"Sozialschmarotzer"

Und genau solche dummen Sprüche sind es, die das Klischee des "Besser-Wessis" geprägt haben. Aber jetzt weiß ich wenigstens wieso ich hier nur knapp die Hälfte für meine Arbeit bekomme wie anderswo, weil ich ja so richtig faul bin und gar nicht weiß was arbeiten heißt.
Davon abgesehen ist das Ganze Blödsinn was du da schreibst.
Für die Kranken- und Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten war die Sozialversicherung der Gewerkschaft FDGB zuständig. Der Beitragssatz war 20 % des Bruttoverdienstes, höchstens 120 Mark/Monat. Da die daraus berechnete Rentenhöhe maximal 600 Mark/Monat betragen konnte, wurde 1972 die Freiwillige Zusatzrente FZR in zwei Stufen eingeführt: bis 1400 Mark und bis zum gesamten Monatseinkommen versicherbar.
 
Ich rede nicht von dem, der "jetzt" arbeitet, der hat mit Sicherheit den gleichen Leistungsdruck wie die sog. "Besser-Wessis". Außerdem bleibt trotz der lapidaren Bemerkung "Blödsinn", die Wahrheit immer noch die Wahrheit (es sei denn, Du kannst mir erklären, wo das damals von den Ostdeutschen einbezahlt "Geld" hingekommen ist und warum aus einer Versicherung Gelder an Leute überwiesen werden, die niemals in diese Versicherung etwas einbezahlt haben).
Auch wenn es unangenehm ist, an den Tatsachen ist, trotz aller Polemik von Deiner Seite, nicht zu rütteln.
 
1. Wusste man im Osten überhaupt, was arbeiten auf Westniveau heißt? Viele Ostbewohner habe dies doch nie kennen gelernt. Und die, die dies lernen mussten, haben erst mal gestaunt, wie schwer dies ist (ich war oft genug im Osten, schon vor der Wende, und habe die "Arbeitsmoral" selbst gesehen. Aber dies ist alles schon vergessen)

Vielleicht habe ich die Ironie nicht rausgehört, sollte Ironie in diesem Zitat sein dann bitte überles meinen nächsten Abschnitt

Geil Geil, auf sowas hab ich gewartet. Was heißt denn Arbeiten auf Westniveau?? 35 Stunden Woche? Das ist der Hammer, der Ossi geht seid er arbeiten kann 40 Stunden und du willst erzählen das der Wessi anstrengend Arbeiten geht? Das ich nicht lache.

Hier ein Beispiel:
Ich Vostellungsgespräch in einer Westfirma mit Außenstelle in Dresden. Westen 35 Stunden die Woche, wir dresden 40 Stunden, meine Chefin hat noch gefragt ob ich damit ein Problem habe das wir immer 5 Überstunden die Woche machen! Niocht im geringsten.
Es gibt immer Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld und gelgentlich einen Bonus.

Dann kam die Wirtschaftskrise, sprich die Mitarbeiter sollten im letzten Jahr mal auf Weihnachsgeld verzichten, wir in Dresden ja klar, wir verdienen ja gut. Was macht der Wessi?? Meldet sich bei der Gewerkschaft.

Und du willst mir sagen der Wessi arbeitet besser??

Das sieht man ja auch wie gern Ostdeutsche Bewerber angenommen werden, denn die sind es gewohnt 40 Stunden zu Arbeiten. Und Arbeiten auch für weniger Lohn......

Aber wenn du deine Aussage selber glaubst dann toi toi toi.

Nur mal kurz anzumerken.

Das in der DDR eigentlich alle gearbeitet haben, also kommt wohl das vom Staat leben eher aus dem Westen, aber ihr seid ja die besseren Menschen, ich danke euch wie ihr Arbeitlosigkeit in den Osten gebracht habt
 
ich geb santanablue vollkommen recht......ich habe kurz nach der wende als vorarbeiter in hh gearbeitet ......ich versaue (wortwörtlich ...werd ich niemals vergessen) die arbeitsnorm

heut siehts natürlich n bißchen anders aus
 
Irgendwie finde ich die Diskussion über die Renten Ost und West ein wenig abstrus.

