Trotzt Verbot Shooter zocken?!

  • Ersteller Ersteller -Rayen-
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Ich finde das eh total schwachsinnig mit diesen Verboten! Als die Spiele noch niemand im Visier hatte waren es zu brutale Filme denen sie die Schuld an solchen Vorfällen gegeben haben.

Der Grund warum diese ganzen Leute durchdrehen liegt meistens wesentlich tiefer. Spiele oder Filme liefern leider nur die Ideen zu sowas!

Das schlimme daran ist das diese Menschen den Unterschied zwischen Realität und virtuellem Geschehen oft nicht mehr kennen!
 
im grunde sind doch die eltern schuld.. wenn sie die kinder zu vernüftigen denkenden menschen richtig erziehen würden ...
 
Das Problem ist die erzieherische Wirkung auf minderjährige (11-16), die so ein Spiel haben kann, von einer sozialen Isolation und damit dem Abdriften aus dem sozialen Leben ganz zu schweigen.
Ausgestoßenheit->Abgrenzung+Aggresion->Konkurrenz bis Rivalität
Die soziale Inkompetenz des Kindes führt zur verinnerlichung des Konfliktes mit Mitschülern und Lehrern bis dieser eben durch Gewaltanwendung herausbricht.
Die Benutzung von Waffen ist ja durchaus legitim für den Anwender, da die Hemmschwelle durch die Erfahrung mit dem virtuellen Töten gesunken ist (erzieherische Wirkung), zumal die physische Kondition nicht grade berauschend ist, sodas so ein Instrument für die Gewaltausübung und des Aggressionsabbaus erforderlich ist.
Je realistischer die Spiele werden desto größer wird diese Problematik, denn es gibt einen ganz großen Unterschied ob ich auf eine abstrakte Form oder eine deutliche vernehmbare menschliche Figur schieße.

Ich will keinem damit ans Bein pinkeln, aber ich habe mich schon nach Erfurt mit der Sache befasst und musste herausfinden, obwohl ich damals selbst beinahe fanatisch gezoggt habe (unter anderem solche Spiele), dass ich kein vernünftiges Pro-Argument finden konnte. Diese Spiele haben nun einmal einen größeren psychologischen Faktor als den offensichtlich unterhaltenden. Diese Aggressionen sind für die erwachsenen Spieler mit Sicherheit einfacher zu Verarbeiten als für einen Halbwüchsigen.

Letztens war auf dem WDR in der Sendung "Hart aber Fair" die Rede über solche "Killerspiele" und es gab einen Kommentar dem ich absolut zustimmen musste: Die Verweiblichung der Gesellschaft hat dem höheren Aggressionspotential der Männer (gegenüber dem weiblichen Geschlecht) ein Ventil genommen.
Nach der Tabuisierung der Gewalt wurden auch Sportarten wie Rugby, Football, Boxen und Co. (vor allem für die Jüngeren) oft nur zu Randerscheinungen in der Öffentlichkeit, in der Schule, etc. Dabei findet sich vor allem hier eine ausgezeichnete Alternative Teamplay, Kommunikation, Spiel und Aggressionsabbau zu verbinden.

Ich gebe ganz ehrlich zu, mittlerweile interessiert mich das Thema nicht mehr so, da mich zum größten Teil die Selbstgefälligkeit der Spieleindustrie, aber auch der Spieler, unheimlich verärgert.
Die Spieleindustrie durch ihre Kontinuität und Unflexibelheit, der nur schleichenden, immer noch unangetasteten Inovationsfülle, die diese Plattform bietet.
Die Spieler durch ihre Überheblichkeit, ihr Hobby dermaßen anzupreisen. Es gibt fast keine Spiele mit künstlerischem Anspruch, obwohl das Genre soviel Potenzial hätte, da die Spieler der Massenware hinterherhinken und kein gemeinsames Forum haben.

