Was haltet ihr von den Linken Teil 2

vor jeder großen Wahl finden doch immer wieder solche 'fruchtlosen' Diskussionen, vom
Stammtisch bis zu Maischberger, über das Pro und Kontra einer Partei gegenüber den
Anderen, statt. Dabei wird mit allem Halbwissen, ober- und unterhalb der Gürtellinie, am
wesentlichen vorbei argumentiert. Ob es die Nazis sind, die vorrangig in der CDU + CSU
nach der NSDAP ihre politischen Aktivitäten und Karrieren fortgesetzt haben, oder IM's
und DDR-Staatsdiener, die nach der SED in der PDS und anschließend der Linken ihr
weiteres Arbeitsfeld gefunden haben, spielt doch (obwohl ein Armutszeugnis für die
Parteien) nur eine unbedeutende Nebenrolle in der Realpolitik.
(Kleiner Seitenhieb an die Linken: vllt sollte Herr Gysi nicht jedem der seine STASI-
Akte einsehen möchte, gleich einen Anwalt mit Unterlassungserklärung ins Haus schicken)
Um zum Thema des Threads zu kommen, aber anderst ausgedrückt: was unterscheidet
die Linke von den anderen antretenden Parteien?
- Bildungssystem: ähnlich lautende Forderungen finden sich auch bei einigen anderen
Parteien; aber da Bildung laut Föderalismus Ländersache ist, was hat die Linke in den
Bundesländern in denen sie mitregiert hier geändert? ==> sie hat keine Bäume ausgerissen!
- Wirtschaft: hier decken sich die Forderungen in großem Umfang mit den Forderungen der
SPD
- Finanzen: als Folge der Banken- und damit einhergehend der Wirtschaftskrise wird von der
Linken eine höhere Verstaatlichungsquote gefordert, als bei den anderen Parteien, sowie
Regress gegenüber Managern
- Außenpolitik: hier konzentrieren sich alle Parteien auf den Afghanistaneinsatz der BW und
das Maß der Verweildauer, welche bei der Linken gegen 0 geht und der Einsatz als solcher
in Frage gestellt wird.
... dies könnte ich subjektiv für alle verbliebenen Ressorts weiterführen

Betrachte ich die kommende Bundestagswahl unter Ausblendung der 'meist unsinnigen'
Wahlversprechen aller Parteien und Konzentration auf die für mich primär relevanten
Größen ==> (zB.) Steuern, Bildung, (Alters-)Armut, Umwelt, Föderalismus und Staatsverschuldung,
gibt es eigentlich keine Partei, der ich mein Vertrauen aussprechen kann und muss mich auf die
Suche nach dem 'kleinstmöglichen Übel' machen.

==> Und hier sehe ich außer den 'Grünen', nur noch 'Die Linke' als Kandidaten

Ein wichtiger Grund mich gegen die etablierten Parteien (SPD, CDU/CSU und FDP) zu
stellen, ist deren Verflechtung mit zu vielen Lobbyverbänden und Aufsichtsrat- oder
Beraterposten der Privatwirtschaft, denn gerade das 2. ist für mich nichts anderes als Korruption
(welche Firma zahlt schon nicht unerhebliche Beträge an Personen, deren Interressen vllt.
konträr zu ihrer Tätigkeit stehen sollten). Außerdem ist die BRD einer der wenigen EU-Staaten,
die das Antikorruptionsgesetz der EU noch nichtmal ansatzweise umgesetzt haben, was ich
auch den etablierten Parteien ankreide. Obwohl ich zu meinem Leidwesen Frau Merkel für eine
bessere Bundeskanzlerin halte, als Herr Steinmeier und noch mehr dessen Vorgänger Schröder,
könnte ich diese Partei nicht ruhigen Gewissens wählen, denn wenn diese Partei einem ehemaligen
Bundeskanzler Kohl den Ehrenvorsitz gibt, der im Rahmen der Spendenaffäre sein Wort gegenüber
Freunden über seinen Staatseid gegenüber dem gesamten deutschen Volk stellt, hat diese Partei
bei mir jede Glaubwürdigkeit auf Dauer verloren.

