Volksverblödung - Ziel oder Zufall?

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Und es wird sich auch immer verschlimmer und die Jugend wir der Threadtitel schon sagt verblödet.Alles Absicht damit sie immer mehr ihren Sender einschalten und Quoten steigen :rolleyes:

Ihr spricht ja von den Sendern so als wären sie was neues , wenn ein Jugendlicher "wie ihr meint" verblödet dann liegt das bestimmt nicht an den Sendern sondern eher daran, das sie nicht wissen was sie mit ihrer Freizeit anfangen sollen.

Kein sender zwingt irgendeinen vor der Glotze zu sitzen ,aber es fällt uns leicht die Verblödung auf die Sender zu schieben anstatt die Fehler an sich selbst zu suchen.

Mir gefallen auch einige Sendungen nicht , aber dafür habe ich die Macht darüber selbst zu entscheiden ob ich sie wirklich gucken will oder abschalten , was heute einem sogar leichter gemacht wird wo man nicht mal aufstehen muss.

Ärgerlich ist eben nur für die GEZ Zahler , die trotz allem zahlen müssen auch wenn ihnen das Programm nicht gefällt , aber alles in einem es ist nicht alles Volksverblödung was gesendet wird.

Ihr müsst auch daran denken , das durch diese "Volksverdummung" wie man gerne sagen mag zig. tausende ihre Familien ernähren in dem sie für diese sender Arbeiten.


Gruß
Paderborner
 
Mancher Käse stinkt, Paderborner, aber nicht alles, was stinkt ist ein Käse.

Wenn jeder Mist dadurch gerechtfertig wird, daß Arbeitsplätze daran hängen, dann solltest du auch Verständnis dafür haben, daß man am Telefon ständig mit Lotto- und sonstiger Werbung belästigt wird. Die Leute, welche uns belästigen, leben schließlich davon. Abmahnanwälte und sonstige Abzocker haben unser Verständnis genauso verdient. Schließlich leben auch sie davon.

[IEONIE]Aber nicht nur hier in Deutschland will gelebt werden. Die Wärter in Guantanamo, die Soldaten im Irak, sie alle wollen leben und machen ihren Job. Das mit den Arbeitsplätzen ist wirklich ein tolles Argument. Wir bräuchten mal wieder einen Krieg, der schafft die meisten Arbeitsplätze. [/IRONIE]

Aber auch die Argumente 'kein Sender zwingt einen vor der Glotze zu sitzen' und 'dafür habe ich die Macht darüber selbst zu entscheiden ob ich sie wirklich gucken will oder abschalten' sind etwas arm. Bei dieser Argumentation dürfte es analog dazu keinerlei Alkohol- und Drogenabhängigkeit geben (es sei denn, er wolle es ausdrücklich so), da jeder darüber die vollständige Kontrolle hat, ein und aus. Leider sieht es in der Realität anders aus.

Gerade Kinder und Jugendliche haben von sich aus nicht immer die Kontrolle darüber, was ihnen gut tut, und was nicht. Das Fernsehen ist von überforderten Eltern zum Teil zum Aufbewahrungsinstrument ihrer Kinder geworden. Man setzt sie vor die Glotze und hält sie dadurch ruhig. Den Rest erledigt das Programm. Schon beim Vorläufer des Fernsehens, dem Rundfunk gab es damals massive Bestrebungen zur 'Gleichschaltung' der Hörer. Im Gegensatz zu heute gab man es offen zu.

Gerade auf Kinder und Jugendliche hat das Fernsehen einen erzieherischen Charakter und das keineswegs nur im Guten. Fernsehen prägt und das, was er sieht, geht nicht spurlos am Zuschauer vorüber. Wer nur gelernt hat, vorm Fernseher still zu sitzen, und die anderen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung nie kennengelernt hat, der hat ganz sicher Defizite.

