Versetzungsgrund für Zivildienst

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N0N+uLtR4

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Versetzungsgrund für Zivildienst

Ich habe vor 2 Wochen meinen Zivildienst in einem Pensionistenheim angefangen. Dabei mache ich Frühstück, die Betten, teile Mittag und Abendessen aus, und verteile Wäsche und ähnliches. Die ersten Tage waren auch sehr interessant und da wurde ich auch gefragt, ob mir denn die Arbeit gefiele. Ich antwortete mit Ja, denn das ganze hat gemütlich ausgesehen, und mir wurde viel geholfen, da ich mich noch kaum auskannte. Nach zwei Wochen musste ich feststellen, dass mir die Arbeit überhaupt nicht liegt. Beim Bettenmachen liegt der Geruch von Kot und Urin in der Luft und teilweise habe ich auch die Windeln zu entsorgen. Manchmal verspüre ich sogar einen sehr starken Brechreiz, wenn ich nicht darauf gefasst bin. Weiteres sind die Arbeiten alles andere als flexibel: Alles hat nach der Reihe zu erfolgen, Kaffeejause, Abendessen und andere Tätigkeiten haben zu einer gewissen Uhrzeit zu erfolgen. Darüberhinaus werden mir von den etwa 4 Schwestern auf meiner Station regelmäßig mehrere Arbeiten gleichzeitig aufgetragen, welchen ich nicht immer folgen kann, da ich imzuge anderer Arbeiten die Aufgaben vergesse, die ich noch zu erledigen habe. Bettenmachen kann ich anscheinend auch nicht, da ich mehrmals darauf hingewiesen wurde, wie man es richtig mache. (Ich hab einfach kein Auge dafür, was schön aussieht, hauptsache die Decke liegt einigermaßen auf dem Bett).
Nach weiterer Konsultation meiner delegierten Vorgesetzten, versicherte sie mir, dass es am Anfang schwierig sei und man sich daran gewöhne. Ein anderes Mal meinte sie, dass das Leben nun mal so ist und man das machen müsse. Also man kann wirklich nicht mit ihr darüber reden.

Um das ganze aufzulösen: ich will sicherlich nicht weiter an dieser Stelle verharren. Jeden Tag bevor ich die Arbeit antrete denke ich mir wieder wie unerträglich es dort ist und mein einziger Trost sind ein paar Biere an meinen freien Tagen (welche übrigengs nicht überlicherweise samstags oder sonntags sind, was aber nicht mein Hauptproblem ist).

Diesbezüglich habe ich auch schon die Serviceargentur kontaktiert, welche mir das passende Formular zugeschickt hat und auf zwei alternative Stellen verwiesen hat.

Für dieses Formular benötige ich dann eben den Grund und die Unterschriften der alten und der neuen Stelle.
Bevor ich mir aber die Unterschriften holen kann, benötige ich passende Gründe, welche mich nicht als arbeitsfaul, hochnäsig oder dergleichen hinstellen, sodass eine Versetzung wahrscheinlich wird.

Außerdem mache ich mir Sorgen um die Situation, welche entsteht, wenn ich meiner direkt vorgestetzen das Formular und die Nase halte.

Könnt ihr mir behilflich sein, bei der Suche nach einem oder mehreren vernünftigen Grund/Gründen?
 
ich will ja nichts sagen, aber: wärst du doch wohl besser zum bund gegangen! :P

wenn dich deine arbeitsstelle stört, dann red halt mit deiner vorgesetzten dadrüber. als versetzungsgrund kannst ja so argumentieren, wie du dich auch schon beim drücken vor dem wehrdienst ausgedrückt hast: "kann keinen kot sehen", "kann keine betten anderer leute machen" "hat extrem empfindlichen magen" "ist für job aufgrund mangelnder kompetenz nicht geeignet" et c.

alternativ kannst du dich natürlich an einer leitregel vom bund richten: wenn du etwas machen sollst, dann mach es so schei.ße, dass es danach genauso oder schlechter ist. spätestens nach nem monat wird deine arbeitgeberin dich dann schon selbst loswerden wollen!
 
Das einzige was ich zu sowas sagen kann: Augen zu und durch.
Glaubst du denn wirklich, das es woanders besser wird (mal abgesehen von Kot und Uringeruch), arbeit heißt nun mal auch arbeiten zu machen, die einem nicht immer passen. dies wirst du auch später in deinem Traumberuf feststellen. Denn Arbeit ist eben nicht wie Schule. Ich an deiner stelle würde versuchen zu lernen und ein besseres Arbeitsmanagement zu nutzen. Schreib dir deine Aufträge auf und arbeite diese ab.
Oder glaubst du, dass bei einem anderem Arbeitgeber der dir mehrere Aufträge gibt dieses Problem nicht mehr auftritt?

Wegrennen ist nicht immer eine Lösung, denn man sollte erst schauen, was kann man selbst ändern und verbessern und sollte dann immer noch keine Lösung existieren, dann kann man über so einen Wechsel nachdenken.