PS angebene persönliche Gründe repräsentieren nicht komplette Wahlprogramme
(Märchenbücher), sondern nur einzelne Positionen
 
Was man aber nicht vergessen sollte, grade in der CDU/CSU sind nach dem Krieg viele alt Nazis wieder zu politischen Ehren gekommen. Wen wundert es da, das man im westen Deutschlands ganz schnell die KPD verbot (bis heute) und deren Mitglieder, von den selben Richtern verurteilt wurden von denen sie wenige Jahre zuvor in die KZ's geschickt worden waren. Und wen wundert es da das die Söhne und Enkel dieser alt Nazis sich bis heute noch nicht entschliessen konnten endlich die NPD zu verbieten. Das kann man den alten Kameraden doch nicht antun.

Wenn ich mich recht entsinne wurde die KPD auf Grund von Verfassungswiedrigkeit (Forderung eines Sozialistischen Staates) und aus Eigenwahlwerbung verboten (Ich kann mich noch sehr gut an ein Plakat von der CDU erinnern: Adenauers Gesicht und die Aufschrift: Keine Experimente). Nach dem Krieg wollte man einfach einen stabilen Staat aufbauen, der nicht die Leute in Furcht versetzt, was morgen wohl sein wird.
Das war vielleicht wirklich nicht ganz gerecht.

Zum Verbot der NPD muss ich mal wieder sagen, dass ihr Parteiprogramm einfach nicht Verwassungswiedrig ist. Sie ist vielleicht eine Rechtsradikale Partei. Aber das Bundesverfassungsgericht stuft sie nicht als Rechtsextrem ein und hält ein Verbot für falsch. Und dem unabhängigen Bundesverfassungsgericht vertraue ich in vielerlei Hinsicht mehr, als deiner Meinung. Tut mir Leid.
 
ToBy1 schrieb:
Obwohl ich zu meinem Leidwesen Frau Merkel für eine
bessere Bundeskanzlerin halte, als Herr Steinmeier und noch mehr dessen Vorgänger Schröder,...
Heijeijei :D
Hier versuchst Du aber im Vergleich den Teufel mit Beelzebub "auszutreiben"
Für mich ist keiner der hier Genannten wirklich fähig (gewesen),
explizit dabei, die (längst notwendigen) Richtlinien der Politik klar zu benennen und dann auch gefälligst konsequent sozialverträglich umzusetzen ;)
Schröder hatte zwar den richtigen Ansatz, aber die falschen "Freunde" (Berater, Supporter) in den Vorstandsetagen :D
Steinmeier war damals sein Kanzleramtschef (das sagt doch mehr als tausend Worte) und hat sich ansonsten ob seiner politischen Vita auch nicht besonders hervorgetan ;) (-> Guantanamo)
Frau Angela Dorothea Kasner, als geborene Hamburgerin, müsste doch eigentlich Helmut Schmdt als Urhamburger reichliche Schauder über den Rücken treiben, ob ihrer rein Macht orientierten Scheinmoderation.
I-wie will sich anscheinend niemand deren Verhaltensweisen in ihrer und unserer Vergangenheit mal genauer anschauen und daraus adäquate Schlüsse ziehen.
-> Angela Dorothea Kasner - Der Weg zur Macht

Zumindest zwei der drei oben Genannten (Schröder und "Merkel") waren sicherlich sehr gut in ihrem populistischen Bestreben nach persönlicher Macht,
allerdings sollte dies auch zumindest ihrem größeren Umfeld mal wirklich zugute kommen,
um (erst dann) positiv über solche Menschen berichten zu können.
(siehe z.B. Reallöhne, Staatsverschuldung etc.pp.)

Bei solchen Personen rein nach subjektivem Sympathiewert zu urteilen,
ist für mich allerdings überhaupt kein zulässiges Kriterium, auch nicht als kleineres Übel ;)
So etwas verdeutlicht eher die eigene politische Inkompetenz....

