Was bringt Islamischer Religionsunterricht mit sich?

@ otze:
Vielleicht liest du mal meine Beiträge genauer: ich lehne jede Religion und Unterricht dazu ab! :rolleyes:

Gegenfrage:
Wieso muss Deutschland sich immer mehr den religiösen Hardlinern, Hasspredigern und Eiferern beugen? Hier ist unsere liberale Toleranz doch einfach nur verkehrt. Willst du wirklich eine Gesellschaft haben, die sich dem Diktat religiöser Eiferer beugt, wie man jetzt schon akzeptiert, dass muslimische Mädchen an öffentlichen deutschen Schulen Sonderrechte erhalten? Ein absolut verkehrter Weg. Er fördert nicht das Miteinander und die Gemeinsamkeiten, sondern stärkt die Unterschiede und das Unter-Sich-Bleiben.

Wer gerne als streng gläubiger Muslim in einer passenden Gesellschaft leben möchte, der soll das doch tun. Gibt doch einige Länder, die dies praktizieren. Deutschland gehört - zum Glück - nicht zu diesen Staaten.
 
Das Religion Mist ist, da stimme ich dir zu, keine Frage.

Ändert aber trotzdem nichts daran, was ich sagen möchte:
Warum ist man, nur weil man Muslim ist, automatisch "anders" hier in Deutschland? Das will mir beim besten Willen nicht einleuchten.
 
ZUm Thema islamischer Religionsunterricht gibt es eine interessante Dissertation des Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide aus Österreich, die auch für einigen Zündstoff gesorgt hat. Hier mal nur ein paar Fakten, wer mehr darüber erfahren möchte kann unten auf den Link klicken und den ganzen Artikel lesen!
Befragt wurden an die 330 Islamlehrer:
„Lehnen Sie Demokratie ab, weil sie sich mit dem Islam nicht vereinbaren lässt?“ 21,9 Prozent
„Lehnen Sie die Menschenrechtserklärung ab, weil sie sich mit dem Islam nicht vereinbaren lässt?“ 27,1 Prozent
„Hätten Sie Verständnis dafür, wenn Muslime, die vom Islam abgefallen sind, mit dem Tod bestraft würden?“ 18,2 Prozent
„Sehen Sie einen Widerspruch zwischen Muslim sein und Europäer sein?“ 28,4 Prozent
Ein islamischer Religionsunterricht stellt nichts verbindendes dar, - vielmehr wird jungen Menschen ein Überlegenheitsgefühl indoktriniert, das für ein friedliches Zusammenleben nicht gerade produktiv ist!
falter.at - Falter*Top-Stories
 
..
Warum ist man, nur weil man Muslim ist, automatisch "anders" hier in Deutschland? Das will mir beim besten Willen nicht einleuchten.

Zum Einen greife ich nicht die Muslime, die in Deutschland leben, pauschal an, sondern nur die Eiferer und Verbohrten und zum Anderen kannst du dir die Frage eigentlich selbst beantworten, wenn du dich mit dem Islam und dem Koran als Lebensvorschrift für den gläubigen Muslim befasst!

Die religiös motivierten Tabus und Vorschriften, zumindest wie viele sie interpretieren, sind enorm und nicht im Einklang mit unseren gängigen, westlichen Lebens- und Gesellschaftsvorstellungen.

Befasse dich doch erstmal damit, dann wirst du genügend Antworten auf deine Frage erhalten.
 
zumindest wie viele sie interpretieren

Eben, da ist der Punkt.
Im Koran steht ja nicht, dass Frauen schlecht sind und Nichtgläubige abgeschlachtet gehören.
Außerdem ändern sich Lebens- und Gesellschaftsvorstellungen ja auch.

Ich kenne auch einige Muslime (natürlich nicht die radikalen Spinner), die zwar nach dem Koran leben, sich aber trotzdem gesellschaftlich anpassen. Es ist also doch möglich, dass beides im Einklang ist.

Und ich denke, dass radikale Formen egal wie sie auftreten, nie kompatibel zu der Gesellschaft sein können, deswegen steht sowas ja auch gar nicht zur Diskussion.
 
VP schrieb:
Im Koran steht ja nicht, dass Frauen schlecht sind
Nein, da steht nur, dass Männer wichtiger sind.

Zum topic:
Da die meisten islamischen Frauen ohnehin dementsprechend behandelt werden, muss man denen das wohl nich noch beibringen.

Aber ich will auch in der Schule über das fliegende Spaghettimonster umterrichtet werde, warum gibt der Staat dafür kein Geld aus?


