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Ich dneke mal dass irgendwann der großteil wieder auswandern würde wenn sie die Sprache wieder beherschen.
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Integration hier in Deutschland wahr nie möglich und wird auch nie passieren.
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Also her mit den Schulen und schnell Türkisch lernen und dann tschüß.
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Abgesehen davon, dass du dir mehrfach widersprichst in deinem Beitrag, ist das purer Unsinn. Viele 'Gastarbeiter', die in den 60-er und 70-er Jahren des 20. Jahrhunderts nach Deutschland kamen, dachten, sie würden ein paar Jahre bleiben, gutes Geld verdienen, und dann wieder in ihre Heimat zurück kehren um dort mit bescheidenem Wohlstand dann etwas aufzubauen.
Nun, der überwältigend größte Teil blieb in DE, gründete Familien und wurde dauersesshaft. Da die Deutschen noch Jahrzehnte nach dem 2. Weltkrieg ein von den Siegermächten oktroyiertes Dauer-Schlechtes-Gewissen behielten und der Stolz auf das eigene Land kaum vorhanden war, wie sollten da die Migranten ein Gefühl bekommen, Deutschland als ihr neues Heimatland anzusehen? Man verdient(e) gutes Geld, lebte sicher und bequem und es gab bald genug von jeder Nationalität Südeuropas und der Türkei bei uns, so dass man immer Leute zum Reden fand in der eigenen Muttersprache.
Doch die Kinder und Enkel dieser Migranten stehen und standen zwischen den Nationalitäten und wussten gleich gar nicht, was sie nun als Heimat ansehen sollten. Dazu die Angst vor Fremden und Fremdem der einheimischen Bevölkerung, die geringschätzig über viele der Migranten und deren Abkömmlinge noch heute reden, es an Achtung und Anstand fehlen lassen. So blieb man, gerade auch als Türke, lieber unter seinesgleichen.
Inzwischen haben aber viele der sesshaft gewordenen ehemaligen Gastarbeiter erkannt, dass Deutschland doch nicht sooooo schlecht ist und achten auch auf eine gute Schul- und Berufsausbildung für ihre Kinder, wobei die Beherrschung der Landessprache einfach essentiell ist!
Dass manch einer in Deutschland nicht glücklich werden kann, ob Auswanderer nach Übersee oder die Nachkommen der Gastarbeiter, ist immer möglich. Hierbei jedoch völlig unbelegt davon zu reden, dass die meisten wieder ins Heimatland der Eltern/Großeltern wollen, ist sicher absolut überzogen und völlig aus der Luft geholt. Dies als Begrüdnung für türkisch sprachige Schulen in Deutschland anzuführen, ist noch abwegiger. Es steht jedem offen, Türkisch zu lernen - ob als Wahlfach an manchen Schulen oder außerhalb davon, ist erst mal egal. Darum geht es hier auch nicht.
Genau sowenig, dass man als Muslim in einem abendländischen Land nicht glücklich und zufrieden leben und seiner Religion nachgehen kann! Denn im Gegensatz zu den allermeisten muslimisch geprägten Ländern herrscht gerade in Mitteleuropa weitaus mehr Toleranz gegenüber anderen Religionen als dem vorherrschenden Glauben.
// EDIT:
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Tatsache ist:
In der Türkei gibt es Kirchen und katholiken und diese werden gedulded und respektiert. ...
Es gibt zwar in Istanbul noch sehr viele Kirchen, denn historisch gesehen war es sehr lange römisch/christlich (Byzanz/Konstantinopel). Aber die katholisch-orthodoxe Kirche unterliegt gerade in der Türkei massiven Einschränkungen, wie z.B. das Verbot, Priester auszubilden und Christen werden massiv bedrängt von islamischen Eiferern. Die Christen sind in der Türkei alles andere als gleichberechtigt dem Islam gegenüber. Dagegen können Muslime in Deutschland sich ungestört ihrer Religion widmen. Dass wir Deutschen allerdings den Neubau von (großen) Moscheen mit Minaretten eher ablehnend betrachten, sollten auch Muslime verstehen und akzeptieren, denn wir sind kein islamisch geprägter Staat.
Es tut mir leid für dich, dass du dich in Deutschland nie wirklich heimisch gefühlt hast, aber ich muss dir auch sagen, dass dich niemand gezwungen hat, in ein christlich/abendländisch geprägtes Land einzuwandern. Du hast, wenn du schon Jahrzehnte hier bist, doch schon seit Jahrzehnten wissen müssen, dass du hier nie heimisch werden kannst (nach deinen Vorstellungen) und bist dennoch geblieben.
Vielleicht gelingt es aber deinen Nachkommen, sich hier noch besser zu integrieren - auch als Muslime. Denn sich einer Integration des friedlichen Miteinander zu versperren ist m.E. gefährlich und alles andere als der richtige Weg für eine dauerhafte Zukunft in Deutschland!
@ Schlachter:
Der Islam und das Christentum begründen sich auf den selben Gott, das weißt du doch genau! Jesus ist im Islam ein wichtiger Prophet und für die Christen Gottes Sohn. Der Koran nennt die Christen diejenigen, denen 'die Schrift (= Bibel) gegeben' wurde. Dass es Unterschiede gibt, ist klar und dass wir als christlich geprägter Staat nicht mit allem konform gehen können, was in arabischen Ländern und der Türkei üblich ist, auch. Dennoch kann die Zukunft der Menschheit nicht weiter im Gegeneinander liegen sondern im toleranten Miteinander und dem Respekt vor den Ansichten und Religionen der Nachbarn.
Übrigens: ich habe mich in der Türkei stets gastfreundlich behandelt gefühlt und ich sitze auch in Deutschland mit meinem türkischen Bekannten des öfteren beim Tee zusammen.