Ich konstatiere zumindest zu "Merkel" eher:
Noch viel, viel gefährlicher als Schäuble oder andere derzeitige CDU/CSU Hanseln
und wenn überhaupt nur noch tendenziell vergleichbar mit "uns Ursula" :mad:

Fröhliches Nachdenken @ all ;)
muesli

PS. :)
@ ToBy1

Ansonsten gehe ich allerdings völlig d'accord mit Deinen ausgezeichneten Ausführungen #41 :)
 
was unterscheidet die Linke von den anderen antretenden Parteien?
- Bildungssystem: ähnlich lautende Forderungen finden sich auch bei einigen anderen Parteien; aber da Bildung laut Föderalismus Ländersache ist, was hat die Linke in den Bundesländern in denen sie mitregiert hier geändert? ==> sie hat keine Bäume ausgerissen!
[/B]

Da gebe ich dir bezüglich Berlins sogar oberflächlich recht aber hierbei darf man nicht vergessen, dass einerseits der Sparfuchs -> Wirtschaftssenator Sarrazin (SPD), welcher politisch mehr extrem schwarz/braun ist, auf dem Geld saß, weil durch Eberhard Diepgen (CDU) und Lewandowski (CDU) durch Korruption und Vetternwirtschaft eine PRO-Kopfverschuldung von 20.000 EUR verursacht worden war. Also wurde beispielsweise mein Sohn schon mit 20.000 EUR Schulden dank der CDU geboren!

Dank der rot-roten Regierung in Berlin ist dieser Schuldenberg aber trotz größerer Aufgaben als noch unter der CDU, nicht weiter angestiegen. Komisch, wenn doch die Linke so inkompetent sein soll, wie es ihr durch asoziale Politiker pauschal nachgesagt wird!

Es wäre also unfair der Regierung in Berlin vorzuwerfen, wenn sie kein Geld hat um die Bildung hier zu fördern. Daran erkennt man, dass die Bildung zwecks Chancengleichheit auch Sache des Bundes sein muss und nicht Sache eines durch die CDU in den Bankrott geführten Landes, wie Berlin. Nicht zu vergessen, dass es auch gerade unter CDU und SPD auf Bundesebene so weiter geht. Diese Vetternwirtschaften zu Lasten aller Bürger heißen dann eben nur Konjunkturpakete! Also CDU-Sozialismus gegenüber den Banken und der Autoindustrie und nicht etwa gegenüber dem Bürger!

Und außerdem bin ich sowieso der Demokratie wegen dafür, dass jede Partei, wenn sie zur Wahl zugelassen wird, auch einen Kanzler / Kanzlerin stellt, damit man nicht so wie jetzt, auch mal eine Auswahl hat! Derzeit habe ich ja nur die Möglichkeit zwischen Steinmeier und Merkel als Kanzlerkandidat/in zu wählen. Also zwischen zwei Kandidaten, welche Harz IV und den Abbau von Sozialleistungen, als auch für den massiven Abbau von Kassenleistungen im Gesundheitssystem, einstehen. Klasse Alternative hat man da als Wähler!

Für mich wäre es einfacher, wenn ich Gysi als Kanzler wählen könnte. Der ist nicht nur klüger, sondern auch zudem noch hin und wieder lustig. Nicht solche trockenen Zwetschgen, wie Steineier und Ferkel! Beide Kandidaten sind doch Langeweile pur! Man und sowas regiert Deutschland bzw. will es regieren! Die beiden Kandidaten gehören doch schon mindestens seit zwei Legistraturperioden ins Mausoleum nach Moskau!
 
Die Linke...
Einerseits muss man ihr zugestehen, dass sie die mit abstand besten Wahlplakate hat, nicht nur Bilder ihrer Kandidaten und Sprüche wie "Wir schaffen das", "Wir sind die geilsten!" und "Die anderen machen es auch nicht besser, also wählt uns!", nein, die Linke schreibt sogar noch dazu WAS sie machen will (wenn auch nicht wie). Klingt irgendwie nicht nach einer besonderen Tat, ist es aber leider. Auch ist es löblich sich zB für die armen Kinder einzusetzen und für gleiche Löhne überall, aber da bemerkt man eben auf einmal, dass gerade da die Löhne niedriger sind, wo man den Staat früher DDR schimpfte. Das lag wohl daran, dass man jenseits der "Mauer gegen den Faschismus" für den kapitalistischen Westen das mit der Wirtschaft nicht so doll hinbekommen hat. Soweit ich mich erinnere waren die Leute da aber auch für einen demokratischen Sozialismus, wie Die Linke heute.

