Weniger Rente für Kinderlose

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Hallo,
ich kann mich vielen meiner Vorredner anschließen, aber vor allem Peter Sellers. Erbärmlich finde ich die Diskussion als ganzes aber schon irgendwie. Natürlich ist es für Eltern eine finanzielle Belastung, Kinder großzuziehen. Aber so, wie es hier rüberkommt, scheint der einzige Grund, Kinder bekommen zu wollen, ans Geld geknüpft zu sein. Wir sollten doch eher die Menschen unterstützen, die Kinder eben der Kinder willen großziehen wollen. Nicht, um eventuell im Alter mehr Rente zu bekommen.

Wenn jemand aus Überzeugung ein Kind möchte, sind ihm auch die Mehraufwendungen vollkommen wurscht. Und genau da muß der Staat - und allgemein die Gesellschaft - ansetzen. Ich rede jetzt nicht unbedingt von KiTas (obwohl das mit dazugehört), sondern allgemein von der Kinderfeindlichkeit in diesem Land. Versucht doch z.B. einfach mal, mit 2 Kindern in ein Resaurant (außer Mc D :) ) zu gehen. Wenn man schon nicht von der Bedienung schief angeschaut wird, dann schon eher von den Nachbartischen - weil die Kinder z.B. zu laut sind!

Und genau diese Einstellung läßt Politiker auf die sehr menschenfeindliche Idee kommen, die Rente an den Kinderpegel des Betroffenen fest zu machen. Für Politiker sind Kinder nur Zahlen, die mal Geld bringen können (zumindest schaut es danach aus). Sie wissen, daß Kinder das Potential jedes Staates sind - sie WISSEN es, begreifen es aber nicht! Ich finde, nicht Kinder um jeden Preis, sondern Kinder in einem sozial stabilen Umfeld aufwachsen lassen. Oder wie läßt es sich erklären, daß die Gewalt auf Schulhöfen zunimmt, Kinder oft keine Motivation zum Lernen haben - oder im schlimmsten Fall tatsächlich unter der Armutsgrenze leben. Eben weil der Staat genau an den falschen Stellen ansetzt!

Für mich steht auch vollkommen außer Frage, das Kindergeld an das Einkommen zu koppeln. Ich denke, ich kann mich zu den besser Verdienenden zählen, aber sowas würde mich irgendwie an der Ehre kratzen. Entweder, ich will ein Kind - und kann es auch vernünftig erziehen (der erste gute Schritt ist doch schonmal die Regelung 12+2), oder ich lasse es bleiben. Ob ich dann in 40Jahren mehr oder weniger Rente habe, ist doch dabei vollkommen uninteressant. Das ist lediglich ein Mittel des Staates, jetzt möglichst schnell zu Geld zu kommen... Ähnlich den merkwürdigen Regelungen Tabaksteuer/Rauchverbot/Krankenkassenkosten... Würden weniger Leute rauchen, wären die Ausgaben der Krankenkassen geringer - aber da bekommt der Staat ja weniger Tabaksteuer... Alles eine Schublade: Planlose Politiker!

Danke fürs Lesen.

D-Lux
 
klar sollen sie doch kürzen. deutschland ist eh "kinderfaul" (zu faul zum kinna machen) ;)

aber manche können net. (impotent) was is mit denen ?

in manchen fällen ist das schon gut
 
also

meine meinung zu dieser Idee ist einfach: Reiner Blödsinn! Denn wieso sollten unfruchbare Frauen weniger bekommen, wenn sie sowieso schon bestraft genug sind?
 
jerry16 schrieb:
Das ist echt scheiße was sollen die machen die keine kinder bekommen können durch krankheiten etc? neenee
Können wir nicht lesen?!?!? Politik-Foren-Regeln lesen!

duplex
 
Es ist bereits heute so, daß Kindererziehungszeiten auf die Rente angerechnet werden und es dafür etwas mehr Rente gibt. Allerdings halte ich das ganze Rentensystem und damit auch die Kinderlos-Kürzungsdebatte für sinnlos. Schon heute wird prophezeit, daß in 20-30 Jahren sowieso jeder nur noch eine Grundrente kriegt. Wenn man das heute schon weiß: Rentenbeiträge runter, jeder zahlt nach seinem Einkommen einen Betrag in die gesetzliche Rente ein, aber alle bekommen davon die gleiche Grundrente. Für den Rest muß jeder selber sorgen. So ist es schon in der Schweiz, und das ist simpel und gut.
 
