zu 0,00% Promillegrenze ab 01.09.07

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

FLutz

Well-known member
Hallo alle zusammen,

joa, ab 1.Spetember dieses Jahres soll ja die neue 0,00% Promillegrenze eingeführt werden...
...so jetzt meine Frage: Für wen gilt die alles?
Gilt die dann nur für diejenigen die da gerade Probezeit haben, oder für alle? Oder gilt die nur für diejenigen die da oder später ihren Füherschein erhalten?

Hoffe dass einer für mich ne Antwort hat ;)

MfG
 
Soweit ich weiss ist es nur für die Fahranfänger die in der Probezeit sind!! Aber wenn es nach mir ginge würde es nur 0,00 % Promille geben und zwar für alle und immer!!! Denn durch die doofe Sauferei werden andere gefährdet!!!
 
Endlich mal eine vernünftige Entscheidung der Politik die mehr als überfällig ist!
Probezeit: 0 Promille-Grenze beschlossen / ¦ \ FAHRTIPPS.DE
Eine Ausweitung der 0-Promille-Regelung auf alle Kraftfahrer ist momentan nicht vorgesehen.

Das Verbot gilt für zwei Jahre nach Erhalt des Führerscheins. Das Alter des Fahranfängers ist unerheblich

@xxElisabethxx
Beiträge lassen sich editieren, dafür gibts diese Funktion. ;)
 
Null-Promille-Regelung für Fahranfänger kommt

Künftig zwei Jahre ADAC
Null-Promille-Grenze für Fahranfänger
Für junge Fahranfänger wird künftig ein generelles Alkoholverbot am Steuer gelten. Eine entsprechende Verordnung hat der Bundesrat in seiner heutigen Sitzung verabschiedet, die noch ausstehende Zustimmung der Bundesregierung gilt als Formsache.

Die Neuregelung wird für alle Führerscheinbesitzer bis einschließlich 24 Jahren Alter für die Dauer der zweijährigen Probezeit ab Führerschein-Erhalt gelten. Eine Geringfügigkeitsgrenze soll ausschließen, dass schon die Einnahme von Medikamenten wie z.B. Hustensaft als Verstoß gegen das Alkoholverbot bestraft wird.

Der noch amtierende Bundesverkehrsminister Dr. Manfred Stolpe hat sich heute in Berlin zufrieden über den Beschluss des Bundesrats geäußert. "Junge Führerscheinneulinge brauchen einen klaren Kopf. Alkohol am Steuer darf es bei ihnen nicht geben", sagte Stolpe. Bereits bei der Tagung der Landesverkehrsminister diese Woche in Rostock sei sein Vorstoß auf gute Resonanz der Länder gestoßen.

Ein entsprechender Gesetzentwurf des Bundesverkehrsministeriums sei bereits erarbeitet und werde in Kürze im Kabinett beraten. Stolpe begründete die geplante Änderung damit, dass die Gruppe der jungen Fahrerinnen und Fahrer bei Alkoholunfällen mit Getöteten und Verletzten immer noch eine traurige Spitzenposition einnehme. Mehr als ein Drittel der an einem solchen Verkehrsunfall beteiligten Pkw-Fahrer unter Alkoholeinfluss gehören dieser Personengruppe an. Dies zeigt die besondere Gefährlichkeit, wenn Alkohol mit ohnehin schon hohem Anfängerrisiko und jugendlich bedingter hoher Risikobereitschaft zusammentreffe. Der Zielgruppe müsse daher signalisiert werden, dass Fahren und Trinken nicht zu vereinbaren seien.

In der Entschließung des Bundesrats heißt es, der Anteil junger Fahrer am alkoholbeeinflussten Unfallgeschehen sei überproportional hoch und entgegen dem grundsätzlich zu verzeichnenden Rückgang der Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss unverändert geblieben.

Kritik an dem Vorhaben hatte zuletzt unter anderem der Automobilclub von Deutschland (AvD) geäußert. Dort hieß es, man vertrete generell die Devise "Auto? - Kein Alkohol, keine Drogen!", weil sich Autofahrer sonst an vermeintlich messbare Grenzen "herantrinken" würden. Das zeitlich befristete Verbot laufe allen Aufklärungskampagnen entgegen, dass generell nicht unter Alkohol und Drogeneinfluss gefahren werden solle. Das Abstellen auf Alter und Dauer des Führerscheinbesitzes lasse einen gefährlichen Rückschluss zu: Wer sage, dass für alle Fahranfänger gerade wegen ihrer Unerfahrenheit während der zweijährigen Probezeit die Null-Promille-Grenze gelten solle, erwecke gleichzeitig den Anschein, dass Alkohol bis zu 0,5 Promille für einen erfahrenen Fahrer unbeachtlich sei.

Weithin unbekannt ist, dass bereits heute bei alkoholbedingten Ausfallerscheinungen und bei einem Unfall seitens der Rechtsprechung regelmäßig eine Grenze von 0,3 Promille für alle Autofahrer zugrundegelegt wird. Es handelt sich um einen Straftatbestand.
INFORMATIONEN ZU DIESER MELDUNG
Redaktion: Hanno S. Ritter
Datum: 14.10.2005 | # 4698
URL: Null-Promille-Regelung für Fahranfänger kommt [Autokiste]
FEEDBACK & SERVICES
Ihr Feedback zu dieser Meldung »
Diesen Artikel weiterempfehlen »
Der Autokiste-Newsletter: Jetzt bestellen »
DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN
Übersicht Verkehrsrecht
Übersicht Promillegrenzen in Europa

IM KONTEXT: DER BLICK INS WEB
Bundesrat
Bundesverkehrsministerium
AvD
 
Is e besser wenn die Regelung kommt!
Muss ja nicht sein, was trinken und dann fahren!
Aber gibt sicher wieder genügend die es nicht einhalten werden
 
Das Problem ist ja, dass häufig die Messgeräte falsch aussagen --> also kann 0.2 Promille auch ohne Alkohol erreicht werden (so viel ich weiss...).