Weil mich wunderts schon, dass dich der Kot und Uringeruch erst nach zwei Wochen stört :confused:

Aber wenn du wechseln willst, geh eher auf die Übelkeit und brechreiz ein, denn dass kann dir keiner negativ auslegen, ist eben nicht jedermanns Sache. Arbeitsbelastung und Vergesslichkeit solltest du tunlichst rauslassen, denn wenn dies als wechselgrund auf deiner Zivi Bescheinigung draufsteht, wird das deinen zukünftigen Arbeitgeber nicht gerade gefallen ;)

MfG Alman
 
Das einzige was ich zu sowas sagen kann: Augen zu und durch.
Glaubst du denn wirklich, das es woanders besser wird (mal abgesehen von Kot und Uringeruch)
Mein Zivildienst war ziemlich entspannt. Ein paar Patienten durch die Gegend schieben, mit den Krankenschwestern schnacken, war schon nett :D


@N0N+uLtR4: Sind die beiden Alternativangebote überhaupt besser? Nicht daß Du in die tiefste Einöde geschickt wirst, wo es außer Arbeit und Schlaf keine Highlights gibt.
 
Ich habe mit Interesse deine Erklärungen gelesen !
(ich hab sowohl Bundeswehr als auch Zivildienst gemacht ~ 50/50)
... ist allerdings - verdammt lang her.

Die Flinte ins Korn zu werfen ist für einen Zivi vielleicht eine unpassende Redewendung ;
aber genau das bist du im Augenblick im Begriff zu tun.

Du wirst immer und überall auf Umstände treffen die dir zuwider laufen;
allein wie du damit umgehst wirst du (er)wachsen .
 
Die Flinte ins Korn zu werfen ist für einen Zivi vielleicht eine unpassende Redewendung ;

viell. die windel in die tonne treten?;)

naja also sicherlich ist arbeit auch manchmal durchquälen.
aber wenn dir das überhaupt nicht liegt und du das noch einige zeit machen musst, dann kümmer dich drum und erklär das der chefin und der zivildienstamt oder so, was du tun könntest

da kann man sicherlich was anderes irgendwie bekommen oder aber die chefin teilt dich evtl. direkt zu anderen aufgaben ein das wär dann am einfachsten

leider hab ich keine ahnung wie die stelle wechseln genau funktioniert

wenn du wirklich extremen ekel und übelkeit hast, dann is das sicherlich in deutschland ein sehr guter versetzungsgrund
 
N0N+uLtR4 hat doch Recht !!!!!!!
So geht es wirklich nicht, so kann man doch nicht mit einem ZIVI umspringen.
Immer nach dem Motto: Der doofe ZIVI soll doch springen.
Ich würde auch unbedingt eine Versetzung beantragen in einen Bereich der dir gefällt.
Ich habe keine Ahnung ob noch Stellen in der Südsee frei sind als Naturbeobachter ohne Aufgabenbereich.
Aber Achtung!!! Sonnenoel und Strandliege muss als Arbeitsgerät kostenlos gestellt werden.:löl:

Wenn alle so handeln und denken würden wie du wären wir nicht da wo wir Heute sind und könnten sorglos durch die Wälder und Steppen streifen.
Ich finde dein Jammern zum :würg::würg::würg:
Bis du ein Mann oder eine Memme, kneif die Ar...backen zusammen und durch:eek:

Ich kann dir aber noch etwas mit auf den Weg geben:

Heb deinen faulen Ar... und sein ein nützliches Mitglied unserer Lebensgemeinschaft.
 
Danke schon mal für die Antworten, viel interessantes dabei.
Nochmal für alle: Ich will mich zu einer anderer Stelle versetzten lassen und den ganzen Dienst aber ableisten.
Sobald ich mehr Zeit habe, antworte ich euch! :)
 
Naja, das Übelkeitsgefühl mit Kot/Urin und der Kotze legt sich bald, arbeite seit 5 Jahre im Rettungsdienst und da haste im Pflegeheim oder auch zuhause das gleiche Bild.
Dir bleiben aber dann auch nicht viele Alternativen im Krankenhaus oder Altenheim haste den ganzen Tag mit "vielen" Leuten zutun die Einkoten oder sich Einnässen. Weiß ja nicht wie es bei Dir aussieht wenn Du "fremden" Leuten Essen geben musst und wie ein kleines Kind das halbe Essen wieder rausfällt aus dem Mund. Dann wird für Dich bestimmt auch Katheter, bzw. Anus Praeter Wechsel/Pflegen auch wechfallen.
Bei den HiOrg's BTW fahren wäre noch eine Alternative wenn Du mit Behinderten Menschen klar kommst.
Die Zivi's die ich im Altenheim kennengelernt habe, wenn ein Bewohner zum Arzt musste war sehr angenehm.
Hättest gleich in eine Reha oder ähnliches gehen sollen, mein Bruder hat ein Leben wie Gott in Frankreich.

Jedenfalls alles gute bei der Suche und wärst mal zum Bund gegangen, da sind nur die ersten 3 Monate sch**** und danach wird alles gut.
Die 2 Jahre haben mir nicht geschadet.
 
Also wenn du wirklich morgens mit Magenschmerzen und eine schlechten Gedanken an die Arbeit aufstehst, den Tag über nur noch hoffts das Feierabend ist, dann hast echt schlechte Karten erwischt. Ich würde psychische Probleme angeben. Allerdings sollte eine alternative Arbeitsstelle dann anders ausschauen.
 
Psychische Probleme machen sich später SEHR schlecht im Lebenslauf. Das mal nur so nebenbei. Ich würde das nur als ALLERLETZTEN Ausweg ansehen.

Schonmal mit deiner Vorgesetzten gesprochen, ob sich evtl. andere Tätigkeiten für dich finden ließen? Hausmeistertätigkeiten o.ä. z.B.?
 
werden die bestimmt nicht finden, die sind dpch froh wenn sie nen Zivi den grö bsten scheiß wegmachen lassen :)
 
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