Sind wir ne Demokratie?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich denke der Staat ist eine Scheindemokratie alles wirs von der Industire gesteuert.
Wie man an den neu aufgedeckten Fällen sehen kann.
 
Hm ich sehe das ganz und gar nicht so, denn wir haben eigentlich viel zu wenig Abgeordnete, die aus der Wirtschaft kommen.
In den USA ist es z.B. so, dass dort rund 30% aus der Wirtschaft kommen und hier in Deutschland nur etwa so 5-6%.
Und was das zum Teil für Folgen hat sieht man ja an dem Wachstum, was wir im Vergleich zu anderen Ländern, nicht haben.
 
Ja, in den USA müssen die auch ihr Unternehmen dann in Treuhand geben oder auflösen. Da gibts sowas nicht. Kein Zuverdienst möglich. Damit will man die Abgeordneten sicher von ihren Unternehmen distanzieren, damit sie nicht Entscheidungen treffen, die ihrem Unternehmen zu gute kommen.
 
Flash169 schrieb:
Schröder ist eh unfähig. Stoiber oder Merkel wären mir lieber, schon von ihrer Polik her.

Mfg Flash169


Genau, dann läuft alles wie geschmiert :-D! Sorry ,Vergangenheitsbewältigung.

Warum beschwert ihr euch? Ihr wählt euren Abgeordneten und alles läuft seinen Gang. Das Grundgesetzt und die Ausführungsbestimmungen zu dem Artikeln 38 und 39 sehen das so vor. Und Oberflächlich gesehen ist das doch auch so. Würdet ihr das etwa anders machen??
 
also etz kommt mal wieder der kleine lateiner raus...:
demokratie:
demos=volk!
also wenn das volk bestimmt ist es eine demokratie!
so wir wählen unser bestimmer, des heißt also, dass wir(das volk) selber schuld sind wer was zu sagen hat.
so des is die theorie aber wie wird man den gewählt?
man lässt sich von ner partei aufstellen und gugg sich aweng durch irgendwelchen dorffeste um...
aber um aufgestellt zu werden braucht man einen gewissen gesellschaftelichen status!
also kann sich doch nich jeder aufsetellen lassen...
außerdem ganz davon abgesehn könnte man vielmehr volksentscheide machen...
ich glaub hab mich lang genug ausgelassen...
 
babacitystyle schrieb:
also etz kommt mal wieder der kleine lateiner raus...:
demokratie:
demos=volk!
...
Wenn schon, dann der kleine Grieche! :)
'demos' ist vom Ursprung ein griechisches Wort!
 
Toll ,dass ihr euch um das Wort streitet!
Bestimmt ist das irgenwann einmal auf einer Ionischen Insel entstanden^^
Wenn man etwas verändern will,dann soll man selber politiker werden
 
Die schweiz is ne Demokratie aber wir niemals!
 
Demokratie - nur Schein ?

Also...

Das Problem der "Demokratie" ist das diejenigen ,die sich für sie entscheiden sich auch gleichzeitig für den Kapitalismus entscheiden. Denn eine Demokratie kann ohne diesen nur entstehen wenn das Volk seinen Besitz staatlich verwalten lässt - und sich damit für den Sozialismus entscheidet.
'Alte' Staatsformen funktionierten auch nur durch die strikte Einhaltung Gesellschaftlicher Regeln. Also die (unfaire) Aufteilung der Materilen Güter.
Es ist wohl allen bekannt das die Menschen seid jeher reich und überdurchschnittlich seien wollten, und die Alten Monarchien Die Menschen sozusagen 'Eingeteilt' haben. Wenige Reiche, Ein paar Mittelständler und viele arme.
Genau das Versuchen die 'neuen' Staatsformen zu kompensieren.
Und da ist das Problem : Die richtige Lösung gibt es nicht. Alle Menschen gleichzustellen erzeugt Spannungen oder ein totalitäres System. Und die Menschen nach ihrer Leistung und ihrem Geld mit einer gewählten mehrheit als Machtinstanz zu nutzen schlägt auch fehl. Da das Geld bzw. der besitz und die öffentliche stellung den Menschen zuviel bedeuten. Wir sind wohl einfach nicht von Grundauf gut... ich weiss auch nich. Jedenfalls kann man aufgrund dessen meiner Meinung nach ein Demokratie nur als ein sehr variables Staatsystem zu verstehen, das jedes Land mehr oder weniger durch sein Volk entstehen lässt ! Denn irgendwo liegt es doch an jedem einzelnen. Und zwar nicht aufgrund bestimmter Gesinnungen oder Meinungen. Sonder an der Grund einstellung aller Menschen eins Landes..... Es wird nie das 'Perfekte' System geben... wir sind Individuen und keine Borg...... :löl:
 