Um meinen Standpunkt endgültig zu verstehen:
Wird mir jemand widersprechen wenn ich sage, dass ein gutes Buch besser ist als Counterstrike? Ich hoffe doch nicht. Warum sollte man also die Zeit in erster Linie mit CS vergeuden?

Ich schätze nach meinem Post werden ein paar Leute Galle spucken, aber ich kann es nicht allen recht machen.
 
Hallo DarkOne,

ich stimme Deiner Argumentation zu!
Ego-Shooter sind auch nicht wirklich nach meinem Geschmack, ich spiele lieber RPGs oder Adventures, jedoch geht es hier um die Frage: würden wir uns vorschreiben lassen was wir spielen dürfen oder nicht?
Als mündiger, erwachsener Bürger sage ich: nein!
Es gibt bereits mehr als genug Bevormundung in diesem Staat. Wir benötigen kein Verbot, was wir benötigen sind Eltern, die verdammt nochmal ihre Pflicht tun und sich um ihre Kinder kümmern, sie beaufsichtigen und dafür sorgen, dass sie keinen schädlichen Einflüssen (zum Beispiel solchen Spielen) ausgesetzt werden.

Gruß,
smallwood
 
DarkOne schrieb:
Die Verweiblichung der Gesellschaft hat dem höheren Aggressionspotential der Männer (gegenüber dem weiblichen Geschlecht) ein Ventil genommen.
Nach der Tabuisierung der Gewalt wurden auch Sportarten wie Rugby, Football, Boxen und Co. (vor allem für die Jüngeren) oft nur zu Randerscheinungen in der Öffentlichkeit, in der Schule, etc. Dabei findet sich vor allem hier eine ausgezeichnete Alternative Teamplay, Kommunikation, Spiel und Aggressionsabbau zu verbinden.
Also würdest du sagen, dass gut geimeinte Absichten der Verantwortlichen eine eher kontraproduktive Wirkung auf das allgemeine durchschnittliche Aggressionspotential bzw. die angelernte Sozialkompetenz haben?


Übrigens geht es mir persönlich einfach darum, die Einführung eines derartig unnützen Gesetzes zu verhindern. Hätten sie einfach das Jugendschutzgesetz in der Hinsicht verschärft, dass bei Altersangaben der Bjps eine zwingende Ausweiskontrolle erforderlich ist. Das Indizierungssystem funktioniert derzeit sehr gut. Ich finde, dass sie einfach übers Ziel hinausschießen.
 
*Filesharing auf die schulter klopf* Wenns passieren sollte wirds an mir vorbeiziehen ich verzichte sicherlich nicht auf shooter games XD

mfg voll89 ^^
 
Ein gutes buch ist irgendwann durchgelesen und dann brauchst Du ein neues, CS kaufts Du einmal und kannst es mehrfach verwenden.
Bücher sind nicht so interaktiv wie Cs, oder triffst Du dich mit Kumpels um Bücher zu lesen?

Computerspiele sind interaktiv, sofern es sich nicht um Civilisation im Singleplayer Modus handelt.
Es stimmt schon, dass die Gewaltbereitschaft bei manchen steigt, aber das tut sie auch, wenn die mit Plastikgewehren durch den Garten rennen und Räuber und Gendarm spielen.

Was ist übrigens mit Büchern wie Hannibal/das schweigen der Lämmer, wo gewisse Dinge auch explizit beschrieben werden und man hat ja auchschon einen Kannibalen gehabt....nach der Sache wurden solche Bücher nicht verboten, obwohl die auch "weit verbreitet" sind und zu solchen Gedanken anregen....

Damals, bei dem Amokläufer in der Lübekcer Schule mit dem Flammenwerfer hat man alles auf die Bücher geschoben, vor CS war das Fernsehen Schuld und jetzt sind es Computerspiele...ich denke die Gesellschaft sucht sich immer nur einen Sündenbock für die eigenen Probleme.