Pb schrieb:
Übrigens, Hero, du als Antiislamist solltest dir doch ne andere Spielwiese suchen,
Meinungsfreiheit und Islam ist auch so ne Sache.
 
Nein, da steht nur, dass Männer wichtiger sind.

Quelle bitte.....

Meinungsfreiheit und Islam ist auch so ne Sache.

Hier bitte auch.... allgemein vermisse ich hier einige Quellenangaben. Vor allem als nicht moslem sollte man sich doch seine Quellen mit Bedacht aussuchen.

Zu der Dissertation kann ich nur sagen, dass die Ergebnisse nicht wirklich Aussagekräftig sind. 100 Islamlehrer (Wohe rhaben die ihr wissen, was genau unterrichten sie?) sind definitiv nicht repräsentativ für eine Milliarde Moslems.... mir tun diejenigen leid, die deren Meinung (<-- das ist nur ihre persönliche Meinung) auf die gesamte muslimische Gesellschaft reflektieren.

Also was ich nicht verstehe, warum interessiert es einen Menschen, ob eine Frau ober 1000 oder eine Mio. Frauen ihren Schleier freiwillig tragen oder nicht. Gibt es da nicht wichtigere sachen? Es passt nicht, dies als Gegnstand der Diskussion über den Religionsunterricht zu machen. Nehmen wir einmal an, der Koran würde den Schleier vorschreiben, gibt es denn nicht noch viele andere Vorschriften, wie z.B. nicht stehlen etc. die es Wert wären vermittelt zu werden, da diese in der Deutschen Gesellschaft nur aufgrund der Gesetze und damit nur im Zusammenhang mit der Wahrscheinlichkeit bei seiner Tat ertappt zu werden berücksichtigt werden?

Sorry, aber der Islam ist in meinen Augen eine Bereicherung wenn nicht sogar die Rettung für eine Gesellschaft wie sie in Deutschland besteht (Großstädte etc; ich rede jetzt nicht von einem Dorf in Bayern).

Bin gespannt auf die Antworten ;-)
 
VP schrieb:
Hier bitte auch.... allgemein vermisse ich hier einige Quellenangaben.
Was haben die Quellenangaben mit Meinungsfreiheit zu tun?

Ein paar Beispiele gibt's hier, genaue Formulierungen kannst du dir ja selber raussuchen.

- Männer stehen über Frauen (S. 4, V. 34)
- Männer dürfen Frauen schlagen (4, 34)
- Frauen sind während der Menstruation unrein (2,222)
- Frauen sind ein Saatfeld für Männer (2,223)
- Ehebrecherinnen werden gesteinigt (24,2-9)
 
Der Regelkatalog fundamentalistischer Christen ist aber auch nicht so ganz ohne, Hero. Auch dort stehen Männer über Frauen etc. oder anders gesehen: Wie viele christliche Männer meinen auch heutzutage noch, Frauen gehören an den Herd?

Wenn man sich einige haarsträubende Regeln heraussucht, dann hat das mit gelebten Regeln nicht immer etwas zu tun. Andererseits sollte man sich auch an die eigene Nase fassen und sehen, welcher Mist mitunter noch heute praktiziert wird.

Es war noch nie besonders sinnvoll, alle über einen Kamm scheren zu wollen.

Gruß Konradin
 
@Konradin
Das das in der Bibel und vielen anderen Büchern anderer Religionen so ähnlich steht, glaub ich dir gerne, aber hier geht es ja um den Islam.

Und auch in der Praxis werden Themen, wie Verhüllung, Genitalverstümmelung und Zwangsheiraten, nicht nur zufällig, immer wieder mit islamischen Ländern in Verbindung gebracht.

In der westlichen Welt gibt es natürlich auch viel anti-emanzipatorisches Verhalten, aber ganz so stark ist es nun auch wieder nicht ausgeprägt.

Was natürlich nicht heißen soll, dass alle Moslems Frauen unterdrücken, aber einen Zusammenhang zwischen Religion und solchen Verhalten läßt sich auch nicht leugnen.
 
Quelle bitte.....



Hier bitte auch.... allgemein vermisse ich hier einige Quellenangaben. Vor allem als nicht moslem sollte man sich doch seine Quellen mit Bedacht aussuchen.