Ansonsten finde ich diese Regel eigentlich schon OK:

Bereits ein Blutalkoholgehalt von nur 0,2 ‰ (das entspricht etwa einer Flasche Bier oder einem Glas Wein) hat entscheidende Veränderungen des menschlichen Bewusstseins sowie der Leistungsfähigkeit zur Folge: Das Wahrnehmungsvermögen für bewegliche Gegenstände und Lichtquellen ist beeinträchtigt. Bei schwacher Beleuchtung, während der Nacht und in der Dämmerung kommt es zu erhöhten Schwierigkeiten. Ein weiteres Risiko: das Zusammenwirken von Alkoholgenuss und Übermüdung sowie die Wirkung inVerbindung mit Medikamenten.
Quelle: Alkoholtester Alkomat Alcotest Alkotest Promilletester Drogentest Drogenschnelltest
 
Find ich eine gute Sache. Gerade ein Anfänger muss vor dem fahren wirklich nichts trinken!
Andererseits ein Bier macht auch nicht gerade "fett", und schon gar nicht fahruntüchtig.

In Österreich (wo es das Gesetz schon länger gibt) wird das 0,0 als 0,1 gehandhabt. Theoretisch bist du nämlich ja schon über 0,0 wenn du Obst gegessen hast:D
 
...
Andererseits ein Bier macht auch nicht gerade "fett", und schon gar nicht fahruntüchtig.
...

Lies dir mal den Post von Bady eins über dir durch, vor allem den Kasten! Dem kann ich voll und ganz zustimmen! Wer Auto fährt, braucht keine Drogen zu nehmen und keinen Alkohol zu trinken. Jährlich tausende Tote und Schwerverletzte durch Alkohleinfluss im Straßenverkehr sind einfach zu viel!
 
Bei uns in der Schweiz gibt es einen 2jährigen Probe-Führerschein (Wie steht's mit D und A; gibt's das bei "euch" auch? :) ) --> Wer innerhalb dieser beiden Jahre eine Verkehrsregelung bricht, kann seinen Führerschein für die nächsten Jahre vergessen.

Ich finde diese Probe-Führerscheine eine gute Ergänzung zu der 0.0 Promille-Regelung: Denn so kann man schnell die Unruhestifter von den normalen Fahrern "trennen".
 
eine richtige 0,0 kann es nie geben weil das nicht machbar ist. es gibt so viele lebensmittel wo versteckt alkohol vorkommt und die konsumenten davon nichts wissen oder gar etwas bemerken. aus diesem grund ist das nicht machbar ;)

mfg coschi_112
 
Das Problem ist ja, dass häufig die Messgeräte falsch aussagen --> also kann 0.2 Promille auch ohne Alkohol erreicht werden (so viel ich weiss...).

Jo mit Mentholbonbons kommst du easy aufn halbes promille...

aber dafür gibts ja dann den bluttest, der ist 100%ig sicher.

edit: @coschi soweit ich weiß ist aber das was man zB durch medikamente oder so zu sich nimmt schon im bereich der zweiten dezimale.
 
Ich wäre für 0,00 % Promille für alle es sind ja nicht nur die Fahranfänger die Trinken und dann Fahren
 
Ich finde diese Entscheidung sehr sinnvoll..fahren unter Alkoholeinfluss ist einfach lächerlich!!
Entllich eine gute Entscheidung der Politiker
 
Alkohol am Steuer ist für Fahranfänger in der Probezeit und für unter 21 Jahre alte Fahrer ab heute tabu.
Alkoholverbot für Fahranfänger gilt - Kölnische Rundschau

Also zunächst mal gilt das schon ab heute, nicht erst ab 1.September und außerdem nicht nur in der Probezeit sondern mindestens bis 21. Wenn man seinen FS erst später macht natürlich trotzdem auch die Probezeit.

0,0 Promille sind unrealistisch, da man schon nachdem man einen Apfel gegessen hat geringfügig Alkohol im Blut hat.

Eine Geringfügigkeitsgrenze soll ausschließen, dass schon die Einnahme von Medikamenten wie z.B. Hustensaft als Verstoß gegen das Alkoholverbot bestraft wird.

Das selbe natürlich bei Medikamenten mit geringem Alkoholzusatz. Also wird die reale Grenze so bei 0,1-0,2 liegen.

Ich bin gegen ein generelles Alkoholverbot für jedes Alter, mit dieser Regelung hab ich allerdings kein Problem. Ich schätze wenn jemals die 0,0 Grenze für jeden kommt dann sowieso EU-weit weil es noch jede Menge Länder innerhalb der EU gibt die 0,5 haben, beispielsweise Italien oder Spanien.

MfG xlemmingx
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Beliebte Schlagwörter

Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden.
Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.

Zurück
Oben Unten