Keineswegs sollte man Ursache und Wirkung vertauschen. Kritiklose und gut dressierte Fernsehkost-Allesfresser sind nicht die Ursache immer seichter wedender Fernseh-'Kultur', sondern deren Produkte. Natürlich ist nicht nur das Fernsehen daran schuld, so ganz allein stehen sie nicht. Überlegt mal selbst, wer alles ein Interesse daran hat, daß der Zuschauer/Konsument dumm gehalten wird, weil er davon profitiert. Er wird munter eingelullt, bis es zur Sache geht, der nächste Werbeblock kommt bestimmt. Und für die Hardcore-Konsumenten lässt man das Programm gleich weg. Dauerwerbesendung lautet das Stichwort.

Dann aber gute Nacht!

Gruß Konradin
 
In den heutigen Zeiten ist der Massenkonsument derjenige dessen Bedürfnisse und Masstäbe erst durch die mediale Sozialisation geschaffen bzw. manipuliert werden.

Die Frage ist weniger - was will der Zuschauer - sondern vielmehr -worauf konditioniert man den Zuseher-?

Ich weiß ja nicht wie das bei euch ist, aber normalerweise sollte auch das soziale Umfeld, insbesondere die Eltern, Einfluss darauf haben, wodrauf der Zuschauher konditioniert wird.

Schau dir mal die Uhrzeit an und die Sender auf denen das läuft. Mir scheint das ganze langsam wie eine Farce, wenn auf den öffentlich-rechtlichen die wirkliche Kritik nur noch nach 22 Uhr kommt
Du versuchst unsere komplette Medienlanschaft als Sprachrohr für unsere Regierung darzustellen, das ist sie aber nun mal nicht, es gibt solche und solche Medien und wenn manche kritischer berichten und manche nicht, dann muss das nicht unbedingt daran liegen, dass Merkel jeden Tag mit nen Rotstrift über unsere Zeitungen und TV-Sendungen geht.
 
Hero schrieb:
...insbesondere die Eltern, Einfluss darauf haben, wodrauf der Zuschauher konditioniert wird
...und wer hat sie bzw. schon deren Eltern gegebenenfalls längst auch schon konditioniert? :D
Je verdeckter und langfristiger Manipulation stattfindet,
um so schwerer ist es, sie zu durchschauen
und auch dagegen an zu gehen.
Hero schrieb:
Du versuchst unsere komplette Medienlanschaft als Sprachrohr für unsere Regierung darzustellen
Das wäre wirklich sehr verkürzt ;)
Sieh es doch einmal aus einem anderen Blickwinkel.
Woraus rekrutiert sich die Regierung?
Aus Parteien, gelle
Wer nimmt denn u.a.finanziell, z.B. durch Spenden, spätere Posten etc.,
Einfluss auf diese Parteien.
Richtig, diverse gesellschaftliche Gruppierungen und Interessenverbände,
wobei die Finanzkräftigsten davon es sich sowohl leisten können,
Parteien großzügig durch Spenden zu unterstützen als auch Lobbyarbeit direkt zu finanzieren.
Parteien wiederum nominieren ihre Wahlkandidaten...

Wer nimmt also zumindest einen nicht unwesentlichen Einfluss schon direkt auf die Regierung bzw. auch auf Mitglieder des Bundestages oder andere politische Gremien? ;)
In nicht geringen Anteilen eben oben genante Gruppen...
Hier nenne ich sie einfach mal "Das Kapital".
Dieses Kapital nimmt als Besitzer/Aktionär etc. natürlich auch schon ohne den Umweg über staatliche Institutionen Einfluss auf die Medien...

Es bedarf höchstens einmal bei "höher" und schwieriger gelagerten Themen der direkten Einflussnahme bei staatstragenden Führungspersonen ;),
sofern Lobbyisten nicht eh schon permanente "beratende" Funktionen im Regierungsapparat einnehmen ;)

mfg
 
Wenn jeder Mist dadurch gerechtfertig wird, daß Arbeitsplätze daran hängen, dann solltest du auch Verständnis dafür haben, daß man am Telefon ständig mit Lotto- und sonstiger Werbung belästigt wird. Die Leute, welche uns belästigen, leben schließlich davon. Abmahnanwälte und sonstige Abzocker haben unser Verständnis genauso verdient. Schließlich leben auch sie davon.

ja genauso ist es , sie Leben davon , auch wenn sie ein scheiß Job haben sollten , ist es den heute noch möglich,sich sein Job selbst aussuchen ? Nöö..