Also offiziell sind wir schon eine Demokratie.
Nur ist es wirklich so, dass fast alle Politiker betrügen und sich bestechen lassen. Deshalb hat das Volk auch wenig Möglichkeiten etwas zu unternehmen. Und da fast alle darin verstrickt sind, ist es sch**ßegal wen wir wählen.
Jedoch ist so eine korrupte Demokratie immer noch besser, als ein korrupter Sozialismus.
 
Ich stimme dir voll und ganz zu. In anderen Ländern ´hat man das Volk gefragt, ob sie z.B. den Euro haben wollen. Wir werden nur bei unwichtigen Fragen befragt. Doch die Fischers und Schröders und Kohls wollten die Euroeinführung. Und sie wussten genau, das wir ihn nicht wollten. Deshalb hat man uns nicht gefragt. Das ist mit dem Türkeibeitritt genauso. Keiner von uns will ihn doch er wird trotzdem kommen. Aber die Deutschen sind selbst schuld. Die Regierung kann machen was sie will, da sie eh wieder gewählt werden.
 
Cyberbob85 schrieb:
...Aber die Deutschen sind selbst schuld. Die Regierung kann machen was sie will, da sie eh wieder gewählt werden.
da würde ich mich doch fragen, warum sie wieder gewählt wird? es sind doch noch immer die bürger, die die regierung letztendlich wählt, oder nicht?
wenn die wähler bei der nächsten wahl darüber nachdenken, was ihnen an der jetzigen regierung nicht passt dann werden sie hoffentlich eine andere wählen. ob die andere "regierung" es dann besser macht, sei mal so dahin gestellt. aber das ist die frage!
 
Nur Zwei Beispiele:
1.) Die Mehrheit der Deutschen sind für die Todesstrafe.
2.) Die Mehrheit der Deutschen sind gegen die Euroeinführung.
Diese 2 Beispiele (und da gibt es wohl noch ein paar mehr) beweisen, dass wir keinesfalls in einer Demokratie leben! Vielmehr sind unsere Politiker nur Marionetten der Industrie und das Heutzutage mehr den je.
MfG
cujolino
 
cujolino schrieb:
Nur Zwei Beispiele:
1.) Die Mehrheit der Deutschen sind für die Todesstrafe.
....
So einen Mist verbreitet höchstens die BILD-Zeitung. Definitiv falsch. Und absolut kein Argument, dass für eine Volksdemokratie spricht!

Wenn man in Umfragen geschickt die Leute befragt, wird man immer die passenden Antworten bekommen.