Zu der Dissertation kann ich nur sagen, dass die Ergebnisse nicht wirklich Aussagekräftig sind. 100 Islamlehrer (Wohe rhaben die ihr wissen, was genau unterrichten sie?) sind definitiv nicht repräsentativ für eine Milliarde Moslems.... mir tun diejenigen leid, die deren Meinung (<-- das ist nur ihre persönliche Meinung) auf die gesamte muslimische Gesellschaft reflektieren.

Immerhin wurden ein Großteil der in Österreich unterrichtenden Islam-Lehrer befragt und dass deren Meinung nicht für alle Moslems steht ist klar, wurde aber auch nicht behauptet.

Zum Thema Kopftuch: Für mich steht das Recht der Frau auf freie Entfaltung über jeder religiösen Empfindung, wer kann garantieren dass alle hier lebenden Muslimas freiwillig ein Kopftuch tragen und nicht nur dem gesellschaftlichen/ familären Druck nachgeben?!
 
Was haben die Quellenangaben mit Meinungsfreiheit zu tun?

Du behauptest dass Meinungsfreiheit und der Islam so eine Sache ist. Ich habe das so interpritiert, dass sich die beiden nicht vereinen lassen. Und genau dafür hätte ich gerne eine Quelle! Wenn Du das anders meinst, bitte ich Dich, Dich genauer auszudrücken.


Ein paar Beispiele gibt's hier, genaue Formulierungen kannst du dir ja selber raussuchen.

- Männer stehen über Frauen (S. 4, V. 34)
- Männer dürfen Frauen schlagen (4, 34)
- Frauen sind während der Menstruation unrein (2,222)
- Frauen sind ein Saatfeld für Männer (2,223)
- Ehebrecherinnen werden gesteinigt (24,2-9)

Tut mir leid aber ich hätte gerne bei solch einem heiklen Thema entweder eine Quelle aus einer von den Oberhäupten des Islams als Übersetzung "genehmigte" Quelle oder Deine persönliche genaue Übersetzung aus dem Koran. Irgendwelche Zusammenfassung von sonstwo, kannst Du Dir getrost sparen. Ich habe die Lehren von Leuten gelernt, die perfekt arabisch sprechen können. Der Kuran ist kein Handwerkerbuch, was von jedem xbeliebigen sinngemäß übersetzt werden könnte!

Hier sieht man mal wieder, selbst unter nicht moslems ist der Religionsunterricht Islam dringend notwendig!!!! Für Hero bitte als Pflichtfach :p

VG
 
Immerhin wurden ein Großteil der in Österreich unterrichtenden Islam-Lehrer befragt und dass deren Meinung nicht für alle Moslems steht ist klar, wurde aber auch nicht behauptet.

A. glaube ich das nicht
B. ist es wie gesgat nicht repräsentativ
C. Verstehe ich nicht, welche Aussage Dein Post hier haben sollte.

Zum Thema Kopftuch: Für mich steht das Recht der Frau auf freie Entfaltung über jeder religiösen Empfindung, wer kann garantieren dass alle hier lebenden Muslimas freiwillig ein Kopftuch tragen und nicht nur dem gesellschaftlichen/ familären Druck nachgeben?!

Deine Empfehlung?
- Kopftuch verbieten?
- ??

VG

Edit:

Wer garantiert, dass nicht alle Menschen freiwillig Sachen tragen, sprich nicht nacig rumrennen. Wo liegt denn die Grenze bzw. wer setzt diese?
 
Ich habe das so interpritiert, dass sich die beiden nicht vereinen lassen.
Das sie sich grundsätzlich nicht vereinen lassen, habe ich nicht gesagt (glaube ich auch nicht), aber es gibt halt häufig Probleme.
Hier gibt es z.B. ein nettes Video über den Menschenrechtsrat der UN und rolle islamischer Länder:
Menschenrechte, ein ewiger Kampf | Free Educational & How-To Videos - Watch Educational & How-To Videos Online | Veoh

Ansonsten hat man bei den Karikaturenstreit ja genug mitbekommen.

Irgendwelche Zusammenfassung von sonstwo, kannst Du Dir getrost sparen.
Die Quellenangaben habe ich doch extra dahinter angegeben.
 
...
Wenn man sich einige haarsträubende Regeln heraussucht, dann hat das mit gelebten Regeln nicht immer etwas zu tun. ...