Amokläufe kann man nicht verhindern, weil immer ein Einzelner für solche Taten verantwortlich ist und immer wirre Gründe dafür hat.

Soll man wegen eines Einzelnen ein ganzes Land wegsperren?!?
 
Wann war den das in Lübeck? Was war den da los?

Auf welche Bücher haben sie es den geschoben?
 
Sorry, hatte mich in der Stadt geirrt, es war Köln und der Mann hiess Walter Seifert.
Das passierte 1964.

Es ging um das Thema im Familienkreis und ein paar ältere Verwandte sagten, dass man das damals auch auf bestimmte Bücher geschoben hat. Sie wussten allerdings nicht mehr welche.

Zu Walter Seifert gibt es einen Wickipedia-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Seifert

Am Ende hat man es auf einen abgelehnten Antrag geschoben.
 
smallwood schrieb:
Hallo,

wenn ich Egoshooter oder ähnliche Spiele spielen wollte würden mich unsere Politiker gewiss nicht daran hindern - ich bin nämlich schon groß und meine Mama hat's auch erlaubt ... :biggrin:
Spaß beiseite: ich lasse mir nicht vorschreiben was ich in meiner Freizeit spiele oder nicht. Kein Computerspiel dieser Welt wird mich zu irgendwelchen Gewaltorgien oder aggressiven Handlungen veranlassen. Es mag Menschen geben bei denen das anders ist, solche Menschen sind aber schon gestört bevor sie so ein Spiel in die Finger bekommen und würden sich vermutlich auch von jedem anderen beliebigen Medium zu Gewalttaten inspirieren lassen. Der Sinn eines Verbots von sogenannten "Gewaltspielen" bleibt mir daher verborgen ...

Gruß,
smallwood
Genau meine Meinung. Ich werde mich doch nicht von so einem verblödeten Verbot abhalten lassen, Counterstrike und Battlefield 2 zu spielen. Die sollten wirklich einmal die wirkliche Ursache für Gewalt suchen: Soziale Probleme, Psychische Probleme, ...
 
Mutter schrieb:
Sorry, hatte mich in der Stadt geirrt, es war Köln und der Mann hiess Walter Seifert.
Das passierte 1964.

Es ging um das Thema im Familienkreis und ein paar ältere Verwandte sagten, dass man das damals auch auf bestimmte Bücher geschoben hat. Sie wussten allerdings nicht mehr welche.

Zu Walter Seifert gibt es einen Wickipedia-Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Seifert

Am Ende hat man es auf einen abgelehnten Antrag geschoben.
Schade es würde mich wirklich interressieren, auf was man es als allererstes geschoben hat.

Nachher sind alle klüger, und schieben es auf den Antrag.
 
die könnne verbieten was die wollen ich zock schon seit jahren cs und meine eltern haben nix dagegen!!!!!

durch cs wird man kein mörder sonst hätten wir auf jeder lan tote!!!!!!!
 
Ich finde es echt überzocgen, was die politiker und die medien da abziehen... Ich meine: die versauen sich doch alle Wählerstimmen der neueren Generation!

An meiner Einstellung wird sich nichts ändern: Ich werde weiter meine Brutalen Killerspiele zocken, am besten Super Mario mit den brutalen Todesanimationen..... :wink:
 
jaja ... super mario ... die mutter aller killerspiele ...

aber jetzt mal im ernst, wer würde sich schon an solche richtlinien halten? wenn sie schon spiele wie CS brutal finden ... dann hoffe ich mal dass sie nie spiele wie postal 2 - Share the Pain + expansion - Apokalypse Weekend entdecken.
Für jene die es nicht kennen, hier ein kleiner input
man kann:
-leute mit benzin übergießen und anzünden
-leute anpinkeln
-leute mit ner schaufel so lange schlagen bis ihnen der kopf wegfliegt
-ihnen den kopf mit nem scharfschützengewehr wegballern

Apokalypse Weekend
-leute den kopf mit nem vorschlaghammer zertrümmern
-leute mit ner sense 2 teilen (gedärme sind sichtbar)
-leute mit einem buschmesser alle gliedmaßen abhacken

ich mein, das ist doch nur krank oder? (bin mir nicht sicher ob es überhaupt ein deutschland erschienen ist)

wenn sie sowas verbieten dann kann ich es ja verstehen, aber sowas wie CS... man darf nicht vergessen das dieses spiel für viele leute als aggressionsabbau dient, und nicht unbedingt wut hervorruft.

