Warus
Well-known member
Schmerzensgeld für Kurnaz?
Die Posse um Murat Kurnaz, die das Leben im 21. Jahrhundert schrieb, könnte sich kein Satireautor besser ausdenken - und sie nimmt kein Ende: Jetzt verlangt der UN-Sonderberichterstatter zum Thema Folter, Manfred Nowak, von Deutschland, Kurnaz ein Schmerzensgeld zu zahlen. Deutschland soll also einen türkischen Staatsbürger finanziell für in amerikanischer Gefangenschaft angeblich erlittenes Unrecht entschädigen.
Davon abgesehen, dass wir mit dem "erwiesenermaßen unschuldig" Probleme haben, sieht es doch wohl so aus, als hätte keinen einzige Regierung der Welt sich dafür eingesetzt, "dass der erwiesenermaßen unschuldige Kurnaz früher aus der fast fünfjährigen, menschenrechtswidrigen Haft entlassen wurde". Auch nicht die Türkei, die doch stolz darauf verweisen kann, dass der zottelige Koranstudent ganz allein ihr gehört. Warum also nur bei uns abgreifen wollen?
http://www.politicallyincorrect.de/
Die Posse um Murat Kurnaz, die das Leben im 21. Jahrhundert schrieb, könnte sich kein Satireautor besser ausdenken - und sie nimmt kein Ende: Jetzt verlangt der UN-Sonderberichterstatter zum Thema Folter, Manfred Nowak, von Deutschland, Kurnaz ein Schmerzensgeld zu zahlen. Deutschland soll also einen türkischen Staatsbürger finanziell für in amerikanischer Gefangenschaft angeblich erlittenes Unrecht entschädigen.
http://www.sueddeutsche.de/,tt2l1/deutschland/artikel/858/107751/Der UN-Sonderberichterstatter zum Thema Folter, Manfred Nowak, hat Deutschland aufgefordert, dem langjährigen Guantánamo-Häftling Murat Kurnaz Schmerzensgeld zu zahlen. Im Bayerischen Rundfunk verglich Nowak den Fall Kurnaz am Donnerstag mit einem ähnlichen Fall aus Kanada: Dem unschuldig nach Syrien verschleppten und dort unter Folter gefangen gehaltenen syrisch- stämmigen Kanadier Maher Arar habe Kanada 10,5 Millionen kanadische Dollar als Schmerzensgeld gezahlt.
Deshalb glaube er, „dass es im Fall Kurnaz sicherlich angebracht wäre - was immer jetzt die genauen Details noch herausbringen - wenn die Bundesrepublik Deutschland auch gemäß Artikel 14 der UNO- Konvention gegen die Folter Herrn Kurnaz eine angemessene Entschädigung geben würde“, sagte Nowak. (...) Auch nach Einschätzung der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) trägt die rot-grüne Bundesregierung eine „klare Mitverantwortung“ für die lange Internierungsdauer von Kurnaz. „Die damalige Regierung hat sich nicht dafür eingesetzt, dass der erwiesenermaßen unschuldige Kurnaz früher aus der fast fünfjährigen, menschenrechtswidrigen Haft entlassen wurde“, sagte die Generalsekretärin von AI-Deutschland, Barbara Lochbihler, der dpa.
Davon abgesehen, dass wir mit dem "erwiesenermaßen unschuldig" Probleme haben, sieht es doch wohl so aus, als hätte keinen einzige Regierung der Welt sich dafür eingesetzt, "dass der erwiesenermaßen unschuldige Kurnaz früher aus der fast fünfjährigen, menschenrechtswidrigen Haft entlassen wurde". Auch nicht die Türkei, die doch stolz darauf verweisen kann, dass der zottelige Koranstudent ganz allein ihr gehört. Warum also nur bei uns abgreifen wollen?
http://www.politicallyincorrect.de/