Über die EURO-Einführung hätte man uns gemeines Volk dagegen schon befragen können. Das haben sich die Politiker aber nicht getraut, da eine Mehrheit pro Euro keinesfalls sicher gewesen wäre!
 
cujolino schrieb:
Nur Zwei Beispiele:
1.) Die Mehrheit der Deutschen sind für die Todesstrafe...
also das halte ich für ein sehr schlechtes gerücht. wie doc schon gemeint hat, das kann gut aus der bild-zeitung kommen. aber man sollte liebe nicht zu viel glauben. und vor allem nicht so etwas!
cujolino schrieb:
2.) Die Mehrheit der Deutschen sind gegen die Euroeinführung.
das kann wiederrum sehr gut sein. schade das es dazu keine volksbefragung gegeben hat. aber jetzt kann man daran leider nichts mehr ändern.
cujolino schrieb:
Diese 2 Beispiele (und da gibt es wohl noch ein paar mehr) beweisen, dass wir keinesfalls in einer Demokratie leben! Vielmehr sind unsere Politiker nur Marionetten der Industrie und das Heutzutage mehr den je.
MfG
cujolino
klar leben wir noch in einer demokratie.
hier noch mal (erste definition weiter oben von babacitystyle) eine kurze definition für demokratie:

Demokratie
Die Demokratie (griechisch δημοκρατία, von δήμος, démos - Volk und κρατία, kratía - Macht, Herrschaft, Kraft, Stärke), ursprünglich von Aristoteles abwertend im Sinne von "Herrschaft des Pöbels" gebraucht, bezeichnete zunächst die direkte Volksherrschaft (heute: Direktdemokratie, Radikaldemokratie, Basisdemokratie). Heute wird "Demokratie" zumeist als allgemeinerer Sammelbegriff für Regierungsformen gebraucht, deren Herrschaftsgrundlage aus dem Volk abgeleitet wird. In den sogenannten Repräsentativen Demokratien werden hierzu von den Bürgern eines Staates Repräsentanten gewählt, die über Parlamente und in der Regierung im Auftrag des Volkes Herrschaft ausüben sollen. Bei vorwiegend direkt-demokratischen Regierungsformen übt das Volk die Macht selbst aus, zum Beispiel mittels Volksentscheiden, kooperativer Planung etc.

Umgangssprachlich wird unter demokratisch oft auch eine alle Beteiligten gerecht einbeziehende Vorgehensweise verstanden. Daraus folgt auch das im folgenden dargestellte Demokratieverständnis, das Bestandteile der westlichen/bundesdeutschen Vorstellung vom bürgerlich-humanistischen (Rechts-)Staat unter dem Begriff Demokratie subsumiert, die mit ihm weder semantisch noch historisch erklärbar sind. Frühe Demokratietheoretiker der Neuzeit standen dem Prinzip vom Rechtsstaat oder einer Verfassung skeptisch gegenüber, da diese die Macht des Volkes souverän zu entscheiden, beeinträchtigen würden - ebenso wie frühe liberale Theoretiker die Demokratie skeptisch sahen, da eine konsequente Demokratie auch problemlos in die individuellen Freiheitsrechte des Einzelnen eingreifen könnte.

Zum westlichen Demokratieverständnis gehören, neben der Beteiligung aller Bürger, der Rechtsstaat und die Sicherung der Menschenrechte.

In Deutschland wird die Demokratie durch das Grundgesetz als tragendes Verfassungsprinzip festgelegt. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus (Art. 20, Abs. 2 GG).

Auch in der österreichischen Bundesverfassung heißt es bereits im Artikel 1: Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.
[quelle: h**p://de.wikipedia.org/wiki/Demokratie]
die herrschaft geht nach wie vor vom volk aus, da du ja wählen gehst. du wählst bei der wahl die personen bzw. parteien aus, die deine meinung vertreten und die, die dir auch sympatisch sind.
es zwinkt dich keiner jemanden zu wählen, es ist deine freie entscheidung. du kannst auch gar nicht wählen. immer noch zweifel an der demokratie?
 
cujolino schrieb:
Nur Zwei Beispiele:
1.) Die Mehrheit der Deutschen sind für die Todesstrafe.
2.) Die Mehrheit der Deutschen sind gegen die Euroeinführung.
Diese 2 Beispiele (und da gibt es wohl noch ein paar mehr) beweisen, dass wir keinesfalls in einer Demokratie leben! Vielmehr sind unsere Politiker nur Marionetten der Industrie und das Heutzutage mehr den je.
MfG
cujolino

Nicht nur dein erstes Beispiel richt nach BILD-Zeitung Leser, sondern auch aus deinem Fazit/Argumentation kann man dies schlussfolgern.

zu 1.

ich weis nicht, ob du Ethik hast. Da wird die Todesstrafe behandelt, geprüft (in Form von Arbeiten ;) ) und man bekommt auch die Verteilung mit, wer für was ist. In meiner damaligen Klasse war ich einer der wenigen die für die Todesstrafe ist. Und das ist auch für das deutsche Volk representativ.

