@ Carmen

Kritik trifft mich nur dann, wenn sie wunde Punkte
- von denen es so einige bei mir gibt

-
falsch und unproduktiv trifft.
ABER
Carmen schrieb:
Man hat ja als Forenmitglied nicht die Aufgabe für Allgemeinbildung zu sorgen.
Vllt. bin ich ja da eine Ausnahme

Aber genau DAS sehe ich hier unter anderem AUCH als (m)eine wichtige Aufgabe an

Unter anderem dadurch...
Sichtweisen zu relativieren, nachdenklich zu machen
und Anreize zu geben sowie Neugier zu wecken,
mal etwas genauer oder auch viel weiter zu recherchieren
und
eben nicht alles "Vorgesetzte" zu glauben und zudem noch kritiklos zu übernehmen.
Wohl möglich nur noch nach reiner Sympatiewertung....
Sowohl bei Politikern als auch mal bei hiesigen Usern
Carmen schrieb:
[Parteien und deren Politik in Relation zu setzen]Ist ein Aufwand den man, wenn man keine andere Freizeitgestaltung hat, betreiben kann aber er ist nicht erforderlich. Es dient aber eher dem totreden als sich auf das wesentliche zu konzentrieren
Sich nicht dergestalt mit "Politik" (in seiner ursprünglichen Form

) zu beschäftigen ist ungefähr genauso dumm, wie weder Augen und Ohren in anderen Situationen auf zu sperren.
Das bestimmt unsere Lebensgrundlagen wesentlich gravierender, als z.B. rein wirtschaftliche oder kriminelle Fakten
Carmen schrieb:
...es keine ideale Lösung und keine ideale Partei sowie kein ideales System gibt....
Das....

hast Du hier so geschrieben, nicht ich.
Abgesehen davon, dass so etwas einen Widerspruch in sich birgt ...
Ideale sind (für mich) Richtschnüre, daran orientiert, sich "immer" um Verbesserungen zu bemühen.
Will eben auch heißen, sich zu informieren, sich über vieles Gedanken zu machen etc.pp...siehe weiter oben.
Wenn ich in so manchen threads hier übrigens etwas allgemeiner werde,
liegt das eher daran, dass ich nicht alle Inhalte aus anderen, inhaltlich ähnlich gelagerten Threads hier nochmals wiederholen möchte
Und das Wesentliche sind für mich
- egal ob es um Politik/Parteien allgemein,
oder Überwachungsstaaten im speziellen geht -
die EINZELNEN MENSCHEN.
Nicht die Parteien,
denn diese rekrutieren sich ja auch nur aus einzelnen, oftmals leider Karriere, Macht/Einfluss und Geld geilen Individuen.
Insofern finde ich es hier auch weitgehend müssig,
sich ganz allgemein Parteien als Streitpunkte heraus zu suchen, sofern sie eben verfassungskonform sind.
Wichtiger ist eher dabei, wie Parteien u.a. mit ihren schwarzen Schafen und Dubiosem umgehen

Findet denn dazu überhaupt (noch) eine kontroverse Debatte parteiintern, also auch an der Basis statt?,
oder wird eher alles dem reinen Machterhalt und dem Erfolgsinteresse der "Partei" geopfert?
Genau dabei muss man allerdings, d' accord

,
auch Ross und Reiter genau benennen, aber
auch auf die (deren) Geschichte, sowie auch auf ehrenvolle ehemalige politische Verdienste wie Vorbilder (dieser Partei) verweisen.
Wenn dann noch (endlich mal) reine Worthülsen und Versprechungen als das erkannt werden, was sie eigentlich sind,
und deren Inhalte in Relation zum WIRKLICH (zukünftig) Geschehenen gesetzt wird,
lässt (man) der Wähler sich auch nicht mehr länger ein X für ein U vormachen...
Wie jetzt leider immer noch

.
Carmen schrieb:
Sollten Parteien nicht auch die Interessenvertretung von Wählern sein?
Ein eher weit verbreiteter, zumindest so teilweise falscher, seit langem bestehender Irrglaube ^^
GG Art.21
<< Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit >>
§ 1 PartG Verfassungsrechtliche Stellung und Aufgaben der Parteien
(1) Die Parteien sind ein verfassungsrechtlich notwendiger Bestandteil der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Sie erfüllen mit ihrer freien, dauernden Mitwirkung an der politischen Willensbildung des Volkes eine ihnen nach dem Grundgesetz obliegende und von ihm verbürgte öffentliche Aufgabe.
(2) Die Parteien wirken an der Bildung des politischen Willens des Volkes auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens mit, indem sie insbesondere
auf die Gestaltung der öffentlichen Meinung Einfluß nehmen, die politische Bildung anregen und vertiefen, die
aktive Teilnahme der Bürger am politischen Leben fördern, zur Übernahme öffentlicher Verantwortung befähigte Bürger heranbilden, sich durch Aufstellung von Bewerbern an den Wahlen in Bund, Ländern und Gemeinden beteiligen, auf die politische Entwicklung in Parlament und Regierung Einfluß nehmen, die von ihnen erarbeiteten politischen Ziele in den Prozeß der staatlichen Willensbildung einführen und
für eine ständige lebendige Verbindung zwischen dem Volk und den Staatsorganen sorgen.
Parteiengesetz (PartG) - JUSLINE Deutschland
lg
muesli
PS. ...auch bzgl. dem
topic
Die Interessenvertretung der Bürger
ist der Einzelne (Bürger) selbst
nothing more