Ich persönlich spiel kaum Shooter, bin mehr der RPG zocker demnach betrifft es mich nicht so extrem
 
DearNobody schrieb:
postal 2 - Share the Pain + expansion - Apokalypse Weekend

Für jene die es nicht kennen, hier ein kleiner input
man kann:
-leute mit benzin übergießen und anzünden
-leute anpinkeln
-leute mit ner schaufel so lange schlagen bis ihnen der kopf wegfliegt
-ihnen den kopf mit nem scharfschützengewehr wegballern

Apokalypse Weekend
-leute den kopf mit nem vorschlaghammer zertrümmern
-leute mit ner sense 2 teilen (gedärme sind sichtbar)
-leute mit einem buschmesser alle gliedmaßen abhacken

ich mein, das ist doch nur krank oder? (bin mir nicht sicher ob es überhaupt ein deutschland erschienen ist)
Ich glaube, dass könnte man getrost als Killerspiel bezeichnen. Wahrscheinlich wäre es sogar indiziert und beschlagnahmt worden. Wäre sicher nie öffentlich erschienen.
 
Postal2 ist in Deutschland indiziert und damit ab 18.
Es ist damit schon mit der maximal möglichen "Strafe" belegt.
 
ich finde das 18 für das nicht unbedingt ausreicht, ich z.B. bin 18 und finde es schon extrem heftig ... aber immerhin ist es jedem selbst überlassen ^_^... wenn es mir zu hart ist muss ich es ja nicht zocken :wink:, das problem ist halt nur dass sich kaum jemand an die altersbeschränkungen hält ... wenn man es selbst nicht im handel bekommt (weil man zu jung ist) schickt man einfach einen älteren freund, cousin, bruder ... etc um es zu besorgen.
 
ich finde das 18 für das nicht unbedingt ausreicht

DIe Sache ist die, dass Du mit 18 volljährig bist und damit auch allein verantwortlich für Deine Taten.
Warum sollen andere nicht auch für sich selber entscheiden können, was sie tun?

Nur weil Dir etwas nicht gefällt und es nicht gegen geltendes Recht verstösst, kannst Du es nicht gleich allen verbieten. Darin liegt ja die Freiheit in unserem System.
 
bigfoot schrieb:
wie soll man das zocken den verbieten!? kann doch keiner sehn was du zuhause machst.... ich würde weiterspielen!
Das Kommentar ist aber sehr naiv...es kann doch keiner sehn was du machst?:rolleyes:
Glaub ich aber schon^^...wenn jemand raus bekommen will was bei dir auf dem Rechner ist , oder was du machst ist das relativ schnell gemacht!Zwar wäre es illegal wenn ich es bei dir nun machen würde , aber die Inetpolizei wird und hat für ähnliche Aktionen Genehmigungen bei Tatverdacht...muss man nur bissjen ausweiten das Gesetz!
mfg Rayen
 
Naja ich finde es kommt drauf an, welche Shooter man zockt.

Ich zocke z.b nur css und finds net heftig, also würde durch das spiel net irgendwie zum Killer mutieren.

Und ich finde auch dirch heftigere spiele wie Quake oder andere Shooter bei denen man mehr Blut vergiesst nicht gefährlich, da ich finde das es bei den meisten, nicht geistesgestörten eh nur um Spaß geht.

Ich glaube ich würde auch weiterzocken, ich meine ich benutz ja auch emule und bin noch nicht erwischt worden xD.
 

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