Sehr gut, dass die immer teurer werden und vor allem sinnvoll, auch für den Staat:
Der Staat verdiente 2004 13,8 Milliarden Euro an der Tabaksteuer, aber:
Der gesamte volkswirtschaftliche Schaden in Deutschland durch das Rauchen ist erheblich: Die Experten der WHO ermittelten eine Summe von mindestens 17,5 Milliarden Euro. Diese Summe errechnet sich laut WHO aus der Behandlung von Folge-Erkrankungen, dem Produktivitätsverlust sowie den Folgen der Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit bei Rauchern. Rechnet man zusätzliche Lasten wie etwa den Ausfall von Arbeitskraft hinzu, entstehen dem Staat insgesamt Schäden in Höhe von bis zu 45 Milliarden Euro.
Und: Wenn Raucher ihr Geld nicht in Zigaretten stecken würden, würden sie sich andere Dinge (vielleicht sinvolle oder auch nicht) kaufen (können), weil irgendwo Geld übrig ist und da ohnehin auf alles Steuern gezahlt wird, kriegt der Staat sowieso wenigstens etwas rein, was wiederum die Einnahmen der Tabaksteuer noch ein bißchen irrelevanter erscheinen lässt!
Also wenn durch das Rauchen immer mehr Raucher zu Nichtrauchern werden, wird der Staat langsam entlastet. Ein zu drastischer Kostenanstieg kann nicht verantwortet werden, da dann kaum noch Einnahmen mehr durch die Tabakstuer reinkommen würden, allerdings immer noch genug Menschen an Folgeerkrankungen behandelt werden müssten.
Wie sich das im Endeffekt noch mit der Rentekasse wieder gegenrechnet, kann ich nicht beurteilen, aber ich wollte nur mal eben deutlich machen, dass das Argument "Wieso, ohne Tabaksteuer könnte der Staat nicht..." ziemlich fürn Arsch ist.
Ohnehin sollte sich mal jeder Raucher fragen: "Warum rauche ich eigentlich?" die einzige Antworten wären: Ich bin süchtig, ich will cool sein oder es hilft mir, wenn ich Stress hab.
Alle antworten fürn Arsch! Es gibt kein Argument, dass fürs Rauchen spricht, außer Faulheit/Bequemlichkeit/Gewohnheit, aber das sind nur Ausreden und keine Argumente!! Die Sucht sollte (erfahrungsgemäß) nach allerspätestens einem Monat Nichtrauchen komplett vergangen sein! Und das bißchen Disziplin sollte wohl jeder Mensch irgendwo für seine Gesundheit aufbringen können. Cool sein würde keiner zugeben, aber tatsächlich fangen doch garantiert 80-90% aller Raucher an um cool zu sein/mit dabei zu sein und viele bleiben einfach dabei und brauchen es einfach auch nach all den Jahren immer noch, um sich die Kommunikation mit anderen Menschen zu "erleichtern" (die Phasen, in denen man gerade nicht weiß, was man sagen soll zu überbrücken, indem man sich seine Zigarette ansteckt, bzw. erstmal n kräftigen Zug nimmt) und genau das ist ja das, was man mit "Cool sein" meint!
Beim Stress hilft es mit Sicherheit auch, wenn man Raucher ist, aber nach der kurzen Entzugszeit zum Nichtraucher ist das auch nur noch höchstens ein psychisches Problem, sowie eigentlich die ganze Geschichte mit dem Rauchen....
Lange Rede, kurzer Sinn, Rauchen suxx! Und wer's immer noch tut hat noch nie richtig ernsthaft über die Folgen nachgedacht oder stumpf überhaupt gar keine Eigendisziplin.
Trotzdem sind Raucher nicht gleich scheiße...aber auch nicht intelligent!