connor
Well-known member
The Descent (UK2005)
Abgrund des Grauens
Sechs Frauen treffen sich an einem abgelegenen Gebirgszug der Appalachen, um dort ein verzweigtes Höhlensystem zu erforschen. Als sie jedoch den Rückweg antreten wollen, versperrt ein herabgefallener Felsen den Ausgang. Auf der Suche nach einem anderen Ausweg bemerken die Frauen, dass in der Höhle blutdurstige Kreaturen leben, die sich perfekt an die Umgebung angepasst haben und ohne Vorwarnung angreifen.
Links:
http://www.thedescent.de/
Kritik:
(persönliche Meinung)
The Descent versteht es den Zuschauer von Begin an, durch einen effektvollen (wenn auch im Bezug auf die weitere Story) marginalen Autounfall, bei diesem der Hauptcharakter Sarah auf grausige Art und Weise ihren Mann und ihre Tochter verliert, zu fesseln.
Schottland, ein Jahr später eine Gruppe Extremsportlerinnen (darunter auch Sarah) versuchen ein unerschlossenes unterirdische höhlen System zu erkunden.
Der Descent (der Abstieg) ist optisch sehr gelungen und durchaus spannend umgesetzt wurden. Wenn die Charaktere zu denen man sich, nach den ersten knapp zehn Minuten emotional gebunden fühlt, ihren abstieg beginnen und durch stockdüstere, feuchte und bedrückend enge Labyrinth artige Gänge zwingen, dann sollte man schon kein Klaustrophobiker sein!
Und gerade erst dann nicht, wenn die Höhle in einer Szene droht über den Freundinnen einzustürzen. Diese Szenen ist wirklich emotional und sehr spannend umgesetzt wurden und unterstreicht die bis hier her gute Stimmung noch einmal.
Als nun, der einzig bekannte Ausstieg zusammenstürzt und in dieser Lebensbedrohendenlage auch noch, wie es das Schicksal (oder in diesem Fall die Story) will eine der Freundinnen schwer verletzt wird, bricht auch postwendend ein psychischer Konflikt zwischen den einzelnen Charakteren aus.
Bis hier hin ist der Film ein gelungenes dramatisches Überlebensabenteuer welches dem Zuschauer Erwartungsgemäß Freude auf mehr macht.
NUN ABER LEICHT GEFEHLT!
Man hatte uns „aber ja“ einen Horror-Thriller versprochen!
Dehm wollte man scheinbar, schließlich auch gerecht werden und stellte den Charakteren ein weiteres noch „gefährlicheres“ Hindernis in den Weg, eine Horde unterirdisch lebender Kannibalen, welche leider „unfreiwillig komisch“ an Vampire der Fernsehserie „Buffy“ erinnern. Nun gut zur Story kann man jetzt sagen das Rad wurde auch nicht neu erfunden und wenn’s ja originell geklaut ist, dann könnte man sich ja auf „weitere“ gute Szenen und Hochspannung einstellen.
NUN ABER WIEDER LEICHT GEFEHLT!
Denn nach kurzer spannender und halbwegs angemessen dargestellter Szenen der Gewalt (man vergesse ja nicht dies ist ein „Horror-Film mit Kannibalen) in der die Gruppe von den „Bestien“ angegriffen wird, gibt es durch aus auch gelungene Szenen, beispielsweise in der eine Protagonistin ihre mitgeführte Handycam als Nachtsichtgerät benutzt, ist sehr gelungen.
Als aber im weiteren Verlaufe der Handlung sich das Blatt wendet und eine, beziehungsweise zwei der Damen sich in egomanische, tollwütige, metzelnde Furien verwandeln, da kommt dann doch wieder stark die Erinnerung an „Buffy – The Vampire Slayer“ oder zum Teil auch an „Riddick für arme“ durch.
Das Ende möchte ich nicht vorweg nehmen, nicht weil es sonderlich gelungen wäre, sondern da sich bestimmt viele den Film noch ansehen wollen.
Fazit:
Schade nach ungefähr der Mitte wandelt sich der durchaus Spannende Film in ein Actionreiches Gemetzel, bei dem die Logik das ein oder andere Mal auf der Strecke bleibt.