Sie rufen an , ich lege auf ...so einfach ist es.

Abwahnanwälte würde ich auch nicht gerade als Abzocker bezeichnen , denn sie handeln nach dem Gesetz , aber das ist ein anderes Thema.

Bei dieser Argumentation dürfte es analog dazu keinerlei Alkohol- und Drogenabhängigkeit geben (es sei denn, er wolle es ausdrücklich so), da jeder darüber die vollständige Kontrolle hat, ein und aus. Leider sieht es in der Realität anders aus.

Wie sieht den die Realität aus , sollte man jetzt die Brauereien dazu verantwortlich machen , wenn einer sich selbst nicht unter Kontrolle hat, das ist für mich kein Vergleich

Das Fernsehen ist von überforderten Eltern zum Teil zum Aufbewahrungsinstrument ihrer Kinder geworden. Man setzt sie vor die Glotze und hält sie dadurch ruhig. Den Rest erledigt das Programm.

Da haben wir es doch , warum tuen sie das dann ihren Kindern an, anstatt sie selbst zu beschäftigen und wenn sie selbst überfordert sind gibt es doch andere Möglichkeiten , die ihnen Angeboten wird.

Und das meinte ich mit dem, das sie die schuld der Verblödung nicht an andere geben , sondern an sich selbst suchen sollten.



Gruß
Paderborner
 
Anwälte

Zitat:
Abwahnanwälte würde ich auch nicht gerade als Abzocker bezeichnen , denn sie handeln nach dem Gesetz , aber das ist ein anderes Thema.


Es gibt aber auch Anwälte deren Geschäftsidee darin besteht, mit

Abmahnungen Geld zu verdienen, das aber ist nach dem Gesetz

eigentlich verboten.
 
Ach, Paderborner, du drehst und wendest dich bald wie ein Ventilator. :)

Geht es hier darum, ob man sich seinen Job selbst aussuchen kann oder nicht und geht es hier darum, daß man Probleme dadurch löst, indem man das Telefon einfach auflegt? Nein, mein lieber Paderborner, darum geht es hier keineswegs.

Wenn sich Telefonterror durch bloßes Auflegen zu aller Zufriedenheit lösen würde, dann müsste er nicht verboten werden. Aber offensichtlich gibt es Handlungsbedarf. Es ist schon Belästigung, wenn dann Telefon zum zehnten Mal klingelt und ich hinlaufen muß, weil ich einen anderen Anruf erwarte. Dein Lösungsansatz hat in etwas die Qualität der Aussage: lassen wir uns einfach nicht mehr betrügen, dann gibt es auch keinen Betrug mehr. Die Realität ist eine andere.

Dein Glauben an die grundsätzliche Legalität der Anwälte ehrt dich, Paderborner, aber auch er geht gelegentlich an der Realität vorbei. Aber davon einmal ganz abgesehen. Wenn ich Erbsen zähle, dann finde ich immer ein Haar in der Suppe und selbst an und für sich legale Maßnahmen lassen sich überstrapazieren, wenn man will.

Übrigens habe ich nie behauptet, daß die Alkohollobby keine Teilschuld am Verführen Jugendlicher zum ungehemmten Alkoholkonsum hat, aber so wie du es mit den Brauereien schreibst ist es zu pauschal und eine weiterführende Diskussion darüber führt an dieser Stelle wohl zu nichts.

Die Frage, warum sie es ihren Kindern antun, habe ich doch schon beantwortet, nämlich weil sie überfordert sind. Die soll nichts entschuldigen, aber gegen Überforderung helfen nun einmal keine Schuldzuweisungen, sondern nur konkrete Hilfestellungen.

Aber was hindert einen eigentlich daran, die Schuld zusätzlich auch bei sich zu suchen?

Gruß Konradin
 
@ Paderborner :D
So wie Du hier die Verantwortung allein beim Handelnden suchst,
könnte ich mich damit ja noch teilweise zufriedengeben...;)

Aber nur dann, wenn eben auch ALLE sich dann dementsprechend verhielten :D

Der Banker, der Pleite geht,
gibt sich dann konsequenterweise halt genauso die Kugel,
wie ein Börsenversager oder halt derjenige,
der keinen Job mehr findet.

