. praktisch solltest aber lieber etwas spiel lassen.
als kleine information: die in deinem schaltplan angegebenen transistoren können gerade mal 100mA dauerbelastung ab.
kommen wir zu deinen led-leisten. ob gut, ob schlecht, darüber diskutiere ich hier mal nicht. die dinger laufen mit 12V. zumindest die roten. entsprechend macht es sinn, die gesamte schaltung mit 12V zu betreiben incl. verstärker und co. (keine angst, die sind nicht wählerisch)
von der schaltung her hängst du die led-leisten mit der kathode auf +12V (kathode ist da, wo rote leitung/+ steht) und mit der anode an den collector des transistors. (transistor muss bzw. npn sein, wenn ich mich nicht irre)
die basis des transistors hängst an deine frequenz-siebung, den emitter an masse.
so. nun die frage, wieviel der transistor an sich leisten können muss: laut hersteller ziehen deine led-leisten 300mA. zumidnest die roten. du musst unbedingt auch die daten der grünen und blauen checken, die variieren meist vom roten. entsprechend muss der transistor 300mA abkönnen. mindestens. entsprechend würd ich natürlich eher was überdimensionieren. besser zu viel als zu wenig.
als geeigneter transistor würde sich dafür z.b. der 2N2222 anbieten. ist nen standard-transistor, nicht teuer und mein absoluter favorit. ^^ (kann man tolle asynchrone multivibratoren draus bauen) der kann mit bis zu 800mA belastet werden. versuch aber, die version im TO-18 gehäuse zu bekommen. das sieht einfach a: cooler aus und b: kannst du an dem gehäuse sogar noch einen heatspreader montieren und so den transistor ein wenig vor überlastung schützen.
du kannst hier natürlich jeden transistor verwenden, der a npn ist und b mind. 400mA strom verträgt und c für mind. 15V spezifiziert ist.
so, weiter im text.
die frequenzweichen kannst du so wie sie sind aus dem schaltplan übernehmen. das bedeutet: der teil mit dem poti bis zur basis des ersten transistors kann jeweils ohne probleme übernommen werden.
die inputs der potis hängst alle zusammen an den ausgang vom verstärker und fertig. am verstärker würd ich noch ein poti anbringen - oder besser nimm trimmer, du willst das ja nur einmal einstellen - und schon ist der dropp gelutscht.
bei den frequenzweichen gibt es natürlich noch etwas zu beachten: durch veränderung der kondensatoren kannst du den frequenzbereich variieren. das richtet sich nach der formel für den ersatz-widerstand eines kondensators. so kannst du dir die weichen deinem geschmack entsprechend anpassen - soweit du denn unzufrieden mit dem ergebnis bist. generell: je größer der kondensator in reihe ist, desto höher liegt die untere grenzfrequenz, je kleiner der kondensator parallel (sprich zwischen gnd und signal), desto niedriger rückt die untere grenzfrequenz.
da müsst ich jetzt aber die formel rauskramen um dir das ganz genau zu erklären.
wenn das so alles nicht ganz verständlich war, kannst gerne fragen od. ne pn schreiben.
ich kann dir gleich auch in isis einen etwas besseren schaltplan entwerfen, dass du ne ungefähre vorstellung davon hast, wie so etwas aussehen kann - soll.

(die version mit dem transistor als vorverstärker und dann ein zwoter als schalter ist etwas... unsauber.

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