Außerdem wird die Koalitionsbildung schwer. Wen haben sie denn?
Die SPD? Spießbürger Partei Deutschlands? Oder die Grünen? Die wahrgewordene Parodie auf eine Partei, die sich mehr darum kümmert, dass es Autos und Autosinnen gibt als irgendetwas Konstruktives zu unterstützen?
 
Schade das die Mauer gefallen ist, die hat uns lange Zeit gut vor diesem Gedankengut geschützt.

Genau so ist es!

Ohja die bösen Gedanken aus dem Osten ..... den Reichen einen Teil nehmen, den Armen dafür ein bischen mehr geben...

Es geht doch nicht darum den Armen was zu geben, sondern dass derjenige, der etwas leistet auch entsprechend entlohnt wird.
 
Genau so ist es!



Es geht doch nicht darum den Armen was zu geben, sondern dass derjenige, der etwas leistet auch entsprechend entlohnt wird.

Warum eigentlich? Ist ja nicht gerade ein origineller Gedanke, viele Leute halten das ja für ganz wesentlich.
Wenn einer mehr leisten kann als ein anderer, also gesünder ist, fitter im Oberstübchen und/oder kräftiger, wieso soll der dann zusätzlich zu diesen zufällig auf ihn gefallenen Eigenschaften auch noch einen höheren Lohn erhalten? Ist nicht gerade einleuchtend.
Ganz abgesehen davon, dass sich die Aldi-Brüder sicher nicht durch besondere Leistungsfähigkeit vom Rest der Republik unterscheiden.
 
Die Linke...
... und für gleiche Löhne überall, aber da bemerkt man eben auf einmal, dass gerade da die Löhne niedriger sind, wo man den Staat früher DDR schimpfte. Das lag wohl daran, dass man jenseits der "Mauer gegen den Faschismus" für den kapitalistischen Westen das mit der Wirtschaft nicht so doll hinbekommen hat. ..

Was vor allem daran lag, dass man primär "das mit der Wirtschaft" nicht so doll hinbekommen wollte!, weil man andere Ziele verfolgte, für die die Wirtschaft ein Mittel sein sollte. Wär doch einfach gewesen, den Kapitalismus in der DDR einzuführen, wirtschaftlich hätte es dann toll geklappt, viel Feindschaft hätte man sich ersparen können und Honecker wäre der deutsche Held gewesen. Außerdem hätten die Mitglieder der Regierung ein bißchen mehr vorzeigbaren Reichtum anhäufen können als unter DDR-Bedingungen möglich war. Vielleicht hatte man ganz einfach was gegen eine Klassengesellschaft?
 
Wenn man so manche Beiträge, wie von heinerreiner liest, könnte man fast, aber nur fast, auf die Idee kommen, die einstige DDR wäre das gelobte Land einer klassenlosen und gleichberechtigten Gesellschaft gewesen, also das Paradies schlechthin.

Ich frag mich nur, was die einstigen Demonstranten Ende der 80-er Jahre in der DDR denn überhaupt wollten? Lebten sie doch schließlich nahezu im idealen Staat.


Au weia, das ist doch fast schon peinlich, wie manche sich die einstige Diktatur schön zu reden versuchen! Kein Wunder, sind doch auch in der Partei DIE LINKE noch genügend Ex-SED-ler, Alt- und Neo-Stalinisten zu Gange. Manch einer von denen versucht doch noch heute die DDR schön zu reden.

Fragt man sich doch, was die DDR gemacht hätte: Privatinsolvenz von Honecker? Staatspleite, wenn auch Gorbatschow nicht mehr der DDR geneigt gewesen wäre?

Träumen kann man schon von einer gerechteren Welt, in der nicht nur 10% der Menschen über 90 % des Kapitals besitzen, keine Frage. Doch den LINKEN traue ich in der Hinsicht längst nicht über den Weg!
 
...eine PRO-Kopfverschuldung von 20.000 EUR verursacht worden war. Also wurde beispielsweise mein Sohn schon mit 20.000 EUR Schulden dank der CDU geboren!