Denn die Schuld wäre ja alleinig bei jedem Einzelnen zu suchen.

Wer Fehler macht, wäre dann halt eben nur allein "schuldig",
und auch "Versicherungen" wären dann z.B.völlig überflüssig ;)

Man könnte weitergehend sogar auch konstatieren,
Gesetze und Regeln wären überflüssig ;)
da sich dann ja alles im "freien Spiel der Kräfte" regulieren würde bzw. müsste...

So etwas nennt man meines Wissens
Sozialdarwinismus,
welcher z.B. im krassen Gegensatz
zur hiesigen
sozialen Mitverantwortung steht.

Soll ich daraus jetzt etwa auch noch ableiten,
dass Du eigentlich gar anarchistische Sympatien hegst? :D
Oder nur krasser Gegner unseres Sozialstaats bist? ;)


Denn wenn Du hier schon feststellst.
dass die Freiheit der Entscheidung anscheinend (schon) nicht mehr existent is,
Paderborner schrieb:
...ist es den heute noch möglich,sich sein Job selbst aussuchen ? Nöö..
dann beklag Dich auch nicht indirekt darüber :D
Das (Dein) Motto lautet doch dann eh:
"Gefressen oder gefressen werden".
Der Schwächere ist halt eben nur selbst schuld, wenn... ;)

Das Du das Ganze auch noch auf heranwachsende Kinder ausdehnst ;),
passt bestimmt auch einigen Leuten gut in den Kram :D
Kinderarbeit, Kinderarmut, Kinderprostitution, Drogenäbhängigkeit etc.pp...
Halt selbst schuld...

ODER etwa doch nicht? :ööm:

Think about it ;)

muesli
 
Denn die Schuld wäre ja alleinig bei jedem Einzelnen zu suchen.

Wer Fehler macht, wäre dann halt eben nur allein "schuldig",


Klar ist nicht immer der Einzelne alleine Schuld. Aber es gilt eben auch nicht der Umkehrschluss. Der Einzelne ist nicht automatisch unschuldig und nur die Gesellschaft Schuld.

Das Du das Ganze auch noch auf heranwachsende Kinder ausdehnst ;),
passt bestimmt auch einigen Leuten gut in den Kram :D
Kinderarbeit, Kinderarmut, Kinderprostitution, Drogenäbhängigkeit etc.pp...
Halt selbst schuld...

ODER etwa doch nicht? :ööm:

Zumindest liegt die Hauptschuld bei den unmittelbar Beteiligten, also der Familie bzw. den Eltern.

Bei jedem dieser Fälle gibt es eine Unzahl an ähnlichen Fällen, bei denen die Kinder nicht in "Armut" aufwachsen, bei denen die Kinder nicht drogenabhängig werden, bei denen die Kinder nicht kriminell werden.

Es ist immer sehr einfach, der Gesellschaft die Schuld zu geben. Aber in erster Linie sollte jeder zuerst selber versuchen, aus seiner Situation das Beste zu machen.

Aber je weniger diese Leute bereit sind, selber aktiv zu werden, umso weniger werden die Anderen bereit sein, solchen Leuten zu helfen.
 
Absolut d'accord, Mc Kilroy ;)
wie eben jede Schwarz-Weiss-Malerei.

Sofern die Grundbedingungen stimmen,
gesichertes Elternhaus, Frieden, ausreichendes Einkommen etc.pp.
bin ich auch eher dafür mal öfter die Ohren lang zu ziehen :D

Wenn aber die Verarschung der Bevölkerung teilweise soweit getrieben wird,
das die Leute schon ohne es selbst zu merken am eigenen Ast sägen,
ohne mal kritisch die Umstände zu hinterfragen,
die zum Beispiel jetzt zu augenblicklichen "krisen" geführt haben,
trifft eben auch ein gut Teil der Mitverantwortung "die Gesellschaft"

Und damit meine ich nicht die Gesamtheit der Bevölkerung,
sondern "interessierte" Gruppen (oder z.B. das Kapital *g*) und diejenigen Teile der Bevölkerung,
die solange fleißig im Bruttoszialprodukt-Rad mithamsterten,
solange alles (für sie) noch gut ging,
dann aber plötzlich ganz "radikal"kritisch werden,
wenn die "Milch und Honig"-Quelle plötzlich nur noch tröpfelt ;)

