Wie findet Ihr den BND Einsatz ein Irak ?

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Craxer

Wollte euch mit einer aktuellen Thema beschäftigen.

Ich persöhnlich finde es Kacke, auch wenn es nur zwei Mitarbeiter der BND waren (angeblich).

Denn das zeigt nicht nur schwächen in der der BND an, sondern ist auch noch ein Riesen-Schwindel.

In Deutschland haben hunderttausende gar Millionen Menschen demonstriert, um den Krieg zu verhindern, so das die Regierung versprach, sich vom Krieg herauszuhalten.

Es hätte vielleicht ganz anders kommen können, vielleicht hätte man Saddam anders beseitigen können, ohne die heute Wahnsinnig Instabile Irak in dem jeder jeden verdächtigt entstehen zu lassen.

Aber nein, Bush wollte es anders, Ok.
Was macht dann BND, schickt dort Spione, Iraker nehmen immer wieder Geiseln, da (Anfangs vom Krieg) immer vermutet wurde, das Agenten für Amerika arbeiten. So werden viele Menschen umgebracht, dann gewinnen Irakis vertrauen und lassen viele Geiseln Frei, weil die denken, es gibt doch keine Agenten die für die Amis arbeiten ausser englische und amerikanische Bürger. Und jetzt kommt es raus, das deutsche Agenten ebenfalls für Amerika spioniert haben.

Wenn diese Nachricht sich im Irak verbreitet, dann glaube ich nicht mehr an deutsche oder italienische, französische Geiseln, die irgendwann enlassen werden.

Denn für Entführer spielt (meines erachtens) Geld eine weniger wichtige Rolle.

Was sollen die mit dem Geld, wenn die sowieso wissen, das sie entweder verhaftet werden, oder bis zum sterben kämpfen.

So glaube ich auch nicht daran, dass viele Geisel nach Geld-Transfers freigekommen sind.

Wie ist denn euer meinung zu dieser (hoffentlich nie passierte) BND Affäre ?
 
Unter dem Vorbehalt, dass man sich natürlich nie sicher sein kann, was nun stimmt und was nicht (dies gilt umso mehr für Kriegszeiten) glaube ich, dass diese ganze Sache tatsächlich eher hochgepuscht wird als das da irgendwas dran ist. Ich denke schon, dass dort 2 BND-Mitarbeiter waren, glaube aber eher an das Bedürfnis der Bundesregierung/des BND nach Informationen aus erster Hand statt seitens einer Kriegspartei.
 
Ich sehe da überhaupt nichts schlimmes dran. Die Nachrichtendienste sind nunmal die wichtigsten Instrumente eines Staates, auf deren Informationen basieren doch die wichtigsten Entscheidungen die der Staat zu treffen hat. Und kein Nachrichtendienst überall sein kann gibt es halt einen Informationshandel zwischen den Diensten. Da hat halt der BND eine für uns unwichtige Information an die USA weitergegeben, na und? So ist das nunmal, die Information zurückzuhalten hätte keinen Vorteil gebracht, so haben wir einen Pluspunkt bei den Amis. Was macht das schon wenn da einige demonstrieren, dann gibt es halt wieder einen Regierungswechsel. Das wird den BND kaum kümmern weil da die Leute sitzen die die Informationen haben, und die will auch die neue Regierung, und nur so kann das auch funktionieren. Die meisten Abgeordneten bleiben nur 4 Jahre im BT während die Leute beim BND oft ihr Leben lang da arbeiten.
 
tobi84 schrieb:
Ich sehe da überhaupt nichts schlimmes dran. Die Nachrichtendienste sind nunmal die wichtigsten Instrumente eines Staates, auf deren Informationen basieren doch die wichtigsten Entscheidungen die der Staat zu treffen hat.

