Sind Kriege gut für die Wirtschaft?

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Was denen, die dabei "befreit" werden, so ziemlich am Ar*** vorbei gehen wird und die denen es hinterher besser gehen wird sind mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Ausländer oder hatten schon vorher die Kohle ... :) :D :ätsch:
 
Höhrt sich zwar assi naber ja das sind sie weil auf einmal der Wirtschaftszweig für Militärsachen stark ansteigt da neue Munition oder Waffen hergestellt werden müssen, deswegen führt George Bush auch nur Krieg ;).
 
Natürlich fördert Krieg die Wirtschaft. Neues Gerät muss hergestellt werden, etc.
Nur woher kommt das Geld für die Rüstungsindustrie? Natürlich vom Staat. Und da ein Staat nicht unbegrenz Geld hat, müssen dafür entweder Abstriche bei anderen Investitionen gemacht werden oder es muss mehr in die Kasse kommen (Steuerzahler). Denke nicht dass sich das die Leute lange gefallen lassen.
 
Der Krieg selbst ist auch für irgens jemanden in wirtschaftlicher hinsicht sehr gut! Für Waffenhändler und solche Menschen...

Natürlich rein aus wirtschaftlicher Sicht ist es manchmal ganz nutzlich, wenn alte Strukturen kaputt sind und man etwas neues aufbauen darf, wie nach dem Krieg zB.
 
@ scarlett

Einen Post eines anderen umformulieren und zu posten ist nicht der Sinn einer Diskussion!

greez duplex

P.S. Vielleicht mal die vorhergehenden Posts lesen...
 
Sind Kriege gut für die Wirtschaft?
Eine ziemlich allgemeine Frage.
Sprechen wir von der globalen Wirtschaft oder von den ökonomischen Systemen der beteiligten Kriegsparteien?

Den Argumenten, daß nach Ende des Krieges ein verstärkter Aufschwung einsetzen kann, kann ich mich schon anschließen. Schließlich geht einiges zu Bruch, das wieder aufgebaut werden muß.

Allerdings sind in der bisherigen Diskussion die sozio-ökonomischen Effekte noch nicht angesprochen worden. Schaut Euch mal an, was mit dem deutschen Rentensystem nach dem 2. Weltkrieg passiert ist: der Staat hatte erstmal kein Geld um die Renten zu zahlen, musste also auf Umlage-Finanzierung umschalten, d.h. die Einnahmen der Arbeiter wurden sofort wieder an die Rentner ausgezahlt. Diese Umlage-Finanzierung wird aber immer mehr zum Damokles-Schwert für unsere Gesellschaft, da es ja immer weniger Junge und immer mehr Ältere gibt. Dieses Problem wird uns alle wie wir hier posten in den nächsten 20 bis 30 Jahren tierisch treffen.

D.h. in solchen Kosten-Nutzen-Analysen sollten auch langfristige Effekte beachtet werden, und nicht die Bilanzbücher schon 10 Jahre nach Kriegsende geschlossen werden.
 
bofin schrieb:
Sind Kriege gut für die Wirtschaft?
...
D.h. in solchen Kosten-Nutzen-Analysen sollten auch langfristige Effekte beachtet werden, und nicht die Bilanzbücher schon 10 Jahre nach Kriegsende geschlossen werden.

Der Vergleich hinkt ewtas, das 3. Reich mit seiner Währung gab es nicht mehr, die wenigen Finanzmittel die Deutschland noch hattte gingen z. Großteil für Reparationszahlungen drauf ...

Aber nur mal zum Nachdenken, der Krieg gegen den Terror kostet momentan pro Jahr (und das nur in Afghanistan und Irak durch das Militär) 70 Milliarden, dazu kommt noch die Versorgung der Kriegsveteranen (nur Verletzte bzw. deren Behandlung) aus diesen beiden Konflikten in Höhe von 32 Milliarden. Vergleicht das mal mit dem aktuellen Bundeshaushalt ... (2006 sind es aktuell 267 Mrd. Euro)
 
Der Vergleich hinkt ewtas, das 3. Reich mit seiner Währung gab es nicht mehr, die wenigen Finanzmittel die Deutschland noch hattte gingen z. Großteil für Reparationszahlungen drauf ...
Der Vergleich hinkt in der Tat, allerdings viel mehr deswegen, weil Deutschland den Krieg verloren hat.
Ansonsten hat bofin natürlich recht, es muss immer auch langfristig betrachtet werden.

der Krieg gegen den Terror kostet momentan pro Jahr ... 70 Milliarden
so kannst du das keinesfalls sehen.
2000, also vor den Anschlägen haben die Amis ca. 400 Milliarden jährlich in ihre Verteidigung investiert (stetig steigend, auch nach dem kalten Krieg). Desweiteren haben sie ebenfalls schon 2000 eine Prognose aufgestellt (also wieder vor den Anschlägen, als es den "Terror" noch nicht gab), das es 2015 spätestens 600 Milliarden sein werden, das konnte man auch ausrechnen.

