T-Com speichert IP-Adressen nur noch sieben Tage

Schorschinho

Well-known member
heise.de schrieb:
Stillschweigend ändern die großen deutschen Internet-Provider ihren Umgang mit den Verbindungsdaten ihrer Kunden. Offenbar werden vor allem die dynamisch vergebenen IP-Adressen für DSL-Kunden neuerdings schon nach wenigen Tagen wieder gelöscht. Wie heise online erfuhr, laufen Anfragen von Strafverfolgern im Falle von Telekom und Arcor bereits ins Leere, wenn Daten verlangt werden, die älter als sieben Tage alt sind.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/mail/85609
 
Das kann ich doch nur begrüßen als langjähriger T-Com kunde. So schlecht ist die Telekom also doch nicht wie alle immer sagen. :wink:
Ok ausser das ich zwangsweise immer noch DSL 3000 nutzen muss. :frown:
Aber das mit den Ip-Speicherungen von nur noch 7 Tagen find ich echt super. Fühl mich schon viel besser und sicherer. :top:

Mfg

Rebound
 
Mir eigentlich egal...

Aber die schreiben auch das Betrügereien einfacher werden im Net... das auch irgendwo nicht gut... wer will schon betrogen werden...

Aber keine Sorge, jede Wette das der Kram sehr sehr bald wieder geändert wird... :top:
 
-Mark- schrieb:
Aber keine Sorge, jede Wette das der Kram sehr sehr bald wieder geändert wird... :top:

das befürchte ich auch, aber solange es so ist - wunderbar :wink:
 
ist halt ne zwiespältige Sache. Wenns um Filesharing geht (was wohl laut artikel auch die Provider zu kürzeren Speicherfristen bewogen hat) ist natürlich jeder dagegen. Aber es gibt halt auch richtige Straftäter im Netz. Leute die sich an kleine Kinder ranmachen, Leute die Betrügereien veranstalten. Leute die mit Kinderpornografie handeln etc.
Gar keine Speicherung find ich unter diesen Gesichtspunkten auch nicht sonderlich glücklich.
 
Wenns um Filesharing geht (was wohl laut artikel auch die Provider zu kürzeren Speicherfristen bewogen hat) ist natürlich jeder dagegen.

ich glaube eher die möchten sich damit eine menge arbeit ersparen. wenn massenabmahnungen gestartet werden, ist der provider nicht unerheblich davon betroffen.

Aber es gibt halt auch richtige Straftäter im Netz... Gar keine Speicherung find ich unter diesen Gesichtspunkten auch nicht sonderlich glücklich.

da hast du natürlich recht.
 
!nferno schrieb:
ich glaube eher die möchten sich damit eine menge arbeit ersparen. wenn massenabmahnungen gestartet werden, ist der provider nicht unerheblich davon betroffen.
das wollte ich eigentlich damit sagen ;) sonderlich verdienen werden die ja an der zusätzlichen arbeit nicht.
 
ich frag mich halt nur ob die maßnahme wirklich hilft. weil 7 Tage reichen ja sicher immer noch aus um einen filesharer anzuzeigen. Das wird vermutlich eher auswirkungen auf die anderen Straftaten haben. *spekulier*
 
ich weiss ja nicht wie die ermittler vorgehen, aber ich könnte mir vorstellen, dass die erst eine gewisse anzahl an ips sammeln bevor die forderung an die provider geht. je mehr sie sammeln und somit zeit vergeht, desto besser für die filesharer.

ist aber nur reine spekulation ;)

nichts desto trotzt... diese 7 tage-reglung ist eine feine sache wenn man..!
 
jo, kannst damit schon recht haben, aber das liese sich ja mit ner einfachen verkürzung der sammelzeit erledigen. dann schicken sie die IPs halt täglich und nicht monatlich
 
Die Ermittler brauchen ja erst mal den "Zettel" vom Richter unterschrieben, also wird es jetzt vermutlich unmengen (wohl kaum zu bewältigen, da ja die GVU eine eigene Kanzlei damit beauftragt hat) an Eilanträge zu bearbeiten geben - fraglich ob das noch möglich ist (wo unsere Behörden doch so schlecht mit gutem Personal ausgestattet sind.
Von Arcor hat man ja ähnliches Vorgehen gehört, betrifft es auch andere Provider zB: Alice, Versatel, etc ???