Das ist ja klar, hab nichts dagegen. Aber wenn ein Staat nicht weiss, was seine Agenten so treiben, dann ist es doch nichts gutes.. (Wenn ein deutscher Agent verdeckt für eine andere Organisation arbeitet, dann fühle ich mich als Deutscher unwohl.)

tobi84 schrieb:
Und kein Nachrichtendienst überall sein kann gibt es halt einen Informationshandel zwischen den Diensten. Da hat halt der BND eine für uns unwichtige Information an die USA weitergegeben, na und?

Leider waren diese Ziele oft unbedenkliche Orte (Restaurant, Krankenhaus, Öffentliches verein, und oft hunderte unschuldie Tote, Verletzte..

tobi84 schrieb:
So ist das nunmal, die Information zurückzuhalten hätte keinen Vorteil gebracht, so haben wir einen Pluspunkt bei den Amis.

Oh duu, für die Amis sind wir ein Scheissdreck, schon vor zwei Jahren hat man Deutschland wieder mit den Schurkenstaaten verglichen.

Sobald du denen nicht gefällst, bist du der letzte Dreck..

Ich krieche doch nicht am Hinter einer anderen rum, um ihn zu gefallen..
 
Craxer schrieb:
Das ist ja klar, hab nichts dagegen. Aber wenn ein Staat nicht weiss, was seine Agenten so treiben, dann ist es doch nichts gutes.. (Wenn ein deutscher Agent verdeckt für eine andere Organisation arbeitet, dann fühle ich mich als Deutscher unwohl.)
Was meinst Du mit Staat? Der BND gehört genauso zum Staat wie der Bundestag, und ich würde den wenigsten BT-Abgeordneten sensible Information geben, die denen dann womöglich noch irgendwie rausrutschen. Je weniger Leute etwas wissen, desto effektiver kann diese Information eingesetzt werden.

Craxer schrieb:
Leider waren diese Ziele oft unbedenkliche Orte (Restaurant, Krankenhaus, Öffentliches verein, und oft hunderte unschuldie Tote, Verletzte..
Eben genau nicht. Die Informationen der BND Agenten halfen dabei zivile Ziele auszuschließen, die die USA sonst auf gut Glück mitbombadiert hätten. Es wurden keine zusätzlichen Ziele bombadiert die sonst nicht betroffen gewesen wären.

Craxer schrieb:
Oh duu, für die Amis sind wir ein Scheissdreck, schon vor zwei Jahren hat man Deutschland wieder mit den Schurkenstaaten verglichen.

Sobald du denen nicht gefällst, bist du der letzte Dreck..

Ich krieche doch nicht am Hinter einer anderen rum, um ihn zu gefallen..

Ich halte auch nicht viel von der Politik der Amis. In der Politik sitzen oft die größten Dummbrötel der Nation, egal ob jetzt hier oder in den USA. Nur hat Geheimdienstarbeit nichts mit Politik zu tun. Wenn unser BND Chef eine gute Beziehung zum CIA Chef hat ist das mehr Wert als eine gute Beziehung zwischen Bundeskanzler und US-Präsident, weil die ist auch von der öffentlichen Meinung abhängt. Wenn das Volk meint, die Amis sind scheiße, dann wäre es schlecht für den Kanzler das zu ignorieren, während hingegen die Nachrichtendienste kaum Probleme mit der öffentlichen Meinung haben.
 
Mein letzter Antwort auf dich....

tobi84 schrieb:
Was meinst Du mit Staat? Der BND gehört genauso zum Staat wie der Bundestag, und ich würde den wenigsten BT-Abgeordneten sensible Information geben, die denen dann womöglich noch irgendwie rausrutschen. Je weniger Leute etwas wissen, desto effektiver kann diese Information eingesetzt werden.

Eben nicht, denn alle Aktionen von BND müssen von einem Gremium in Bundestag bestätigt werden.

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/1/0,3672,2041665,00.html
tobi84 schrieb:
Die Informationen der BND Agenten halfen dabei zivile Ziele auszuschließen....