MfG
 
Das Ziel eines jeden Politikers besteht darin, gewählt zu werden.

Um gewählt zu werden, muss ein Wahlkampf her.

Und da der deutsche Wahlkampf sich, um den Deutschen besser zu gefallen(!!!), von guten Argumenten weg und Richtung amerikanischer Wahl-Kirmes entwickelt, ist er sehr teuer.

Das Geld kommt immer von der Industrie. Nur die hat nämlich passende Mengen.

Und dann, wenn die Politiker an der Macht sind, melden sich die Geldgeber und verlangen Gegenleistungen. Wenn die nicht sogar schon im voraus ausgehandelt wurden.

Politik hat sich zu einem Geschäft entwickelt. Einem Geschäft mit der öffentlichen Meinung und der Macht der Legisla- und Exekutive.
 
Nun ein reine Demokratie sind wir ja nicht. Eine parlamentarische Demokratie.
In Dänemark z.B. bekommen die Bürger für jede kleine Umfrage einen Brief nach Hause und können abstimmen, ob sie dafür oder dagegen sind. Das ist die reine Demokratie. Einige andere Länder handhaben es auch so.
Wie oben auch schon geschrieben wurde, handeln die Abgeordneten hier im Sinne der Partei, was ja schlecht für sie wäre, wenn sie das nicht täten. Meine Erachtens nach haben wir, das Volk nicht die "Macht", zumindest nur teilweise, denn wir legen die Verantwortung letztendlich in fremde Hände.


MfG
 
denn wir legen die Verantwortung letztendlich in fremde Hände

Und diese fremden Hände machen was soe wollen.

Angeblich soll es ja zuviel Aufwand sein eine Volksabstimmung durchzuführen weil deutschland soo groß sein soll. aber bei den Wahlen klappt es doch auch und ist nicht zuviel Aufwand. Und vor allem bei so Wichtigen Sachen wie dem Euro wäre eine Volksabstimmung wirklich nötig gewesen. Genauso wie bei der Erweiterung der EU.
Wahrscheinlich hören die Politiker lieber auf die Interessen anderer als auf ihr eigenes Volk. Haben wohl Angst das dieses Ihnen einen Strich durch die Rechnung macht. Oder jetzt wo sie das Grundgesetz ändern wollen... hat doch alles nichts mehr mit Demokratie zu tun. Denn das machen sie gewiss nicht nur wegen der npd, denn diese Änderungen betreffen dann alle Parteien. :o
 
Former schrieb:
Und diese fremden Hände machen was soe wollen.

Angeblich soll es ja zuviel Aufwand sein eine Volksabstimmung durchzuführen weil deutschland soo groß sein soll. aber bei den Wahlen klappt es doch auch und ist nicht zuviel Aufwand....

Überlege dooch mal. Wenn wir in ner direkten Demokratie leben würden, dann würden wir jeden sch*** bestimmen. Das heisst, so gut, wie jedes Wochenende. Das ist ein enormer Zeitaufwand. Desweiteren würden am Anfang noch viele zur abstimmung gehen, aber nach ner gewissen Zeit nicht mehr.

MfG
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Beliebte Schlagwörter

Du verwendest einen veralteten Browser. Es ist möglich, dass diese oder andere Websites nicht korrekt angezeigt werden.
Du solltest ein Upgrade durchführen oder einen alternativen Browser verwenden.

Zurück
Oben Unten