SCH. :klatsch_3:
 
Naja besser wärs wenn sie die Adressen erst gar nicht speichern würden ;)
Aber immerhin ist das schon ein großer Schritt in diese Richtung.
Mich interessiert das im Moment eh weniger da ich im Ausland bin und die mir NIX anhaben können ^^
 
Codeman schrieb:
sobald ich weis, ist es doch verboten die ips bei flatratekunden zu speichern oder irre mich da.
da der link
http://futurezone.orf.at/it/stories/85336/

Es ist derzeit den Providern grundsätzlich erlaub Verkehrsdaten zu erheben, jedoch ist die Speicherung über die Dauer der Verbindung hinaus grundsätzlich verboten (§ 96 TKG) ausser z.b. zu
- abrechnungszwecken (§ 97 TKG)
- einzelverbindungsnachweis ( § 99 TKG)
- störung und beseitigung von Fehlern ( § 100 TKG)
- auf antrag des kunden z.b. wegen belästigenden anrufen ( § 101 TKG)

Bei Flatratekunden fällt der abrechnungszweck sowie der einzelverbindungsnachweis weg. Belästigende Anrufe o.ä. bezieht sich nur aufs telefon. Allerdings ist der Störungsdienst auch bei Flateratekunden eine möglich zulässige Begründung. Somit hat auch ein Anbieter von Flatrates eine Speicherbegründung, jedoch ist es für den Störungsdienst wohl kaum erforderlich Verbindungsdaten 3 Monate oder 5 Jahre aufzubewaren.
 
wie ist es eigentlich, wenn der dsl anschluss bei der t-com ist und die flat bei einem fremdprovider, wer vergibt die ip der fremdprovider oder t-com?
 
atro.xXx schrieb:
wie ist es eigentlich, wenn der dsl anschluss bei der t-com ist und die flat bei einem fremdprovider, wer vergibt die ip der fremdprovider oder t-com?

der "fremdprovider" ist dann reseller und lässt sich von der T-Com die technischen Voraussetzungen bereitstellen... mietet quasi die Leitung von T-Com... die vergibt dir dann zu 95% auch die IP

kannst ja mal gucken und schaust welche IP du hast... und fragst dann mal unter whois (google) ab :wink2: dann weiste es genau
 
Nach der Rechtslage dürfen ja Provider die Ips von Flatrate Kunden nicht mehr speichern (Gesetzlich verboten). Wenn sie das aber teilweise doch machen, dürfen die Informationen denn dann an Behörden oder so rausgegeben werden? z.b. beim Filesharing oder andere Internet-Kriminalitäten????

es müsste doch wie bei der online-durchsuchung sein, das diese beweise nicht vor gericht zählen oder irre ich mich da.
 
danke für die info mark, habe es sowie du es beschrieben hast gemacht und festgestellt das bei mir zu mindestens der provider für die ip verantwortlich ist
ich hoffe das sie auch nur 7 tage speichern
 
Hallo zusammen,

diese Meldung habe ich auch gelesen und war hellauf begeistert.
Endlich mal was positives für die Filesharer. Denn bis die Ermittler wie GVU und co soweit sind und die Anfrage über die staatlichen Behörden beim Provider landen, ist es meistens schon zu spät.:top:

Da lob ich mir doch die Justiz, die nur in Ausnahmefällen so schnell ist, dass das mit den 7 Tagen klappt.

Allerdings befürchte ich, dass das mit dem Gesetz mit der Vorratsdatenspeicherung alles wieder passe sein wird.

Gruß
Sladko
 
Danke für die Info , hätte nicht gedacht das sie die IPs solange speichern sogar überhaupt speichern! Danke!
 

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