Die Ex-DDRler können doch nun wirklich nichts dafür, dass sie in ein System eingezahlt haben, das es jetzt nicht mehr gibt. Die Ex-DDRler kommen natürlich auf sehr hohe Beitragsjahre, weil sie ja durch das System eigentlich immer als arbeitend geführt wurden. Dafür sind aber die erhaltenenen Löhne und damit die Beiträge für die Rentenversicherung gering. Es ist beinahe unmöglich, dies gerecht umzurechnen.

santanblue schrieb:
Eine ostdeutsche Rentenanstalt gibt es nicht mehr, also gibt es kein Guthaben irgendwelcher Art

Auch unser Rentensystem funktioniert nicht auf diese Weise (außer der zusätzliche Riestersch**ße). Es werden keine Guthaben angespart sondern die Beiträge werden sofort den jetzigen Rentnern weiter gegenben. Und wir kriegen dann mal die Beiträge unserer NAchkommen (hoffentlich).

Das Problem der Rentenversicherung liegt hauptsächlich daraan, dass es weniger Beitragszahler gibt und das die eingezahlten Beiträge gesunken sind. Da spielen natürlich die Dumpinglöhne (eben auch die im Osten) eine große Rolle.

die das Klischee des "Besser-Wessis" geprägt haben.

Naja, ich glaube, das hält sich die Waage. Ich kenne auch die "Besser-Ossies". Mit dem Mund können und konnten die alles.

Generale schrieb:
Das in der DDR eigentlich alle gearbeitet haben,

Das ist jetzt aber ein Witz. Bezeichnen wir die Hartz-4-Empfänger als Angestellte der Arge und wir haben wieder Vollbeschäftigung.

Generale schrieb:
Und du willst mir sagen der Wessi arbeitet besser??

Die brauchen halt nur 35 Stunden, wenn du 40 Stunden brauchst. :D
 
Offensichtlich ist die Wahrheit so unangenehm, dass um das eigentliche Problem (Zahlungen an die, die niemals etwas einbezahlt haben) herumgeredet wird, Nebenkriegsschauplätze eröffnet werden (wo wird besser gearbeitet, im Osten oder im Westen?), nur um irgendeine Begründung für ein System zu finden, das den Einzahler der Rentengelder (das waren nun einmal früher die Westbürger) um seine Einzahlung, hier die Renten, betrügt.
Geht doch mal zu einer Versicherung und fordert (einbezahlte) Gelder, und dann wird euch erklärt, dass diese Gelder aus "Solidarität" an andere bezahlt wurden! Dann möchte ich euch hören.
Fakten bleiben Fakten.
 
ja eigentlich ging es um das thema SOZIALSCHMAROTZER!!

mach doch mal den ersten vorschlag!! :) den renten wegen ...ich bin ..noch lang nicht soweit !!!

achso ich füg nochmal hinzu....glaubst du echt noch dran ne staatliche rente zubekommen?
 
Geht doch mal zu einer Versicherung und fordert (einbezahlte) Gelder, und dann wird euch erklärt, dass diese Gelder aus "Solidarität" an andere bezahlt wurden!

Nochmals, dir ist aber schon klar, dass unser Rentensystem schon immer so funktioniert hat. Es bekommt nie Jemand "seine" Rentenbeiträge zurück.

Und aufgrund der momentanen Schieflage zwischen Einzahler und Rentenempfänger (die eben zum Teil durch die Wiedervereinigung verursacht ist) , führt kein Weg an einem Ausgleich über z.B. steuerfinanzierte Zuschüsse vorbei.
 
Ja klar, wenn das Geld nicht reicht muß man die Einnahmen erhöhen und sparen.
Ich hab da mal eine Anregung dafür wie man die Einnahmen erhöhen könnte. Leider hab ich nichts aktuelleres gefunden:

DaimlerChrysler zahlt weiter keine Steuern
zuletzt aktualisiert: 10.05.2006 - 15:49

Stuttgart (rpo). DaimlerChrysler zahlt offenbar 2006 trotz Milliardengewinns keine Steuern an die Kommunen. Ungeachtet des Steuergeheimnisses gebe es entsprechende Signale aus Stuttgart, Sindelfingen und Esslingen, so ein Medienbericht am Mittwoch. Dabei erwartet das Unternehmen für 2006 einen Gewinn von über sechs Milliarden Euro.