Mc Kilroy schrieb:
Aber je weniger diese Leute bereit sind, selber aktiv zu werden, umso weniger werden die Anderen bereit sein, solchen Leuten zu helfen.
Jau, jau ;)
Trotz alledem wird Solidarität in unserer Gesellschaft z.Zt. "noch" überschätzt ;)
Aber da die Zeiten sich ja gerade wieder ändern,
besteht ja berechtigterweise noch Hoffnung darauf :D

greetz
muesli
 
Ach, Paderborner, du drehst und wendest dich bald wie ein Ventilator. :)

Vielleicht siehst du das so , aber dafür dreht sich bei mir der Rotor in einer Richtung . :)

Ihr greift hier Beispiele auf , die nichts mit dem eigentlichen Thema gemeinsames haben.

Abwahnanwälte , Drogen , Alkohol , Telefonterror und jetzt noch Banker Börsenversager :D , was bitte hat das mit der Verdummung seitens Medien gemeinsam ?

Die Frage, warum sie es ihren Kindern antun, habe ich doch schon beantwortet

Ja hast Du ,aber überlesen, was ich dazu gesagt habe "...... wenn sie selbst überfordert sind gibt es doch andere Möglichkeiten , die ihnen Angeboten wird. ".

Denn wenn Du hier schon feststellst.
dass die Freiheit der Entscheidung anscheinend (schon) nicht mehr existent is,


Ja muesli , es ist leider so , warst du mal Arbeitslos ??
Ich schon und da musste ich jeden Job annehmen , die mir vorgeschlagen wurde , es sei denn ich hatte handfeste Begründung dafür um es abzulehnen ,deshalb sagte ich das von dir Zitierten zu Konradins Beispiel mit dem Telefonterror.
Dazu muss ich nicht Anarchist und krasser Gegner des S.-Staats sein. :p

Aber das ist wieder weit vom Thema entfernt.

Der Schwächere ist halt eben nur selbst schuld, wenn... ;)

ich ergänze es mal "Der Schwächere ist halt eben nur selbst schuld, wenn er von seinen Schwächen sich besiegen lässt"

Dies meine ich in Bezug auf Medien und wer meint das alles was in den Medien Verdummt ,bleibt nur die eine Möglichkeit , sie ganz abzuschaffen und nicht die schuld an ihrer Schwächen bei anderen zu suchen. ;)

Gruß
Paderborner
 
Paderborner schrieb:
Ihr greift hier Beispiele auf , die nichts mit dem eigentlichen Thema gemeinsames haben.
Natürlich haben Beispiele nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun, sondern sollen einzig und allein einen bestimmten Sachverhalt veranschaulichen. Dazu sind Beispele nämlich da.

Der von die genannten Zusammenhang von Telefonterror und Arbeitlosigkeit ist nicht uninteressant. Wenn man als Arbeitsloser jede Schweinerei mitmachen muß, dann biete es sich gerade für halbseidene Dienstleistungsanbieter ja förmlich an, ihre Mannschaft bei der Arbeitsagentur zu rekrutieren und - schwupp - sind ihre Machenschaften dann erst legitim und plötzlich auch noch legal. Dann fragt man sich, wozu gewisse Gesetze überhaupt gemacht werden. :D

Aber auch hier beißt sich deine Argumentation gegenüber den Medien wieder sebst in den Schwanz. Plötzlich ist nicht mehr der Schwächere selbst schuld, warum auch die Schuld bei dem Arbeitslosen suchen? Plötzlich ist jede Schweinerei ok, weil der Arbeitslose sich dem Druck der Arbeitsagentur beugen muß, sie zu tun. Plötzlich ist die Arbeitsagentur schuld, sich mehr oder minder über geltendes Recht hinwegszusetzen, sich selbst über das Recht zu stellen und die Gerichte schweigen dazu. Und bei den Medien ist es genau umgekehrt?

Sozialdarwinismus oder nicht, da wirst du dich entscheiden müssen, Paderborner.