Es wirrd sowieso so kommen, dass die Kinder wieder für ihre Eltern im Alter sorgen müssen, weil es das einzige Mittel ist den "Kinderschwund" aufzuhalten"!

MfG hänker
 
nur mal eine kurze frage
seid ihr dafür das leute in der ehemaligen ddr rente und arbeitslosengeld usw bekommen?

die haben doch nichts zum system beigetragen oder warum sollten die dann was bekommen
 
hab das gefühl ihr sucht euch immer die extremfälle aus. deutschland wird langfristig nur noch eine existenssichernde rente haben, weil der sozialsstaat zuviel geld kostet(ete).

meiner meinung nach, sollten leute die eine gesicherte existenz haben, selber vorsorgen. und für soziale extremfälle muss es eine finanzielle unterstützung geben. aber das vorstandsleute die millionen beträge netto verdienen kindergeld und später auch ne rente bekommen find ich irgendwie verdreht.

@poster vor mir, die leute zahlen auch steuern. also haben sie rechtlich auch einen anspruch auf rente. ob die alten dort nun rente bekommen oder nicht. ich sag ma so, wie willst dus denn anders machen?nen 70jährigen sagen ey du warst in der ddr und bekommst jetzt leider kein cash mehr weil du hinter der mauer gelebt hast?ähh hallo gehts noch?
 
das war nicht ernst gemeint das ist nur ein denkanstos für die die sagen daskindelrose net zum rentnesystem beitragen(was nicht stimmt) weniger bekommen sollen wenn man das sagt kann man auch so weit gehen die ossis bekommen nichts die haben nichts für dieses system gemacht
 
sprudel schrieb:
@poster vor mir, die leute zahlen auch steuern. also haben sie rechtlich auch einen anspruch auf rente. ob die alten dort nun rente bekommen oder nicht. ich sag ma so, wie willst dus denn anders machen?nen 70jährigen sagen ey du warst in der ddr und bekommst jetzt leider kein cash mehr weil du hinter der mauer gelebt hast?ähh hallo gehts noch?

Nene, diejenigen, die jetzt schon in Rente sind, zahlen eben keine Steuern und haben auch nie in die Rentenkassen eingezahlt (jedenfalls nicht in die, aus denen jetzt die Mittel fließen sollen). Das ist ja mit ein großes Problem für unsere Rentenkassen

Aber die ganze Diskussion führt am eigentlichen Problem vorbei:

Es ist doch so, dass fast die gesamte soziale Absicherung von den Arbeitnehmern getragen wird. Die Arbeit wird mit Kranken- und Rentenversicherung belastet. Eine Firma mit vielen Angestellten zahlt daher mehr an Abgaben für die sozialen Sicherungssysteme, als eine Firma mit wenig Angestellten - auch wenn beide Firmen den gleichen Umsatz und den gleichen Gewinn machen.

Die Politik sollte als Erstes dafür sorgen, dass auch die Besserverdienenden entsprechend ihres Einkommen in die sozialen Sicherungssysteme einzahlen. Und es sollte dafür gesorgt werden, dass alle Firmen entsprechend ihres Umsatzes oder des Gewinnes beteiligt werden.
 
Hi,

ich finde es eine gute Idee, da viele junge Leute mehr Wert auf Karriere als auf Kinder legen.

Allerdings sollte es Ausnahmen geben für Paare, die Kinder haben wollen, aber durch unfruchtbarkeit keine bekommen können. Denn die wären sonst doppelt bestraft.
 