Damit entgingen den Kommunen erneut Gewerbesteuereinnahmen in Millionenhöhe, berichteten die "Stuttgarter Nachrichten". DaimlerChrysler hatte schon im vergangenen Jahr in Deutschland keine Steuern gezahlt. Dabei nutzt DaimlerChrysler die steuerlichen und bilanziellen Spielräume eines internationalen Konzerns, Einnahmen und Ausgaben in verschiedenen Ländern zu haben. Zu dem Bericht wollte sich Konzernsprecher Thomas Fröhlich nicht äußern.

Der US-deutsche Autobauer erwartet für das laufende Jahr zwar einen Betriebsgewinn vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen von mehr als sechs Milliarden Euro. Dennoch belastet der laufende Personalabbau bei Mercedes und in der Verwaltung sowie die teuere Sanierung der Kleinwagenmarke Smart das Ergebnis erheblich. Seit Ende vergangenen Jahres versucht DaimlerChrysler, vor allem ältere Mitarbeiter durch hohe Abfindungsangebote und Vorruhestandsregelungen zum Ausstieg zu bewegen.
Trotz Milliarden-Gewinn: DaimlerChrysler zahlt weiter keine Steuern | RP ONLINE
Wenn die einen Kugelschreiber kaufen, wird er von der Steuer abgesetzt...wenn die gar keine Steuern bezahlen, wer hat dann im Endeffekt diese Anschaffungen bezahlt, weil er um diesen Anteil höhere Steuern bezahlen muß? Die Kosten werden ja nicht geringer...sind das legale Schmarotzer?

Wer eine Last nicht alleine tragen kann muß schauen das er sie auf mehrere Schultern verteilt.
Deswegen werden die Kosten für die Krankenversicherung, als Beispiel, für die Unternehmen begrenzt und den Aufschlag bezahlt dann der Arbeitnehmer alleine ...:D so verteilt man eine Last auch auf mehrere Schultern :tata:

Liebe Grüße
Carmen
 
oha jetzts gehts ja um illegale und legale schmarotzer :)

tja....wat willste machen..es geht ja im moment nur ums grosse und ganze!!
 
Naja, so ganz aktuell ist das ja nun wirklich nicht.

Aber zum Thema:

Der US-deutsche Autobauer erwartet für das laufende Jahr zwar einen Betriebsgewinn vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen von mehr als sechs Milliarden Euro.

NOch besser wird die Summe, wenn man den Gewinn vor Auszahlung der Gehälter und vor Begleichung der Rechnungen der Einkäufe zugrunde legt. :depp:


Was allerdings wirklich ein Problem ist, sind die Möglichkeiten der global handelnden Konzerne, mit gezielten Verlusten Steuern zu vermeiden.
 
...(es sei denn, Du kannst mir erklären, wo das damals von den Ostdeutschen einbezahlt "Geld" hingekommen ist und warum aus einer Versicherung Gelder an Leute überwiesen werden, die niemals in diese Versicherung etwas einbezahlt haben)...
Wo das Geld hingekommen ist? Es wurde ausbezahlt, an die damaligen Rentner. Genau wie dein Geld an heutige Rentner ausbezahlt wird.
Sieh es doch einfach mal so, dass die beiden Rentenkassen (von denen eine leerer war als die andere) zusammengeschmissen wurden.
Vielleicht gibts ja irgendwann, möglicherweise wenn du 65 wirst, eine Rentenreform. Dann heißt die Rentenkasse plötzlich anders, und du hast dann sicherlich kein Problem damit dass du keine Rente mehr bekommst. Immerhin hast du dann ja in die neue Rentenkasse nichts einbezahlt...

...ich glaube, das hält sich die Waage. Ich kenne auch die "Besser-Ossies". Mit dem Mund können und konnten die alles...
Richtig, es gibt immer ein paar Negativbeispiele, die das Klischee erfüllen, und zwar auf beiden Seiten. Und leider bleiben die immer sehr gut in Erinnerung.