All diese Ausgaben waren also von vornherein schon geplant, unabhänig (bzw im Wissen) von den Anschlägen und den "daraus resultierenden" Kriegen.

mfg
neo
 
Für die Amerikaner sind die Kriege lebenswichtig!!

Ohne die andauernden Kriege könnten die Amis ihre Rüstungspolitik nicht finanzieren. Das ist auch der Grund, warum die Amis die Kriege am liebsten selber führen und nur ein paar andere Länder als Alibi dazunehmen. Und halt ne Menge Länder, die das Ganze finanziell unterstützen (siehe 1. Golfkrieg, da haben wir ganz ordentlich bezahlt).

Nur auf diese Weise können die Amis ihre Waffen auf dem neuesten Stand halten. Die alten Waffen müssen ja irgendwohin und am besten ist es, wenn sie eingesetzt und bezahlt werden.


Wen sollen wir angreifen, um unsere Wirtschaft auf Schwung zu bringen. Ich würrde mal Luxemburg vorschlagen. :D
 
McKilroy schrieb:
Das ist auch der Grund, warum die Amis die Kriege am liebsten selber führen und nur ein paar andere Länder als Alibi dazunehmen.

Das sehe ich ähnlich.
Denn warum hat George W. Bush nicht einfach beschlossen seine Truppen sobald wie möglich abzuziehen?
Warum mussten sie dort so lange dort bleiben?

Ahja, richtig, wegen den Massenvernichtungswaffen.
Habe ich ja vollkommen vergessen :D.

McKilroy schrieb:
Wen sollen wir angreifen, um unsere Wirtschaft auf Schwung zu bringen. Ich würrde mal Luxemburg vorschlagen. :D

Nene, nehmen wir lieber San Marino, da können wir Joachim Löw um Rat in Sachen Kriegsführung und Auseinandernehmen des Staates fragen ;).
 
Mr schrieb:
so kannst du das keinesfalls sehen.
2000, also vor den Anschlägen haben die Amis ca. 400 Milliarden jährlich in ihre Verteidigung investiert (stetig steigend, auch nach dem kalten Krieg). Desweiteren haben sie ebenfalls schon 2000 eine Prognose aufgestellt (also wieder vor den Anschlägen, als es den "Terror" noch nicht gab), das es 2015 spätestens 600 Milliarden sein werden, das konnte man auch ausrechnen.
neo

... nicht ganz die 70 Millarden kostet der Krieg zusätzlich zum normalen Etat.
Es ging mir auch einfach nur mal zum verdeutlichen, um welche Summen es dabei geht ... ist schliesslich fast der halbe Bundeshaushalt ... bei den 600 Millarden waren hauptsächlich Teuerung und Neubeschaffung von modernen Waffensystemen eingerechnet ...
 
Gut, offiziell werden sie es kaum auch noch unter die Militärausgaben stellen, kommt irgendwie ziemlich seltsam ungefähr eine Milliarde für Drogenprobleme bereitzustellen und 600 Milliarden oder mehr für den Krieg, dennoch werden sie dies eingerechnet haben, ein Terrorangriff war durchaus mit der Besetzung Afghanistans zu erwarten, mann musste nur mal den Russen zuschauen.

mfg
neo
 
naja, in den nachkriegsjahren.. also für das betroffene land kann es gut sein dass es neue wirtschaftliche erfolge gibt, schliesslich muss ja lles neu aufgebaut werden... allerdings hat die bevölkerung ja nicht mehr soviel geld, kann dementsprechend nicht viel kaufen.. ich denke mal dasras erübrigt sich das wieder.. und auch wenn kireg gut für die wirtschaft sein soillte.... er bringt nur unglück...
 
Ich find Krieg einfach nur schlimm, selbst wenn es einem Land nen wirtschaftlichen Aufschwung bringt
 
@ Pommi & Squeezy

Wegen solchen Beiträgen, wie sie u. a. von euch kommen schläft ein Thema und die Diskussion ein.

greez duplex

---closed---
 
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