Hi,
ich finde es gut das das neue Gesetz raus gekommen ist! Aber zusätzlich dazu müssen Kindertagesstatten kommen und die Eltern müssen die möglichkeit haben Ihren Beruf fortzuführen ohne zu grosse einbussen auf grund des nicht vorhandenen Sozial Systems wie es das in der DDR früher gab.
 
flavor schrieb:
ich finde es gut das das neue Gesetz raus gekommen ist!
Hab ich was verpasst?:confused: Laut Artikel, ist die Diskussion doch erst wieder angefacht worden, das Gesetz aber noch nicht durchgebracht (Was hoffentlich nicht passiert)

Aber irgendiwe war es doch klar, dass das eines Tages so kommen würde. Am Anfang der Rentenversicherung haben sehr viele eingezahlt und kaum einer hat aus dem Topf genommen. Dann kamen die ersten Einzahler ins Rentenalter. Alles noch kein Problem.
Aber dann wurden die "Rentner" immer älter und haben viel länger als "geplant" Geld aus dem Topf genommen. So sind immer mehr Nehmer hinzugekommen. Eines Tages wird es wohl so sein, dass mehr Nehmer als Geber da sind. Und dem soll entgegengewirkt werden.
Nur wird das meiner Meinung nach, in den Mittelpunkt der Politik gestellt um bei der nächsten Wahl wiedergewählt zu werden. Denn bei der Alterssicherung fühlt sich jeder angesprochen und will natürlich das beste für sich. So holt man sich Stimmen:mad:

Naja werd das mal weiterverfolgen was andere hier noch schreiben.

Mfg
Horizon
 
Ich finde, die Diskussion ist ersten angebracht und zweitens finde ich es auch richtig, dass Personen ohne Kinder weniger vom Staat erwarten dürfen.
Denn Leute, die Kinder erziehen, verzichten auf eine ganze Menge und sorgen für die Zukunft von unserem ganzen Land. Daher müssen die viel mehr bevorteilt werden. Außerdem wurde hier gesagt, dass es eine Frage des Wollens und nicht der Finanzen ist. Ich finde aber, dass Leute, die keine Kinder haben wollen, dass dann auch spüren dürfen. Diese Leute haben dann vielleicht ein schönes Leben, profitieren vom Staat und von den nachkommenden Generationen, aber haben eben für diese nichts getan!
 
huette87 schrieb:
Diese Leute haben dann vielleicht ein schönes Leben, profitieren vom Staat und von den nachkommenden Generationen, aber haben eben für diese nichts getan!

Und wie willst du ohne diese Leute die ganzen Arbeitslosen mit +3 Kindern im Haus finanzieren? Irgendwo muss der Staat das Geld ja auch hernehmen. Und ich finde es schon hart, dass sich manche Familien auf Staatskosten "durchfüttern" lassen, nur weil die mitm Kindergeld in etwa gleichviel verdienen als wenn se arbeiten würden.
 
das fällt dann aber unter die Sozial Schmarotzer, die arbeiten gehen könnten, aber nicht arbeiten gehen.Das ist ja wieder ein neues Thema, welches die Regierung auch noch angehen muss.
 
Sicherlich ist das meiner Meinung nach eine sehr gute Idee:

Kinderlose sollen weniger Rente bekommen... denn Eheleute mit Kindern tun finanziell viel für die Wirtschaft, viel mehr als Kinderlose...

Wenn die Eltern also in Rente gehen, dann arbeiten die Kinder für die Rente der Eltern mit den Rentenbeiträgen!
Ich finde, je nach dem wieviele Kinder eine Familie hat, umso höher sollte auch die Rente werden, bzw. wenn eine Familie gar keine Kinder hat, sollte Sie weniger Rente bekommen...

MfG sYnleY
 
Hi,
Find ich OK.
Sie leisten ja auch keinen Beitrag zur Entspannung dieser Lage.

Ist halt nur hart für Leute die keine Kinder kriegen können!!

ich glaub da gibts aber wieder sonderegelungen, für solche speziellen fälle. ausser sie müssen sich dann ein adoptivkind holen. ka irgendwie so werden die des schon machen.

greetz muxn
 
Finde ich net gut.

Für was Kinder bei der Arbeitslage und er Witschaftssituation.

Aber die kürzen doch wo es nur geht.

Ist denen doch egal.
 
langnesechecker schrieb:
Für was Kinder bei der Arbeitslage und er Witschaftssituation.


Durch Kinder wird zwangsläufig aber wieder konsumiert.Die brauchen als Kleinkind viel, die brauchen wenn sie größer sind viel.Bauen vllt irgendwann mal ein Haus und so weiter und so fort
Also sind Kinder notwendig für die Wirtschaft und wer deshalb Kinder in die Welt setzt und dadurch auf andere angenehme Seiten des Lebens verzichtet, sollte das auch merken.
 
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