Mein Urteil: „geht so“ (6-7)/10 :wink:
Abgrund des Grauens
Sechs Frauen treffen sich an einem abgelegenen Gebirgszug der Appalachen, um dort ein verzweigtes Höhlensystem zu erforschen. Als sie jedoch den Rückweg antreten wollen, versperrt ein herabgefallener Felsen den Ausgang. Auf der Suche nach einem anderen Ausweg bemerken die Frauen, dass in der Höhle blutdurstige Kreaturen leben, die sich perfekt an die Umgebung angepasst haben und ohne Vorwarnung angreifen.
Links:
http://www.thedescent.de/
Kritik:
(persönliche Meinung)
The Descent versteht es den Zuschauer von Begin an, durch einen effektvollen (wenn auch im Bezug auf die weitere Story) marginalen Autounfall, bei diesem der Hauptcharakter Sarah auf grausige Art und Weise ihren Mann und ihre Tochter verliert, zu fesseln.
Schottland, ein Jahr später eine Gruppe Extremsportlerinnen (darunter auch Sarah) versuchen ein unerschlossenes unterirdische höhlen System zu erkunden.
Der Descent (der Abstieg) ist optisch sehr gelungen und durchaus spannend umgesetzt wurden. Wenn die Charaktere zu denen man sich, nach den ersten knapp zehn Minuten emotional gebunden fühlt, ihren abstieg beginnen und durch stockdüstere, feuchte und bedrückend enge Labyrinth artige Gänge zwingen, dann sollte man schon kein Klaustrophobiker sein!
Und gerade erst dann nicht, wenn die Höhle in einer Szene droht über den Freundinnen einzustürzen. Diese Szenen ist wirklich emotional und sehr spannend umgesetzt wurden und unterstreicht die bis hier her gute Stimmung noch einmal.
Als nun, der einzig bekannte Ausstieg zusammenstürzt und in dieser Lebensbedrohendenlage auch noch, wie es das Schicksal (oder in diesem Fall die Story) will eine der Freundinnen schwer verletzt wird, bricht auch postwendend ein psychischer Konflikt zwischen den einzelnen Charakteren aus.
Bis hier hin ist der Film ein gelungenes dramatisches Überlebensabenteuer welches dem Zuschauer Erwartungsgemäß Freude auf mehr macht.
NUN ABER LEICHT GEFEHLT!
Man hatte uns „aber ja“ einen Horror-Thriller versprochen!
Dehm wollte man scheinbar, schließlich auch gerecht werden und stellte den Charakteren ein weiteres noch „gefährlicheres“ Hindernis in den Weg, eine Horde unterirdisch lebender Kannibalen, welche leider „unfreiwillig komisch“ an Vampire der Fernsehserie „Buffy“ erinnern. Nun gut zur Story kann man jetzt sagen das Rad wurde auch nicht neu erfunden und wenn’s ja originell geklaut ist, dann könnte man sich ja auf „weitere“ gute Szenen und Hochspannung einstellen.
NUN ABER WIEDER LEICHT GEFEHLT!
Denn nach kurzer spannender und halbwegs angemessen dargestellter Szenen der Gewalt (man vergesse ja nicht dies ist ein „Horror-Film mit Kannibalen) in der die Gruppe von den „Bestien“ angegriffen wird, gibt es durch aus auch gelungene Szenen, beispielsweise in der eine Protagonistin ihre mitgeführte Handycam als Nachtsichtgerät benutzt, ist sehr gelungen.
Als aber im weiteren Verlaufe der Handlung sich das Blatt wendet und eine, beziehungsweise zwei der Damen sich in egomanische, tollwütige, metzelnde Furien verwandeln, da kommt dann doch wieder stark die Erinnerung an „Buffy – The Vampire Slayer“ oder zum Teil auch an „Riddick für arme“ durch.
Das Ende möchte ich nicht vorweg nehmen, nicht weil es sonderlich gelungen wäre, sondern da sich bestimmt viele den Film noch ansehen wollen.
Fazit:
Schade nach ungefähr der Mitte wandelt sich der durchaus Spannende Film in ein Actionreiches Gemetzel, bei dem die Logik das ein oder andere Mal auf der Strecke bleibt.
Mein Urteil: „geht so“ (6-7)/10 :wink: