so nun mal zum eigentlichen thema!
es liegt auf der hand warum die medien nur einseitig berichten (wurde bereits angesprochen).
in deutschland ist es schick "ausländerfreundlich" zu sein. wir deutsche selbst machen uns doch gegenseitig fertig mit unserer vergangenheit und missbrauchen begriffe wie "nazi", "rechtsradikal" etc., wie kann man es denn von einem ausländer erwarten diese angesprochenen begriffe im angemessenen umfang zu gebrauchen. ich meine, wenn ein türke beispielsweise einen deutschen als schwein oder als nazi beschimpft, so sind es für den türken zwei gleichgewichtige schimpfworte für einen deutschen gibt es aber nun mal nichts schlimmeres als für einen nazi gehalten zu werden.
warum gibt es immer nur die beiden extreme: "ausländerfreundlich" und "ausländerfreindlich"?
mir kommt es immer so vor als wenn ausländerfreundliche mitbürger (auch deutsche) sich zwangsweise als deutschfeindlich ansehen und gerne fehler in der deutschen kultur bzw. dem "deutschen" suchen. im gegenzug dazu muss ein deutschfreundlicher mitbürger immer gleich eine ausländerfeindliche gesinnung haben! warum???
ich werde mich nicht an dieser stelle rechtfertigen, dass ich kein rechter, kein ausländerhasser oder so etwas bin!!!
ich persönlich bin zunächst kein ausländer- oder deutschhasser, aber auch kein solcher freund!!!
ich bin "ausländerneutral" und aufgrund meiner herkunft 'zunächst' dem "deutschen" positiv gegenüber eingestellt, wenn man es so formulieren kann.
die fussballweltmeisterschaft hat es uns doch allen bewiesen, dass man wieder stolz (gesunder stolz) sein kann und sollte auf deutschland!
in jedem land der welt gibt es menschen mit gesundem nationalstolz!
ich bin stolz auf meine Heimat, das bedeutet: meine familie (mein haus), dann folgt: ich bin stolz auf mein stadtteil, auf meine stadt, mein bundesland, mein land (nation), meinen kontinent, alle das ist doch völlig natürlich und sollte nicht weiter unterdrückt werden.
der dortmunder darf stolz auf die heimatstadt und auf sein westfalen sein, aber nicht auf sein land (deutschland)? da beginnt bereits das problem und es zieht sich weiter bis in die politik und die medien!
ein weiteres problem ist, dass die medien und die politik durch ihre angebliche pro-ausländergesinnung eigentlich zu einer wachsenden ausländerfeindlichkeit beitragen. den ausländern wird falsches verständnis entgegengebracht (armer, armer ausländer -> geheuchelt, aber gegen die sozialen missstände wird weiter nichts unternommen) und die deutschen stammtische bekommen durch verschwiegende und einseitige berichte in den medien nur noch futter.
wir leben alle in einem land und wir alle machen das heutige deutschland aus, mit und ohne deutsche staatsbürgerschaft!
niemand muss übermäßig freundlich sein, aber auch kein hasser!
leider gibt es tatsächlich eine gewisse kulturelle distanz zwischen menschen aus verschiedenen regionen, der westfale ist sturr, der bayer kann kein richtiges deutsch usw.
diese erwähnte distanz ist auch bei menschen aus anderen ländern zu erkennen. ich habe mal eine ältere statistik gesehen, die besagt, dass sich spanier im schnitt in deutschland bereits in der ersten generation integrieren und türken hingegen etwa drei generationen benötigen. (spanier wurden als vorzeigeausländer und türken als schwer zu integrierende ausländer dargestellt)
ich persönlich habe da eine eigene therorie. menschen aus städten integrieren sich wesentlich schneller in einer neuen umgebung als es menschen aus dörflichen regionen tun. ich kenne einige türken und habe bemerkt, dass alle türken die aus istanbul stammen absolut keine probleme in deutschland haben und sich auch mit ihrem neuen land indentifizieren können. türken aus dörflichen regionen hingegen halten an veralteten verhaltensweisen und strukturen fest und benötigen tatsächlich meist längere zeit (über generationen hinweg) sich zu integrieren -> mangelnde flexibilität und unsicherheit durch fehlende kenntnisse/ bildung.
integration bedeutet hier jedoch nicht zwangsläufig ein aufgeben der eigenen kultur, sondern vielmehr ein akzeptieren der neuen regeln und ein angleichen der eigenen kultur an diese.
schlußendlich sollten wir uns als deutsche akzeptieren und ausländer als deutsche behandeln.
kriminelle ausländer (gehäufte straftaten und extreme straftaten) sollten ohne rücksicht auf steuergelder zunächst in den knast wandern (bestrafung muss sein!) und anschließend ausgewiesen werden, da sie ihr gastrecht und ihre fähigkeit zur nichtintegration bewiesen haben (sie legen keinen wert auf deutschland, also sollte deutschland keinen wert auf sie legen).
bin selbst ein deutscher ausländer, der noch immer auf seine daueraufenthaltsgenehmigung wartet und ganz dankbar ist in einem anderen land aufgenommen worden zu sein. meine integration läuft im vollen gange