Offensichtlich ist die Wahrheit so unangenehm, dass um das eigentliche Problem (Zahlungen an die, die niemals etwas einbezahlt haben) herumgeredet wird, Nebenkriegsschauplätze eröffnet werden (wo wird besser gearbeitet, im Osten oder im Westen?)...
Geht doch mal zu einer Versicherung und fordert (einbezahlte) Gelder, und dann wird euch erklärt, dass diese Gelder aus "Solidarität" an andere bezahlt wurden! Dann möchte ich euch hören.
Fakten bleiben Fakten.
Wenn ich nur wüsste WER diesen "Nebenkriegsschauplatz" eröffnet hat... ach ja richtig: Du.
Im Übrigen wäre ja genau das der Fall, wenn es nach deinem Willen ginge: Man hat in der damaligen DDR sein ganzes Leben seine Beiträge bezahlt, kriegt aber nichts, weil die Versicherung jetzt von einer anderen übernommen wurde.
Die Wiedervereinigung war immer noch eine solche, und keine Annexion.
 
Leute kommt doch mal wieder runter, was hat das Thema denn jetzt mit Rentner und Ex-DDR zu tuen :rolleyes:, Rentner und ex-ddr,ler haben das gleiche, denn sie wurden beide von der D.-Regierung verarscht.

Bemerkung: Um in Deutschland gut über die runden zu kommen sollte man entweder Asylant sein oder Deutschrusse.

Und dann sollen wir noch ein schlechtes Gewissen haben, weil es denen nicht so gut geht, wie uns? :löl:

Nein schlechtes Gewissen solltest du nicht haben, warum auch, aber vielleicht mal umdenken wie es sein würde, wenn dir so schlecht gehen würde und du von der Stütze abhängig wärst, ich glaube nicht, dass du dann mit Beiträgen wie z.B. von dir so ganz einverstanden wärst.

Ich möchte gar nicht dran denken H4 abhängig zu sein, schon allein wenn ich dran denke und aus Bekanntenkreise weiß was das für ein Krieg zw. den Behörden ist .. ne danke, bin froh mit meiner jetzigen Lage, aus diesem Grunde würde ich auch nie über diese Leutz herziehen, es sei denn die auf fauler Haut liegen wie bereits erwähnter Hr. Dübel, oder mit leuten den die Unterstützung nicht reicht.

Das deine Tochter ihr Studium selbst finanziert ist vorbildlich, nur aber das sie bei einem Einkommensteuererklärung sie wiederbekommt ist dir vielleicht auch bekannt, es sei den sie verdient mehr als 7.700€ pro Jahr.

Nicht das ich dir und deiner Fam dieses mißgönne, aber sei dir nie sicher mit dem was du hast und ihr nie in diese Lage kommt.


Gruß
Uludag
 
firefoxi schrieb:
Konradin, es geht mir darum, dass die Ostrentner besser gestellt sind, weil sie länger eingezahlt haben obwohl der Wert nicht dagegen gehalten wird. Wieso so eine Rechnung? Wenn es denn wenigstens das gleiche wäre.
Das ist totaler Blödsinn. Irgendwo stand mal das diese Rechnung vorn und hinten nicht stimmt weil man z.B. die westlichen Betriebsrenten nicht mit einberechnet. Außerdem gab es in der DDR keine Beamtenpensionen die ebenfalls nicht mit einberechnet wurden. So zählen diese Berufsgruppen zu den ganz normalen Rentnern. Auch haben in der DDR fast alle Frauen eine Berufsausbildung erhalten und dann später auch in diesen Berufen gearbeitet wo hingegen in der BRD viele Frauen eben nur Hausfrauen waren ohne irgendwann einmal in die Rentenkasse eingezahlt zu haben. Wenn man unter diesen Bedingungen dann eine Statistik aufstellt dann haben die faulen Ossis natürlich wieder mehr als die ja so viel fleißigeren Wessis.
Die Realität sieht aber vollkommen anders aus. Nur mal ein Beispiel aus der eigenen Familie. Meine Tante hat an der Humbold Uni in Berlin Studiert und hat ihr Leben lang in leitender Position im Gesundheitswesen gearbeitet. Nach der Wende wurden diese Dienstjahre aber nicht mehr anerkannt wodurch irgendwelche Berufsgruppen bedingten Zuschläge wegfallen. Sie hat bis zum Jahr 2000 und ihrem 63igsten Lebensjahr gearbeitet und sitzt heute mit grade mal 650,- Euro Rente da. Und jetzt will mir hier einer erzählen das die Ossis besser da stehen? Klar wenn es in der Bild steht muss es ja stimmen. Wieviel bekommt eigentlich ein westdeutsche Hausfrau die nie in ihrem Leben gearbeitet hat wenn sie zum Sozialamt geht? Soviel zum Thema Sozialschmarotzer! Denkt mal drüber nach.
 