Ja, und viel schlimmer ist, dass diesen Schulden gar nichts an Besitz gegenübersteht! Einer großen Anzahl von Leuten in diesem Land geht es ja so, dass ihnen absolut nichts von dem riesigen Reichtum hierzulande gehört, noch nicht einmal das Dach über dem Kopf. Und deshalb angewiesen sind auf das widerliche Angebot derer, denen das produktive Eigentum gehört, sich zur Vermehrung deren! Reichtums ausbeuten zu lassen. Und dann auch noch überlegen, wen man wählen soll!
 
Wenn man so manche Beiträge, wie von heinerreiner liest, könnte man fast, aber nur fast, auf die Idee kommen, die einstige DDR wäre das gelobte Land einer klassenlosen und gleichberechtigten Gesellschaft gewesen, also das Paradies schlechthin.!

Klassenlos im ökonomischen Sinn war die DDR ganz bestimmt. Nach dem Anschluß mußte so einiger Aufwand getrieben werden, diese Trennung wieder hin zu bekommen.

Ich frag mich nur, was die einstigen Demonstranten Ende der 80-er Jahre in der DDR denn überhaupt wollten? Lebten sie doch schließlich nahezu im idealen Staat.

DDR-Verhältnisse plus Reisefreiheit und West-Konsumgütern.

Au weia, das ist doch fast schon peinlich, wie manche sich die einstige Diktatur schön zu reden versuchen! Kein Wunder, sind doch auch in der Partei DIE LINKE noch genügend Ex-SED-ler, Alt- und Neo-Stalinisten zu Gange. Manch einer von denen versucht doch noch heute die DDR schön zu reden.

Fragt man sich doch, was die DDR gemacht hätte: Privatinsolvenz von Honecker? Staatspleite, wenn auch Gorbatschow nicht mehr der DDR geneigt gewesen wäre?

Warum eigentlich nicht geordneter Übergang in kapitalistische Verhältnisse?
Übrigens, ein Staat kann nicht pleite gehen.

Träumen kann man schon von einer gerechteren Welt, in der nicht nur 10% der Menschen über 90 % des Kapitals besitzen, keine Frage. Doch den LINKEN traue ich in der Hinsicht längst nicht über den Weg!

Weil Linke bekannt sind für die Herbeischaffung von Ungerechtigkeit, oder was?
 
...Übrigens, ein Staat kann nicht pleite gehen.
...
Weil Linke bekannt sind für die Herbeischaffung von Ungerechtigkeit...

Ein Staat kann durchaus pleite gehen, siehe Island oder auch Ungarn, die jüngst kurz vor dem Staatsbankrott standen und fremdstaatlicher Hilfe bedurften.

Nun, wenn du die einstige Regierung der DDR als LINKS bezeichnest, dann ist die Linke, wie übrigens weltweit identisch, bekannt für Ungerechtigkeit, Unmenschlichkeit und verantwortlich für den Tod von Millionen von Menschen.

Übrigens kannst du dir deine Zitatorgien und Mehrfachpostings sparen, ein einfaches Zitat reicht auch aus.


Ich hab es echt satt mit euch Verklärern eines Unrechtsstaates, der auf das Individuum geschi... hat und die Sippenhaft betrieb. Mal abgesehen von den ganzen staatlichen Unrechtstaten und von oben angeordnetem Ja-Sagen. Manche kapieren es nie!

Mag unser Staat und unsere Regierung genügend Fehler und Probleme haben, aber so was wie die DDR wünsche ich mir garantiert nicht zurück - im Gegensatz zu Neostalinisten in der Partei DIE.LINKE, die auch noch an Stalins Regime etwas Gutes zu finden glauben.
 
Herr Fähnrich

Wenn die DDR Pleite war, was ist dann bitte die BRD? Geht Pleiter als Pleite ...... du kannst dich auch gerne mal im Internet darüber informieren wie hoch die pro Kopf Verschuldung eines DDR Bürgers 1989 in DDR Mark war und wie hoch diese heute in Euro ist. Setz dich aber auf einen Stuhl, nicht das du umfällst.
Und wenn ich dann immer diesen Blödsinn von Unrechtsstaat und Diktatur lese .... also ehrlich, es war sicherlich nicht alles richtig in der DDR und sie hatte ganz gewiss ihre Fehler, sie war aber auch kein dritte Weltland wo irgend ein durchgeknallter Diktator den wilden Mann spielte. Niemand hungerte, niemand musste auf der Strasse leben, niemand wurde ohne Ausbildung gelassen oder ohne medizinische Versorgung, niemand musste sich Sorgen machen ob er morgen noch das Geld haben würde um seine Familie zu ernähren. Ist das heute in dieser Superdemokratie, wo wir alle ja sooowas von frei sind, auch noch so? In welchem deutschen Staat schei... man da wohl wirklich auf das Individuum?
 
