Sphinx - Das Geheimnis des weißen Goldes
612 - Sphinx - Das Geheimnis des weißen Goldes
Ende des 17. Jahrhunderts ist der gesamte europäische Hochadel einer Sucht verfallen: der schier unbezahlbaren Schönheit des weißen Porzellans.
Nur in China und Japan kennt man die geheime Rezeptur. In Europa hingegen wird die importierte Ware mit Gold aufgewogen. Auch August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, gibt Unsummen für die zarten, durchscheinenden Schätze aus. In der Hoffnung auf einen unerschöpfliche Geldstrom wendet er sich schließlich einer magischen Wissenschaft zu, der Alchemie.
Seit Jahrtausenden schon glauben Menschen an die Möglichkeit, aus wertlosem Metall Gold schaffen zu können. In dunklen Laboratorien und unter der Verpflichtung zur Geheimhaltung versuchten Generationen von Alchemisten den "Stein der Weisen" zu finden - die geheimnisvolle Substanz, die die Naturgesetze überwindet.
Doch haben sie jemals ihr Ziel erreicht? Ist es einem von ihnen wirklich gelungen, künstliches Gold herzustellen? Immer wieder werden erfolgreiche Transmutationen bezeugt. Auch der Kurfürst August der Starke verfällt dem Traum vom schnellen Gold, als er vom Alchemisten Johann Friedrich Böttger hört. Ihm soll es gelungen sein, das edle Metall künstlich herzustellen. Er lässt ihn sogleich festnehmen und in einen Kerker sperren.
In Dresden soll Johann Friedrich Böttger nun seinen Versuch wiederholen. Jahrelang forscht der Alchemist vergeblich. Schließlich jedoch entschlüsselt er die Zusammensetzung des Stoffes, der mindestens genauso kostbar war: Porzellan - auch weißes Gold genannt. Es war die Geburtsstunde der Meissner Porzellanmanufaktur. Obwohl er seinem Landesherrn eine unermessliche Geldquelle eröffnet, erhält Böttger nie seine Freiheit zurück. 1709 stirbt er im Alter von nur 38 Jahren - gezeichnet von jahrelanger Arbeit unter unmenschlichen Bedingungen.
Noch heute zeugt ein Goldklumpen von Böttgers verzweifeltem Versuch, August den Starken von seinen Fähigkeiten zu überzeugen. In "Sphinx" wird dieser Goldklumpen zum ersten Mal mit neuesten wissenschaftlichen Methoden untersucht, um das Rätsel seiner Herstellung zu entschlüsseln. Die Dokumentation gibt Einblicke in die faszinierende Geschichte der Alchemie und sucht an historischen Schauplätzen und in nie zuvor gezeigten Dokumenten nach den Spuren einer mystischen Wissenschaft, mit deren Hilfe Johann Friedrich Böttger das Geheimnis des Porzellans entschlüsselte.
Länge: 00:42:31
Format: avi
Größe: 479 MB
1. Anfragen darf jeder
2. Nette
mit "612" / "Nickname"
3. Threadlink muss mit in die PN sonst gibt es nichts
4. Link und PW darf nicht weitergegeben werden
5. Als letzten Satz schreiben: Rulez gelesen und akzeptiert.
Gruß
oggy37
Ende des 17. Jahrhunderts ist der gesamte europäische Hochadel einer Sucht verfallen: der schier unbezahlbaren Schönheit des weißen Porzellans.
Nur in China und Japan kennt man die geheime Rezeptur. In Europa hingegen wird die importierte Ware mit Gold aufgewogen. Auch August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, gibt Unsummen für die zarten, durchscheinenden Schätze aus. In der Hoffnung auf einen unerschöpfliche Geldstrom wendet er sich schließlich einer magischen Wissenschaft zu, der Alchemie.
Seit Jahrtausenden schon glauben Menschen an die Möglichkeit, aus wertlosem Metall Gold schaffen zu können. In dunklen Laboratorien und unter der Verpflichtung zur Geheimhaltung versuchten Generationen von Alchemisten den "Stein der Weisen" zu finden - die geheimnisvolle Substanz, die die Naturgesetze überwindet.
Doch haben sie jemals ihr Ziel erreicht? Ist es einem von ihnen wirklich gelungen, künstliches Gold herzustellen? Immer wieder werden erfolgreiche Transmutationen bezeugt. Auch der Kurfürst August der Starke verfällt dem Traum vom schnellen Gold, als er vom Alchemisten Johann Friedrich Böttger hört. Ihm soll es gelungen sein, das edle Metall künstlich herzustellen. Er lässt ihn sogleich festnehmen und in einen Kerker sperren.
In Dresden soll Johann Friedrich Böttger nun seinen Versuch wiederholen. Jahrelang forscht der Alchemist vergeblich. Schließlich jedoch entschlüsselt er die Zusammensetzung des Stoffes, der mindestens genauso kostbar war: Porzellan - auch weißes Gold genannt. Es war die Geburtsstunde der Meissner Porzellanmanufaktur. Obwohl er seinem Landesherrn eine unermessliche Geldquelle eröffnet, erhält Böttger nie seine Freiheit zurück. 1709 stirbt er im Alter von nur 38 Jahren - gezeichnet von jahrelanger Arbeit unter unmenschlichen Bedingungen.
Noch heute zeugt ein Goldklumpen von Böttgers verzweifeltem Versuch, August den Starken von seinen Fähigkeiten zu überzeugen. In "Sphinx" wird dieser Goldklumpen zum ersten Mal mit neuesten wissenschaftlichen Methoden untersucht, um das Rätsel seiner Herstellung zu entschlüsseln. Die Dokumentation gibt Einblicke in die faszinierende Geschichte der Alchemie und sucht an historischen Schauplätzen und in nie zuvor gezeigten Dokumenten nach den Spuren einer mystischen Wissenschaft, mit deren Hilfe Johann Friedrich Böttger das Geheimnis des Porzellans entschlüsselte.
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