Ich rede nicht von dem, der "jetzt" arbeitet, der hat mit Sicherheit den gleichen Leistungsdruck wie die sog. "Besser-Wessis". Außerdem bleibt trotz der lapidaren Bemerkung "Blödsinn", die Wahrheit immer noch die Wahrheit (es sei denn, Du kannst mir erklären, wo das damals von den Ostdeutschen einbezahlt "Geld" hingekommen ist und warum aus einer Versicherung Gelder an Leute überwiesen werden, die niemals in diese Versicherung etwas einbezahlt haben).
Auch wenn es unangenehm ist, an den Tatsachen ist, trotz aller Polemik von Deiner Seite, nicht zu rütteln.
ich sag ja, dass die Mauer weg ist, war und ist ok. Die Menschen haben ein Recht auf Freiheit. Nur hätte West/Ost wirtschaftlich und politisch getrennt bleiben sollen. Dann würden wir heute auch nicht über Hetz-IV streiten, denn es gäbe kein Hetz-IV, und in der Rentenkasse wäre auch noch genug Geld. Ich höre immer wieder, von Ossis gesprochen "wir wollten nur frei sein". Und das war und ist eines Jeden sein Recht.
 
Damals ging es um die Art der Finanzierung, nicht ob die DDR auf sich gestellt bleiben sollte. Der Wessi sah das Potenzial Bananen, Jeans, Digitalarmbanduhren und neue Fernseher zu verkaufen und somit die eigene Wirtschaft anzukurbeln. Häuser konnte man für 20000 DM kaufen, Kneipen ebenso.... Deutschland war ja so klein und hatte die Möglichkeit größer und mächtiger zu werden.
Viele sind der Meinung das die Vereinigung besser über die Mehrwertsteuer finanziert worden wäre.
Es war und ist nicht so das wir die DDR ohne Gegenwert integriert hatten.

Nur wer hat davon profitiert? Wer hat das Geld eingestrichen das die Firma machte die nur einen Bruchteil dessen kostete was sie im Westen gekostet hätte? Wer hat davon profitiert das die Löhne min. 20 % billiger waren? Ist dieser Wettbewerbsvorteil in den Aufbau geflossen? Wirklich?

Mich hat keiner gefragt ob ich für die Ostdeutschen was anderes wollte und mich hat auch keiner gefragt ob ich statt der DM den Euro will..hat euch jemand gefragt?

Wir hatten Vertrauen in die schlauen Köpfe die über uns entscheiden und laben uns an den Früchten die sie hervorbrachten.

Die Summe die jetzt als Ergebnis feststeht ist unsere heutige Ernte. Mit der Wahl der CDU und FDP wählten wir ein mehr dieser leider wirksamen Medizin.
Wie der nicht verurteilte Kohl schon ankündigte, wir müßen den Gürtel enger schnallen.
Kinderarmut und die Verarmung großer Bevölkerungsteile sind das Ergebnis von Politik und nicht von einzelnen die nicht arbeiten wollen. Darüber sollte man sich keine Illusionen machen und das Übel an der Wurzel packen, sonst wird es nur schief gehen können.

Liebe Grüße
Carmen
 
Ich habe damals auch vor dem Fernseher gesessen und habe mich gefreut über die Freiheit des Ostens. Nur ca. 2 Wochen später sind bei uns in der Firma Arbeitsplätze nach dem Osten verlagert worden, und da hatte ich den ersten Schluckauf bekommen. Ich war zwar nicht betroffen, hatte aber damals etwa 15 gute Arbeitskollegen/Arbeitskolleginnen verloren. Und so erging es vielen, der Vereinigung sei gedankt. Heute ist der Osten auch schon zu teuer und die Arbeit wandert ab nach China, und darüber dürfte der Ossi genau so unglücklich sein wie der Wessi, dessen Arbeit damals in den Osten ging.
 

Beliebte Schlagwörter

Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden.
Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.

Zurück
Oben Unten