Sägefische - Neptuns vergessene Kinder
557 - Sägefische - Neptuns vergessene Kinder
Obwohl sie bis zu acht Meter lang werden und ihre Säge eine der spektakulärsten Waffen im Tierreich ist, wissen die meisten Menschen nichts über Sägefische. Der Grund ist einfach. Denn bevor man begann, sie zu erforschen, waren die Sägefische fast überall ausgerottet. Lebten sie einst in allen tropischen und subtropischen Meeren, gibt es sie heute fast nur noch vor der Nordküste Australiens. Der Biologe Stirling Peverell und der Fischexperte Lyle Squire wollen nun die letzten Sägefische der Erde fangen, um sie zu züchten und so vor dem Aussterben zu retten. Stirling Peverell will mit Hilfe von Genproben die Populationsstrukturen und die Verbreitung der Sägefische untersuchen. Eine Pionierleistung, denn bis heute ist nicht einmal geklärt, wie viele Sägefischarten es gibt. Lyle Squire nahm als Vertreter Australiens am letzten internationalen Artenschutzkongress in Den Haag teil, er ist Naturschützer und Inhaber einer Sondergenehmigung, mit der er streng geschützte Wasserbewohner fangen darf. Gemeinsam haben die beiden Männer eine Menge Wissen zusammengetragen. So weiß man jetzt, dass die Säge der Fische elektrische Impulse wahrnehmen und so den Herzschlag versteckter wirbelloser Tiere und die Bewegungen vorbeischwimmender Fische erkennen kann. Vergräbt sich die Beute, kann sie mit der Säge freigelegt werden. Wenn der Sägefisch einen Fischschwarm angreift, wird die Säge als Waffe verwendet. Der Sägefisch kann dann die verletzten Fische ungestört fressen. Oder aber er benutzt sie zur Verteidigung und schlägt damit wild um sich. Die Forscher, die die riesigen Sägefische mit einem Sender markieren wollen, gehen ein großes Risiko ein. Doch die martialischen Sägen bilden nicht die einzige Gefahr. Der Lebensraum der Sägefische wird auch von über sechs Meter langen Tigerhaien und der Seewespe bewohnt, einer Quallenart, die als giftigstes Tier der Welt gilt. Außerdem befinden sich hier die krokodilreichsten Strände der Erde.
Länge: 00:43:18
Format: avi
Größe: 478 MB
1. Anfragen darf jeder
2. Nette
mit "557" / "Nickname"
3. Threadlink muss mit in die PN sonst gibt es nichts
4. Link und PW darf nicht weitergegeben werden
5. Als letzten Satz schreiben: Rulez gelesen und akzeptiert.
Gruß
oggy37
Obwohl sie bis zu acht Meter lang werden und ihre Säge eine der spektakulärsten Waffen im Tierreich ist, wissen die meisten Menschen nichts über Sägefische. Der Grund ist einfach. Denn bevor man begann, sie zu erforschen, waren die Sägefische fast überall ausgerottet. Lebten sie einst in allen tropischen und subtropischen Meeren, gibt es sie heute fast nur noch vor der Nordküste Australiens. Der Biologe Stirling Peverell und der Fischexperte Lyle Squire wollen nun die letzten Sägefische der Erde fangen, um sie zu züchten und so vor dem Aussterben zu retten. Stirling Peverell will mit Hilfe von Genproben die Populationsstrukturen und die Verbreitung der Sägefische untersuchen. Eine Pionierleistung, denn bis heute ist nicht einmal geklärt, wie viele Sägefischarten es gibt. Lyle Squire nahm als Vertreter Australiens am letzten internationalen Artenschutzkongress in Den Haag teil, er ist Naturschützer und Inhaber einer Sondergenehmigung, mit der er streng geschützte Wasserbewohner fangen darf. Gemeinsam haben die beiden Männer eine Menge Wissen zusammengetragen. So weiß man jetzt, dass die Säge der Fische elektrische Impulse wahrnehmen und so den Herzschlag versteckter wirbelloser Tiere und die Bewegungen vorbeischwimmender Fische erkennen kann. Vergräbt sich die Beute, kann sie mit der Säge freigelegt werden. Wenn der Sägefisch einen Fischschwarm angreift, wird die Säge als Waffe verwendet. Der Sägefisch kann dann die verletzten Fische ungestört fressen. Oder aber er benutzt sie zur Verteidigung und schlägt damit wild um sich. Die Forscher, die die riesigen Sägefische mit einem Sender markieren wollen, gehen ein großes Risiko ein. Doch die martialischen Sägen bilden nicht die einzige Gefahr. Der Lebensraum der Sägefische wird auch von über sechs Meter langen Tigerhaien und der Seewespe bewohnt, einer Quallenart, die als giftigstes Tier der Welt gilt. Außerdem befinden sich hier die krokodilreichsten Strände der Erde.
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1. Anfragen darf jeder
2. Nette
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