Gruß Konradin
 
Schoen und gut.
Dumm nur, dass Kommentare/Meinungen hier gefragt sind.
Vgl. Forenregeln. (Auch bezueglich Einzeiler)

MfG
trxag
 
@JayJay242 , kannst du auch verraten , was du mit deinem Link bezwecken möchtest ??

Aber auch hier beißt sich deine Argumentation gegenüber den Medien wieder sebst in den Schwanz. Plötzlich ist nicht mehr der Schwächere selbst schuld, warum auch die Schuld bei dem Arbeitslosen suchen? Plötzlich ist jede Schweinerei ok, weil der Arbeitslose sich dem Druck der Arbeitsagentur beugen muß, sie zu tun. Plötzlich ist die Arbeitsagentur schuld, sich mehr oder minder über geltendes Recht hinwegszusetzen,

Lieber Konradin, ich würde gerne wissen, ob du das genauso vor einem Angestellten der Arbeitsagentur sagen könntest wenn du Arbeitslos wärst ??

Denen interessiert es nicht,ob du das willst oder nicht ,denn solange es denen die stelle in legalen Richtung bewegt , musst man als arbeitsloser das gegenteil beweisen.

Ich sage auch nicht, das die Arbeitsagentur schuld ist.

Was ich mit dem schwächen meine hat im geringsten nichts mit dem Arbeitsagentur gemeinsam, da kann ich nicht so leicht abschalten bzw nachgeben wie bei den Medien.

Aber egal, das kann nur einer wissen , der selbst in dieser Lage war oder ist.

Gruß
Paderborner
 
Paderborner schrieb:
Lieber Konradin, ich würde gerne wissen, ob du das genauso vor einem Angestellten der Arbeitsagentur sagen könntest wenn du Arbeitslos wärst ??
Und nur weil man persönlich betroffen ist, deswegen ist das Recht plötzlich ein anderes? Nein, lieber Paderborner, Recht muß Recht bleiben und Unrecht Unrecht.

Ebensowenig ist es ein brauchbares Kriterium, um etwas leicht zu vermeiden ist, es sei denn, man würde der eigenen Bequemlichkeit Rechnung tragen.

Unsinn ist es ebenso, daß man arbeitslos sein oder gewesen sein muß, um diese Argumentation nachvollziehen zu können. [IRONIE]Man muß schließlich auch nicht tot sein, um über Tote reden zu können.[/IRONIE]

Idiocracy ist übrigens durchaus sehenswert. Was es einem sagt hängt auch davon ab, inwieweit man es versteht.

Gruß Konradin
 
Entweder rede ich gegen die Wand ,oder bin so unverständlich das wir ein Thread-Übersetzer brauchen ....:rolleyes:

Und nur weil man persönlich betroffen ist, deswegen ist das Recht plötzlich ein anderes?

Ich red doch nicht nur aus eigener Persönlicher Erfahrung und war bestimmt nicht der einziger Arbeitsloser in der Statistik

Ebensowenig ist es ein brauchbares Kriterium, um etwas leicht zu vermeiden ist, es sei denn, man würde der eigenen Bequemlichkeit Rechnung tragen.

Da frag ich mich , warum dann der genervte Anrufer nichts gegen unternimmt ,indem er die bestimmte Anlaufstellen Informiert ,ist es evtl wegen der Bequemlichkeit ??

Was viele Ver*brau*che*rin*nen und Ver*brau*cher je*doch nicht wis*sen: Der*ar*ti*ge Te*le*fon*wer*bung ohne vor*he*ri*ges Ein*ver*ständ*nis ist nach dem Ge*setz gegen den un*lau*te*ren Wett*be*werb (UWG) ein*deu*tig wett*be*werbs*wid*rig und damit ver*bo*ten.
Quelle : unerwünschte Anrufe

Idiocracy ist übrigens durchaus sehenswert. Was es einem sagt hängt auch davon ab, inwieweit man es versteht.

Siehe Post #54

Aber allem vorweg , was hat das jetzt mit den Medien gemeinsam , wir reden doch Offtopic und bewegen uns nur im Kreis , nichts für ungut Konradin , ich sag nur alles hat seinen Sinn und Zweck , solange es sich auf der Legalen weg befindet .