Ich habe aber einen Bericht gesehen, (ZDF Dokukanal oder ZDF Infokanal) wo darüber eine kleine Beitrag erstellt wurde, wo z.b. auch Joschka Fischer gehört wurde.

Da wurde darüber spekuliert, das die BND Saddam in einem Restaurant vermutet hatte, welches dann bombardiert wurde. Saddam war aber nicht da, ausserdem, viele Orte, die bombardiert wurden, sind durch Hilfe von Agenten anvisiert worden. Ich glaube aber kaum, das sich amerikanische, englische, italienische, polnische usw. agenten frei rumlaufen konnten..?

Gruss
 
ich bin froh

das sich österreich da zum beispiel nicht einmischt ! weil man weis ja nie was dennen eifällt und auf einmal glauben man beteiligt sich am kriegsgeschehen!
und dann kämme der terror auch zu uns und auf das hab ich keinen bock!

florian
 
naja, es herscht zu wenig transparenz (heisst ja nicht umsonst geheimdienst) um diese situation wirklich bewerten zu können... daher finde ich diese diskussion auch relativ unsinnig muss ich ehrlich gestehen.
 
Craxer schrieb:
Eben nicht, denn alle Aktionen von BND müssen von einem Gremium in Bundestag bestätigt werden.

Falsch, diese Parlamentarische Kontrollkommission bestätigt nicht Aktionen des BND im Vorfeld sondern wird (wie der Name schon sagt) kontrollierend tätig. Zwischen der von Dir vorgebrachten Tätigkeit und der tatsächlichen Tätigkeit liegt ein himmelweiter Unterschied, weshalb Aktionen wie die nun vermutete durchaus problemlos möglich gewesen wären.
 
Dieses "Kontrollgremium" is ne Scherzvereinigung, da im Gesetz steht, dass sie über wichtige Ereignisse informiert werden müssen. Was wichtig ist entscheidet in dem Fall der BND selbst und da liegt das Problem
 
cHieFdePutY schrieb:
Dieses "Kontrollgremium" is ne Scherzvereinigung, da im Gesetz steht, dass sie über wichtige Ereignisse informiert werden müssen. Was wichtig ist entscheidet in dem Fall der BND selbst und da liegt das Problem

Ich sehe das nicht als grundsätzliches Problem. Wie stellst Du Dir vor, was Du suggerierst: Der BND soll vorher alles vom Gremium absegnen lassen? Wie schaut es dann aus bei Entscheidungen, die schnell getroffen werden müssen? Sollen die dem Gremium angehörenden Bundestagsabgeordneten erst einmal geweckt, aus dem Urlaub geholt usw. werden? Wie schaut es mit politisch brisanten Aktionen des BND aus? In jedem politischem Gremium gibt es Macht- und Taktikspielchen wie man fast täglich im Parlament und oft in Ausschüssen erleben darf. Soll das Kontrollgremium die Spielwiese politischer Interessen zum Nachteil der Flexibilität des Geheimdienstes werden? Meiner Meinung nach: NEIN!
 
Sry hab mich wohl zum Thema undeutlich ausgedrückt...
Ich pernsönlich finde den Einsatz gerechtfertigt um eigene Angaben über den Kriegsverlauf zu haben. Ich errinere mich noch an den Irakischen Informationsminister, der gesagt hat, dass kein Amerikaner je Bagdad betreten werde (ein paar Tage vor dem Fall Bagdads). Auch die Amis werden Unannehmlichkeiten wohl kaum über CNN in die Welt schicken.

Der voherige Post war nur auf dieses "Kontrollgremium" bezogen und dass es nicht so überschätzt wird.

Wenn Geheimdieste nicht fragwürdige Sachen machen würden, müsste ja nichts davon geheim sein, oder? Aber es muss auch irgendwo eine Grenze sein. (z.B. bei Attentaten und zum Teil auch Folter)
 
Ich finde es absolut ok dass der BND im Irak war einfach aus dem grund dass ein Nachrichtendienst einfach immer am Ball bleiben muß :top:
 

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