Also ich wär schon bereit BIS zu 500 euros im semester zu bezahlen, unter folgenden vorrausetzungen:
1. Ausgleich für sozial schwächer gestellte Familien (ähnlich bafög)
2. geld wird ausschliesslich für hochschulen verwendet und öffentliche Zuschüsse für unis werden nach einführung von gebühren nicht einfach in gleicher höhe weggekürzt.
Leider wird es aller voraussicht nach keinen Ausgleich geben, da Studiengebühren Ländersache is und der soziale Ausgleich somit auch von diesen finanziert werden müsste. Dass hiesse eine ähnliche Behörde auf länderebene NEU aufzubauen wie die Bafög behörde auf Bundesebene bereits besteht und dass hiesse wiederum Mehrkosten für länder. Hat zB bayern soweit ich weiss net vor.
Der zweite punkt wiegt noch schwerer: erst im sommer hats in bayern verhandlungen zwischen Univereinigung und Kultusministerium gegeben, bei denen die Unipräsidenten exakt das verhindern wollten, dh sie wollten vertraglich festschreiben dass das land bayern nach einführung der gebühren den hochschuletat die nächsten 5 Jahre nicht übermässig senken darf. Und genau diesen Punkt hielt sich das KM frei, was also ein überdeutliches zeichen is dass die Länder nicht daran interessiert sind die Qualität der Hochschulen zu fördern indem sie diese durch Studiengebühren weitere einnahmen ermöglichen, sondern die Länder wollen einfach nur Geld aus ihrem Bildungsetat einsparen damit sies woanders verjubeln können. auf kosten der Studenten und Unis.
Deswegen:
Ausdrückliches NEIN!