In diesem Sinne

Gruß
Paderborner
 
Paderborner schrieb:
..ich sag nur alles hat seinen Sinn und Zweck...
Und wieder einer mehr in der Reihe der eher gedankenlosen "Jasager" :D
Oder doch nicht?

@topic ;)
Genau der obige Satz ist bezeichnend für gewisse "Verdummungseffekte"

NICHT alles, was "Gesetz" oder Recht" ist,
nicht alles, was die "Allgemeinheit" "glaubt oder "meint",
ist bei genauerer Betrachtung und Untersuchung auch wirklich für "Jeden" richtig :D

Gegen diesen Volksverblödungseffekt hilft nur
- ich wiederhole mich :D...UMFASSENDE BILDUNG -
die eben auch immer mit permanenter, anstrengender (Eigen)Arbeit
- auch gedanklicher ;) - verbunden ist.

Erst dann weiß man auch besser,
WAS MAN selbst WERT IST,
kann sich selbst oder eventuell auch sein "Produkt" mal zu einem angemessenen Preis "verkaufen",

Dazu muss man übrigens nicht zwingend "arbeitslos" gewesen sein :D
Ich war z.B. NIE "arbeitslos" ;)
Allerdings gab es öfter Phasen,
in denen ich nicht "abhängig" in "Lohnarbeit" beschäftigt war.
Ok, gleichzeitig wurden auch schon mal finanzielle Mittel knapp...
Also wurde ich dann halt "Unternehmer" *g*

Aber...
die Frage dabei ist doch auch, welches Anspruchsdenken
und welche Erwartungen ich dann dabei an mich oder meine Umgebung stelle ;)

Macht man sich dann "zwangsläufig" zum (Lohn)"Sklaven" Anderer,
oder versucht man sich auch mit "eigenen" Mitteln (wie Verstand, Einfaltsreichtum, Selbstwertgefühl etc.) über Wasser zu halten?
Eben Verhaltensweisen, zu denen man aber auch bewusst "stehen" kann....
Ohne sich dabei verblödenden, selbst betrügerischen oder oberfaulen Einbildungen hinzugeben,
die ja zumeist doch nur von Anderen eingeredet wurden.

Manipulation ist halt immer die Kunst,
jemanden glauben zu lassen,
es wäre (auch) zu seinem Vorteil,
wenn jemand offensichtlich Fragwürdiges dann doch von jemandem verlangt ...
Und man es dann auch noch - meist auch noch "ohne Überlegung" - macht ;)

mfg
muesli
 
Dazu muss man übrigens nicht zwingend "arbeitslos" gewesen sein :D
Ich war z.B. NIE "arbeitslos" ;)

Sei doch stolz drauf und zwink dich nicht dann in das enge T.-schirt von einem Arbeitslosen , der eine Sorge mehr hat ,wie ein Unternehmer. ;)

Macht man sich dann "zwangsläufig" zum (Lohn)"Sklaven" Anderer, oder versucht man sich auch mit "eigenen" Mitteln (wie Verstand, Einfaltsreichtum, Selbstwertgefühl etc.) über Wasser zu halten?

Nach dieser Aussage bist du auch sicher das du ein Unternehmer bist :) , wenn ja frage ich mich dann warum heute die Unternehmer lieber 1 Euro jobber als ihr (Lohn)Sklaven sehen , als wie einen mit festen Lohn einzustellen.

Deshalb mein lieber, erzähl mir nichts von Arbeitslosen die "sich auch mit "eigenen" Mitteln (wie Verstand, Einfaltsreichtum, Selbstwertgefühl etc.)" über Wasser halten sollten .

Jeder weiß das Wasser Naß ist aber ob dies Kalt oder Warm ist kann nur einer sagen der reinfällt und drin schwimmen muß ;)

Und im weiterem möchte ich dich an deine eigene Worte hinweisen.

Also
Einerseits verfehlst Du hier deutlich das Threadthema...

Halt dich dann bitte auch selbst dran und schmeiss bei gelegenheit ein blick auf mein Sig. :p


Gruß
Paderborner
 
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