Ich halte DIE LINKE für eine sehr gute Alternative zu den sogenannten »Volksparteien«

Deutschland versinkt in einem enormen Schuldenberg - dieser ist unter der Führung der CDU, der SPD mit den Koalitionspartner entstanden.

Unter CDU und SPD Regierung ist es möglich, daß Manager bei Insolvenzen Millionenbeträge als Abfindung erhalten. Leidtragende sind die Arbeiter und Arbeiterinnen....
Da nützt auch kein Gezeter der Kanzlerin.... vor der Wahl.
 
@ Henry277:
Merkwürdig nur, dass man in der DDR für die freie Meinungsäußerung schon ins Kittchen wandern, wenigstens aber den Arbeitsplatz verlieren oder die Kinder das Recht auf ein Studium einbüßen konnten in dem ach so gelobten Land.

Leute wie du vergessen wohl allzu schnell, wofür die DDR und ihr Regime stand! Du tust mir echt nur leid, mit deinem rosaroten Rückwärtsblick!
 
@ Henry277:
oder die Kinder das Recht auf ein Studium einbüßen konnten in dem ach so gelobten Land.

Heutzutage werden die Kinder in der Grundschule auf die Hauptschule

aussortiert, weil sie aus "schlechten" Verhältnissen kommen.

Die Chancengleichheit von sozial schlechter gestellten, ist auch nicht

gegeben. Ist zwar traurig, ist aber einfach so.


Gruß
 
@ Henry277:
... wenigstens aber den Arbeitsplatz verlieren oder die Kinder das Recht auf ein Studium einbüßen konnten in dem ach so gelobten Land.

.....

Dafür sind die »demokratischen Methoden« viel wirkungsvoller.

Wer kann sich denn heute die tollen Privatschulen leisten? Hier sind allein schon monatliche Studiengebühren von rund 2500 Euro angesagt.

Wer es sich leisten kann, kann sich hier mal schlau machen:
Die Zukunft unserer Kinder beginnt mit der Wahl der richtigen Schule
Zwei Schulen, zwei Konzepte: Kurpfalz-Internat und Schloss Torgelow

Das ist wahre Demokratie und Chancengleichheit. Jeder hat das Recht sich hier zu bewerben - bei den meisten hapert es nur an ein bißchen »Kohle«

Mit unserer vielgepriesenen Demokratie ist es auch nicht weit her - bestes beispiel ist jetzt das Spektakel in Thüringen.

Ist es nicht seltsam, das nur kapitalistisch regierte Staaten - die Demokratie so hochpreisen?
 
Sorry, Daisy (und andreberlin), aber das ist nicht mehr als allerbilligste Polemik von dir (euch)!
Niemand muss seine Kinder auf ein Privatinternat schicken, um ihnen einen guten Schulabschluss zu geben!

Zudem gibt es genügend Privatschulen, z.b. konfessionelle, die Kinder aller Religionen aufnehmen und monatliche Gebühren um die 100 Euro verlangen.

So was ist mir dennoch lieber, als ein Staat, der Kinder kein Abitur machen lässt und daher auch kein Studium, weil vielleicht der Vater ein Staatskritiker ist! Schließlich sollen nur für den Staat wertvolle Menschen zugelassen werden!

Ihr ewig Gestrigen, die ihr das Unrechtsregime der DDR beständig verteidigt, merkt noch nicht mal, dass euer staats- und gesellschaftskritisches Verhalten euch in einem Land wie der DDR glasklar Gefängnis eingebracht hätte. Wacht mal auf!
 
Sorry, Daisy (und andreberlin), aber das ist nicht mehr als allerbilligste Polemik von dir (euch)!

Polemik ist gut soll zumindest an staatlichen Schulen gängige Praxis sein, das

sozial schlechter gestellte Schüler, auf die Hauptschule ausortiert werden,

bei mindestens gleichguten Leistungen.

Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel.
 

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