Ich fasse mich jetzt mal nicht an die eigene Nase. ;)

Aber werter Konradin, wenn du Kontakt zu strenggläubigen Muslimen hast oder hattest, dann wirst du schnell im Gespräch mit ihnen feststellen, dass viele von ihnen diese 'haarsträubenden' Regeln ernst nehmen und sie, zumindest in islamischen Staaten, durchsetzen (wollen). Ein schauriges, dennoch wahres Beispiel ist die Tatsache, dass eine vergewaltigte Frau, so ihr Peiniger verheiratet ist, hinterher wegen Ehebruchs angeklagt wird und durchaus gesteinigt werden kann (Todesstrafe). So was ist mehr als bizarr!

Man darf nicht vergessen, dass die islamischen Eiferer gerade in Europa die Tendenz der Islamisierung, der Akzeptanz islamisch orientierten Verhaltens in allen gesellschaftlichen Bereichen, voran treiben. Die Auswirkungen sind beträchtlich und von Selbstbestimmung und Gleichberechtigung, keine Spur. Andere Religionen werden meist abgelehnt, Atheisten sind sowieso des Teufels.


@ samsungx20:
Hör auf mit deinen lächerlichen Spielchen, es macht weder den Islam besser, noch brauche ich ihn zur Rettung der westlichen Welt. Du warst wohl zu oft bei Fundis im Unterricht, was? Zuviel diewahrereligion.de gesurft?
 
Ich kenne auch strenggläubige Muslime, bei denen das keineswegs so ist, Faehnrich. Alle Orthodoxen aller Religionen haben ein gewisses Potential, fanatisch an ihrem Glauben zu hängen, als wäre er ein Mühlstein; das ist auch bei Christen keineswegs anders.

Sicher gibt es viele Muslime, die es gewaltig übertreiben. Aber ich habe auch viele Klerikalfaschisten kennengelernt, die ihnen von der Denkstruktur her aufs Haar gleichen.

Eine Säkularisierung hat bisher nur in Ansätzen stattgefunden, eine vollständige Trennung von Staat und Kirche ist meines Erachtens zumindest in absehbarer Zeit noch reine Utopie.

Nicht, daß ich die Gefahr herunterspielen möchte, die (auch oder gerade) durch radikalfundamentalistische Muslime ausgeht. Ich habe lange genug in Frankfurt und Offenbach gelebt um sowohl die eine als auch die andere Seite ausgiebig mitzubekommen. Viele Muslime sind an einem Gottesstaat wnig bis überhaupt nicht interessiert. Aber die lautesten Schreihälse fallen mehr auf, auch wenn sie nicht immer die Mehrheit sind. Was natürlich kein Grund sein darf, ihnen nicht ausführlich auf die Finger zu schauen.

Aber wie ist das bei uns mit der Gleichheit, sind alle gleich und einige gleicher? Enweder Religionsunterricht für alle Religionen oder aber für keine. Was natürlich keineswegs heißen darf, dieser eine rechtsfreie Zone sein muß, wo jeder glaubt, hetzen zu dürfen, wie er will.

Gruß Konradin
 
Ich fasse mich jetzt mal nicht an die eigene Nase. ;)

Aber werter Konradin, wenn du Kontakt zu strenggläubigen Muslimen hast oder hattest, dann wirst du schnell im Gespräch mit ihnen feststellen, dass viele von ihnen diese 'haarsträubenden' Regeln ernst nehmen und sie, zumindest in islamischen Staaten, durchsetzen (wollen). Ein schauriges, dennoch wahres Beispiel ist die Tatsache, dass eine vergewaltigte Frau, so ihr Peiniger verheiratet ist, hinterher wegen Ehebruchs angeklagt wird und durchaus gesteinigt werden kann (Todesstrafe). So was ist mehr als bizarr!

Das hat nichts mit Islam zu tun.... es tut mir leid Dir sagen zu müssen, dass was Du schreibst ist in meinen Augen nichts anderes ist als pure hetzerei!

Man darf nicht vergessen, dass die islamischen Eiferer gerade in Europa die Tendenz der Islamisierung, der Akzeptanz islamisch orientierten Verhaltens in allen gesellschaftlichen Bereichen, voran treiben. Die Auswirkungen sind beträchtlich und von Selbstbestimmung und Gleichberechtigung, keine Spur. Andere Religionen werden meist abgelehnt, Atheisten sind sowieso des Teufels.

s.o.

@ samsungx20:
Hör auf mit deinen lächerlichen Spielchen, es macht weder den Islam besser, noch brauche ich ihn zur Rettung der westlichen Welt. Du warst wohl zu oft bei Fundis im Unterricht, was? Zuviel diewahrereligion.de gesurft?

Wenn Du zur Diskussin etwas beitragen wollen würdest, hättest Du Dich auf meine Beiträge bezogen. Aber das geht Dir wohl gegen den Strich, da Du wohl erkannt hast, dass Du unterliegen würdest!!

Meine Eltern sind streng religiös. Meine Schwestern tragen keinen Kopftuch. Die eine ist nicht mal verheiratet. Du lebst in einer Phantasiewelt. Anders kann ich mir Deine Aussagen nicht erklären!

So wie Du hier den Islam schlecht machst, darf ich mindestens genauso das Gegenteil behaupten. Islam bedeuted Freiheit nicht Zwang! Was einige wenige Menschen angeblich im Namen des Islam machen ist nicht relevant! Nicht unter der Silamischen Flagge haben millionen von Menschen ihr leben verloren und tuen es immernoch. Nicht an den Terroranschlägen verlieren die meisten Menschen ihr Leben, sondern an Kriegen.

Gibst Du wie es die Moslems machen müssen jedes Jahr 1/40 Deines Hab und Gutes an Spenden ab, sodass in ärmeren Ländern Nahrungsmittel etc. verteilt werden können, welche in Industrieländern aufgrund zu hoher Transportkosten weggeschmissen werden?

Faehnrich, Du hast einfach keine Ahnung.

(last post - habe hier genug geschrieben. Menschen die etwas erfahren möchten werden sich hofentlich gute - freigegebene - Quellen aussuchen und nicht auf hetzereien hören)
 
Feld-, Wald- und Wiesen-Muslim

"Überraschende Studie im Auftrag des Innenministeriums: Es gibt in Deutschland mehr Muslime als vermutet, sie sind sozial besser integriert als vermutet - und über die Hälfte ist Mitglied eines deutschen Vereins. Von Islamverbänden fühlen sie sich nur zu einem geringen Grad vertreten." Quelle: Neue Integrationsstudie: Das Ende des gemeinen Feld-, Wald- und Wiesen-Muslims - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Nebenbei: Meine Schule wird von vielen Ausländern besucht. Darunter befinden sich auch viele Türken und Türkinnen (in Alter von derzeit acht – 36 Jahren). Es gibt keine Probleme, auch wenn ich in den Pausen religiöse Themen anschneide. Araber sind manchmal ein bisschen pikiert und ohne Verständnis für jemanden, der keine Religion besitzt, noch jemals besaß. Die jungen Türkinnen: Sicher und selbstbewusst und – natürlich – ohne Kopftuch.

Es kommen alle (Russen, Polen, Asiaten, Ost-Asiaten - Vietnam, Thailand, Korea -, Südosteuropäer, Türken, Deutsche, Bayern) gut miteinander aus, egal, welcher Ethnie oder Religion zugehörig.

Oberste „Miteinanderregel“ allerdings: Pflichtsprache ist deutsch; jeder muss jeden verstehen können! Auch mit meinen Landsleuten unterhalte ich mich während des Unterrichts ausschließlich in der Landessprache (deutsch; für Bayern natürlich bayerisch).
 
Islamischer Religionsunterricht bringt meiner Meinung nach genauso wenig wie normaler Religionsunterricht, nämlich gar nichts. Man lernt was irgendein Typ vor 2000 Jahren (angeblich) gemacht hat und was sich andere Menschen dann tolles dazu gedacht haben und dann ein Buch drüber geschrieben haben. Im Islamischen Religionsunterricht würde man dann eben über Mohamed anstatt über Jesus lernen. Ist wohl auch nicht besser. Wenn jemand Reli haben will soll er das ja gerne machen, ich finds nur total bekackt, dass man sonst nur Ethik machen kann und das ist bei uns Freitags in der 7ten und 8ten Stunde und in den normalen Reli Stunden hat man dann frei. Alle beschweren sich darüber dass die Lehrpläne so voll sind und das die Kinder ja so viel machen müssen aber dann haben wir 2 Stunden Religionsunterricht von 1ten bist zum 12ten Schuljahr...
 
Aber werter Konradin, wenn du Kontakt zu strenggläubigen Muslimen hast oder hattest, dann wirst du schnell im Gespräch mit ihnen feststellen, dass viele von ihnen diese 'haarsträubenden' Regeln ernst nehmen

Das Gleiche gilt für strenggläubige Christen; rede mal mit denen bzw. hör einfach mal zu..
weiter bezweifel ich, dass du überhaupt jemals Kontakt zu strenggläubigen Muslimen gehabt hast. Das hast du alles aus "möchtegern echt Doitschen" Kreisen..
 

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